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Forschungsthemen 1998 - 2007

Wissenschaftliche Untersuchung von Gleisschotter im Zusammenhang mit dem Einsatz gleisgebundener PLV-Systeme

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel, Prof. Dr.-Ing. K. Lieberenz
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 09/98 – 12/98
Auftraggeber: GBM Gleisbaumaschinen Hermann Wiebe GmbH
Deskriptoren: Gleisschotter
Kurzfassung: Im Rahmen einer Literaturstudie wurden die verschiedenen Einflußparameter der Qualität von Gleisschotter beschrieben und der derzeitige Erkenntnisstand zusammengefaßt. Mittels Probenahme erfolgte eine Einschätzung von unterschiedlichen Reinigungskonzepten sowie eine Beurteilung des Regelwerkes für Gleisschotter der DB AG. Weiterhin wurden Vorschläge für den Nachweis der Gebrauchsfähigkeit von Gleisschotter erarbeitet.

Optimierter Aufbau der Siebkurve von Recycling-Gleisschotter

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel, Prof. Dr.-Ing. K. Lieberenz
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 11/98 – 05/99
Auftraggeber: GBM Gleisbaumaschinen Hermann Wiebe GmbH
Deskriptoren: Gleisschotter, Sieblinie
Kurzfassung: Die Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit von gleisgebundenen Bettungsreinigungs-maschinen im Vergleich zu stationären Anlagen ergaben eine deutliche Abhängigkeit der Reinigungsleistung von der Art der Schotterverschmutzung. Es wurde festgestellt, daß die geltenden Qualitätsanforderungen für die gleisgebundene Reinigung von Gleisschotter nur im Idealfall eingehalten werden können. Durch den Einsatz zusätzlicher Reinigungsstufen kann die Qualität des gereinigten Schotters erheblich verbessert werden. Dynamische Versuche zum Trag- und Setzungsverhalten zeigten den Einfluß von der Sieblinie, der Verschmutzung und dem Wassergehalt des Schotters.

Entwicklung neuer Konstruktionsweisen der Festen Fahrbahn

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel, Prof. Dr.-Ing. K. Lieberenz
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 08/99 – 01/00
Auftraggeber: Dipl.-Ing. Winfried Bonewitz
Deskriptoren: Feste Fahrbahn
Kurzfassung: Untersucht wurden die Verformungseigenschaften einer neuen Konstruktionsweise der Festen Fahrbahn, die eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion darstellt und somit zur Kostenreduzierung beitragen kann.

Frostsicherheit von Bodenverfestigungen mit Tragschichtbinder

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel
Kooperationspartner: Deutsche Bahn AG, Betriebsstandort Dresden
Projektlaufzeit: 08/99 – 09/99
Auftraggeber: G.U.B Ingenieurgesellschaft Lausitz GmbH
Deskriptoren: Frostsicherheit, Bodenverfestigungen
Kurzfassung: Ziel der Untersuchungen war die zielgerichtete Verbesserung einzelner bodenmechanischer Komponenten des anstehenden Bodens und der teilweise Ersatz einer Schutzschicht durch eine Bodenverfestigung. Dabei kann rein theoretisch eine Schutzschicht im Eisenbahnunterbau um so mehr durch eine verfestigte Schicht ersetzt werden, je mehr die verfestigte Schicht in der Lage ist, die Funktionen einer Schutzschicht aus mineralischen Korngemischen langzeitlich zu übernehmen. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen wurde eine spezielle Eignungsprüfung entwickelt und an einem Beispiel exemplarisch durchgeführt.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Eignung von BENTOFIX-Matten im Eisenbahnunterbau

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel, Prof. Dr.-Ing. K. Lieberenz
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 01/00 – 06/00
Auftraggeber: Naue Fasertechnik GmbH & Co. KG
Deskriptoren: Tondichtungsbahn, Eisenbahnunterbau
Kurzfassung: Die durchgeführten Untersuchungen zum Einsatz von BENTOFIX-Matten im Eisenbahnunterbau hatten das vorrangige Ziel, das Durchlässigkeitsverhalten und die Frostsicherheit der BENTOFIX-Matten zu klären. In den Unetrsuchungen konnte nachgewiesen werden, daß die Wasserdurchlässigkeit der BENTOFIX-Matte weder durch die Langzeitbelastung im Eisenbahnbetrieb, noch durch unterschiedliche Frostbelastungen negativ beeinflußt wird.

Wissenschaftliche Untersuchungen zu neuen Schotterreinigungstechnologien – Optimierung des Einsatzes der Planumsverbesserungsmaschine RPM 2002

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel, Prof. Dr.-Ing. K. Lieberenz
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 01/00 – 01/01
Auftraggeber: GBM Gleisbaumaschinen Hermann Wiebe Gm
Deskriptoren: Planumsverbesserung, Eisenbahnunterbau, Gleisschotter
Kurzfassung: Im Rahmen der Inbetriebnahme der RPM 2002 wurden Baumaßnahmen mit geotechnischen und geometrischen Messungen begleitet. Das Konzept der gleisgebundenen Sanierung bestehender Eisenbahnstrecken und die technologische Umsetzung mit der RPM 2002 konnte bestätigt werden. Die Erfahrungen der Baumaßnahmen zeigen, daß eine Fortschreibung des derzeit gültigen Regelwerkes der Deutschen Bahn AG für die gleisgebundene Sanierung unumgänglich ist. Entsprechende Vorschläge wurden erarbeitet.

Kornverfeinerung und Durchlässigkeit des Korngemischs 2 nach BN 918 062 der DB AG

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 09/01 – 12/01
Auftraggeber: Deutsche Bahn AG, Forschungs- und Technologie - Zentrum
Deskriptoren: Korngemisch, Durchlässigkeit
Kurzfassung: Für den Einsatz als Schutzschichtmaterial im Eisenbahnunterbau sind zwei Korngemische mit unterschiedlichen Durchlässigkeitseigenschaften vorgesehen. Das Korngemisch 1 soll weitestgehend wasserundurchlässig sein und eine Versickerung des Oberflächenwassers verhindern, hingegen soll das Korngemisch 2 wasserdurchlässig sein und eine Versickerung von Oberflächenwasser ermöglichen. An verschiedenen Korngemischen 2 wurde der Einfluß der bei Einbau und Verdichtung des Mineralgemisches stattfindenden Kornzertrümmerung auf die Durchlässigkeitseigenschaften untersucht.

Anforderungen an den gleisgebundenen Einbau von Schutzschichten im Eisenbahnunterbau

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. C. Göbel
Kooperationspartner:  
Projektlaufzeit: 11/01 – 02/02
Auftraggeber: Deutsche Bahn AG, DB Systemtechnik
Deskriptoren: Eisenbahnunterbau, Gleisgebundener Einbau, Schutzschicht
Kurzfassung: Die Anordnung einer ungebundenen Schutzschicht zwischen dem Schotterbett und dem Untergrund stellt nach wie vor die wichtigste bautechnische Maßnahme zur Ertüchtigung des Unterbaues dar. Die Bemessung der erforderlichen Dicke der Schutzschicht „auf Frost“ und „auf Tragfähigkeit“ sowie der Einbau und die Verdichtung der Schutzschicht werden in der Ril 836 der DB AG „Erdbauwerke planen, bauen und Instandhalten“, Fassung vom 20.12.1999, geregelt. Die in dieser Richtlinie enthaltenen Festlegungen und Anforderungen wurden primär für den „gleislosen“ Einbau von Schutzschichten entwickelt. Die mit dem Einsatz der Gleisgebundenen Verfahren verbundenen Probleme werden dargestellt und entsprechende Lösungen für die Planung, Durchführung und Qualitätssicherung des Gleisgebundenen Einbaus von Schutzschichten vorgeschlagen.

System von geokunststoffbewehrter Erde

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Klaus Lieberenz, Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Göbel
Kooperationspartner: EBF Ing.-gesellschaft mbH, GEPRO Ingenieurgesellschaft für Geotechnik, Verkehrs- und Tiefbau und Umweltschutz mbH, Wesom Textil GmbH ,Polyplast Kunststoff – Preß – und Spritzwerk GmbH
Projektlaufzeit: 09/2002 – 02/2004
Auftraggeber: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.
Deskriptoren: geokunststoffbewehrte Erde, Steilböschung
Kurzfassung: Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuen Systems von geokunststoffbewehrter Erde in umweltschonender und naturintegrierter Bauweise mit einer variablen Außengestaltung für Steilböschungen und Stützkonstruktionen. Mit dem neuen System soll gegenüber den herkömmlichen Systemen ein schnellerer Baufortschritt durch einen hohen Vorfertigungsgrad sowie ein besserer Schutz des Tragsystems gegen äußere Einwirkungen realisiert werden.

Einsatz von supergroben Geogittern zur Böschungsstabilisierung

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Klaus Lieberenz
Kooperationspartner: STFI Chemnitz
Projektlaufzeit: 07/2003 – 12/2005
Auftraggeber: Inno-Regio-Vorhaben
Deskriptoren: Geogitter, Böschungsstabilisierung
Kurzfassung: Ziel ist die Stabilisierung von Hängen, Böschungen und Steilböschungen mit Hilfe von groben textilen Strukturen. Sie sollen der Stützung des Bodens, dem Erosionsschutz, der Speicherung und Ableitung von Wasser sowie der Begrünung dienen.

Einfluss von elastischen Schwellensohlen auf die Beanspruchung von Unterbau/Untergrund

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Klaus Lieberenz
Kooperationspartner: Getzner mbH, GEPRO Ingenieurgesellschaft für Geotechnik, Verkehrs- und Tiefbau und Umweltschutz mbH
Projektlaufzeit: 03/2004 – 08/2004
Auftraggeber: Getzner Werkstoffe GmbH
Deskriptoren: elastische Elemente, Oberbau
Kurzfassung: Ziel des Projektes war es, den Einfluss unterschiedlicher besohlter Schwellen auf den Abbau der eingetragen dynamischen Lasten im Untergrund zu untersuchen. Durch den Einsatz elastischer Elemente im Eisenbahnoberbau sollen die Belastungen infolge Zugüberfahrt auf ein für Ober- und Unterbau unkritisches Maß reduziert werden.
Letzte Änderung: 03.05.2010