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Urformen


Der Begriff Urformen vereint nach DIN8580 alle Fertigungsverfahren, bei denen aus einem formlosen Stoff durch Schaffung eines festen Zusammenhaltes ein geometrisch bestimmter, fester Körper hergestellt wird. Zum Urformen können Ausgangsstoffe im flüssigen, gasförmigen, plastischen, körnigen oder pulverförmigen Zustand verwendet werden.


Vorteile des Urformens:

  • geringer Energieaufwand und sehr gute Ausnutzung des Werkstoffvolumens
  • Herstellen von Formteilen auf den kürzesten Weg vom Rohstoff zum Fertigteil (Einsparung von Fertigungshilfsmitteln und hohe Produktivität)
  • größte Freizügigkeit des gestaltens, kompliziertester Geometrien
  • hohe Gebrauchseigenschaften der Bauteile (geringe Maßabweichung), gute Oberflächenqualität, geringe Wanddicken
  • Verarbeitung von Werkstoffen, die mit anderen Verfahren nicht bearbeitbar sind (z. B. Hartmetalle)

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Eckart

Raum:    Z 315A
Tel.:       +49(0)351/462 2523
Fax:       +49(0)351/462 2170
E-Mail:   eckart@mw.htw-dresden.de

Dipl.-Ing. Andreas Krause

Raum:    Z 316
Tel.:       +49(0)351/462 2271
Fax:       +49(0)351/462 2281
E-Mail:   krause@mw.htw-dresden.de

Letzte Änderung: 09.10.2012