Das Studium des Produktionstechnikers umfasst fertigungstechnische,
betriebswirtschaftliche und planerisch-organisierte Lehrinhalte, die in einem
Unternehmen, speziell des Maschinenbaus, für dessen erfolgreiches Bestehen
erforderlich sind.
Bereits im Grundstudium werden erste Fachlehrveranstaltungen angeboten, um das
Berufsbild so früh wie möglich auszuprägen.
Neben den Grundlagenfächern werden im ersten Studienabschnitt vorwiegend
fertigungstechnische Lehrveranstaltungen angeboten, z. B.
Im zweiten Studienabschnitt stehen neben der Weiterführung einzelner
fertigungstechnischer Fächer vorwiegend betriebswirtschaftlich und produktions-
bzw. unternehmensorganisatorische Lehrfächer im Vordergrund, z. B.
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Qualitätsmanagement,
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Instandhaltungsmanagement,
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Fabrik-/Werkstättenplanung,
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Produktionsplanung und -steuerung,
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Produktionslogistik,
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Projektmanagement,
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Unternehmensführung,
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Recht.
Modern ausgerüstete Labore und Kabinetts zu den gesamten Lehrfächern
unterstützen und vertiefen das theoretische Wissen mit dem Ziel einer umfassenden
praxisorientierten Ausbildung.
So konnte zum Beispiel im Lehrgebiet "Umform- und Zerteiltechnik, Spanende Formung, CNC"
eine neue
HSC-Fräsmaschine Hermle C500 in Betrieb genommen werden, die die praktische
Ausbildung bereichern wird.
Im Hauptstudium können Studenten wahlweise die
zwischen den folgenden Studienschwerpunkten wählen:
Damit wird
der Forderung nach einer weitverzweigten und branchenorientierten Ausbildung
Rechnung getragen. Eine Vielzahl von Wahlfächern gibt den Studenten die
Möglichkeit, den Studieninhalt auf den Berufswunsch abzustimmen.
Der Internationalisierung der Wirtschaftsprozesse wird Rechnung getragen, indem der
Student den internationalen Zweig der Produktionstechnik wählen kann.
Die Wahl dieser Vertiefung "International Manufacturing Engineering Studies (IMES)"
erfordert eine erhöhte Sprachausbildung und die Bereitschaft, mindestens
ein Semester
Praktikum im Ausland durchzuführen.
Die Internationalisierung der Ausbildung auf dem Gebiet der Fertigungstechnik
erfolgt bereits im 2.Semester (Studiengänge Allg. Maschinenbau / Fahrzeugtechnik)
bzw. im 3.Semester (Studiengang Produktionstechnik) durch zweisprachige (deutsch
und englisch) Angebote von
Übungsaufgaben und Laborübungen im Internet.
Für die vertiefende Sprachausbildung können die Studenten Sprachkurse
innerhalb der Semesterabschnitte und Intensivkurse in den Semesterpausen nutzen, die an
der Hochschule angeboten werden. Die Absolventen dieser Vertiefung sind
Produktionsingenieure mit internationaler Erfahrung und Kontakten.
Das Studium wird nach erfolgreichem Abschluss aller Prüfungen, Praktika und der
Diplomarbeit nach 8 Semestern mit dem Titel
Diplomingenieurin/Diplomingenieur
abgeschlossen.
Der Einsatz der Absolventen erfolgt in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaues,
der Fahrzeugindustrie, in Bereichen mit industriellen Fertigungs- und Montageprozessen,
in wissenschaftlichen Einrichtungen, im öffentlichen Dienst,
in Prüf- und Gutachtereinrichtungen sowie in Planungs- und Projektierungsbüros.
In diesen Einsatzgebieten können sowohl technische Aufgabenstellungen der Fertigung,
Montage und Instandhaltung als auch Aufgaben aus den Bereichen Produktionsmanagement,
Planung und Organisation, des Marketing, der Produktinnovation und des
Qualitätsmanagements bearbeitet werden.