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Fügetechnik

Fügen ist das auf Dauer angelegte Verbinden von zwei oder mehreren Werkstücken geometrisch bestimmter Form oder von Werkstücken mit formlosem Stoff. Dabei wird jeweils der Zusammenhalt örtlich geschaffen und im Ganzen vermehrt. Das Fertigungsverfahren Fügen wird unter Berücksichtigung der Art des Zusammenhaltes und der Art der Erzeugung in 9 Gruppen eingeteilt.

Gruppe Art des Zusammenhaltes Lösbarkeit
Zusammensetzen Schwerkraft (Reiben), Formschluss oder Federkraft ohne Schädigung der Fügeteile lösbar
Füllen Einschluss ohne Schädigung der Fügeteile lösbar
Anpressen, Einpressen Kraftschluss im Allgemeinen ohne Schädigung der Fügeteile lösbar
Fügen durch Urformen Formschluss, hervorgerufen durch Urformen im Allgemeinen ohne Schädigung oder Zerstörung der Fügeteile lösbar
Fügen durch Umformen Formschluss, hervorgerufen durch Umformen im Allgemeinen ohne Schädigung oder Zerstörung der Fügeteile lösbar
Fügen durch Schweißen Stoffverbindung nur durch Schädigung oder Zerstörung der Fügeteile lösbar
Fügen durch Löten Stoffverbindung im Allgemeinen nur mit, teils jedoch auch ohne Schädigung der Fügeteile lösbar
Kleben Adhäsion im Allgemeinen nur mit Schädigung oder Zerstörung der Fügeteile lösbar. In Sonderfällen ist ein Lösen nach dem Kleben ohne Schädigung möglich.
Textiles Fügen Formschluss und/oder Kraftschluss bei textilen Faserstoffen Lösen ohne Schädigung der Fügeteile möglich

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Eckart

Raum:    Z 315A
Tel.:       +49(0)351/462 2523
Fax:       +49(0)351/462 2170
E-Mail:   eckart@mw.htw-dresden.de

Dipl.-Ing. Andreas Krause

Raum:    Z 316
Tel.:       +49(0)351/462 2271
Fax:       +49(0)351/462 2281
E-Mail:   krause@mw.htw-dresden.de

Letzte Änderung: 09.10.2012