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Diplomstudiengang Bauingenieurwesen

Studienziel

Autobahnbrücke

Bau einer Brücke über die Autobahn

Das Studium des Bauingenieurwesens ist ein klassischer Ingenieurstudiengang, der auf die Planung, Errichtung und Erhaltung von Bauten des konstruktiven Ingenieurbaus, von Verkehrswegen, Wasserversorgungsnetzen u. a. gerichtet ist. Absolventen haben gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit als Vertreter der Bauherren im öffentlichen, gewerblichen und privaten Bereich, als Bauplaner, Statiker und Bauunternehmer sowie in den Aufsichts-, Genehmigungs- und Prüfbehörden.

Das im Studium erworbene Wissen kann im Rahmen der Bau- und Tragwerksplanung, bei Ausschreibungen, Angebot und Vergabe von Bauleistungen sowie bei der Bauvorbereitung und Bauausführung eingebracht werden.  Bauingenieurinnen und Bauingenieure leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung unserer Umwelt.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium des Bauingenieurwesens ist gemäß § 17 SächsHSG die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder die Meisterprüfung bzw. das Bestehen einer speziellen Zugangsprüfung.

Studienablauf

Schriftliche Prüfung

Bei den Prüfungen muss das erworbene Wissen unter Beweis gestellt werden.

Das Studium beginnt zum Wintersemester und dauert im Regelfall acht Semester.

Es besteht aus

  • Grundstudium (1. - 3. Semester)
  • Hauptstudium einschließlich praktischem Studiensemester und Diplomarbeit (4. - 8. Semester).

Das Grundstudium führt nach bestandenen Prüfungen und nachgewiesener praktischer Tätigkeit zum Vordiplom, welches die Voraussetzung für das Hauptstudium bildet.

Im 5. Semester absolvieren die Studierenden ein praktisches Studiensemester, in dem eine ingenieurtechnische Aufgabenstellung weitgehend selbstständig bearbeitet werden soll.

Für das Vertiefungsstudium im 7. Semester stehen zwei Vertiefungsrichtungen zur Wahl:

  • Konstruktiver Ingenieurbau
  • Verkehrs- und Tiefbau.

Mit der Anfertigung der Diplomarbeit und ihrer öffentlichen Verteidigung wird das Hauptstudium nach dem 8. Semester abgeschlossen.

Lehrgebiete

In Vorlesungen, Seminaren und Übungen sowie in der praktisch orientierten Laborausbildung werden solides Fachwissen und anwendungsbereite Fertigkeiten aus einer breiten Palette von Lehrgebieten vermittelt.


Vorlesung


Praktikum zur Bestimmung der Schüttdichte von Sand

Das Vertiefungsstudium im 7. Semester ist modular aufgebaut. Innerhalb der beiden Vertiefungsrichtungen

  • Konstruktiver Ingenieurbau
  • Verkehrs- und Tiefbau

muss neben den Pflichtfächern eine bestimmte Anzahl von Wahlpflichtmodulen belegt werden.


Baustellenbesichtigung

Zur Vertiefung und Ergänzung des in den Vorlesungen und Übungen behandelten Stoffes werden in vielen Fächern Praktika und Exkursionen angeboten. 

Servohydraulische Prüfmaschine PSB 500

Vorbereitung zum baumechanischen Praktikum

Die Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur ist mit einer Vielzahl von Laboren ausgestattet, in denen neben den Praktika auch Diplom- bzw. Masterarbeiten und Forschungsthemen bearbeitet werden.

Internationales


Nottingham Trent University

Der Studiengang Bauingenieurwesen unterhält Kontakte zu zahlreichen ausländischen Hochschulen, wie beispielsweise der Nottingham Trent University in England, der Fachhochschule Kärnten in Österreich oder der Universität Zilina in der Slowakei. Im Rahmen des Sokrates/Erasmus-Programms sind Studienaufenthalte an vielen europäischen Hochschulen möglich. Besonders enge Kontakte sind zur Universität Nottingham Trent aufgebaut. Hier kann das 7. Semester, teilweise auch das 8. Semester bei voller Anerkennung absolviert werden. Desweiteren besteht ein Abkommen über eine Doppelqualifikation zum Dipl.-Ing. (FH) und Bachelor of Civil Engineering bei vollständiger Belegung der letzten zwei Semester in England, wobei keine Verlängerung der Regelstudienzeit von acht Semestern notwendig wird.

Durch die Teilnahme am Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System - ECTS) wird ein anerkanntes Teilstudium an den europäischen Partnerhochschulen der HTW Dresden mit finanzieller Unterstützung der EU und der Hochschule ermöglicht.

Autor: C. VanselowLetzte Änderung: 30.05.2011