In dem interdisziplinären Forschungsprojekt sollen neue innovative Applikationsmöglichkeiten für die Elektronenstrahltechnologie grundlegend untersucht und so ein wichtiger Beitrag für den Forschungs- und Entwicklungsstandort Sachsen geleistet werden.
Beim Schweißen von Werkstoffkombinationen erweisen sich die unterschiedlichen Metall-Gitterstrukturen, die geringe Mischbarkeit bestimmter Werkstoffe, stark unterschiedliche Wärmeleitfähigkeiten sowie differierende Bauteilquerschnitte der Fügepartner als problematisch. Die Elektronenstrahltechnologie besitzt das Potenzial, diese Mischverbindungen nach den Qualitätsanforderungen der Schweißtechnik zu fertigen. Im Rahmen des Projektes soll durch die Anwendung hochleistungsfähiger Zusatzmodule im Bereich der Ablenktechnik, die nahezu trägheitslose Ablenk- und Fokussierbarkeit des Elektronenstrahls genutzt werden, um die Wirkung einzigartiger Prozesstechniken auf die Qualität der Schweißnaht bzw. Härte- und Strukturierungsverläufe zu untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Validierung des Messverfahrens der IR-Spektroskopie zur Untersuchung der funktionellen Eigenschaften anhand des Energieeintrages durch die Elektronenstrahltechnologie unter Normalatmosphäre und unter Vakuum beim Härten und Modifizieren von Polymeren.
Projektschwerpunkte:
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Eckart
Fakultät Maschinenbau/Verfahrenstechnik
Tel. 0351 / 462 25 23
Prof. Dr.-Ing. Reinhard Bauer
Fakultät Elektrotechnik
Tel. 0351 / 462 36 05
