Aktuelles aus der HTW Dresden https://www.htw-dresden.de de-de 1992-2019 HTW Dresden Wed, 21 Apr 2021 09:48:29 +0200 Wed, 21 Apr 2021 09:48:29 +0200 news-1509 Tue, 20 Apr 2021 11:21:50 +0200 Absolventenporträt: Das Ding, um das sich alles dreht https://www.htw-dresden.de/news/absolventenportraet-das-ding-um-das-sich-alles-dreht Fahrräder begeistern Christoph Süße seit er 12 Jahre alt ist. Seine Leidenschaft hat der Absolvent der HTW Dresden zum Beruf gemacht. Christoph Süße beendete sein Studium der Produktionstechnik 2016. In seiner Diplomarbeit, die er bei veloheld – einer Ausgründung von Design-Studenten der HTW Dresden – schrieb, entwickelte er eine Getriebe-Rahmenbrücke für Fahrräder. Nach einem kurzen Abstecher in das Angestellten-Dasein machte sich der 33-Jährige mit seiner eigenen Radmanufaktur selbständig. Vor einem Jahr, im März 2020, gründete er Sour Bicycles.

Herr Süße, was ist die Geschäftsidee hinter Sour Bicycles?

Wir konstruieren Räder, die wir auch selbst fahren wollen. Unsere Räder sollen qualitativ hochwertig, funktionell, haltbar und dennoch kostengünstig sein. Jeder kann sein Rad individuell gestalten. Über den Online-Konfigurator auf unserer Webseite kann man sich das Rad selbst zusammenstellen. Die Bandbreite reicht dabei vom Rennrad bis zum Mountainbike. Wir entwickeln hauptsächlich Rahmen und Gabeln. Die Rahmen lassen wir in Taiwan fertigen, denn dort liegt seit mehr als 30 Jahren das Know-how der Branche. Einmal im Jahr überprüfe ich vor Ort die Produktion.

Neben dem Direktvertrieb über unseren Laden in der Dresdner Neustadt oder unserem Webshop beliefern wir auch Fachhändler, die dann unsere Rahmen zu kompletten Fahrrädern aufbauen. Mittlerweile haben wir Kunden in Japan, USA, Kanada, Südafrika und Australien. Aber wir arbeiten auch bewusst mit lokalen Händlern zusammen.

Arbeiten Sie im Team oder allein?

Derzeit sind wir zu Dritt im Team. Ich kümmere ich hauptsächlich um die Produktentwicklung, das Marketing und den Kontakt zu den Händlern. Ein Kollege beschäftigt sich mit dem Einkauf und Produktservice. Der andere arbeitet in der Werkstatt und ist für die Montage und Versandvorbereitung zuständig. Je größer unser Team wird, umso definierter werden die Aufgaben.

Warum haben Sie sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden und Ihr Unternehmen gegründet?

Nach dem Studium habe ich bei einem Unternehmen gearbeitet, das Elektroantriebe für Fahrräder herstellt. Nach drei Jahren entwickelte sich bei mir die Idee für eine eigene Sportradmarke. Meine Chefin war für dieses Vorhaben gleich zu begeistern und sie übertrug mir die Leitung des Projektes. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung ergab sich für mich die Möglichkeit, diese Marke zu übernehmen und mich damit selbstständig zu machen. Diese Chance habe ich ergriffen.

Was begeistert Sie besonders an Ihrem Job?

Das Rad ist das Ding, um das sich alles bei mir dreht. Die Begeisterung für den Radsport begleitet mich bereits mein halbes Leben. Mit der eigenen Fahrradmanufaktur habe ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht. Die Selbstständigkeit bietet mir ein extrem weites Aufgabenfeld. Ich begleite den gesamten Prozess der Entwicklung vom ersten Entwurf, über das Prototyping, den Besuch des Rahmenbauers in Taiwan bis hin zum Endprodukt und dessen Vertrieb. Es ein sehr befriedigendes Gefühl, dies alles selbst gestalten zu können.

Welche Erfahrungen aus dem Studium konnten Sie in ihr Unternehmertum mitnehmen?

Ich habe Produktionstechnik mit der Vertiefung Fertigungstechnik studiert. Das Studium ist sehr breit aufgestellt und vermittelt neben dem technischen Fachwissen auch Grundlagen der BWL. Das hilft mir aktuell sehr, den gesamten Produktionsprozess zu planen und zu begleiten. Unsere Produkte haben einen sehr hohen technischen Anspruch. Da ist es gut, ein grundsätzliches Verständnis für neue Technologien und Komponenten zu haben und zu wissen, wovon unsere Zulieferer sprechen.

Die Lehre hat einen hohen Praxisbezug und die Betreuung ist sehr persönlich. Es ist schon toll, wenn dein Professor, der die Vorlesung hält, auch die entsprechende Übung dazu anbietet. So gibt es immer die Möglichkeit direkt Fragen zu stellen. Eine bessere Vorbereitung für meine Selbstständigkeit hätte ich mir nicht vorstellen können.

Kontakt

Christoph Süße

Sour Bicycles

https://sour.bike

]]>
Gründung Maschinenbau Pressestelle
news-1501 Fri, 16 Apr 2021 15:05:09 +0200 Career-Building Elements – neue Chancen für weibliche MINT-Talente: Femtec schließt Kooperation mit HAWtech https://www.htw-dresden.de/news/career-building-elements-neue-chancen-fuer-weibliche-mint-talente-femtec-schliesst-kooperation-mit-der-hochschulallianz-hawtech Gemeinsam für mehr weibliche Talente im MINT-Bereich: Die Femtec GmbH, das internationale Karrierenetzwerk für MINT-Studentinnen sowie Professionals, und die HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) initiieren eine strategische Partnerschaft. Erklärtes Ziel ist es, mehr Schülerinnen für ein MINT-Studium zu begeistern, Studentinnen stärker zu vernetzen, den Übergang in die berufliche Karriere zu erleichtern und den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks zu fördern. Nach Bedarfsanalyse und anschließender Entwicklung eines passgenauen Curriculums in 2021 ist die Realisierung des neuen Angebots „Career-Building Elements“ ab 2022 vorgesehen.

So erfreulich es ist, dass der Anteil der MINT-Studienanfängerinnen in den letzten Jahren langsam aber stetig angestiegen ist, sind Frauen trotz zahlreicher Initiativen in naturwissenschaftlichen sowie technischen Studienfächern nach wie vor unterrepräsentiert: Insgesamt sind gerade einmal etwas mehr als 32 Prozent (1) der Studierenden weiblich.

Das neue Entwicklungsprogramm „Career-Building Elements“, das die Femtec GmbH gemeinsam mit der HAWtech in den kommenden Monaten entwickeln wird, will daran etwas ändern: Bereits im Übergang von Schule zu Hochschule sollen Mädchen, die sich für die Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik oder Technik begeistern, ermutigt werden, ein technikfokussiertes Studium zu beginnen.

Aber wenn sie sich dafür entscheiden, was kommt danach? Das Projekt möchte attraktive Vernetzungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, damit sich Studentinnen in MINT-Fächern besser austauschen, bestärken und unterstützen können. Als zentraler inhaltlicher Bestandteil des studienbegleitenden Programms ist die Phase Berufsstart und Beginn der individuellen Karriere anvisiert. Mit einem konkreten Praxisbezug können attraktive Kontakte und Schnittstellen zu neuen Partnerorganisationen der Wirtschaft geschaffen werden. Hier werden insbesondere der Mittelstand und regionale Unternehmen als Partner:innen fokussiert. Die Etablierung einer nachhaltigen Vernetzung der Absolventinnen über das Programm hinaus rundet den Projektumfang ab.

Langfristige Partnerschaft zwischen Angewandter Wissenschaft und Wirtschaft

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Femtec“, so Prof. Dr. Ralph Stengler, Sprecher der HAWtech und Präsident der Hochschule Darmstadt. „Es ist uns ein zentrales Anliegen, als HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften nicht nur erstklassige Studiengänge mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt anzubieten, sondern mit dem neuen Programm auch dafür zu sorgen, dass unsere Absolventinnen sich noch stärker vernetzen können. Dadurch entsteht eine sehr attraktive Chance, erfolgreich ins Berufsleben zu starten und nachhaltig vielfältige Karriereoptionen wahrzunehmen. Unser langfristiges Ziel ist es, gemeinsam mit der Femtec GmbH ein tragfähiges Netzwerk für MINT-Talente aufzubauen. Denn ganz egal, ob in der Schule, im Studium oder später im Berufsleben: Die richtigen Kontakte können die richtigen Türen öffnen.“

„Gerade im Jubiläumsjahr das Netzwerk um sechs attraktive Hochschulen erweitern zu können, gebündelt in einem Verbund, ist für uns eine riesige strategische Chance. Die neue Kooperation wird unsere Angebotspalette bereichern – und sorgt somit für noch mehr Vielfalt innerhalb unseres Netzwerkes. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Programm einen weiteren, entscheidenden Beitrag zu mehr Diversität und Chancengleichheit im MINT-Bereich leisten“, so Marion Zeßner, Geschäftsführerin der Femtec GmbH.

Unternehmen für Programmpartnerschaft gesucht

Um passgenaue, attraktive Lösungen entwickeln zu können, ist das Projekt sehr bedarfsorientiert konzipiert. Die neuen Vernetzungs- und Weiterbildungsformate orientieren sich konkret an den Bedürfnissen möglicher Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit im Rahmen von Career-Building Elements bietet interessierten Organisationen zahlreiche Möglichkeiten: Einerseits können sie besonders engagierte und hochmotivierte MINT-Talente gewinnen, andererseits die Diversität in ihren Teams stärken und auf diese Weise ihre eigene Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit sichern.

Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist der Projektleiter Martin Harz-Vrátil, E-Mail: harz-vratil(at)femtec.org.

Über HAWtech

„Starke Regionen, starke Hochschulen – Interessen verbinden“ – unter diesem Motto haben 2009 sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führende Hochschulen die bundesweite „HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften“ (HAWtech) gegründet. Zu den Gründern gehören die FH Aachen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Jede der beteiligten Hochschulen verfügt über einen ausgeprägten technischen Schwerpunkt, genießt in diesem Bereich eine sehr hohe Reputation und ist mit ihren Standorten in einer wirtschaftlich attraktiven Region in Deutschland beheimatet. Insgesamt sind an den Hochschulen der HAWtech rund 64.000 Studierende eingeschrieben.

Weitere Informationen: www.hawtech.de

Über Femtec:

Femtec GmbH wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, weibliche MINT-Talente in Wirtschaft und Wissenschaft besser zu vernetzen und bei der persönlichen Karriereentwicklung zu unterstützen. Das Netzwerk qualifiziert mit Angeboten bereits in der Schule und ermöglicht zielstrebigen Studentinnen mit dem Career-Building Stipendium ausgezeichnete Karriereperspektiven. Diversity-Programmentwicklung für Organisationen und Karriereberatung für Professionals sind weitere Bausteine zur Stärkung vielfältiger Organisationen. Engagierte Frauen, namhafte Technologie-Unternehmen sowie führende wissenschaftliche Institutionen, technische Universitäten und Hochschulen bilden gemeinsam das Femtec Netzwerk.

Weitere Informationen: https://www.femtec.org 

]]>
Pressestelle
news-1497 Thu, 15 Apr 2021 13:05:03 +0200 Ob Abschlussarbeit oder Berufsstart – Die Firmenkontaktmesse „Karrierewege“ vernetzt Studierende und Unternehmen https://www.htw-dresden.de/news/ob-abschlussarbeit-oder-berufsstart-die-firmenkontaktmesse-karrierewege-its-a-match-vernetzt-studierende-und-unternehmen Am 20. April findet die digitale Firmenkontaktmesse „Karrierewege – it´s a match“ statt. Mit mehr als 60 Unternehmen – vom Konzern bis zu Nonprofit-Organisationen, von internationale bis regionale Firmen – können Studierende an diesem Tag individuelle Gespräche, sogenannte Dates, führen. Wer ein Praktikum, einen Partner für die Abschlussarbeit, eine Einstiegsstelle oder eine Stelle als Werksstudent sucht, wird hier fündig.

Bereits seit dem 6. April können die registrierten Nutzerinnen und Nutzer ein Profil anlegen und sich durch die Unternehmensprofile swipen. Besteht ein gegenseitiges Interesse heißt es „It’s a match!“ und der direkte Austausch kann beginnen.

Tanja Sonntag vom Career Service empfiehlt: „Wer sich optimal auf die Messe vorbereiten möchte, kann auf der Lernplattform OPAL einen Leitfaden und einen umfangreichen Fragekatalog zur Gesprächsvorbereitung herunterladen.“

Die Anmeldung erfolgt über die App Talentefinder

 

]]>
Career Service Pressestelle
news-1485 Wed, 07 Apr 2021 09:25:00 +0200 Von der ersten Idee zum Erfolg: Die Veranstaltungsreihe „Kaffee.Kicker.Und Kontakte“ liefert spannende Einblicke in die Welt der Startups https://www.htw-dresden.de/news/von-der-ersten-idee-zum-erfolg-die-veranstaltungsreihe-kaffeekickerund-kontakte-liefert-spannende-einblicke-in-die-welt-der-startups Am 14. April öffnet das nächste Startup seine Türen für Gründungsinteressierte und alle, die einmal hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmensgründungen schauen wollen. Seit dem letzten Wintersemester bietet die Gründungsschmiede mit dem virtuellen Format „Kaffee.Kicker.Und Kontakte - Die Startup-Kaffeepause“ spannende Einblicke in die Dresdner Gründungsszene. Das Besondere daran: die hellen Köpfe hinter den Startups saßen früher selbst einmal in den Reihen der HTW Dresden. Heute sind Stadt.Land.Netz, WHISP und Marktschwärmer aus der Region nicht mehr wegzudenken.

Mit ZIGPOS präsentiert im April ein weiteres Unternehmen seine Gründungsstory – erzählt von der ersten Idee bis zum ersten Angestellten und wie es auf dem Weg zum Erfolg so manchen Stolperstein zu überwinden galt. Vor einigen Jahren haben die Elektrotechniker Christoph und Erik, Absolventen der Hochschule, ein Funksystem zur Bestimmung von Positionsdaten entwickelt. Wafer-Transportboxen in der Halbleiterindustrie oder Beatmungsmaschinen in Krankenhäusern lassen sich damit in Sekundenschnelle hochgenau lokalisieren. Mit diesen Daten können Prozesse verbessert, Fehler minimiert und Zeit eingespart werden. Bei einer Tasse Kaffee berichten die ZIGPOS-Gründer, wie sie es zum skalierbaren Produkt in Massenfertigung geschafft haben, bei welchen Industrieunternehmen ihre Lösung heute im Einsatz ist und wie man vom Student zum Chief Innovation Officer bei ZIGPOS wird. Am Ende bleibt wie immer Zeit für Austausch und Fragen.

„Mit der neuen Eventreihe wollen wir zeigen, wie aus den verschiedensten innovativen Ideen erfolgreiche Unternehmen wachsen können und wie unternehmerische Selbständigkeit den Weg in eine spannende Karriere öffnen kann“, sagt Heinrich Leuschner. Er ist Startup-Coach an der Gründungsschmiede und begleitet Studierende und Forschende der Hochschule auf diesem Weg. „Dabei werfen wir einen Blick in verschiedene Branchen.“

In der erste Startup-Kaffeepause erzählte Marcus A. Dawidjan von Stadt.Land.Netz. wie ihr Planungssystem die Beförderung von Schüler:innen erleichtert. Fanny Schiel von Marktschwärmer zeigte, wie nachhaltiger, regionaler Einkauf funktionieren kann und die Developer von WHISP, wie es ihre App „Clear Intervallfasten“ in Kürze zu über 500.000 Downloads geschafft hat.

Startup-Luft schnuppern und Kontakte knüpfen

Viele Teilnehmer wollen einfach nur Startup-Luft schnuppern. So wie Melanie, Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der HTW Dresden: „Ich finde Kaffee.Kicker.Und Kontakte eine super Möglichkeit, um die Welt des Gründens kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und um eigene Ideen reifen zu lassen. Durch meine Teilnahme ist meine eigene Entwicklung dahingehend erst wirklich ins Rollen gekommen.“

 

Moritz, der im 2. Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert, ging es ähnlich. Er wollte unbedingt hören, wie Student:innen der HTW Dresden den Weg zum eigenen Unternehmen geschafft haben. Gleichzeitig suchte er nach Möglichkeiten, neben seinem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und hat dabei vor allem an Startups gedacht. Heute arbeitet er im Gründerteam SHARK, das Wassersportgeräte entwickelt. „Dass ich so schnell ein Team gefunden habe, freut mich sehr“, sagt Moritz. Bei SHARK ist er inzwischen fest integriert und begleitet dort die wirtschaftlichen Prozesse. Das Team lässt sich von Heinrich Leuschner in der Gründungsschmiede regelmäßig beraten.

Über die Veranstalter

Die Gründungsschmiede ist Gründungsinkubator an der HTW Dresden zur Förderung innovativer Geschäftsideen und Partner von dresden|exists, dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Zur Anmeldungen für die virtuelle Startup-Kaffeepause mit ZIGPOS geht’s hier

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe Kaffee.Kicker.Und Kontakte – Die Startup-Kaffeepause werden regelmäßig auf den Seiten der  Gründungsschmiede und im HTW-Veranstaltungskalender veröffentlicht.

]]>
Gründung Pressestelle
news-1481 Thu, 01 Apr 2021 10:16:17 +0200 Europäischer Austausch bis 2027 gesichert: HTW Dresden erhält Erasmus Charta für Hochschulbildung (ECHE) https://www.htw-dresden.de/news/europaeischer-austausch-bis-2027-gesichert-htw-dresden-erhaelt-erasmus-charta-fuer-hochschulbildung-eche Eine gültige Erasmus Charta für Hochschulbildung (ECHE) ist die Voraussetzung für Hochschulen, um am europäischen Austauschprogramm Erasmus+ teilzunehmen. Sie legt Grundprinzipien fest, die Hochschulen bei der Beantragung und Durchführung von Erasmus+ - Aktivitäten erfüllen müssen. Um eine ECHE zu erhalten, müssen sich europäische Hochschulen bewerben. Die Hochschulen werden in den Bereichen Erasmus Policy Statement, Einhaltung und Implementierung der ECHE-Richtlinien sowie Qualität der Verwaltungsstrukturen geprüft. Die Europäische Kommission bewertete nun den ECHE-Antrag der HTW Dresden mit 100 von 100 möglichen Punkten. Damit ist eine Fortsetzung des Programms an der HTW Dresden bis 2027 gesichert.  

Bereits seit 1993 beteiligt sich die HTW Dresden am Programm Erasmus+. Das EU-Förderprogramm ermöglicht Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten, internationale Erfahrungen im Ausland zu sammeln und unterstützt bei der Umsetzung der Austauschprogramme. Zentrale Bestandteile des Programmes sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS), die Studiengebührenfreiheit an der Partnerhochschule und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudierenden. Bisher sind insgesamt 1799 Studierende mit Erasmus ins Ausland gegangen.

Aktuell sind die Reisemöglichkeiten zwar pandemiebedingt stark eingeschränkt. Die Vorfreude auf Auslandsaufenthalte ist dennoch da. Allein im Wintersemester 2021/2022 planen 112 Studierende, über Erasmus+ ins Ausland zugehen. Wir hoffen, dass wir unseren Studierenden diesen Wunsch erfüllen können.

]]>
International Pressestelle
news-1475 Tue, 30 Mar 2021 09:54:28 +0200 Unternehmerisches Denken in der Lehre verankern https://www.htw-dresden.de/news/unternehmerisches-denken-in-der-lehre-verankern Das Projekt „EIS 5“ der Gründungsschmiede der HTW Dresden gehört zu den vom Stifterverband geförderten Projekten. Unternehmerisches Denken, neue Formen des Wissensaustauschs und der Vernetzung spielen im Berufsleben eine immer größere Rolle. Unternehmen und Organisationen setzen zunehmend auf eine hohe individuelle Eigenverantwortung ihrer Beschäftigten. Dieses Wissen an die Studierenden zu vermitteln, ist Ziel des Projektes „Entrepreneurial Intrapreneurial Skills hoch 5“ (EIS 5). Das Projekt wurde von der Gründungsschmiede initiiert und nun gemeinsam mit 15 anderen Hochschule vom Stifterverband zur Förderung im Programm „Entrepreneurial Skills“ ausgewählt.

„Wir werden unternehmerisches Denken nicht nur im Zusammenhang mit Gründungsaktivitäten vermitteln, sondern diese Kompetenzen auch im Sinne von Intrapreneurial Skills und Innovationsmanagement in der Lehre verankern. Jede Absolventin und jeder Absolvent benötigt solche Kompetenzen für den zukünftigen Beruf.“, erläutert Professor Ralph Sonntag, der Leiter der Gründungsschmiede und Projektleiter von EIS 5. Hierzu zählen vor allem Planungs-, Führungs-, Urteils-, Nachhaltigkeits- und Reflexionskompetenzen, aber auch die Bereitschaft Risiken einzugehen, Kooperationen anzustreben und in Teams zu arbeiten sowie visionäres Denken zu erlernen und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Auf fünf Ebenen sollen diese Kompetenzen in den Studiengängen vermittelt werden: Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Studiengängen, Integration in die Lehrinhalte der Module, projektorientierte Lehre und Praktika, Flexibilisierung der Studierangebote hinsichtlich Lernort und Lehrmedium, Vernetzung mit Gründerinnen und Gründern sowie mit Unternehmen und anderen Hochschulen in Deutschland und international.

Die erste Curriculumswerkstatt findet im Mai statt. Hier werden die geförderten Hochschulen ihre Herausforderungen im Bereich Lehr- und Organisationsentwicklung vorstellen, gemeinsam bearbeiten und Ideen sowie Konzepte für eine Lehrplangestaltung zum Thema Entrepreneurial Skills erarbeiten. Daran schließen sich im Juli sowie im Herbst 2021 zwei weitere Curriculumswerkstätten an, bei denen die Konzepte konkretisiert und finalisiert werden.

Über das Förderprogramm

Der Stifterverband hat 16 Hochschulen ausgewählt, die an der ersten Runde des Förderprogramms "Entrepreneurial Skills" teilnehmen können. Das Programm hat zum Ziel, die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln in der Hochschule zu verankern. Die ausgewählten Hochschulen finden sich in einem "Entrepreneurial Skills"-Netzwerk zusammen und arbeiten in Curriculumswerkstätten gemeinsam mit Unternehmen, Arbeitgebern und Studierenden an entsprechenden Lehr- und Lernkonzepten. In der zweiten Förderphase werden vier Hochschulen mit einer Fördersumme von jeweils 175.000 Euro dabei unterstützt, ihre Konzepte zu implementieren.

]]>
Gründung Lehre Pressestelle Transfer
news-1467 Wed, 24 Mar 2021 11:46:19 +0100 Wie künstliche Intelligenz das Leben besser macht https://www.htw-dresden.de/news/wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-besser-macht Zwei Projektideen von Wissenschaftlern der HTW Dresden sind unter den Preisträgern des Civic-Innovation-Wettbewerbs. Die Projekte „KI-gestützte Methoden der Partizipation bei Großveranstaltungen“ und „Barrierefreie Kommunikation: KI-gestützte Übersetzung in Leichte Sprache“ gehören zu den Preisträgern des bundesweiten Ideenwettbewerbs „Gemeinsam wird es KI“ der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft.

Partizipation bei Großveranstaltungen

Großveranstaltungen demokratischer und inklusiver zu gestalten, ist das Ziel von Professor Dietrich Kammer und seinem Team. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Code Camp Leipzig, beta-die Beteiligungsagentur und Vivien Mast AI Solutions entwickelt der Informatiker KI-gestützte Moderationstools. Die künstliche Intelligenz soll bei der Strukturierung unterstützen und Dynamiken während des Events transparent abbilden. „Wir wollen ein Set an digitalen, KI-gestützten Moderationstools erstellen, die die Strukturierung von Großveranstaltungen unterstützen. Diese sollen sowohl bei Präsenzveranstaltungen als auch in rein digitalen Formaten einsetzbar sein. Zum Beispiel können eingebrachte Ideen oder Diskussionsbeiträge mit Methoden der Sprachverarbeitung automatisiert vorstrukturiert werden, um aus 1000 Beiträgen in Echtzeit 30 zentrale Themen für die weitere Bearbeitung in Kleingruppen zu identifizieren. Ebenso kann KI die Zusammensetzung von Kleingruppen unterstützen, z.B. für eine gute Durchmischung des Publikums oder das Zusammenfinden von Personen mit ähnlichen Interessen.“, erklärt Dietrich Kammer.

Verständliche Texte dank KI

Im Themenfeld „Inklusion und Diversität“ wurde die Projektidee „Barrierefreie Kommunikation: KI-gestützte Übersetzung in Leichte Sprache“ prämiert. Zusammen mit dem Dresdner Start-up T2K - Text to Knowledge möchten Professor Hans-Joachim Böhme und Oliver Guhr einen Algorithmus entwickeln, der Texte automatisch vereinfacht oder in Leichte Sprache übersetzt. Anstatt der zeitintensiven manuellen Übersetzung können barrierefreie Inhalte durch eine Automatisierung mittels Natural Language Processing (NLP) zeit- und kosteneffizienter umgesetzt werden. Texte in leicht verständlicher Sprache helfen Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen anspruchsvoller Texte haben. Erst durch das Verständnis der Texte erhalten die Betroffenen die Möglichkeit, sich selbständig zu informieren und an gesellschaftlichen Debatten teilzunehmen.

„Wir planen diese NLP-Algorithmen auch in die Service-Roboter zu integrieren, mit denen wir in der Altenpflege arbeiten", erläutert Oliver Guhr, Doktorand in der Forschungsgruppe Künstliche Intelligenz/Kognitive Robotik von Hans-Joachim Böhme. „Unsere Roboter sollen in der Lage sein, dem häufig überlasteten Pflegepersonal verschiedene Aufgaben abzunehmen. Die sprachliche Kommunikation ist hierbei eine wichtige Fähigkeit. Die automatische Vereinfachung komplexer Texte ist ein sehr wichtiger Aspekt, beispielsweise in der Pflege Demenzkranker."

Über den Civic-Innovation-Wettbewerb

Der Civic-Innovation-Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstaltet und hat das Ziel, KI-Innovationen für gesellschaftspolitische Kernaufgaben nutzbar zu machen. Während der Preisverleihung, an der auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil teilnahm, wurden 25 KI-Projekte aus ganz Deutschland in vier Themenfeldern ausgezeichnet. Die Preisgelder sollen die Weiterentwicklung der Projektideen vorantreiben. In der zweiten Runde sollen die prämierten Ideen zu tragfähigen Konzepten entwickelt und umgesetzt werden. https://www.civic-innovation.de/start

]]>
Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer
news-1466 Mon, 22 Mar 2021 19:53:48 +0100 Produkte, die zum Nachdenken anregen https://www.htw-dresden.de/news/produkte-die-zum-nachdenken-anregen Der Designstudent Hans Thiele hat fiktive Produkte entwickelt, die Querdenker ansprechen könnten. Vorgestellt werden sie auf der Webseite "Querdenker-Shop.com" des Vereins „Kurswechsel Hamburg“. Ziel ist es, Menschen, die an Verschwörungsideologien glauben, auf die Angebote des Vereins aufmerksam zu machen. Die im sogenannten Webshop vorgestellten Objekte entwarf Hans Thiele, der im vierten Master-Semester Produktdesign an der Fakultät Design studiert. Die Arbeit entstand im Modul „Interaktive Designprozesse" bei Professor Florian A. Schmidt, ein Kurs der sich mit der Methode des spekulativen Designs im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschäftigte. Anstatt kommerzielle Produkte für die Serienfertigung zu gestalten, ging es bei den Entwürfen darum, provokative Denk- und Diskussionsanstöße für verschiedene Post-Corona-Szenarien zu entwickeln. „Da die Querdenkerbewegung und ein erhöhtes Aufkommen von Verschwörungsmythen im Verlauf der Pandemie an Aktualität gewannen, habe ich einen Prototyp eines Onlineshops für Menschen entwickelt, die an Verschwörungsideologien glauben. Dort werden fiktive Produkte angeboten, die für diese Zielgruppe ausgerichtet sind. Damit wollte ich zeigen, wie absurd diese Bedürfnisse teilweise sind,“ erläutert Hans Thiele. Vorgestellt wird zum Beispiel ein Detektor, der Mikrochips in der Haut entdecken soll, und eine Armprothese, die vorgibt, vor Zwangsimpfungen zu schützen.

Die Zusammenarbeit mit Kurswechsel kam durch einen Bekannten Thiels zustande, der beim Hamburger Verein arbeitet. Der Verein, der sich auch mit den Gefahren von Verschwörungsmythen beschäftigt, hatte Interesse an der Idee und setzte die Webseite um. Ziel des Projektes ist es, Menschen, die an bestimmte Ideologien glauben oder dafür empfänglich sind, aufzuklären und aufzuzeigen, dass diese „meist antisemitischen, rassistischen und menschenverachtenden Grundlagen“ folgten, heißt es auf der Webseite von Kurswechsel. Wer auf die Produkte klickt, erhält ein Angebot zum Hinterfragen des eigenen Standpunkts und eine Einladung zum Gespräch.

Um die Website bekannt zu machen, wurden zusätzlich Postkarten produziert, die auf die Webseite hinweisen. Das Projekt Kurswechsel wird unter anderen über das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert.

]]>
Design Pressestelle
news-1462 Mon, 22 Mar 2021 14:59:38 +0100 Transferportal von Saxony5: Wissenschaft trifft Wirtschaft https://www.htw-dresden.de/news/transferportal-von-saxony5-wissenschaft-trifft-wirtschaft Neue Partnerbörse für Entwicklungs- und Transferprojekte gestartet Das Transferportal (https://transferportal.saxony5.de) erleichtert die Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die von Saxony5 initiierte Webseite bietet unterschiedlichen Akteuren die Möglichkeit, alle für ein Transferprojekt notwendigen Projektbeteiligten unkompliziert und schnell zusammenzubringen. Ab sofort können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Portal anmelden und nach potentiellen Projektpartner*innen suchen. Wer eine Projektidee hat, kann im Portal nach Mitstreitern und Unterstützern, sogenannten Promotoren, suchen. Passende Kooperationspartner*innen finden so schnell zusammen.

Nutzerinnen und Nutzer können sich verschiedene Rollen zuweisen. Sie können Autoren von Ideen, Entwickler, Soziale Promotoren, Technische/Organisatorische Promotoren und finanzielle Promotoren sein. Das Transferportal richtet sich an alle Interessierten, Forscher*innen, Wissenschaftler*innen, kleine und mittlere Unternehmen, Fördermittelgeber und Investoren der Region Sachsen, die sich in einer der beschriebenen Promotorenrollen wiederfinden und sich am Innovationsprozess beteiligen wollen. 

BMBF-gefördertes Projekt als Grundlage des Transferportals 

Grundlage des Portals bildeten eine Befragung von Unternehmer*innen und dazugehörige Workshops im Projekt „GRULA-KMU“. Die Wissenschaftler*innen untersuchten darin, welche Hemmnisse Unternehmen bei der Vernetzung mit Forschungseinrichtungen haben. Auf der Basis dieser Erkenntnisse entwickelten sie ein Werkzeug, das Unternehmen die richtige Person und das entsprechende Knowhow der verschiedenen Forschungseinrichtungen schnell und übersichtlich liefert. Im Rahmen von Saxony5 - Smart University Grid wurde das Tool weiterentwickelt.

Über den Transferverbund Saxony5 

Für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers haben sich die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau zusammengeschlossen. Der Transferverbund „Saxony5“ bündelt die Ressourcen und Kompetenzen der fünf HAW sowie von mehreren direkten Partnern. Mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit und intelligenter Vernetzung soll inhaltlich und methodisch eine neue Qualität im Transfer und somit für die Region eine nachhaltige Wohlfahrtsentwicklung erreicht werden. Saxony5 wird seit 2018 im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz über fünf Jahre gefördert. Weitere Informationen unter https://saxony5.de.

]]>
Forschung Pressestelle Transfer
news-1452 Mon, 15 Mar 2021 15:17:53 +0100 Neue App warnt vor Unfallstellen https://www.htw-dresden.de/news/neue-app-warnt-vor-unfallstellen Eine an der HTW Dresden entwickelte App unterstützt Autofahrerinnen und -fahrer im Straßenverkehr, indem sie mögliche Gefahrenquellen identifiziert und anzeigt. Die Idee zur App stammt von Dr. Toralf Trautmann, Professor für Kraftfahrzeug-Mechatronik an der HTW Dresden. Die Basis bildeten Untersuchungen mit Senioren, um kritische Fahrsituationen zu erfassen. So ermittelten die Forscher zum Beispiel anhand der Messung von Herzfrequenzen, welche Situationen im Straßenverkehr Fahrerinnen und Fahrern Stress verursachen.

Gemeinsam mit der Dresdner Firma casonex GmbH, gegründet von zwei Informatik-Absolventen der HTW Dresden, konzipierte Toralf Trautmann eine Anwendung für Mobilgeräte, die genau auf diese Gefahrenquellen hinweist. Die App mit dem Namen „Carefuldrive“ zeigt an, wo häufige Unfallstellen liegen, Schlaglöcher zu finden sind oder Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Die notwendigen Informationen dazu bezieht sie unter anderem aus den Daten des Statistischen Bundesamtes. Darüber hinaus können die Fahrer eigene Markierungen setzen, an denen ein Warnhinweis ausgegeben werden soll.

Derzeit existiert die App in einer Vorab-Version und soll nun ausgiebig getestet werden. Deshalb suchen die Entwickler Interessenten, die sie in den nächsten Monaten testen wollen. Zukünftig soll die App auch mit einer Smartwatch kombiniert werden können. So kann das System rechtzeitig warnen, wenn der Puls steigt.

Über die App wurde im MDR-Sachsenspiel berichtet (abrufbar bis 18. März 2021).

 „Carefuldrive“ testen

Wer Interesse hat, die App in den kommenden Monaten beim Autofahren zu testen, schreibt bitte eine Mail an test(at)carefuldrive.de Die technische Voraussetzung hierfür ist ein iPhone 8 oder eine neuere Version.

]]>
Informatik / Mathematik Maschinenbau Pressestelle Transfer
news-1432 Mon, 08 Mar 2021 12:30:37 +0100 Solarmodule als Schutz vor Trockenheit https://www.htw-dresden.de/news/solarmodule-als-schutz-vor-trockenheit Photovoltaikanlagen dienen nicht nur der Gewinnung von Solarenergie, sie können den Boden auch vor dem Austrocknen schützen. Bauingenieure der HTW Dresden forschen dazu am größten Solarpark Deutschlands. Das Team der Ingenieurhydrologie der HTW Dresden hat gemeinsam mit dem Energieversorger EnBW auf dem Solarpark „Weesow-Wilmersdorf“ ein Langzeitprojekt gestartet. Ziel ist es herauszufinden, welchen Einfluss Photovoltaikanlagen auf den Bodenwasserhaushalt und die Grundwasserneubildung haben. Die Solarmodule bewirken eine Umverteilung des Niederschlags- und Energieangebotes. Die Beschattung großer Flächen verringert beispielsweise die Verdunstung. In Trockenzeiten, wie sie in den beiden vergangenen heißen Sommern vorkamen, können die Solarmodule dazu beitragen, die Böden nicht austrocknen zu lassen. Um genaue Daten zu erhalten, haben die Wissenschaftler Bodenfeuchtigkeitssonden und eine Klimastation, die Daten wie Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Windstärke und Niederschlag misst, auf dem Gelände installiert. Die ersten Bodenproben wurden bereits gewonnen. Untersucht wurden sie im Rahmen von Abschlussarbeiten des Studiengangs Environmental Engineering in den Laboren der Hochschule. „Uns war es wichtig, die Studierenden gleich von Beginn an in die Forschungsarbeit einzubinden. So erhalten sie ganz unmittelbar Einblicke in die praktische Arbeit.“, so Professorin Ulrike Feistel, die das Projekt leitet. 

Mit einer Fläche von 164 Hektar und einer geplanten installierten Leistung von 187 Megawatt ist der Solarpark nördlich von Berlin das erste Photovoltaik-Großprojekt, das ohne Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umgesetzt wird und gleichzeitig das größte in Deutschland.

In den kommenden drei Jahren wird das Forschungsteam der HTW Dresden den Betrieb der Anlage wissenschaftlich begleiten. Die Bauingenieure planen noch weitere Projekte, die über die derzeitigen Standardmessungen hinausgehen.

]]>
Bauingenieurwesen Forschung Pressestelle Transfer
news-1431 Thu, 04 Mar 2021 12:04:31 +0100 Grüne Hochschule: Die Hochschulgruppe primaklima vergibt erstmalig einen Study Award https://www.htw-dresden.de/news/die-hochschulgruppe-primaklima-vergibt-erstmalig-einen-study-award-2021 Das primaklima-Team sucht Studierende und ihr Knowhow für einen Schritt in eine grüne Zukunft der HTW Dresden. Studierende, die im kommenden Sommersemester an der HTW Dresden eine Abschlussarbeit oder eine Projektarbeit schreiben, die sich mit dem Thema Klima- und Umweltschutz beschäftigt, können sich für den primaklima-Study Award bewerben. Eingereicht werden können im Sommersemester 2021 abgeschlossene bzw. sich im Abschluss befindliche Abschluss- oder Projektarbeiten. Eine Jury bewertet die Arbeiten im Hinblick auf die Originalität der Idee und prüft, inwieweit sie zum Klimaschutz an der HTW Dresden beitragen kann.

Es winken Preise für die ersten drei Plätze: 1. Platz: 500,-€; 2. Platz: 250,-€ und 3. Platz: 100,-€.

Über primaklima

Die Initiativgruppe zum Klima- und Umweltschutz ist ein Zusammenschluss von Beschäftigten und Studierenden der HTW Dresden. Ziel ist es, die Mitglieder der Hochschule zu motivieren, sich aktiv daran zu beteiligen, die HTW Dresden zu einer klima- und umweltgerechte Hochschule zu entwickeln. Kernthemen sind Energie, Mobilität und Wertstoffe.

 

]]>
Pressestelle Studium
news-1425 Mon, 01 Mar 2021 09:53:53 +0100 Hochschulsport-Fusion in Dresden besiegelt https://www.htw-dresden.de/news/hochschulsport-fusion-in-dresden-besiegelt Am 26. Februar 2021 unterzeichneten die Kanzlerin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der Kanzler der Technischen Universität Dresden einen Fusionsvertrag, mit dem das Dresdner Hochschulsportzentrum eine gemeinsame zentrale Einrichtung beider Hochschulen wird. Gleichzeitig wurde auch der künftige geschäftsführende Vorstand vorgestellt. Mit Veröffentlichung der Ordnung zur Leitung und zum Betrieb des Dresdner Hochschulsportzentrums (DHSZ) vom 18. Juni 2020 wurde aus dem Universitätssportzentrum (USZ) der TU Dresden das DHSZ. „Mit der Gründung des Dresdner Hochschulsportzentrums wurde der Weg zu einem in Deutschland bisher einmaligen Vorhaben im Hochschulsport geebnet – die Fusion und Kooperation der Hochschulsporteinrichtungen am Standort in Dresden innerhalb einer gemeinsamen Einrichtung“, fasst der Kanzler der Technischen Universität Dresden, Dr. Andreas Handschuh, zusammen.

Aufbauend auf dieser namentlichen und inhaltlichen Änderung des letzten Jahres schließen sich nun zum 1. April 2021 die Hochschulsporteinrichtungen der TU Dresden und der HTW Dresden unter diesem Dach zusammen, um für Studierende aller Dresdner Hochschulen einen attraktiven Hochschulsport anzubieten. Das DHSZ wird mit diesem Schritt eine gemeinsame zentrale Einrichtung des Hochschulsports mit Sitz an der Technischen Universität. „Mit dieser spezifischen Fusionierung der beiden größten Hochschulen in Dresden ist nicht nur der Grundstein für weitere Hochschulkooperationen gelegt, sie bietet vor allem viel Potential für die Weiterentwicklung des Hochschulsports in und um Dresden“, so Dr. Handschuh. „Für die HTW Dresden eröffnet die Fusionierung vor allem für unsere Studierenden eine Reihe neuer Möglichkeiten im Rahmen des Hochschulsportes und es ist wirklich schön, dass diese einmalige Amtshandlung ausgerechnet am letzten Arbeitstag vor meinem Ruhestand, der am 01.03.2021 beginnt, vollzogen werden kann“, freut sich HTW-Kanzlerin Monika Niehues. „Ich bin auch überzeugt, dass unser Sportverantwortlicher Nick Breuer gemeinsam mit dem Team der Technischen Universität die neuen Möglichkeiten nutzen und viele innovative Ideen umsetzen wird.“

Der Fusionsvertrag wurde im Festsaal des Rektorates der TU Dresden – Corona-bedingt ohne Öffentlichkeit – unterzeichnet und parallel die mit dieser Verbindung einhergehende Anpassung der Ordnung des DHSZ unter Einbeziehung der für die Verabschiedung notwendigen Gremien weiter vorangetrieben. Neben der Unterzeichnung des Fusionsvertrages wurde auch der zukünftig dreiköpfige geschäftsführende Vorstand, mit dem Vorstandsvorsitzenden Dipl.-Sportlehrer Marko Schimke an der Spitze, der Öffentlichkeit vorgestellt. Der gesamte Prozess wird im April 2021 mit der Veröffentlichung der neuen Ordnung des Dresdner Hochschulsportzentrums abgeschlossen sein und die gemeinsame Arbeit aufgenommen.

„Dabei werden wir das Dresdner Hochschulsportzentrum als eines der größten Hochschulsportzentren in Deutschland etablieren und durch unsere gemeinsame Arbeit weiter voranbringen und ausbauen“, beschreibt Marko Schimke die zukünftige Ausrichtung des DHSZ. Das bisherige Team bleibt bestehen und wird durch das Vorstandsmitglied Nick Breuer von der HTW Dresden und den Hochschullehrer Prof. Stefan Odenbach als Vorstand für Hochschulkommunikation verstärkt.

Das zukünftige Team des DHSZ freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und die hoffentlich bald wieder beginnenden Hochschulsportkurse und Veranstaltungen.

Weitere Informationen zum Dresdner Hochschulsportzentrum: www.tu-dresden.de/dhsz

 

]]>
Hochschulsport Pressestelle
news-1419 Thu, 25 Feb 2021 10:43:47 +0100 Kanzlerin Monika Niehues verabschiedet https://www.htw-dresden.de/news/kanzlerin-monika-niehues-verabschiedet Zum 28. Februar endet die Amtszeit von Monika Niehues als Kanzlerin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Nach 12-jähriger Tätigkeit als Kanzlerin tritt sie in den Ruhestand. Monika Niehues ist der HTW Dresden seit vielen Jahren eng verbunden und hat die Hochschule wesentlich mitgeprägt und gestaltet. 1992 gehörte sie zur Gründungskommission der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Von 2000 bis 2009 leitete sie das Dezernat für Studienangelegenheiten. In dieser Funktion war sie stark in die Umgestaltung der Studienorganisation im Zuge der Bologna-Reform involviert. Ein herausragendes Projekt auf dem Weg zur Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen war die Einführung des HTW-Chipkartensystems HITCard. Die Karte ist heute eine wesentliche Grundlage für das neue Chipkarten-Projekt Campus4You, das derzeit gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt wird.

Als Kanzlerin verantwortete sie seit 2009 die zentralen Servicebereiche, war Vorgesetzte für das gesamte nichtwissenschaftliche Personal und zuständig für die Bewirtschaftung der Haushalt- und Drittmittel der Hochschule. Unter ihrer Leitung errang die Hochschule im Rahmen der neuen Hochschulsteuerung die Selbststeuerfähigkeit. Damit verbunden war die erfolgreiche Einführung von Risiko- und Qualitätsmanagementsystemen. Ein bedeutender Erfolg in ihrer Amtszeit war die Erarbeitung des baulichen Entwicklungskonzeptes der Hochschule. Durch ihr Wirken gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement konnten unter zum Teil komplizierten Bedingungen viele Baumaßnahmen realisiert werden. Dazu zählt auch die gegenwärtige Errichtung des Universalgebäudes, die bisher größte Einzelbaumaßnahme der HTW Dresden.

Neben ihren zahlreichen Aufgaben war Monika Niehues Mitglied des Verwaltungsrates des Studentenwerkes. Für ihr langjähriges herausragendes Engagement wurde sie 2019 mit der Verdienstmedaille des Deutschen Studentenwerkes geehrt.

Bei der Verabschiedung im Rahmen der digitalen Sitzung des Senates am 23. Februar dankte die Rektorin, Prof. Katrin Salchert, der scheidenden Kanzlerin im Namen der gesamten Hochschule: „Ich danke Frau Niehues herzlich für ihr außerordentliches Wirken in all diesen Jahren und ihren unermüdlichen Einsatz, unsere Hochschule –  insbesondere die Verwaltung als wichtigem Rückgrat von Lehre und Forschung – weiterzuentwickeln und voranzubringen.“

Monika Niehues richtete ihren Dank an alle, die sie in den zurückliegenden Jahren begleitet haben: „Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass ich in all dieser Zeit und in diesen vielen unterschiedlichen Positionen so viele Menschen erlebt habe, die mich motiviert und unterstützt haben und die bereit waren, gemeinsam Dinge anzugehen. Diese gute Zusammenarbeit war die Basis für viele erfolgreich abgeschlossene Projekte.“

Das Verfahren zur Bestellung eines neuen Kanzlers/ einer neuen Kanzlerin läuft derzeit. Bis zu dessen Abschluss wird Alexander E. Müller, Leiter des Hochschulrechenzentrums, zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben interimsweise die Leitung der Verwaltung übernehmen.

]]>
Pressestelle
news-1415 Tue, 23 Feb 2021 15:05:52 +0100 HTW Dresden und Techniker Krankenkasse fördern Gesundheit im Studium https://www.htw-dresden.de/news/htw-dresden-und-techniker-krankenkasse-foerdern-gesundheit-in-studium Um ein positives und gesundheitsförderliches Studienumfeld zu schaffen, startet die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) heute neben der Förderung der Gesundheit für ihre Beschäftigten auch ein neues Programm zum Studierendengesundheitsmanagement (SGM). Steigende Studierendenzahlen, Veränderungen administrativer Prozesse sowie die Umstellung auf eine überwiegend digitale Lehre bestimmen derzeit den Arbeits- und Studienalltag vieler Mitglieder der Hochschule. Das sind Herausforderungen, die mit einem Kulturwandel innerhalb der Hochschulen deutschlandweit einhergehen. Bereits vor Corona und Online-Studium klagte jeder vierte Studierende in Deutschland über Stress und Erschöpfung, das ergab eine Studie der TK. Die Gründe sind vielfältig: Prüfungsdruck ist einer, aber auch Zukunftsangst gehört dazu.

Monika Niehues, Kanzlerin der HTW Dresden: "Die aktuelle Situation während der Corona-Pandemie stellt Studierende zusätzlich zum Studium der gewählten Fachrichtung vor weitere enorme Herausforderungen, bei denen vor allem eine gute Selbstorganisation gefragt ist. Umso wichtiger bleibt es, Belastungen soweit wie möglich abzubauen und die Gesundheitsförderung nicht aus den Augen zu verlieren."

Ziel des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projektes an der HTW Dresden ist es, optimale Rahmenbedingungen für einen verantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu schaffen. Das bedeutet, nachhaltige Hochschulstrukturen aufzubauen und zu unterhalten, die ein gesundes Studieren, Forschen und Arbeiten ermöglichen. Um den gesundheitlichen Bedarf der Studierenden und der Beschäftigten zu ermitteln und zu priorisieren, wird zuerst die Ausgangssituation erfasst: Welche Belastungsfaktoren bestehen, wie sind die Strukturen, wie viele Bewegungs- und Entspannungspausen sind gegeben, wie ist die Ergonomie gestaltet? Daraus entstehen Maßnahmen, die gemeinsam mit der TK umgesetzt werden.

"Entscheidend für uns ist, dass wir neben der engen Zusammenarbeit mit allen wichtigen hochschulinternen Partnern wie der Hochschulleitung, dem Career Service, dem Hochschulsport und dem StuRa unsere Studierenden partizipativ einbinden und mit ihnen gemeinsam verschiedene Teilprojekte umsetzen", so Kanzlerin Niehues. "Der Aufbau eines SGM ist ein längerer Prozess, der die externe Unterstützung im Rahmen des Präventionsgesetzes durch Krankenkassen benötigt. Wir sind

deshalb sehr froh, dass wir mit der TK einen insbesondere für die Studierendengesundheit sehr erfahrenen Partner gewinnen konnten. Das SGM in Kombination mit dem bestehenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement der HTW Dresden ist ein wichtiger Schritt; denn ein positiver, gesundheitsförderlicher Studienalltag beeinflusst maßgeblich den Studienerfolg."

Die Kooperation mit der TK umfasst deshalb auch die Weiterentwicklung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für die HTW Dresden. "Unser gemeinsames Ziel ist, nachhaltige gesundheitsförderliche Veränderungen für die gesamte Einrichtung zu unterstützen", sagt Dirk Reinhardt, Teamleiter der TK in Dresden. "Mit Führungskräfteseminaren, Kursangeboten, Gesundheitstagen und dem Aufbau von geeigneten Strukturen begleiten wir die HTW Dresden auf ihrem Weg zur gesunden Hochschule."

 

]]>
Hochschulsport Pressestelle Studium
news-1413 Tue, 23 Feb 2021 10:19:00 +0100 Wohlfühlen trotz Sommerhitze – Forschungsprojekt begleitet praktische Vorsorge und Anpassung in Stadtquartieren https://www.htw-dresden.de/news/wohlfuehlen-trotz-sommerhitze-forschungsprojekt-begleitet-praktische-vorsorge-und-anpassung-in-stadtquartieren Seit Herbst 2017 untersucht ein interdisziplinäres Team von Forschenden und Praxispartner*innen im Projekt „HeatResilientCity“ (deutsch: hitzeangepasste Stadt), wie sich Stadtquartiere und Gebäude besser an Sommerhitze anpassen lassen. Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt für weitere zwei Jahre. In Phase II geht es um die praktische Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen. In den Blick nimmt das Projekt dabei auch das Thema Gesundheit.

Beraten, qualifizieren, umsetzen – das steht im Mittelpunkt des Projektes „HeatResilientCity II“. Ziel ist es dabei, viele Praxis-Akteur*innen mit dem Thema Hitzeanpassung in Stadtquartieren vertraut zu machen, neue Netzwerke zu bilden und gemeinsam geeignete Werkzeuge und Entscheidungshilfen für die Stadt- und Freiraumplanung, aber auch das individuelle Handeln von Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln.

Zum Projektkonsortium gehören dabei weiterhin das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, welches das Projekt koordiniert, die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt sowie die Landeshauptstädte Dresden und Erfurt. Neu im Projektteam ist das Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Dresden. Auch das Erfurter Gesundheitsamt und die Großvermieter Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden und Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft Erfurt werden im Projekt mitwirken.

Das in Phase I des Projektes von Oktober 2017 bis Januar 2021 erarbeitete Wissen rund um die Anpassung an Sommerhitze in Stadtquartieren und einzelnen Gebäuden soll in Phase II gezielt in die Breite getragen werden. Geplant sind Informations- und Qualifizierungsangebote für Mitarbeitende in kommunalen Verwaltungen, aber auch für Fachverbände, Stadtparlamente, Gebäudeeigentümer und -verwaltungen sowie die breite Bevölkerung. Gemeinsam mit den Stadtverwaltungen von Dresden und Erfurt wird dabei genau geprüft, welche Hemmnisse überwunden werden müssen, um das Thema Prävention und Hitzeanpassung in kommunales Handeln überführen zu können und auch eine bessere Kooperation über Ämtergrenzen hinweg zu erreichen. Die Verwaltungen werden die wissenschaftlichen Partnereinrichtungen außerdem dabei unterstützen, digitale Datenangebote, Instrumente und Planungshilfen zu erarbeiten. Diese sollen es künftig erleichtern, Stadträume mit dringendem Handlungsbedarf zu identifizieren und die Wirksamkeit von verschiedenen Maßnahmen abzuschätzen und zu bewerten.

In der Fortführung des Projektes soll das Thema Gesundheit stärker als bisher beleuchtet werden. Lange Hitzeperioden im Sommer wirken sich schon heute vielerorts negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit großer Bevölkerungsteile aus. Unter anderem soll ein Gesundheitsnetzwerk „Hitzeprävention“ entstehen. Das Amt für Gesundheit und Prävention in Dresden plant, in einem Handbuch wichtige Informationen für Multiplikator*innen zusammenzutragen.

Die Forschungsarbeiten aus der ersten Projektphase werden in „HeatResilientCity II“ fortgeführt und vertieft. So wird etwa geprüft, wie sich Erkenntnisse aus den untersuchten Stadtquartieren in Dresden und Erfurt auch auf andere Klimaregionen und Stadtstrukturen in Deutschland übertragen lassen. Ebenso sollen bereits erprobte Analysemethoden, mit denen sich die Auswirkungen von Sommerhitze auf Gebäude beurteilen lassen, auf weitere Gebäudetypen angewendet werden. Damit lässt sich die Hitzebelastung verschiedener Gebäudetypologien vergleichen. Welchen Einfluss unterschiedliche Anpassungsmaßnahmen im Freiraum auf die Hitzebelastung im Gebäude haben, wird ebenfalls im Projekt analysiert.

Hintergrund

Das Projekt „HeatResilientCity II“ (Hitzeanpassung urbaner Gebäude- und Siedlungsstrukturtypen – Akteursorientierte Umsetzungsbegleitung zur Stärkung der Klimaresilienz und Gesundheitsvorsorge) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ im Themenbereich „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region“ gefördert. Für die Laufzeit von Februar 2021 bis Januar 2023 erhält das Projekt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Wissenschaftliche Partnereinrichtungen sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Verbundleitung), das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), die Professur für Meteorologie an der Technischen Universität Dresden und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Professur Bauphysik/Bauklimatik und Raumlufttechnik sowie Professur Baukonstruktion. Praxispartner sind die Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt sowie Amt für Gesundheit und Prävention und die Landeshauptstadt Erfurt, Umwelt- und Naturschutzamt. Assoziierte Partner sind das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft eG in Dresden und die Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft eG in Erfurt. Ein breites Bündnis von weiteren Partnern unterstützt im Rahmen der Qualifizierungsangebote: Dies sind die Architektenkammern Sachsen und Thüringen, die Thüringer Energie- und Greentech-Agentur (THEGA), die Ingenieurkammer Thüringen, die AGETHUR Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen, die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung (SLfG), das WHO-Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland, die Landesseniorenvertretung für Sachsen e. V. (LSVfS) sowie die Sächsische Landesapothekerkammer (SLAK).

Internetseite des Projektes: heatresilientcity.de

Über das vorangegangene Projekt berichteten wir in der letzten Ausgabe unseres Hochschulmagazins WISSEND.

 

]]>
Bauingenieurwesen Forschung Pressestelle
news-1405 Wed, 17 Feb 2021 14:43:19 +0100 Gründung virtuell und interkulturell – Jordanische und deutsche Studierende entwickeln gemeinsam Geschäftsmodelle https://www.htw-dresden.de/news/gruendung-virtuell-und-interkulturell-jordanische-und-deutsche-studierende-entwickeln-gemeinsam-geschaeftsmodelle Im Wintersemester 2020/21 fand das gemeinsam von der HTW Dresden und der German Jordanian University (GJU) in Amman durchgeführte Projekt “Chances and Opportunities of Entrepreneurship Education in Digital Environments” statt. Ziel des vom DAAD geförderten Projektes an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften ist es, das Thema Gründung stärker in die Lehre an beiden Hochschulen einzubinden und gleichzeitig virtuelle Lehr- und Lernmethoden zu erproben.

Dazu fand unter anderem ein Online-Seminar mit jeweils zehn jordanischen und deutschen Studierenden statt. Im Rahmen einer Simulation setzten sie eine Unternehmensgründung um: von der Idee, über die Konzeption eines Geschäftsmodells und das Erarbeiten eines Finanzplans bis hin zum Pitch vor potenziellen Investoren. Die Studierenden arbeiteten in internationalen Teams, begleitet wurden sie dabei von den Professoren der Partnerschulen. Darüber hinaus berichteten Experten aus Jordanien und Deutschland über ihre eigenen Gründungserfahrungen. „Neben den fachlichen Anforderungen und dem interkulturellen Kontext war insbesondere das Arbeiten im virtuellen Raum eine Herausforderung für die Studierenden.,“ resümiert Professor Ronny Baierl, der für das Projekt gemeinsam mit Professor René Thamm an der HTW Dresden verantwortlich zeichnet.

Es entstanden sehr unterschiedliche Strategien. Während einige Gründerteams auf eine Kostenführerschaft setzten, entwickelten andere ausgefeilte Kundenlösungen und strebten eine Qualitätsführerschaft an. Wie in der unternehmerischen Realität zeigte sich, dass unterschiedliche Ansätze zum Erfolg führen können, aber letztlich ein Unternehmen am Markt dominiert. So erreichte das Team von “Make your Wave” die besten finanziellen Ergebnisse in der Simulation. „Ich bedanke mich bei alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die an diesem interkulturellen Projekt teilgenommen und dazu beigetragen haben, Entrepreneurship Education lebendig zu gestalten.“, so René Thamm. 

An der GJU wurde das Projekt von Professor M. Alsharairi und Dr. O. Shubailat von der School of Logistics and Mangement betreut.

Über das Projekt

“Chances and Opportunities of Entrepreneurship Education in Digital Environments” wurde durch den DAAD im Programm “Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaften” finanziell gefördert. Ein Dank geht an die beteiligten Experten Sascha Krause-Tuenker (next2sun), Bara Shamrookh (UXLABS) und Professor Anjan Ghosh (Narxoz University, Kasachstan) für ihre Beiträge sowie dem Medienzentrum der TU Dresden für die mediendidaktische Beratung und Unterstützung.

]]>
International Lehre Pressestelle Wirtschaftswissenschaften
news-1395 Mon, 15 Feb 2021 17:34:19 +0100 Hochschulübergreifende virtuelle Lehre https://www.htw-dresden.de/news/hochschuluebergreifende-virtuelle-lehre 80 Studierende der Wirtschaftswissenschaften der HTW Dresden und der TU Dresden arbeiteten gemeinsam an einer virtuellen Fallstudie zum Thema E-Mobilität in Dresden. In 12 Gruppen entwickelten die Studierenden Plattform-Geschäftsmodelle, die zum Ziel haben sollen, mehr E-Autos und Ladesäulen in Dresden zu etablieren. „Uns war wichtig, dass die Gruppen fachlich heterogen und hochschulübergreifend gebildet wurden, so wie auch später im Berufsleben in Projektgruppen gearbeitet wird.“, so Professor Ralph Sonntag.

Die Studierenden konnten drei verschiedene Rollen wählen: Projektmanager/in, Projektreporter/in oder Projektmitglied. Ihre Aufgaben und Rollen teilten sie eigenständig auf. In neun Phasen wurden die Teams an die Thematik herangeführt.  Ihre Ideen stellten sie in zwei Workshops in 10-minütigen Pitches der Jury vor. Professor Eric Schoop und Mattis Altmann (TU Dresden) sowie Professor Ralph Sonntag und Professor Wolfgang Sattler (HTW Dresden) beurteilten die virtuellen Vorträge und gaben Input für die weitere Ausarbeitung. Begleitet wurden die Teams während des gesamten Projektes von drei E-Tutor/innen.

Die Teams begannen im Oktober mit der Ausarbeitung der Gruppenverträge und konnten ihren E-Tutoren in einem virtuellen Kennenlerngespräch erste Fragen stellen. Nachdem sich die Teams mit der Plattform vertraut gemacht hatten, fertigten sie eine PESTLE Analyse zum Thema E-Automobilität an. Anschließend wurden die Teilnehmer an das Gebiet der Plattformgeschäftsmodelle herangeführt, gefolgt von der Auseinandersetzung mit Pitches und Canvas. Im weiteren Schritt recherchierten die Teams über Preismodelle und Rechtsformen. Abschließend befassten sich die Studierenden mit Motivationstheorien, Erlösmodellen, Tarifverträgen und Werbekonzepten. Im finalen Workshop Ende Januar wurde gemeinsam eine „Transferaufgabe“ bearbeitet. Mittels einer „Customer Journey“ versetzten sich die Studierenden in die Sicht des Kunden, dessen Reisen sie anhand verschiedener „Touchpoints“ mit dem Unternehmen auf einem virtuellen Whiteboard (Miro) visualisieren.  

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten während der Fallstudienarbeit nicht nur soziale Kontakte über Hochschulgrenzen hinweg knüpfen, sondern auch ihre fachlichen Kompetenzen weiterentwickeln. Außerdem setzten sie sich mit MS Teams als Kollaborationsplattform auseinander und konnten so ihre technischen Skills vertiefen. Es entstanden zahlreiche innovative Ideen, die durch eine intensive Betreuung und durch großes Engagement der Studierenden realisiert werden konnten.“, resümiert Prof. Ralph Sonntag. „Ich möchte mich bei alle Beteiligten, Studierenden, E-Tutoren und Professoren bedanken, die dieses Modul begleitet und absolviert haben. Das werden wir so schnell nicht vergessen.“

]]>
Lehre Pressestelle Wirtschaftswissenschaften
news-1393 Mon, 15 Feb 2021 09:12:36 +0100 Laborexperimente interaktiv und zu Hause https://www.htw-dresden.de/news/laborexperimente-interaktiv-und-zu-hause Das Praktikum zur Lehrveranstaltung „Signale und Systeme“ findet mithilfe der Software Matlab virtuell statt. Die Vorlesung „Signale und Systeme“ in der Elektrotechnik beschäftigt sich mit der mathematischen Darstellung verschiedener Systeme und deren Eingangs-und Ausgangssignalen. In dem dazugehörigen Praktikum lernen die Studierenden u.a., wie sie Signale und Systeme im Zeit- und Frequenzbereich charakterisieren können. Dazu gehören beispielsweise Übungen zum Messen von Impuls- und Sprungantworten sowie von Frequenzgängen von Systemen. Normalerweise arbeiten die Studierenden mit echter Hardware: einem Signalgenerator, einem Oszilloskop und einem zu prüfenden Gerät – in der Regel ein Filter. Da in den vergangenen beiden Semestern Praktika vor Ort in den Laboren nicht möglich waren, hat Professorin Kristina Kelber ein virtuelles Praktikum auf der Basis der Software Matlab entwickelt. Die Studierenden können nun an digitalen Nachbildungen der Laborgeräte arbeiten. Im Interview erzählt die Professorin von ihren Erfahrungen.

Wie kamen Sie auf die Idee Laborversuche auch virtuell abzubilden?

Wir haben bereits vor Corona damit begonnen, von traditionellen Stift-und Papier-Aufgaben zu einem digitalen Ansatz überzugehen, bei dem die Studierenden Probleme mit Hilfe von Computersoftware lösen. Ingenieurinnen und Ingenieure benötigen heutzutage die Fähigkeit zur softwarebasierten Analyse und Modellierung. Diese Kompetenzen lassen sich sehr gut über diese Art der Lehre vermitteln. 
 

Welche Technik benötigen die Studierenden für das virtuelle Praktikum?

Alle Praktika sind mit Hilfe von Matlab umgesetzt. Die Landeslizenz dafür ermöglicht es den Studierenden, die Software auf dem eigenen Rechner zu installieren oder Matlab-Online über den Webbrowser zu nutzen. Außerdem ist ein Headset zur Kommunikation mit den Lehrenden und untereinander sinnvoll.    

Wie läuft das Praktikum ab?

Die Studierenden bereiten sich weitestgehend identisch wie zu den Präsenzpraktika vor. Die Vorbereitungsaufgaben besprechen wir per Videokonferenz. Für die Versuchsaufgaben gibt es Liveskripte und teilweise speziell für die virtuellen Versuche programmierte Apps, die den realen Versuchsplatz nachbilden. Die Studierenden können wichtige Einstellungen an den virtuellen Geräten selbst vornehmen, Werte ablesen und in ihre Liveskript-Protokolle übernehmen und anschließend auswerten. Für Versuchsaufgaben, bei denen eine derartige Simulation der Laborumgebung wichtige Aspekte nicht mit widerspiegeln würde, stellen wir den Studierenden reale Messergebnisse aus dem Labor zur Verfügung, die sie mit Matlab wie auf einem Oszilloskop visualisieren und auswerten. Die Betreuung und Auswertung der Versuche erfolgt per Videokonferenz.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht?

Wir haben die virtuellen Praktika im Sommersemester mit den Direktstudierenden und jetzt Anfang Februar mit den Fernstudierenden durchgeführt. Die Matlab-Landeslizenz ermöglicht es zwar, dass jeder Matlab auch Zuhause nutzen kann. Allerdings verfügt nicht jeder über geeignete Rechentechnik bzw. eine stabile Internetverbindung. Da mussten wir teilweise improvisieren. Man braucht zu jedem Versuchstermin eine gewisse Zeit, bis alle arbeitsfähig sind. Die virtuellen Versuche sind eine gute Möglichkeit, die Studierenden selbst Erkenntnisse gewinnen und Erfahrungen sammeln zu lassen. Die sehr zeitaufwändige Vorbereitung hat sich also gelohnt, auch wenn die virtuellen Versuche das „Laborerlebnis" nicht vollständig ersetzen können.    

Wie ist das Feedback der Studierenden?

Die Studierenden sind sehr dankbar für die Möglichkeit, den in der Lehrveranstaltung vermittelten Kenntnissen noch praktische Fähigkeiten hinzufügen zu können. Dadurch können sie Zusammenhänge viel besser begreifen. Sie schätzen die Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten von Matlab, vermissen aber trotzdem die praktische Arbeit mit den realen Geräten. Ein Fernstudent schrieb letzte Woche in den Chat: "Danke, war sehr interessant und lehrreich!"

 

]]>
Elektrotechnik Lehre Pressestelle
news-1383 Thu, 11 Feb 2021 13:35:30 +0100 Der erste digitale Business Idea Slam ist Geschichte: Die Macherinnen und Macher ziehen ein positives Fazit  https://www.htw-dresden.de/news/das-war-der-erste-business-idea-slam-digital Unter dem Motto ‚Das Business von morgen: Nachhaltig und Vernetzt‘ präsentierte die HTW Dresden am vergangenen Donnerstag zum sechsten Mal ihren legendären Business Idea Slam. Neu in diesem Jahr war nicht nur das digitale Format, sondern auch die geografische Verteilung der GründerInnen, die sich auf dem bekannten Ideen-Wettbewerb präsentierten.

„Wir wollen zeigen, wie vielfältig Gründungsideen gerade bei Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind“, so Professor Ralph Sonntag, Leiter der HTW-Gründungsschmiede, die das Event organisiert. „Digital bedeutet gerade hier, Gründungsideen einem viel größeren Publikum präsentieren zu können. Wir wollen für Gründung inspirieren und begeistern, denn Gründung bedeutet Wachstum von Innovationen.“

Sechs Teams aus dem HAWtech-Verbund nutzten das virtuelle Event, um in witzig produzierten Video-Slams innovative Geschäftsideen aus den Bereichen Nachhaltigkeit/Umweltweltschutz und Digitale Vernetzung vorzustellen. Sie bewiesen einmal mehr, dass ihre Ideen das Potential haben, unseren Alltag nachhaltig zu verändern.

Das Team KONSTRUKT – Interactive Spaces der HTW Berlin begeisterte mit seiner Game Engine-basierten Software, die analoge Räume durch digitale, interaktive Inhalte erweitert. Die Lösung bietet verschiedene Bauteile für die Content Kreation und Anwender brauchen für die Umsetzung keine nennenswerte Vorerfahrung im Programmieren. Ziel ist es unter anderem, Ausstellungsräume interaktiver und damit noch interessanter für die Besucher zu gestalten, so die Gründerin Anna Schiffels und Kollege Moritz Steinbeck.

Tobias Riemer und Nathan Wall vom Team HYDRIEB der Hochschule Darmstadt präsentierten einen selbstentwickelten Motor, der Strom und Wärme aus Wasserstoff erzeugt. Sie wollen damit den Bau günstiger Langzeitspeicher für die Energieversorgung ermöglichen und dafür sorgen, dass Deutschland auf seinem Weg in eine dekarbonisierte Zukunft auch langfristig nicht der Strom ausgeht.

Wie man mit einer neuen Einkaufs-App den lokalen Einzelhandel so stärkt, dass er gegen die hiesigen Online-Giganten standhält, demonstrierte Pascal Goschnick von der Hochschule Karlsruhe. Seine Einkaufsplattform Locly bewaffnet Einzelhändler mit den richtigen Tools, um Produkte digital zu präsentieren, Kundenbindung zu fördern und die Logistik effizienter zu gestalten.

In einer kurzen Pause war das Publikum eingeladen, eigene Ideen in puncto Umwelt-/Klimaschutz und Digitale Kommunikation zu entwickeln. Danach beförderte das Team der FH Aachen die Zuschauer in ungeahnte Höhen. Rico Konratt und die Mitgründer von Exowing haben sich zum Ziel gesetzt, den Traum vom Fliegen Wirklichkeit werden zu lassen und demonstrierten, wie ihr ultraleichter Pfeilflügel das Fliegen für Jedermann ermöglicht.

Für die Hochschule Esslingen ging das Team von CInIT Solutions ins Rennen. Gözde Ingenc und Emrehan Cagatay zeigten Mittelständler Markus wie er mit den Superpowers ihres Simulations- und Planungstools mehr Effizienz und Kostentransparenz für seine Produktionsabläufe schafft und damit langfristig den Spagat zwischen individuellen Kundenwünschen und Produktion meistert.

Den Schlusspunkt der zweistündigen Veranstaltung setzte das Team AidBoards mit Sven Grasselt-Gille, Priscilla Katzenmaier und Sabine Loch. AidBoards sitzen an der Gründungsschmiede der HTW Dresden und entwickeln und produzieren Feldbetten, Tische und Stühle aus stabiler Wellpappe. Ihr Einweg-Mobiliar aus nachwachsenden Rohstoffen ist leicht zu transportieren, aufzubauen und zu entsorgen und kommt im Katastrophenschutz und in der humanitären Hilfe zum Einsatz.

AidBoards überzeugten sowohl das Publikum als auch die Expertenjury - nicht nur mit ihrem Produkt, sondern auch mit der soliden Live-Präsentation von Sven Grasselt-Gille, die den Video Slam spontan ersetzen musste - und gingen als Sieger des Abends hervor.

Alle anderen Teams lieferten sich ein enges Kopf-an-Kopf Rennen. Das Gesamtergebnis aus Juryentscheidung und Publikumsabstimmung lieferte fünf zweite Plätze. Auf alle Teams wartet neben einem Pokal die Teilnahme an einem Online-Marketing und Social Media Webinar.

“Zukünftig werden wir den Business Idea Slam hybrid planen. Uns ist die Vernetzung, die Sichtbarkeit und Reichweite wichtig“, so Ralph Sonntag.

]]>
Gründung Pressestelle
news-1379 Mon, 08 Feb 2021 15:58:15 +0100 Erinnern, um nicht zu wiederholen: Gedenken am 13. Februar https://www.htw-dresden.de/news/erinnern-um-nicht-zu-wiederholen-gedenken-am-13-februar Jedes Jahr am 13. Februar erinnern die Dresdnerinnen und Dresdner gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Bildung und Kultur an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, ein Zeichen für den Frieden und gegen Gewalt und Krieg zu setzen. Auch 2021 Jahr soll dieses Gedenken stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird es in diesem Jahr eine virtuelle Menschenkette geben. Alle Dresdnerinnen und Dresdner können sich mit ihrem Foto daran beteiligen. Die Aufnahmen werden am 13. Februar an die Fassaden der Dresdner Innenstadt projiziert. Am Abend spielt die Dresdner Philharmonie ein Gedenkkonzert per Livestream aus dem Kulturpalast.

Darüber hinaus sind die gesamte Woche über verschiedene Aktionen im kleinen Rahmen und Online-Angebote geplant, die dazu einladen, sich aus verschiedenen Perspektiven mit der Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Die Akteure wollen mit der Erinnerung an den 13. Februar 1945 ein schwieriges Kapitel in der Dresdner Stadtgeschichte wachhalten und. die Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen sowie die Menschenrechte zu wahren.

„Toleranz, Pluralität und die Achtung der Menschenwürde unabhängig von sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft sind Werte, für die auch die HTW Dresden einsteht.“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. „Wir pflegen an unserer Hochschule eine Kultur des solidarischen Miteinanders und des Austauschs. Aus diesem Grund unterstützen wird den Aufruf zum 13. Februar.“

Eine Übersicht über die geplanten Veranstaltungen und Angebote lesen Sie hier: www.13februar.dresden.de

Weitere Informationen zur Menschenkette

Die virtuelle Menschenkette soll als Fassadenprojektion in der Alt- und Neustadt sichtbar sein. In den zehn Minuten zwischen 18 Uhr und 18.10 Uhr sowie in stündlicher Wiederholung bis 22.10 Uhr, erscheinen Bilder von Dresdnerinnen und Dresdnern an verschiedenen Gebäuden der Stadt. Im Livestream auf 13februar.dresden.de, den Social Media Kanälen der Stadt Dresden sowie im Dresden Fernsehen kann jeder die Aktion live von Zuhause aus verfolgen.

Wer mitmachen möchte, schickt ein entsprechendes Foto bis zum 10 Februar an www.dresden.de/menschenkette. Hier ist auch beschrieben, wie das Foto aussehen soll.

 

]]>
Pressestelle
news-1371 Mon, 01 Feb 2021 14:31:33 +0100 App-Entwurf und Straßenbahn-Design https://www.htw-dresden.de/news/app-entwurf-und-strassenbahn-design Studierende der Fakultät Design zählen zu den Nominierten des Sächsischen Staatspreises für Design Ella Zickerick ist für den Nachwuchspreis in der Kategorie »Kommunikationsdesign« nominiert. Die Bachelorstudentin entwickelte eine App, die sich mit Diskriminierung im Kontext der Covid-19 Pandemie auseinandersetzt. Mit ihrer Arbeit möchte sie zeigen, dass nicht Viren Ursache von Ungleichbehandlung sind, sondern systemische Ungerechtigkeit. Diesen Zusammenhang hat sie in ihrer App für verschiedene gesellschaftliche Kontexte erfahrbar gemacht. Ziel des Entwurfs ist es, das Bewusstsein für die tieferliegenden strukturellen Ursachen von Diskriminierung durch Sexismus, Rassismus und Klassismus zu schärfen – gesellschaftliche Probleme, deren Lösung durch die Pandemie noch dringlicher geworden ist.

Jonathan Meuer ist für den Nachwuchspreis in der Kategorie »Produktdesign im Industriegüter-Bereich« mit dem Entwurf einer Straßenbahn im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes für das Jahr 2030 nominiert. Der Masterstudent entwarf eine autonom fahrende Straßenbahn, deren Einzelfahrzeuge sich flexibel und entsprechend der Bedarfe digital zu größeren Einheiten konfigurieren lassen.

Alle Arbeiten des Sächsischen Staatspreis für Design 2020 sind in einer virtuellen Ausstellung zu besichtigen. https://www.designpreis-sachsen.de/2020/leistungsschau/scenes.php?room=01-foyer

 Bis zum 28. Februar kann für den Publikumspreis gestimmt werden: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/

Über den Sächsischen Staatspreis für Design
Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designerinnen und Designer werden von einer hochkarätigen Jury gewählt. In diesem Jahr findet die Ausstellung des Sächsischen Staatspreises für Design digital statt. In 13 virtuellen Ausstellungsräumen werden die Einreichungen zum Wettbewerb 2020 vorgestellt.

Die Preisverleihung findet am 29. März statt, gefolgt von einer Wanderausstellung der Preisträger und Nominierten, die u.a. im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Schloss Pillnitz und im Kunstquartier Bethanien in Berlin gastieren wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb: www.designpreis.sachsen.de/index.html

]]>
Design Pressestelle
news-1368 Fri, 29 Jan 2021 13:51:03 +0100 Von Abstandsmessungen in Menschenansammlungen bis zu einem zusätzlichen Augenpaar: Das sind HAWtechs Super Scientists! https://www.htw-dresden.de/news/von-abstandsmessungen-in-menschenansammlungen-bis-zu-einem-zu-saetzlichen-augenpaar-das-sind-hawtechs-super-scientists Die Preisträger*innen der Science Competition stehen fest! Sechs herausragende Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gehen siegreich aus dem Schüler*innen-Wettbewerb der HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) hervor. Zwei davon können sich zusätzlich über den HAWtech Gesamtpreis, gestiftet durch die ENTEGA AG, freuen und ein weiteres Projekt über den Sonderpreis für Mädchen. „Womit kann die Austrocknung der Hände durch häufiges Desin-fizieren in Pandemiezeiten minimiert werden?“ – „Wie misst man kostengünstig die Luft-qualität in geschlossenen Räumen?“ – „Was könnte Sehbehinderte dabei unterstützen, den Mindestabstand zu anderen leichter einzuhalten?“ – „Welches System ist geeignet, um die Abstandsmessung bei Menschenansammlungen zu überprüfen und gleichzeitig zu steuern?“ Diese und weitere Fragen stellen sich technikbegeisterte Jugendliche in ihrem Alltag, der seit Monaten von Home-Schooling und Social Distancing geprägt ist.
„Die Vielfältigkeit der Ideen und das hohe Niveau, wie diese in die Praxis umgesetzt wer-den, sind beeindruckend. Es ist eine große Freude zu sehen, welchen Erfindungsreichtum die Mädchen und Jungen gezeigt haben, trotz der pandemischen Herausforderungen und erschwerten Lernbedingungen. Ich hoffe, dass die innovativen Projekte viele inspirieren und motivieren, um unseren Nachwuchs beim selbstständigen Experimentieren und for-schendem Lernen weiter zu unterstützen.“ sagt Professor Ralph Stengler, Jurymitglied, Präsident der Hochschule Darmstadt sowie Sprecher der HAWtech.
Zum ersten Mal hat die HAWtech im September 2020 zu einem Wettbewerb in fünf Bundesländern aufgerufen. Der Wettbewerb richtete sich an Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren. Mitmachen konnten alle, die mit einer smarten MINT-Idee unsere Welt besser machen möchten. Die Begutachtung der Projekte erfolgte teilweise digital über Video-/ Bilddokumentationen oder als Prototypen einzeln vor Ort in den Räumlichkeiten der Hochschule Darmstadt. Aus allen eingereichten Projekten wählte die vierköpfige Jury Preisträger*innen in folgenden sechs Kategorien aus:

Professionalität: Verbundprojekt „System zur Ultraschall-Abstandsmessung in Men-schenansammlungen“ bestehend aus zwei Teilprojekten: „Entwicklung einer mobilen Sensoreinheit“ von Emilie Borrmann, Katharina Endres & Jana Schlotmann sowie die „Ent-wicklung der Betriebs- und Simulationssoftware“ von Lisa Brinkmann, Paul Kallis & Kevin Stricker. Ziel des Systems ist durch die Nutzung der mobilen Sensoreinheit den Abstand zu Menschen in Ansammlungen zu messen und daneben die Messdaten unmittelbar auszuwerten, um sie bei der Steuerung von Veranstaltungen zu nutzen. Mit diesem Systemkann die Durchführung von Events zukünftig unterstützt und damit auch zum Infektions-schutz beigetragen werden. Die Jury hebt das ausgezeichnete Konzept und die herausra-gende Umsetzung beider Teilprojekte im Verbund hervor. Das System weist eine hohe Relevanz auf, gerade für die Veranstaltungsbranche und darüber hinaus.

Innovation: „Abstandsauge für Sehbehinderte“ von Lalin Doran. Konzipiert und umge-setzt ist das Projekt als ein zusätzliches „Auge“ für sehbehinderte Menschen, ähnlich zu einem Abstandswarner. Der Ultraschallsensor misst einen Abstand von 40 cm zu anderen Personen, bei zu dichtem Aufeinandertreffen ertönt ein warnendes Signal. Mit dem Abstandsauge können Menschen mit Sehbeeinträchtigungen vor einem zu nahen Kontakt zuverlässig gewarnt und damit geschützt werden. Dieses innovative Projekt begeistert die Jury sowohl durch die sehr gute technische Umsetzung als auch durch den inklusiven Gedanken bei der Entwicklung der Idee.

Mechatronik: „Low-Budget Luftqualitätssensor für bessere Luft in Schulen“ von Paul Goldschmidt. Die Messung guter Luftqualität und niedriger Aerosolbelastung ist in Pan-demiezeiten zentral, insbesondere für effektives Lüften in Schulen oder auch Büroräu-men. Die Luftqualitätsmessstation überzeugt die Jury aufgrund des eigenständigen Nach-baus bestehender Sensoren (von der Platine bis zum Gehäuse) als Open Source Device sowie der nachprüfbaren Wirksamkeit für einen äußerst niedrigen Produktpreis von unter zehn Euro in der Herstellung. Dies sowie die sofortige Einsetzbarkeit zeigen den über-durchschnittlichen Nutzen dieses Produkts.

Nachhaltigkeit: „Desinfizierende Handcreme“ von Sophie Eisermann & Pauline Regenold. Der Nutzen der Handcreme liegt in der Spende an Feuchtigkeit bei gleichzeitiger Desinfi-zierung der Hände. Die Inhaltsstoffe bestehen aus umweltfreundlichen Komponenten, da-neben setzt das Gesamtkonzept auf Nachhaltigkeit, von der Herstellung bis zur Vermark-tung. Die Jury hebt das DIY-Prinzip des Projekts hervor, da die Zusammenstellung der Handcreme eigenständig Zuhause erfolgt. Auf diese Weise bekommt man auch einen ge-nauen Eindruck von den Inhaltsstoffen und kann die Zusammensetzung individuell gestalten. Zudem wird der Anreiz durch die Creme von der Jury gelobt, zum Desinfizieren der Hände zu animieren.

Design: „Functional Chair“ von Leonard Oehl. Als außergewöhnlicher Sessel für entspann-tes Home-Schooling konzipiert und gebaut, erfüllt er viele Funktionen, die beim Arbeiten von Zuhause nützlich sind, u.a. verstellbarer Tisch und Fußteil. Zudem bietet der Sessel neben Steckdosenanschlüssen auch diverse Fächer für elektronisches Equipment sowie eine elektronische Ladestation für eine Smartwatch. Die Jury unterstreicht die Originalität und hohe Qualität der Umsetzung bei diesem mit Technik versehenen Möbelstück.

Technik im Alltag: „Mask Button“ von Lea Feiler & Elena Steimer. Damit der Mund-Nasen-Schutz angemessen aufbewahrt werden kann und nicht an Orten wie z.B. Taschen oder Autofußräumen zu suchen ist, wurde der Mask Button, eine praktische Hülle mit Spule, konzipiert und mit Hilfe biologischer Kunststoffe hergestellt. Diese Aufbewahrung für den in unserm Alltag so wichtig gewordenen Mund-Nasen-Schutz hat die Jury überzeugt, ge-rade weil die sehr gute Umsetzung mit Hilfe eines 3D-Druckers erfolgt ist.

Zudem vergab die Jury zwei weitere Preise, den HAWtech Gesamtpreis, gestiftet durch das Darmstädter Energieunternehmen ENTEGA AG, und den Sonderpreis für ein innova-tives Mädchenprojekt:
HAWtech Gesamtpreis: „Entwicklung der Betriebs- und Simulationssoftware“ als Teil des Verbundprojekts „System zur Ultraschall-Abstandsmessung in Menschenansammlungen“ von Lisa Brinkmann, Paul Kallis & Kevin Stricker und „Abstandsauge für Sehbehinderte“ von Lalin Doran

Sonderpreis: „Entwicklung einer mobilen Sensoreinheit“ als Teil des Verbundprojekts „System zur Ultraschall-Abstandsmessung in Menschenansammlungen“ von Emilie Borrmann, Katharina Endres & Jana Schlotmann

Der HAWtech Gesamtpreis wird an zwei Projekte vergeben. „Beide zeigen eine breite Aus-einandersetzung mit technischen als auch sozialen Aspekten bei der Abstandsmessung und Einhaltung von Mindestabständen, auch unter Berücksichtigung von benachteiligten Gruppen. Sie weisen beide einen hohen bis sehr hohen Komplexitätsgrad bei der Umset-zung der Idee auf. Es handelt sich bei beiden um außergewöhnliche Projekte mit einem großen gesellschaftlichen Mehrwert, der direkt erkenn- und einsetzbar ist“, so die Begrün-dung der Jury.
Alle prämierten Projekte erhalten jeweils 200 Euro, der HAWtech Preis sowie der Sonder-preis für Mädchen sind mit weiteren 200 Euro dotiert. Prof. Stengler gratuliert im Namen der Jury allen Preisträger*innen zu ihren zukunftsweisenden Projekten und dankt dane-ben auch allen nicht ausgezeichneten Teilnehmenden für ihre originellen Wettbewerbs-beiträge. Er betont: „Der Wettbewerb bestätigt uns darin, das Interesse an MINT-Themen frühzeitig zu erkennen und zu fördern, um mit der Entfaltung des Potentials junger Men-schen langfristig zur Stärkung der Innovationsfähigkeit in den Regionen beizutragen.“

Über die HAWtech
„Starke Regionen, starke Hochschulen - Interessen verbinden“. Unter dieser Leitidee ha-ben 2009 sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führende Hochschulen die bundesweite "HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften" (HAWtech) gegründet. Mitglieder dieser Allianz sind die FH Aachen, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule Darmstadt, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft.

]]>
Pressestelle
news-1350 Thu, 21 Jan 2021 11:49:59 +0100 KISS-MINT Live https://www.htw-dresden.de/news/kiss-mint-live-1 Das Projekt bietet Jugendlichen einen virtuellen Raum um gemeinsam zu experimentieren. Ganztagsangebote, Vereinsleben, Makerspaces – alles befindet sich derzeit im Lockdown. Um den Kindern in dieser Zeit dennoch Impulse für eigene Projekte und die Möglichkeit des Austausches und gemeinsamen Erlebens zu geben, hat sich das Projektteam von KISS-MINT ein besonders Angebot überlegt: Jeden zweiten Freitag um 17.30 Uhr können sich Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren auf dem BigBlueButton-Kanal der HTW Dresden für eine Stunde mit den Machern von KISS-MINT treffen. „Wir wollen unsere Bastel- und Projektideen mit dem Calliope-Mini vorstellen. Viel wichtiger ist uns aber, den Kindern eine Bühne zu schaffen, wo sie ihre eigenen Exponate und Ideen vorstellen und uns um Rat fragen können.“, sagt Robert Ringel, Projektmitarbeiter und einer der kreativen Köpfe hinter KISS-MINT.

Der Termin findet erstmals am 29. Januar um 17.30 Uhr statt. Eine Fortsetzung ist dann jeweils Freitag in der geraden Kalenderwoche zur gleichen Zeit geplant. Es sind keine Vorkenntnisse oder spezifische Technik notwendig. „Neben dem Calliope wollen wir auch andere Lernumgebungen wie den Arduino oder Lego EV3 vorstellen. Genauso wichtig ist es uns, mit den Kindern gemeinsam zu erarbeiten, wie wir beim Experimentieren vorgehen und was getan werden kann, wenn Experimente misslingen oder technische Probleme auftreten.“, erläutert Robert Ringel. Und natürlich wird es auch immer wieder Einblicke in Labore und Angebote der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden geben.

Alle Informationen dazu gibt es unter dem Stichwort "KISS-MINT live" auf folgender Webseite: https://www.htw-dresden.de/kiss-mint

Über KISS-MINT

KISS-MINT steht für: Kreativ Interessieren, Spielerisch Sensibilisieren für MINT. Das Projekt wird von der TÜV-Süd Stiftung, SAP und dem Freistaat Sachsen gefördert. Es hat zum Ziel, Kinder in der Frühphase der beruflichen Orientierung in schulischen und außerschulischen Formaten spielerisch-kreativ für MINT zu sensibilisieren. Dafür haben der Elektrotechniker Robin Lutz und der Informatiker Martin Schmidt auf der Basis des Calliope-Mini zahlreiche Experimente entwickelt. Diese kommen sowohl im Regelunterricht als auch in Ganztagsangeboten zum Einsatz. Beide Formate wurden bereits im Gymnasium und an der Oberschule erprobt. Darüber hinaus bieten die Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Schule und Bildung regelmäßig Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an.

]]>
Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Pressestelle
news-1348 Wed, 20 Jan 2021 15:43:13 +0100 Gute Resonanz zum ersten Hochschulinformationstag digital an der HTW Dresden https://www.htw-dresden.de/news/gute-resonanz-zum-ersten-hochschulinformationstag-digital-an-der-htw-dresden 70 Veranstaltungen gaben am 14. Januar zum HIT digital Einblicke in das Studium an der HTW Dresden. Über die Website informierten sich rund 1300 Besucherinnen und Besucher über die Studienmöglichkeiten. Die Studieninteressierten konnten Online-Vorlesungen folgen und in Live-Chats mit Studierenden und Professor*innen ins Gespräch kommen. Außerdem gab es Vorträge zu den verschiedenen Studiengängen sowie Workshops und Praktika zum Mitmachen. Besonders nachgefragt waren die Live-Rundgänge durch die Labore, Werkstätten, Seminarräume und Gewächshäuser an den beiden Standorten in Dresden und Pillnitz.

Dem allgemeinen Informationsvortrag der Studienberatung zu Studienwahl und Bewerbung folgten rund 60 Schüler*innen. „Im Nachgang waren wir noch per Chat, aber auch mit Ton und Video rege im Austausch.“, so Studienberaterin Mira Höfler.  „Auch in der anschließenden Telefonsprechzeit haben wir zahlreiche individuelle Beratungen durchgeführt. Die Verunsicherung bei den Studieninteressierten aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist groß. Durch die direkte Beratung konnten wir jedoch viele der Fragen klären.“, so Höfler.

Die nächste Möglichkeit die Hochschule kennenzulernen wird es voraussichtlich im Juni geben. Wir werden dazu rechtzeitig informieren. Bis dahin bietet die Seite  www.htw-dresden.de/meinstudium2021 Orientierung und gibt Antworten auf wichtige Fragen zur Bewerbung.

Mehr Eindrücke vom HIT digital finden Sie in unserem Bildarchiv.

 

]]>
Pressestelle Studium
news-1332 Mon, 18 Jan 2021 15:31:17 +0100 Neue Lernräume unterstützen neue Lehrformate https://www.htw-dresden.de/news/neue-lernraeume-unterstuetzen-neue-lehrformate Drei Räume wurden mit flexiblen Möbeln eingerichtet und bieten nun bessere Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens und Arbeitens. Projektbasierte Lehrformate, kollaboratives Arbeiten und der Einsatz digitaler Medien bestimmen immer stärker die Lehre. Die neuen Lehr- und Lernformate brauchen auch neue Lernräume.

Die Arbeitsgruppe Lernraum, die aus Lehrenden und Studierenden der HTW Dresden besteht, hat sich genau dies zum Ziel gesetzt. „An der Hochschule gibt es zwar ausreichend Einzelarbeitsplätze, zum Beispiel in der Bibliothek oder unserem PAB, es fehlen aber Räume für die selbstorganisierte Gruppenarbeit. Hierbei steht der Austausch mit Kommiliton*innen sowie das kreative Arbeiten im Vordergrund.“, so Professor Georg Freitag, der als Mitglied der AG Lernraum bereits auf Erfahrungen bei der Einrichtung des Raums Z 801 zurückgreifen konnte. Deshalb entwickelten die Mitglieder der Gruppe gemeinsam mit Experten für Lernraumgestaltung Konzepte für die Ausstattung von unterschiedlichen Räumen. Es sollten Räume geschaffen werden, die flexibel und für verschiedene Szenarien genutzt werden können. Studierende und Lehrende sollen sich die Räume so herrichten, wie es ihren Bedarfen entspricht.

Auf diese Weise wurde der Raum in der 9. Etage des Z-Gebäudes eingerichtet: Es gibt Sitzgruppen für Gruppenarbeit sowie portable Whiteboards. Mit wenig Umbauaufwand kann der Raum zukünftig auch als Veranstaltungsfläche genutzt werden. Dafür wird noch die entsprechende Technik installiert und die Beleuchtung angepasst. Die beiden Seminarräume S 219 und S 331 verfügen ab sofort über bewegliche Tische, Hocker und Stühle, die sich verschiedenartig kombinieren lassen. Sie können zu Einzelarbeitsplätzen gestellt oder zu abgeschlossenen Lernräumen für Gruppen zusammengestellt werden.

„Wir freuen uns sehr über die ersten Erfolge unserer Arbeitsgruppe“, sagt Jana Halgasch, Koordinatorin Digitalisierung in der Lehre und Hochschuldidaktik. „Das Projekt hat gezeigt, dass die Weiterentwicklung von Lehrräumen eine strategische und ständige Aufgabe der Hochschule ist, die nur gelingen kann, wenn Lehrende, Studierende, Bauverantwortliche und IT-Verantwortliche gemeinsam wirken. Diese Arbeit möchten wir gerne fortsetzen.“

Den Bedarf sieht auch die Prorektorin für Lehre und Studium, Professorin Anne-Katrin Haubold: „Lehrformate, die stärker das Handeln der Studierenden fokussieren, verbessern die Qualität der Lehre und erhöhen den Erkenntnisgewinn. Nebenbei werden auch noch wichtige Schlüsselkompetenzen, wie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in Teams, gebildet. Mit Blick auf die immer komplexer werdenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Arbeitswelten ist gerade das projektorientierte Lernen für unserer Studierenden interessant. Wir möchten diese Ansätze weiter fördern.“

 

]]>
Lehre Pressestelle Studium Transfer
news-1326 Thu, 14 Jan 2021 13:34:56 +0100 Virtuelle Werkschau Design https://www.htw-dresden.de/news/digitale-werkschau-der-fakultaet-design Die virtuelle Werkschau bietet Einblicke in die Arbeitsweise von Designerinnen und Designern und die Produktwelten von Morgen. Die WWWerkschau versammelt ausgewählte Arbeiten aus dem Sommersemester 2020. Zu sehen sind Ergebnisse aus den Studiengängen "Design: Produkt und Kommunikation" und "Produktdesign".

Über die Fakultät

Die Fakultät Design hat ihre langjährige Expertise im Industriedesign um Schwerpunkte im Kommunikations- und Interfacedesign erweitert. Der neue 7-semestrigen Bachelor-Studiengang »Design: Produkt und Kommunikation« mit anschließendem Master-Studiengang ist ausgerichtet auf die Entwicklung von hybriden Produkten und Apps, bei denen physische, interaktive und kulturelle Dimensionen des Designs von Beginn an zusammengedacht werden. Das Studium bietet viel Raum zum Experimentieren und zur Entfaltung eigener Themen. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen, persönlich, projektbasiert und praxisnah.

]]>
Design Pressestelle
news-1324 Wed, 13 Jan 2021 15:08:24 +0100 Online-Praktikum mit Präsenzerfahrung https://www.htw-dresden.de/news/online-praktikum-mit-praesenzerfahrung Ein speziell entwickelter „Messtechnikkoffer“ bringt den Studierenden das Praktikum ins Wohnzimmer. Die Lehrveranstaltung „Computermesstechnik" lebt besonders von einem großen Praktikumsanteil. Da Praktika in Präsenz aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht möglich sind, überlegten sich Professor Gunther Naumann und Laboringenieur Patrick Otto eine Möglichkeit, um den Studierenden die Inhalte dennoch anschaulich zu vermitteln. Sie entwickelten einen "Messtechnikkoffer" und bauten diesen in dreizehnfacher Ausführung auf. Wir haben bei Gunther Naumann nachgefragt, wie er auf die Idee gekommen ist und wie das Ganze praktisch umgesetzt wird.

Was genau verbirgt sich hinter dem „Messtechnikkoffer“?

Diese Idee haben wir zusammen im Team entwickelt. Der Grundansatz war: Wir lassen im „Corona-Semester“ kein Praktikum unter den Tisch fallen. Mit dem „Messtechnikkoffer“ kann ich gemeinsam mit zwölf Studierenden das Computermesstechnik-Praktikum online, aber mit quasi doch wie in Präsenz durchführen.

Wie haben Sie das Online-Praktikum vorbereitet?

In der Vorlesung und dem dazugehörigen Praktikum erlernen die Studierenden die Grundlagen der Computermesstechnik und den Umgang mit der Software LabView. Die Software liegt uns an der HTW Dresden in Form einer Campuslizenz mit der "Student-Install-Option" vor. Deshalb ist es für jeden Studierenden möglich LabView auf dem eigenen Rechner zu Hause zu installieren. Vor dem Online-Praktikum wurden noch zwei online-Einführungskurse zu LabView angeboten.
 

Wie läuft das Praktikum ab?

Die „Messtechnikkoffer“ werden für 14 Tage an eine Praktikumsgruppe mit max. 12 Studierenden übergeben.In dieser Zeit finden zwei begleitende online-Lehrveranstaltungen statt. Die Studierenden haben dafür die Hardware in Form des "Messtechnikkoffers" zu Hause. Über eine Videokonferenz programmieren und diskutieren die Studierenden dann gemeinsam mit mir. Wir führen dabei insgesamt vier Grundlagenversuche durch und arbeiten uns tiefer in LabView ein. Die verbleibende Zeit kann für das Selbststudium sowie die Programmierung und Umsetzung eigener Projekte genutzt werden. Nach 14 Tagen werden die "Messtechnikkoffer" kontaktlos an die nächste Gruppe übergeben. Über das Semester verteilt können wir auf diese Weise ca. 60 Studierenden ihr Computermesstechnik-Praktikum anbieten.

Wie ist Ihr Fazit?

Den Messtechnikkoffer zu entwickeln und dreizehnmal aufzubauen war sehr aufwendig und dauerte fast drei Monate. Doch der Aufwand hat sich gelohnt und die Hochschule hat uns mit entsprechenden Sondermitteln dazu unterstützt. Finanziert wurde das Projekt aus dem Fonds der Online-Lehre der HTW Dresden.

]]>
Lehre Maschinenbau Pressestelle
news-1304 Tue, 12 Jan 2021 12:58:00 +0100 HIT digital: Studieninformation für Zuhause https://www.htw-dresden.de/news/hit-digital-studieninformation-fuer-zuhause Zum Sächsischen Hochschulinformationstag (HIT) bietet die HTW Dresden ein umfangreiches Programm Am 14. Januar 2021 heißt es wieder „Studieren probieren!“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden). Mehr als 40 Veranstaltungen geben Einblicke in das Studium - in diesem Jahr natürlich alles digital.

Die Studieninteressierten können echten Online-Vorlesungen folgen und in Live-Chats mit Studierenden und Professor*innen ins Gespräch kommen. Per Webcam geht es auf Rundgänge durch Labore, Werkstätten, Seminarräume und Gewächshäuser an den beiden Standorten in Dresden und Pillnitz. Es wird Vorträge zu den verschiedenen Studiengängen, Workshops und Berichte aus der aktuellen Forschung geben. Das Team der Studienberatung gibt Auskunft zu allen Fragen zu Studienwahl und Bewerbung.

Für die meisten Veranstaltungen wird das Videokonferenzsystem Big Blue Button (BBB) genutzt. Eine Teilnahme ist unkompliziert mit nur einem Klick auf den entsprechenden Link und ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Teilnehmer*innen entscheiden selbst, ob sie ihre Webcam und Mikrofone nutzen möchten. Der Live-Chat kann zum Austausch und für Nachfragen genutzt werden.

Auszug aus dem Programm:

  • 8.00 - 9.00 Uhr Vortrag zum Gartenbaustudium: „Flowerpower zum Wachwerden“
  • 9.00 - 9.30 Uhr Einführungsvortrag der allgemeinen Studienberatung
  • 9.00 - 14.00 Uhr Live-Chat mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit
  • 10.00 Uhr Rundgang durch die Räume und Werkstätten der Fakultät Design
  • 11.00 Uhr Online-Vortrag "Berufsbild Bauingenieur*in"
  • 11.00 Uhr Infoveranstaltung zum Studiengang Geomatik
  • 11.30 Uhr Führung durch die Labore der Fakultät Bauingenieurwesen
  • 11:30 - 12:15 Uhr Wir entwickeln ein Spiel - Live-Workshop der Fakultät Informatik zum Mitmachen
  • 13.30 Uhr Mappenberatung für die Bewerbung zum Designstudium
  • 12.00 - 12.30 Uhr Ab ins Ausland – Möglichkeiten an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften
  • 13.20 - 14.00 Uhr Vortrag: Mit dem Forschungsschiff auf Elbexpedition – Chemieingenieur*innen auf der Jagd nach Mikroplastik

Das komplette Programm zum HIT digital gibt es unter: www.htw-dresden.de/studieren-probieren

Darüber hinaus bietet die Seite viele weitere Hinweis rund um das Studium, die Studienvorbereitung, die Bewerbung und das Campusleben. Das Studentenwerk Dresden informiert zu Finanzierung und gibt Tipps für die Wohnheimsuche.

Studi-Talk auf Discord

In der Woche vom 11. bis 15. Januar erzählen täglich Studierende im „Studi-Talk“ auf dem Onlinedienst Discord über ihren Studienalltag, das Campusleben und den Ablauf ihres Studiums. Alle Informationen dazu finden sich ebenfalls auf der Seite des HIT digital.

 

]]>
Pressestelle
news-1312 Mon, 11 Jan 2021 06:00:27 +0100 Zukunftspreis für Hochschulinitiative primaklima https://www.htw-dresden.de/news/zukunftspreis-fuer-primaklima Die Initiativgruppe Klima- und Umweltschutz an der HTW Dresden wurde im Rahmen des eku ZUKUNFTSPREIS FÜR ENERGIE, KLIMA, UMWELT IN SACHSEN ausgezeichnet. Der Preis wurde erstmalig vom Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) ausgelobt. Gewürdigt werden damit Akteure, die für den Erhalt biologischer Vielfalt, Ressourcenschonung, regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und Klimaanpassung in Sachsen besonderes Engagement zeigen. In der ersten Auslobung bewarben sich über 240 Initiativen.

Die Initiativgruppe Klima- und Umweltschutz der HTW Dresden, besser bekannt unter dem Namen „#primaklima“, konnte sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen. Mit der Prämie möchte die Gruppe u.a. Aktionen und kleine Projekte gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeitern initiieren, die dabei helfen sollen, die Hochschule nachhaltiger zu gestalten. So soll beispielsweise ein grüner Büroarbeitsplatz eingerichtet werden,  der zeigt, wie jeder und jede selbst Nachhaltigkeit im Büroalltag umsetzen kann. Die #primaklima-Initiative startete im Sommer 2019 mit dem Ziel, das Thema Nachhaltigkeit aktiver in das Hochschulleben einzubringen. Denn die HTW Dresden samt ihrer Mitarbeiter*innen und Student*innen besitzt einen nicht unwesentlichen CO2-Fußabdruck. Mithilfe von ersten Maßnahmen, wie beispielsweise einer Fahrrad-Servicestation, möchte die Gruppe einen positiven Anstoß geben, diesen zu minimieren.

„Mit der eku Zukunftspreis Prämie bekommen wir einen weiteren motivierenden Schub für unsere Arbeit an der HTW Dresden“, freut sich Conrad Schmidt. Die Gruppe betont dabei noch einmal besonders, dass sich #primaklima als eine offene Plattform versteht, welche gerne weitere Engagierte begrüßt. „Klimaschutz funktioniert nur gemeinsam. Je mehr mitmachen, desto größer der Effekt.“

]]>
Forschung Pressestelle