Im letzten Semester des Studiums
ist eine Diplomarbeit zu schreiben, mit der nachzuweisen ist, dass ein
abgegrenztes wissenschaftliches Problem eigenständig bearbeitet werden
kann.
Das Diplomthema kann frei
gewählt werden, muss aber den Anforderungen an eine wissenschaftliche
Arbeit genügen. Um dies sicherzustellen, ist möglichst frühzeitig
Kontakt mit einem Hochschullehrer aufzunehmen. Es besteht sowohl die Möglichkeit ein betriebliches
Thema als auch eine Thematik seitens der HTW Dresden zu bearbeiten.
Als vorteilhaft erweist sich, entsprechende Aushänge der Lehrgebiete,
Internetangebote der Unternehmen oder eigene Kontakte (z.B.
Praktisches Semester) zu nutzen.
Das ausgewählte Thema wird
gemeinsam mit der betreuenden Lehrkraft besprochen und evtl.
spezifiziert. Ein Aufgabenblatt mit detaillierter Aufgabenstellung,
Aus- und Abgabedatum sowie HTW-Betreuer und evtl. Praxisbetreuer
erstellt der betreuende Hochschullehrer.
Voraussetzung für den Beginn
der Diplomarbeit ist der Abschluss sämtlicher im Studium vorgesehener
Fachprüfungen sowie das Ableisten des Praktischen Semesters. Die
Bearbeitungsdauer beträgt laut Diplomprüfungsordnung drei Monate, kann
aber bei starkem Praxisbezug auf einen längeren Bearbeitungszeitraum
seitens des betreuenden Hochschullehrers festgelegt werden. Auch ist
eine Verlängerung während der Bearbeitung der Diplomarbeit auf Antrag
des Diplomanden bei Angabe unvorhergesehener Gründe (z. B. Krankheit)
möglich. Dieser Verlängerungsantrag muss rechtzeitig beim Betreuer vorgelegt und vom Prüfungsausschuss
genehmigt werden.
Alle wesentlichen die
Diplomarbeit betreffenden Dinge sind mit der betreuenden Lehrkraft der
HTW Dresden (FH) abzusprechen. Regelmäßige Konsultationen machen sich
zwingend erforderlich.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass, sofern ein betriebliches Thema außerhalb der
Hochschule bearbeitet wird, der Diplomand über die Hochschule nicht
unfallversichert ist. Er selbst hat dafür Sorge zu tragen, dass eine
entsprechende Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft des
Unternehmens besteht bzw. dass eine private Unfallversicherung
abgeschlossen wird.
Die Diplomarbeit ist
entsprechend der geltenden DIN-Normen zu verfassen
und in zweifacher gebundener Ausfertigung fristgemäß abzugeben. Der Zeitpunkt wird aktenkundig
gemacht.
Die Registrierung der
Diplomarbeiten in der Bibliothek erfolgt durch den Diplomanden selbst.
Am Tag vor der Verteidigung sind die entsprechenden Daten
online in eine vorbereitete Eingabemaske auf der Homepage der
HTW-Bibliothek einzutragen (www.htw-dresden.de/bib/
- Rubrik "Abschlussarbeiten" - Link "Diplomarbeit anlegen" - Link
"Fakultät Maschinenbau/Verfahrenstechnik"), abzuspeichern und
auszudrucken. Am Tag der Verteidigung ist dieser Ausdruck dem
betreuenden Hochschullehrer vorzulegen. Die Freigabe erfolgt nach
erfolgreicher Verteidigung innerhalb des Studiengangs des Studenten.
Die Diplomarbeit wird von zwei
Gutachtern, von denen einer der Betreuer ist, bewertet. Ist die
Bewertung besser als Note 4,0 (ausreichend) erfolgt eine öffentliche
Verteidigung. Innerhalb eines 20-30-minütigen Vortrages stellt der
Diplomand die Ergebnisse der Arbeit kurz vor. Daraufhin erfolgt das
Verlesen der Gutachten. Es schließt sich eine Diskussion an, in deren
Anschluss die Notenverkündung erfolgt.
Nach erfolgreicher
Verteidigung der Diplomarbeit erhalten die Studierenden den
akademischen Grad Diplomingenieur (FH).
Die Diplomprüfungsordnung ist für das
ordnungsgemäße Absolvieren des Diplomsemesters obligatorisch und
sollte zu Begin von jedem Diplomanden gelesen werden (siehe
nebenstehenden Link "Prüfungs- und Studienordnungen")