Die Fakultät wurde mit der Hochschule 1992 gegründet, wobei zunächst so genannte "Eckprofessuren" eingerichtet wurden. Die Ausbildung begann im Wintersemester 1992/93 zunächst in zwei Studiengängen:
Im Wintersemester 1994/95 kam ein weiterer Studiengang dazu:
Von Anfang an wurde in der HTW das Prinzip der Dienstleistung in der Lehre umgesetzt. So wurden in der Fakultät Informatik/Mathematik neben den Informatik-Professuren auch die Mathematik-Professuren angesiedelt, die verantwortlich die Mathematikausbildung für alle Studiengänge der HTW übernahmen. Die Lehrkräfte der Fakultät I/M übernahmen zum großen Teil auch die Informatik-Grundausbildung in den anderen Studiengängen der HTW ("Service"). Im Gegenzug wurden spezifische Lehrveranstaltungen für die Studiengänge der Fakultät auch durch andere Fakultäten - z.B. Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften - übernommen. Dieses sehr wirkungsvolle Dienstleistungsprinzip konnte bis heute erhalten bleiben und wird weiter ausgebaut.
Ein Großteil der Beschäftigten der Fakultät waren bei ihrer Gründung 1992 zuvor Beschäftigte der ehemaligen HFV Dresden. Der Aufbau und die Etablierung der Personalstruktur im damaligen Fachbereich I/M ist ein wesentliches Verdienst von Herrn Prof. Dr. Wöhner als Gründungsdekan unter Mitwirkung der Personalkommission.
Die Fakultät ist strukturiert in den
Darüber hinaus gibt es wechselnde Lehrbeauftragte und mit Herrn Prof. Görner und Herrn Prof. Dr. Rieker zwei Honorarprofessoren. Herr Prof. Görner führt seit vielen Jahren erfolgreich die Lehrveranstaltung "Bewegtbilddramaturgie" durch. Zur Zeit sind in der Fakultät 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
Für die praktische Ausbildung wurde der Laborbereich zur Betreuung und Entwicklung der rechentechnischen Infrastruktur des Fachbereiches etabliert. Von ihm werden gegenwärtig 12 Labore betreut, von denen einige auch für den Service genutzt werden.
Die Zahl der Studierenden ist seit vielen Jahren stabil auf einem Niveau, das mit der verfügbaren Betreuungskapazität und den technischen Ressourcen bei hoher Qualität in der Lehre zu realisieren ist (siehe Tabelle). Regelmäßig werden alle Studienplätze vergeben, wobei die Bewerberzahl deutlich darüber liegt. Vorgabewerte für die Zahl der Studienplätze sind stabil

Von den in den drei Studiengängen der Fakultät immatrikulierten Studierenden befinden sich durchschnittlich 75-80 % in der Regelstudienzeit. Die Erfolgsquoten sind recht unterschiedlich. Im Studiengang Informatik gibt es 50-75 % erfolgreiche Studienabschlüsse, im Studiengang Wirtschaftsinformatik 55-70 % und im Studiengang Medieninformatik 75-80 % .
Seit seiner Gründung hat sich die Fakultät insgesamt positiv entwickelt. Dekane waren seit Gründung des Fachbereichs:
| Herr Prof. Dr. Wöhner | 1992 - 1997 |
| Herr Prof Dr. Focke | 1997 - 2000 |
| Herr Prof. Dr. Koitz | 2000 - 2003 |
| Herr Prof. Dr. Gräfe | 2003 - 2006 |
| Herr Prof. Dr. Fritzsche | 2006 - 2009 |
| Herr Prof. Dr. Toll | seit 2009 |
Der Diplomstudiengang Informatik wurde wesentlich durch Herrn Prof. W. Pätzold aufgebaut. Zur Zeit ist Herr Prof. Dr. Nestler Leiter des anerkannten Studienganges.
Es werden die akademischen Grade Bachelor of Science und Diplominformatiker/Diplominformatikerin (FH) vergeben.
Der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik wurde durch Herrn Prof. J. A. Müller aufgebaut. Zur Zeit ist Herr Prof. Dr. Gräfe Leiter des Studienganges.
Es werden die akademischen Grade Bachelor of Science und Diplomwirtschaftsinformatiker/Diplomwirtschaftsinformatikerin (FH) vergeben.
Der Diplomstudiengang Medieninformatik wurde 1994 wesentlich auf Initiative von Herrn Prof. Dr. Hopfer hin gegründet. Heute ist der Studiengang ebenso anerkannt und bewährt, wie die anderen Studiengänge der Fakultät. Er wird zur Zeit durch Prof. Dr. Bruns geleitet.
Es werden die akademischen Grade Bachelor of Science und Diplominformatiker/Diplominformatikerin (FH) vergeben.
Im Studienjahr 2006/07 wurden die Studiengänge modularisiert und dazu neue Studiendokumente (Diplomprüfungsordnung und Studienordnungen) erarbeitet. Seit dem Studienjahr 2011/2012 gibt es einen konsekutiven Masterstudiengang zum Master of Science.
2009 wurde zusätzlich ein Kooperativer Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik eingerichtet, der es in Kooperation mit einem mittelständischen Unternehmen und der Akademie für berufliche Bildung gGmbH ermöglicht, in vier Jahren sowohl eine Berufsaubildung zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin mit IHK-Abschluß als auch ein Bachelorstudium abzuschließen. Bis 2011 wurden Studierende in diesen Studiengang immatrikuliert.
Von der Fakultät konnten regelmäßig die besten Absolventen, die ihr Studium mit "Sehr gut" oder mit Auszeichnung abgeschlossen haben, anlässlich der feierlichen Immatrikulation eines neuen Matrikels ausgezeichnet werden.
Die Fakultät unterhält Beziehungen zu Einrichtungen in Staaten der Europäischen Union (Förderprogramme SOKRATES, ERASMUS, IASTE) und zu außereuropäischen Bildungseinrichtungen (bilateral, Forschung und Lehre). Es existieren bzw. existierten Beziehungen zu folgenden Einrichtungen:
Seit der Gründung des Fachbereiches 1992, der heutigen Fakultät Informatik, wurden in verschiedenen Ausbaustufen 8 PC-Labore und weitere 4 Speziallabore mit insgesamt 250 Arbeitsplatzrechnern einschließlich einer umfangreichen Serverlandschaft installiert.
Dabei unterlagen Hard- und Software einer ständigen Weiterentwicklung. So hatte ein PC 1992 einen 486 DX 33 Prozessor mit einem Hauptspeicher von 4 MB und einer Plattenkapazität von 120 MB, während unsere Labore heute mit Rechnern ausgestattet werden, die um ein vielfaches leistungsfähiger sind (z.B.: Prozessor AMD Athlon X2 4600+mit 2,4 GH , RAM 4GB, Graphikkarte 256 MB, Festplattenkapazität 250 GB).
Ausgewählte Forschungsprojekte:
Als ständige wissenschaftliche Veranstaltungsreihen wurden
Bisher fanden 126 Fachbereichs- bzw. Fakultätsseminare statt, der 150. Datenbank-Stammtisch fand am 13.01.2010 statt.
Mit dem Wintersemester 2011/2012 begann die Ausbildung auch im neu etablierten Masterstudiengang für Angewandte Informationstechnologien.