Aktuelles aus der HTW Dresden https://www.htw-dresden.de de-de 1992-2019 HTW Dresden Mon, 26 Jul 2021 08:07:41 +0200 Mon, 26 Jul 2021 08:07:41 +0200 news-1719 Wed, 21 Jul 2021 15:07:30 +0200 Wintersemester an der HTW Dresden: So viel Präsenz wie möglich https://www.htw-dresden.de/news/wintersemester-an-der-htw-dresden-soviel-praesenz-wie-moeglich Die Prorektorin für Lehre und Studium gibt Ausblick auf den Hochschulbetrieb ab Oktober. Derzeit geht die Hochschulleitung davon aus, im bevorstehenden Wintersemester 2021/2022 einen Mix aus Online- und Präsenz-Lehre umsetzen zu können. „Wir möchten so viel Präsenz wie möglich anbieten, sofern es die pandemische Lage zulässt. Dabei planen wir mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent Präsenzlehre.“, so die Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Anne-Katrin Haubold. Dies betrifft insbesondere kleinere Lehrveranstaltungen wie die praktisch ausgelegten Übungen und Praktika. Große Vorlesungen werden als Online-Veranstaltungen durchgeführt.

„Die Studierenden können sich darauf einstellen, ab Anfang des Semesters wieder regelmäßig vor Ort an der HTW Dresden sein zu können“, gibt Prof. Anne-Katrin Haubold als Ausblick. Voraussetzung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist nach aktuellen Regelungen der Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 (Testpflicht) oder der vollständige Impfschutz gegen SARS-CoV-2 oder die Genesung von einer SARS-CoV-2 Infektion. Im Hinblick auf die Testpflicht wird eine qualifizierte Selbstauskunft voraussichtlich nicht mehr ausreichend sein. Stattdessen ist die Bestätigung einer offiziellen Teststelle erforderlich.

Was darüber hinaus für das Wintersemester angedacht ist und wie die Planungen genau umgesetzt werden, erläutert die Prorektorin im Video (s.u.)

Voraussetzung für mehr Präsenz und damit wieder mehr Leben auf dem Campus ist eine hohe Impfquote der Hochschulgemeinschaft. „Ein hohes Maß an geimpften Studierenden wird es uns erleichtern, im Herbst in den Präsenzbetrieb zurückzukehren.“, betont Prof. Haubold. Um hier den Hochschulmitgliedern Unterstützung zu geben, fanden an der HTW Dresden in den vergangenen Wochen bereits Impfaktionen für Studierende und Beschäftigte statt.

Vorbereitungen für die Begrüßung der Erstesemester laufen

Studieninteressierte können sich unter www.htw-dresden.de/meinstudium über die Bewerbungsfristen und aktuellen Planungen für das Wintersemester 2021/22 informieren.

Derzeit bereiten der Studentinnen- und Studentenrat gemeinsam mit der Studienberatung die Einführungswoche für die Erstsemester vor. Diese findet vom 4 bis 8. Oktober statt. Auch hier sind viele Veranstaltungen in Präsenz geplant, so dass die Studienanfänger:innen die Möglichkeit haben, die Hochschule, ihre Lehrenden und zukünftigen Kommiliton:innen kennenzulernen. Alle aktuellen Informationen dazu finden sich unter www.htw-dresden.de/ese

Die derzeitigen Planungen gehen von einem moderaten Infektionsgeschehen in Bezug auf Covid-19 aus. Sobald sich hier neue Entwicklungen abzeichnen, wird die Organisation des Wintersemesters angepasst. Informationen dazu werden regelmäßig auf der Website www.htw-dresden.de/corona veröffentlicht.

]]>
Pressestelle
news-1715 Tue, 20 Jul 2021 10:29:08 +0200 Zeitgeschichte digital erlebbar machen - Studierende der Informatik visualisieren die Geschichte des Zwingers https://www.htw-dresden.de/news/zeitgeschichte-digital-erlebbar-machen-studierende-der-informatik-visualisieren-die-geschichte-des-zwingers Ende Juni öffnete im Dresdner Zwinger die neue Ausstellung „Zwinger Xperience – Macht. Epochen. Dimensionen. Eine Zeitreise.“ Die multimediale Ausstellung zeigt die Entstehungsgeschichte des Dresdner Zwingers anhand von immersiven und interaktiven Visualisierungen, wie beispielsweise einem Audiosystem, Leinwandprojektionen und verschiedenen Medienstationen. Die Modelle zu den Visualisierungen wurden von Studierenden und Mitarbeiter:innen der Medieninformatik der HTW Dresden erstellt. Unter Leitung von Dr. Markus Wacker, Professor für Computergrafik, entwickelten sie 14 sehr detailreiche Modelle von Zwingerbauten (von dem ersten Orangerie-Entwurf von August dem Starken über Anlagenentwürfe von Matthäus Daniel Pöppelmann und Zacharias Longuelune bis hin zu solchen von Gottfried Semper), die nun in der Ausstellung zu sehen sind.  Doch nicht nur das. Die Forschungsgruppe Drematrix um Professor Markus Wacker war von Beginn an gemeinsam mit der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) in die Konzeption und wissenschaftliche Aufbereitung der Ausstellung involviert. Ausgehend von Plänen zum Beispiel aus dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen wurden in intensiven regelmäßigen Treffen die Ideen entwickelt und in einem selbst entwickelten Dokumentationswerkzeug (DokuVis) aufbereitet. So führte eine Forschergruppe im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie durch, in der sie untersuchten, inwiefern sich der Ansatz, historische Gebäude virtuell zu rekonstruieren, für eine Museumpräsentation eignet. Diese bildete den Grundstein für die multimediale Zwinger-Ausstellung, die nun von der Agentur mbox Berlin umgesetzt wurde.

Die Zusammenarbeit mit der SBG läuft bereits seit mehr als zehn Jahren und begann mit ersten Visualisierungen für das Dresdner Nymphenbad. Seitdem haben rund 30 Studierende und Mitarbeiter:innen an dem Projekt gearbeitet und modelliert. In dem Studienfach „Fortgeschrittene Modellierung und Visualisierung“ setzten sie sowohl gebaute als auch nie verwirklichte Zeitschnitte des Dresdner Zwingers im dreidimensionalen Raum um und ermöglichen so greifbare historische Einblicke in die Entwicklungs- und Baugeschichte des Zwingers. Diese Arbeiten sind in die aktuelle Ausstellung miteingeflossen.

Ein neues Dokumentationswerkzeug macht die Quellen für digitale Rekonstruktionen zugänglich

„Die digitale Rekonstruktion von Bauwerken gewinnt in den Geisteswissenschaften zunehmend an Bedeutung. Mittlerweile bilden die digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities) sogar einen eigenen Forschungsgegenstand. Für Experten stellen dreidimensionale, digitale Rekonstruktionen ein neues Forschungswerkzeug dar, das zur Gewinnung neuer Erkenntnisse beiträgt. Die finalen Modelle bieten außerdem eine gute Möglichkeit, Forschungsergebnisse und Zustände auch für Laien anschaulich und verständlich zu präsentieren.“, erläutert Professor Wacker. Allerdings gibt es noch Handlungsbedarf in der Dokumentation solcher Rekonstruktionen. „Es ist wichtig, dass sowohl Laien als auch Experten unterscheiden können, welcher Teil der Rekonstruktion auf Fakten oder hergeleitetem Wissen beruht und welcher rein hypothetisch ist. Die verwendeten Quellen und das von den an der Rekonstruktion Beteiligten eingebrachte Wissen müssen also umfassend dokumentiert und im Projekt zugänglich gemacht werden.“ Dafür entwickelte Jonas Bruschke von der Forschungsgruppe Drematrix ein eigenes Dokumentationswerkzeug. DokuVis soll in der Zukunft auch für Besucher zugänglich gemacht werden. Sie sollen dann können genau nachverfolgen können, welche Visualisierungen tatsächlich auf verlässliche Quellen zurückgehen und welche eher auf Spekulationen beruhen. Der Informatiker forscht im Rahmen des Projektes IDOVIR bis 2023 von der DFG gefördert weiter. Das begonnene Forschungswerkzeug soll generalisiert und für viele Anwendungsfelder erschlossen werden, so dass viele Forscher:innen einen leichten Zugang zur Dokumentation ihrer Arbeit bekommen.

Weitere Visualisierungspojekte

Die Drematrix-Gruppe ist auch in die Ausstellung „Bellum et Artes – Sachsen und Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg“ involviert, die in der vergangenen Woche im Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen eröffnet wurde. Die Teammitglieder Stefan Neubert und Claudia Bergmann entwickelten die Medienstationen für die Visualisierungen des Gesamtverlaufs des Dreißigjährigen Krieges und programmierten die interaktive Datenbank zu den Wegen von Künstlern und Kunstwerken in den Wirren des Krieges und den Jahrzehnten danach. Spannende Geschichten zu den Lebenswegen der Künstler und den zum Teil verschlungenen und ereignisreichen Wegen der Kunstwerke können auf diese Weise entdeckt werden.

Und das nächste Visualisierungs-Projekt der Informatiker:innen ist auch bereits fast abgeschlossen: Mitte August wird die Gewehrgalerie im Schloss eröffnen, wo die Studierenden in Medienstationen die Funktionsweisen von verschiedenen Schlosstypen sichtbar machen.

Die Projekte werden am Zentrum für Angewandte Forschung und Technologie e.V. umgesetzt.

 

]]>
Informatik / Mathematik Lehre Pressestelle
news-1707 Wed, 14 Jul 2021 14:56:18 +0200 Fotorückblick: Lange Nacht der Wissenschaften https://www.htw-dresden.de/news/fotorueckblick-hinter-den-kulissen-der-wissenschaftsnacht Hinter den Kulissen der Wissenschaftsnacht. Unser Fotograf Peter Sebb hat einmal hinter die Bildschirme geschaut. In der vergangenen Woche fand die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Auch Forscherinnen und Forscher der HTW Dresden gewährten wieder Einblicke in ihre Arbeit und nahmen die Zuschauer:innen per Videokonferenz oder Handykamera mit in ihre Labore. Mehr als 550 Teilnehmer:innen folgten unseren Vorträgen, Live-Rundgängen und -Vorführungen am Bildschirm.

Vielen Dank an alle, die vor und hinter den Kulissen mitgewirkt haben!

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Lange Nacht der Wissenschaften im kommenden Jahr – dann hoffentlich wieder mit ganz viel Publikum auf unseren beiden Campus.  

]]>
Pressestelle
news-1703 Mon, 12 Jul 2021 12:55:39 +0200 Stadtradeln - Team HTW Dresden radelt 12.225 km https://www.htw-dresden.de/news/stadtradeln Fahrradfahren und dabei das Klima schonen - das ist das Ziel der Initiative Stadtradeln. Die HTW Dresden war auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Geschafft! Bereits seit 2014 nimmt die HTW Dresden jedes Jahr am Stadtradeln teil. Dabei zählt jeder zurückgelegte Kilometer mit dem Fahrrad innerhalb der 21 tägigen Wettbewerbszeit vom 21. Juni bis 11. Juli.

Das Team der HTW Dresden bestand in diesem Jahr aus 47 Radelnden, die gemeinsam 12.225 km gefahren sind. Das entspricht 1797 t CO2, die allein durch unser Team eingespart werden konnten. Damit liegt die Hochschule auf einem guten 20. Platz im Dresdner-Ranking.  Ein herzlicher Dank allen Radfahrerinnen und Radfahrern für ihre Unterstützung und die vielen Kilometer.

Insgesamt haben 6.408 Dresdnerinnen und Dresdner am Stadtradeln teilgenommen und haben insgesamt 1.283.262 km erradelt.

PS: Bis zum Ende dieser Woche können noch Radkilometer nachgetragen werden.

Weitere Informationen zu der Intiative: www.stadtradeln.de/dresden

 

]]>
Pressestelle
news-1699 Wed, 07 Jul 2021 15:42:51 +0200 Doppelte Bodennutzung: Wie Solarmodule gegen Austrocknung schützen https://www.htw-dresden.de/news/doppelte-bodennutzung-wie-solarmodule-gegen-austrocknung-schuetzen Wie sich Solaranlagen auf den darunterliegenden Boden auswirken, erforscht das Team Ingenieurhydrologie um Professorin Ulrike Feistel. Ihre Forschungsergebnisse stellten die Wissenschaftler auf der AgriVoltaics2021 vor. Seit 2017 beschäftigt sich die Professorin für Environmental Engineering mit dem Thema Agri-Photovoltaik (Agri-PV). Dies ist ein Verfahren, das Flächen gleichzeitig für die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion (Photosynthese) und die PV-Stromproduktion (Photovoltaik) nutzt. Da immer mehr Solarstrom erzeugt wird, entstehen sowohl größere PV-Anlagen also auch immer zahlreichere kleineren Agri-PV Anlagen. „Untersuchungen zu den Auswirkungen dieser Anlagen auf die Umwelt und insbesondere den Bodenwasserhaushalt gibt es bisher allerdings nur wenige.“, erläutert Prof. Feistel. Gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt und Geologie untersucht die Forschungsgruppe, inwiefern die Reihen von Solarmodulen zu einer Umverteilung des Niederschlages und zu einer Verschattung des Bodens führen. Dafür wurde auf einer mit Raps bestellten landwirtschaftlichen Fläche nahe der Ortschaft Brandis die Verdunstung mit und ohne Solarmodul bestimmt. „Die Ergebnisse zeigen, dass es durch die Beschattung zu geringeren Verdunstungswerten kommt. Das liegt daran, dass unter den Solarmodulen die Temperaturen im Vergleich zur unbeschatteten Fläche niedriger sind. Dies bedeutet für die landwirtschaftliche Nutzung, dass den Pflanzen mehr Wasser zur Verfügung steht und demzufolge weniger bewässert werden muss. Da zukünftig immer mehr Gebiete auch in Deutschland von langanhaltenden Trockenperioden wie 2018 und 2019 beeinträchtigt werden, sind diese Erkenntnisse von großer Relevanz für die Landwirtschaft.“, führt die Professorin aus. Vor diesem Hintergrund plant Sachsen derzeit eine Pilotanlage, die die praktische Umsetzung des Konzeptes unter den regionalen Klima- und Landbaubedingungen prüfen soll.

Ihre aktuellen Forschungsergebnisse stellten die Wissenschaftler im Juni auf der AgriVoltaics2021 vor. Die Tagung versammelt Wissenschaftler und Praktikerinnen aus aller Welt, die sich derzeit mit dem Thema der doppelten Landnutzung für Energie- und Landwirtschaft beschäftigen.

 

]]>
Forschung Pressestelle Transfer
news-1689 Fri, 02 Jul 2021 15:32:43 +0200 Von ungelösten Rätseln der Mathematik, Gartenbau der Zukunft, Jagd nach Mikroplastik und vernetzten Robotern https://www.htw-dresden.de/news/von-ungeloesten-raetseln-der-mathematik-gartenbau-der-zukunft-jagd-nach-mikroplastik-und-vernetzten-robotern Zur Langen Nacht der Wissenschaften ist die HTW Dresden wieder mit einem spannenden und erkenntnisreichen Programm dabei. Unter dem diesjährigen Motto "Jetzt dämmerts!" zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 9. Juli 2021 von 17.00 bis 24.00 Uhr wieder Spannendes aus ihrer Forschung. Es werden Live-Vorträge, Vorführungen, Experimentalvorlesungen und Laborrundgänge präsentiert. 20 Programmpunkte laden zum Zuhören, Miträtseln, Anschauen und Mitdenken ein.  

Programm-Highlights

Gartenbau 4.0 – Informationen bei der Produktion im Gartenbau von Obst, Gemüse oder Zierpflanzen werden immer stärker miteinander vernetzt. Es wird zukünftig Feldroboter, Ernteroboter und selbstfahrende Systeme in der Landwirtschaft geben. Dazu werden neue Sensoren benötigt, welche die notwendigen Daten erfassen und weiterverarbeiten. In einem aktuellen Projekt an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie wird mit neuen Sensoren und Drohnen geforscht, die über die Pflanzen fliegen und Daten erfassen. Im Anschluss werden die Bilder und Daten ausgewertet. Das ermöglicht z.B. gezieltes und effizienteres Düngen Dr. Fritz-Gerald Schröder von der Professur Gemüseanbau stellt das Projekt vor.

Mit dem Forschungsschiff auf Elbexpedition – Chemieingenieure auf der Jagd nach Mikroplastik – Die Nachwuchsforschungsgruppe Mikroplastik stellt ihre Arbeit vor. Die Forscher waren im vergangenen Jahr mit dem Forschungsschiff Aldebaran der Meeresstiftung unterwegs und haben während der Elbe-Expedition auf der gesamten Strecke Proben zur Analyse von Mikroplastik vom Elbgrund genommen. Ihre Ergebnisse stellen sie nun vor. Derzeit sind übriges wieder zwei der Wissenschaftler auf der Aldebaran. Dieses Mal entnehmen sie Proben entlang des Elbufers. 

Ready 4 Smart Solutions - Einblicke in vernetzte Fertigungssysteme – Die Industrie 4.0-Modellfabrik zeigt in Live-Vorführungen, wie kollaborative Robotik und Augumented Reality in der industriellen Produktion zum Einsatz kommen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie ein zeitgemäßer Informatikunterricht an Schulen aussehen kann, um Begeisterung für Technik zu wecken. Es gibt eine Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Eltern und Lehrern. Einige Schüler stellen eigene Programmierprojekte vor, die sie in den letzten Monaten im Rahmen des virtuellen KISS-MINT-Live entwickelt haben.

Faszination Nutzfahrzeuge – Einen Klassiker der analogen LNDW haben die Nutzfahrzeugtechniker in diesem Jahr ins Virtuelle geholt: Das sehr beliebte LKW-Ziehen kann am Bildschirm live verfolgt werden. Studierende der Nutzfahrzeugtechnik zeigen, wie viel Kraft bzw. wie viele Personen nötig sind, um eine große Sattelzugmaschine über unterschiedlich hohe Holzschwellen zu ziehen. Im Anschluss gibt es einen kleinen virtuellen Rundgang durch das Nutzfahrzeuglabor.

Ungelöste Probleme der Mathematik Was machen eigentlich Mathematiker*innen? Mathematikprofessorin Elena Klimova zeigt in ihrem Vortrag, an welchen mathematischen Problemen in der Vergangenheit und heute gearbeitet wird. Sie erzählt spannende Geschichten über ungelöste Probleme der Mathematik – von der Quadratur des Kreises über das berühmte Fermat-Problem bis hin zum russischen Mathematiker Perelmann, der das ausgelobte Preisgeld von einer Million Dollar für seine Lösung eines der Millennium-Probleme abgelehnt hat. Außerdem kennt die Professorin einige mathematische Simpsons-Witze...

Versuchsvorführung einer Messmethode zur Fahrzeugparksensorik Wie Ultraschallsensoren in der Fahrzeugtechnik funktionieren, erläutern zwei Studenten anhand ihrer Diplomarbeit. Sie stellen einen Fahrroboter vor und zeigen, wie sich die Einparkfunktion automatisiert prüfen lässt. Interessant für alle Technikbegeisterten ab 14 Jahren und alle, die an einem Studium der Fahrzeugtechnik interessiert sind.

Das gesamte Programm der HTW Dresden findet sich unter www.htw-dresden.de/lndw

 

]]>
Pressestelle
news-1663 Fri, 25 Jun 2021 13:46:42 +0200 Neue Honorarprofessur an der Fakultät Design https://www.htw-dresden.de/news/neue-honorarprofessur-an-der-fakultaet-design Dr. Axel Spickenheuer vom Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) wurde zum Honorarprofessor für „Werkstoffe und Simulationstechnik“ an die Fakultät Design der HTW Dresden bestellt. Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Arbeitsgruppe „Komplexe Strukturkomponenten“ des IPF und die Professur Produktdesign im Rahmen von Kooperationsprojekten mit Studierenden zusammen. So entstand in einer Semesterarbeit der Leichtbauhocker „L1“, der bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen war, u. a. im Deutschen Museum München/Bonn, im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg, im Deutschen Kunststoff Museum und auf der Wanderausstellung von Dresden-concept. Außerdem entwickelten Studierende ein CFK-Bauteil für einen Sportbogen „rec°16“, das mit dem Innovationspreis „JEC-Award“ und dem „Materialica-Student-Award“ ausgezeichnet wurde.

Professor Spickenheuer hat an der TU Dresden und an der Nihon Universität in Japan Maschinenbau in der Vertiefung Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Im Jahr 2014 wurde er an der TU Dresden mit dem Thema „Zur fertigungsgerechten Auslegung von Faser-Kunststoff-Verbundbauteilen für den extremen Leichtbau auf Basis des variabelaxialen Fadenablageverfahrens Tailored Fiber Placement“ zum Doktoringenieur promoviert. Mit diesem thematischen Schwerpunkt leitet er die Arbeitsgruppe für Komplexe Strukturkomponenten sowie darüber hinaus das Cluster Integrative Simulation am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF). Außerdem ist er geschäftsführender Gesellschafter der Complex Fiber Structures GmbH, die Ergebnisse der Forschung industriell verwertet.

Seit 2017 hat Professor Spickenheuer einen Lehrauftrag an der HTW Dresden in den Modulen „Material und Verfahren“ und im Seminar „Struktur und Leichtbau“. Hier vermittelt er werkstoffliche Grundlagen sowie Kenntnisse zu Leichtbau und Bauteilsimulation/Strukturoptimierung.

Lehre im Design

An der Fakultät Design übernimmt Axel Spickenheuer ab dem Wintersemester 21/22 die Module „Technologie und Werkstoffe“ im Bachelorstudium sowie den methodischen Teil des neu eingerichteten Moduls „Design Studies“ im Masterstudiengang „Design: Product and Interaction“. Aktuell laufen zudem mehrere Projektanträge mit Einbindung der Fakultät Design, u. a. ein gemeinsamer Forschungsantrag zu Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien (M-Era.net) sowie ein größeres Industrieprojektvorhaben.

„Ich möchte den Produktdesignerinnen und -designern die ingenieurtechnischen Grundlagen vermitteln, damit sie sich leichter und souveräner mit Technikern verständigen und arbeiten können. Gleichzeitig ist das Kommunizieren und frühzeitige Einbinden von designmethodischen Ansätzen in technische Entwicklungsprozesse wichtig, bspw. bei der Entwicklung neuer Anlagentechnik und Leichtbauanwendungen.“, beschreibt der Ingenieur seinen Anspruch an die Lehre. Diesen intensiven Austausch fördert er, indem Studierende von Beginn an in Kooperations-/Forschungsprojekte eingebunden werden. Professor Spickenheuer kann auf rund zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Designern und Ingenieuren zurückblicken. „Diese Erfahrungen möchte ich gern an die nächsten Generationen von Design-Studierenden weitergeben.“, so Spickenheuer.

 

]]>
Design Pressestelle
news-1653 Wed, 23 Jun 2021 16:20:31 +0200 Forschungsschiff ALDEBARAN geht erneut auf Plastik-Expedition – mit an Bord das Forschungsteam Mikroplastik der HTW Dresden https://www.htw-dresden.de/news/forschungsschiff-aldebaran-geht-erneut-auf-plastik-expedition-mit-an-bord-das-forschungsteam-mikroplastik-der-htw-dresden Auf den Spuren von Plastik in der Elbe und ihren Uferbereichen startete das Forschungsschiff ALDEBARAN am 22. Juni in Dresden erneut zu einer Kampagnen-Fahrt auf Europas zwölftgrößtem Fluss. Nachdem die Elbe-Expedition des Bundesverbandes Meeresmüll e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Meeresstiftung und der NORDAKADEMIE in Hamburg bereits im vergangenen Jahr erfolgreich auf die Plastikkrise aufmerksam gemacht hat, will die Crew in diesem Jahr nach Lösungen für die immer ausufernde Plastik-Problematik suchen. 

Mit an Bord hat die ALDEBARAN in diesem Jahr erneut das Nachwuchs-Forschungsteam der HTW Dresden. Im vergangenen Jahr hatten die Wissenschaftler im Rahmen der Elbe-Expedition 2020 auf der gesamten Strecke Proben zur Analyse von Mikroplastik vom Elbgrund genommen. Ihre Ergebnisse stellen sie in Dresden und Torgau nun vor und nehmen an drei Stellen entlang der Elbe erneut Sedimentproben, unter anderem in Buhnenfeldern. Daneben geben auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden, des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), der Universität Bayreuth und der Universität Hamburg Einblicke in ihre Arbeit. Mit dabei sind spannende Erkenntnisse aus aktuellen Studien zum Thema Verbleib und Zerfallszeiten von Plastik, Textilfasern in unseren Kläranlagen und dem Biofilm auf Mikroplastik in Gewässern.

Verfolgen können Interessierte die Elbe-Expedition über verschiedene Kanäle:

Webseite mit Tourtagebuch: www.bundesverband-meeresmuell.de/elbe-tour-2021

Youtube:  www.youtube.com/user/aldebaranhamburg

Instagram: #elbeexpedition

]]>
Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle
news-1643 Fri, 18 Jun 2021 10:08:51 +0200 Vorsitzender des Hochschulrates der HTW Dresden mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet https://www.htw-dresden.de/news/vorsitzender-des-hochschulrates-der-htw-dresden-mit-dem-bundesverdienstorden-ausgezeichnet Prof. Dr. Peter Joehnk, Vorsitzender des Hochschulrates der HTW Dresden, hat den Bundesverdienstorden erhalten. Mit der Auszeichnung - verliehen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier - werden Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Prof. Joehnk wurde für sein besonderes Engagement für den Wissenschaftsstandort Sachsen ausgezeichnet. Ministerpräsident Michael Kretschmer überreichte ihm den Orden am 16. Juni 2021 in der Sächsischen Staatskanzlei.

„Ich freue mich sehr für Prof. Joehnk und gratuliere ihm ganz herzlich zu dieser Würdigung,“ so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. „Wir freuen uns, einen so erfahrenen und engagierten Wissenschaftsmanager in unserem Hochschulrat zu wissen. Für die HTW Dresden ist es eine besondere Freude, dass Prof. Joehnk mit seinem Wissen, seiner Erfahrung, seinem Enthusiasmus und seiner Weitsicht der Hochschule umfänglich beratend zur Seite steht und an ihrer Entwicklung stets interessiert ist.“

Prof. Peter Joehnk hat sich in mehr als 25 Jahren um die Entwicklung der sächsischen Wissenschaftslandschaft verdient gemacht. So betreute er nach der deutschen Wiedervereinigung den Übergang und die Neugründung des Institutes für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und war maßgeblich mit daran beteiligt, dass das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf heute ein Teil der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren ist. Bis Herbst 2017 leitete er als Kaufmännischer Direktor das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und hat sich dabei erfolgreich für die Weiterentwicklung der anerkannten Forschungseinrichtung eingesetzt. Von Anfang an sehr wichtig war ihm immer auch die Gewinnung und Begeisterung des Nachwuchses für Wissenschaft und Forschung.

Der HTW Dresden ist Prof. Joehnk bereits seit vielen Jahren verbunden. Seit 2011 ist er Mitglied des Hochschulrates und seit 2019 dessen Vorsitzender. Er initiierte und gestaltete die Kooperation zwischen dem HZDR und der HTW Dresden. Seine Expertise als Kaufmännischer Direktor des HZDR bringt er auch bei der Beratung im Verwaltungsbereich der Hochschule ein.

Hochschulrat der HTW Dresden

Der Hochschulrat ist Beratungs- und Kontrollorgan und wirkt an der Strategiebildung sowie an der Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule mit. Er gibt Empfehlungen zur Profilbildung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule. Dem Gremium gehören fünf externe sowie zwei Mitglieder der Hochschule an.

 

]]>
Pressestelle
news-1635 Tue, 15 Jun 2021 10:20:18 +0200 Studieninformation für Zuhause https://www.htw-dresden.de/news/studieninformation-fuer-zuhause Am 19. Juni 2021 lädt die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden zum Campustag digital ein. Der Tag bietet Gelegenheit, die Hochschule und die Studiengänge kennenzulernen sowie alle Fragen rund um die Bewerbung zu klären.

Mit der Begrüßung durch die Rektorin, Prof. Katrin Salchert, um 10.00 Uhr startet das Programm. Im Anschluss können die Studieninteressierten Vorträgen zu den verschiedenen Studiengängen folgen und in Live-Chats mit Studierenden und Professor*innen ins Gespräch kommen. Per Webcam geht es auf Rundgänge durch Labore, Werkstätten, Seminarräume und Gewächshäuser an den beiden Standorten in Dresden und Pillnitz. Das Team der Studienberatung gibt Auskunft zu allen Fragen zu Studienwahl und Bewerbung. Zu den Möglichkeiten im Ausland zu studieren, berät das International Office.

Die meisten Veranstaltungen laufen über Videokonferenzsysteme. Eine Teilnahme ist unkompliziert mit nur einem Klick auf den entsprechenden Link und ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Teilnehmer*innen entscheiden selbst, ob sie ihre Webcam und Mikrofone nutzen möchten. Der Live-Chat kann zum Austausch und für Nachfragen genutzt werden.

Das komplette Programm zum Campustag digital gibt es unter: www.htw-dresden.de/campustag Darüber hinaus bietet die Seite viele weitere Hinweise rund um das Studium, die Studienvorbereitung, die Bewerbung und das Campusleben. Das Studentenwerk Dresden informiert zu Finanzierung und gibt Tipps für die Wohnheimsuche.

]]>
Pressestelle
news-1619 Tue, 08 Jun 2021 12:22:28 +0200 Verbesserte Studien- und Forschungsbedingungen und mehr Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit https://www.htw-dresden.de/news/verbesserte-studien-und-forschungsbedingungen-und-mehr-raum-fuer-interdisziplinaere-zusammenarbeit Der Rohbau für das neue Lehr- und Laborgebäude der HTW Dresden steht Das neue Lehr- und Laborgebäude der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden gewinnt weiter an Profil. Der Rohbau wurde nun fertiggestellt. Gestern besuchten Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann und Prof. Katrin Salchert, Rektorin der Hochschule, die Baustelle.

„Der Neubau setzt Maßstäbe, sowohl was die technische Ausstattung angeht, aber auch in Sachen Nachhaltigkeit. Der Freistaat Sachsen investiert hier gemeinsam mit der EU rund 63 Millionen Euro. Das ist eine große finanzielle Kraftanstrengung, die einmal mehr die Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Lehre unterstreicht“, so der Finanzminister Hartmut Vorjohann.

Mit der räumlichen Erweiterung und der Einrichtung moderner Labore werden sich die Studien- und Arbeitsbedingungen für die Studierenden, Lehrenden und Forschenden deutlich verbessern. So werden die bisher auf verschiedene Gebäude verteilten Labore des Bauingenieurwesens an einem Ort zusammengefasst. Für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen neue Arbeitsräume. Die Fakultät Design erhält neben Werkstätten und Lehrräumen einen Ort für die Entwicklung eines Kreativzentrums. Ebenso wird die Gründungsschmiede in den Neubau ziehen. „Das Interdisziplinäre Arbeiten wird durch die neuen Räumlichkeiten gefördert. Ingenieurwissenschaftliches Knowhow, Design und Gründungsgeist werden hier zusammentreffen und wichtige Impulse für den Innovationsstandort Dresden setzen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, welche Ergebnisse diese Zusammenkunft bringen wird.“, gab die Rektorin Prof. Katrin Salchert als Ausblick.

Seit Mai 2019 entstehen auf dem Gelände an der Ecke Strehlener Straße und Andreas-Schubert-Straße auf einer Fläche von über 8.000 Quadratmetern ein Baustofftechnikum mit Laboren für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrs- und Wasserbau, Lehrkabinette, ein Kreativzentrum, ein neuer Lehr- und Werkstattbereich der Fakultät Design, Büroarbeitsplätze, PC-Pools mit Serverräumen der Fakultät Informatik-Mathematik sowie Archivflächen. Ab dem Wintersemester 2023/24 kann der Neubau genutzt werden.

Pilotvorhaben für nachhaltiges Bauen

Vom Investitionsvolumen von insgesamt rund 63 Millionen Euro stammen 21 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Anteil des Freistaates Sachsen beläuft sich auf 42 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Das Bauvorhaben wird realisiert unter der Regie der Niederlassung Dresden II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. Es ist ein Pilotvorhaben für nachhaltiges Bauen im Hochschulbau Sachsen. Vorgesehen ist eine Zertifizierung im Gold-Standard nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Energieeinsparungen werden durch eine hochwertige thermische Gebäudehülle und das Heizen und Kühlen über eine Betonkernaktivierung erreicht. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sorgt für eigenen Strom. Trinkwasser wird gespart, indem für die Toilettenspülung Regenwasser in einer Zisterne gesammelt wird. Außerdem sind über 300 Fahrradstellplätze vorgesehen.

Weitere Fotos finden Sie in unserem Bildarchiv.

 

]]>
Pressestelle
news-1615 Mon, 07 Jun 2021 12:13:38 +0200 Neue Zielvereinbarung zwischen der HTW Dresden und dem Freistaat Sachsen https://www.htw-dresden.de/news/neue-zielvereinbarung-zwischen-der-htw-dresden-und-dem-freistaat-sachsen Die Rektorin der HTW Dresden Prof. Katrin Salchert und Sachsens Staatsminister für Wissenschaft Sebastian Gemkow haben am vergangenen Freitag die neue Zielvereinbarung unterzeichnet. Damit vereinbaren die Hochschule und der Freistaat die hochschulpolitischen Ziele bis zum Jahr 2024. Die Zielvereinbarungen bilden den Rahmen für die Weiterentwicklung der HTW Dresden in den Bereichen Studium, Lehre, Forschung und Transfer.

Die HTW Dresden wird ihren internen Hochschulentwicklungsplan (HEP) 2025 bis Mitte nächsten Jahres fortschreiben. Die bereits laufenden Anstrengungen in den Schwerpunkten familienfreundliche Hochschule, Inklusion, Gleichstellung und Internationalisierung werden fortgesetzt. Bis zum Ende des Zielvereinbarungszeitraums strebt die HTW Dresden einen Anteil der Professorinnen von 20,3 % an. Der Anteil der immatrikulierten Studierenden mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung soll bei 7 % liegen. Die Zahl der Studierenden soll im Jahr 2025 rund 5000 betragen. Ein Korridor von Plus/Minus 375 ermöglicht einen gewissen Gestaltungsspielraum. Von 2023 bis 2024 wird eine Anzahl von insgesamt 1.500 Absolventinnen und Absolventen angestrebt. Davon sollen 68 % aus den MINT-Fächern kommen.

Durch eine verstärkte hochschuldidaktische Weiterbildung der Lehrenden soll die Qualität der Lehre weiter gesteigert werden. Die bisherigen Maßnahmen und Strategien im Bereich Forschung und Transfer sollen weiterverfolgt werden. „Hier haben wir in den letzten Jahren insbesondere in Bezug auf die Gewinnung von Drittmitteln ausgesprochen gute Erfolge erzielt. Diese erfolgreiche Arbeit gilt es fortzusetzen.“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Außerdem ist vorgesehen, die Anzahl der kooperativen Promotionen und die Zahl der Ausgründungen zu erhöhen. Darüber hinaus wird die HTW Dresden eine Strategie für lebenslanges Lernen entwickeln und Angebote zur beruflichen Weiterbildung schaffen.

Prof. Katrin Salchert: „Mit der Unterzeichnung der Zielvereinbarung setzen wir den bereits eingeschlagenen Weg unserer Hochschulentwicklung fort. Einige der Ziele sind sehr ambitioniert, aber ich bin zuversichtlich, dass wir diese mit gemeinsamen Engagement erreichen werden. Projekte, wie das gerade gestartete „FH Personal“ und zur Digitalisierung der Lehre werden uns dabei unterstützen. Mit der Zuweisung von 19 Stellen in unseren Haushalt im Rahmen des Zukunftsvertrags erhalten wir nun auch Planungssicherheit für die Erfüllung dieser Ziele.“

Weitere Informationen dazu lesen Sie auch auf den Webseiten des SMWK: https://www.studieren.sachsen.de/zielvereinbarungen-mit-den-hochschulen-4566.html

 

]]>
Pressestelle
news-1613 Mon, 07 Jun 2021 11:54:29 +0200 Sachsen wird Modellregion für sichere digitale Identitäten https://www.htw-dresden.de/news/sachsen-wird-modellregion-fuer-sichere-digitale-identitaeten Ein Konsortium aus 15 Partnern unter Leitung der HTW Dresden ist ein „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ des BMWi. Ab 2021 sollen Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Anwendungen in Verwaltung, Mobilität und Handel unter Nutzung standardisierter ID-Dienste praktisch ausprobieren können. Damit sollen Komfort und Datenschutz verbessert sowie Prozesse vereinfacht werden. Eine universell einsetzbare digitale Identität – was ist das? Zur Nutzung von Diensten im Internet, aber auch in der realen Welt ist es oft notwendig, sich auszuweisen. Dies kann per Personalausweis, Mitarbeiterausweis, Benutzerkonten im Internet, Zertifikaten oder anderen Mitteln realisiert werden. Damit liegen Daten zu Personen, aber auch Unternehmen und Objekten an verschiedenen Stellen im Internet, entziehen sich der Kontrolle der Nutzer und müssen zum Teil aufwändig gepflegt werden. Das Schaufensterprojekt „ID-Ideal“ hat das Ziel, diese verschiedenen Verfahren miteinander zu harmonisieren. Die Nutzer sollen selbstbestimmt über ihre Daten verfügen, um sich zum Beispiel ohne Registrierung bei einem neuen Dienst auszuweisen. „Die zu einer Person gehörenden Identitätsnachweise kommen so wieder unter die persönliche Kontrolle und können mit einem frei wählbaren ID-Dienst verwaltet werden, der als digitale Brieftasche dient.“, erläutert Professor Jürgen Anke, der das Projekt leitet.

In ID-Ideal arbeitet die HTW Dresden mit einem Konsortium aus Kommunen, Technologieanbietern, Anwenderunternehmen und Identitätsservices zusammen. Dabei werden konkrete Anwendungsszenarien für den Zugang und die Nutzung von Leistungen der Verwaltung (Zuzug/Umzug), öffentlichen Dienstleistungen (Kita, Schwimmbad, Bibliothek), Mobilität (ÖPNV, Bike-/Carsharing), Industrie 4.0, Handel und Campus (Services für Studierende) realisiert. „Wir wollen mit Hilfe von Demonstratoren die Möglichkeiten von selbstbestimmten Identitäten erlebbar machen und die Akzeptanz dieses Konzepts bei der Bevölkerung testen“, so Jürgen Anke von der Professur für Softwaretechnologie und Informationssysteme an der HTW Dresden. „Für eine breitenwirksame Nutzung digitaler Dienste ist es wichtig, dass sie ohne komplizierte Anmeldung verwendet werden können und nur diejenigen die Daten bekommen, die sie unbedingt benötigen und die der Nutzer freigegeben hat.“ Neben Identitätsdaten für Personen, Organisationen und Gegenständen werden auch weiterführende Nachweise wie Eintrittskarten, Mitgliedsausweise und Herkunftsnachweise von Produkten berücksichtigt.Ab Mitte des Jahres 2022 sollen die ersten Anwendungen präsentiert werden. Diese werden sich vorerst auf Sachsen konzentrieren. Mit bis zu drei weiteren Schaufensterprojekten in anderen Regionen Deutschlands ist ein intensiver Austausch geplant.

Über das Projekt „ID-Ideal“

Das Projekt „ID-Ideal“ ist an der Arbeitsgruppe Digitale Dienstleistungssysteme an der Fakultät Informatik/Mathematik angesiedelt und bindet verschiedene Professuren der HTW Dresden ein. Insgesamt werden acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Projekt beschäftigt. An der HTW Dresden wird insbesondere dazu geforscht, wie sich Inhalte für digitale Nachweise standardisieren lassen, welche Mechanismen es braucht, um Vertrauen zwischen den Akzeptanzstellen und Herausgebern zu schaffen, und wie Geschäfts- und Verwaltungsprozesse durch diese Technologie modernisiert werden können. Weitere Themen sind Usability und Akzeptanzforschung. Die HTW Dresden ist darüber hinaus der Konsortialführer des Projekts und koordiniert die Transferaktivitäten.

Das Projekt wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für drei Jahre gefördert. Die Fördersumme beträgt 2,3 Millionen Euro.

]]>
Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer
news-1593 Wed, 02 Jun 2021 10:57:16 +0200 HTW Dresden erneut unter Deutschlands besten Hochschulen für angewandte Wissenschaften https://www.htw-dresden.de/news/htw-dresden-erneut-unter-deutschlands-besten-hochschulen-fuer-angewandte-wissenschaften Laut dem aktuellen Hochschulranking der Wirtschaftswoche gehört die HTW Dresden zu den besten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) Deutschlands. In den Fachbereichen Wirtschaftsinformatik (Platz 6), Wirtschaftsingenieurwesen (Platz 7), Maschinenbau (Platz 9) und Elektrotechnik (Platz 9), zählt die Hochschule zu den Top 10.

Für das Ranking 2022 befragte die Beratungsagentur Universum 500 Personalverantwortliche, von welchen Fachhochschulen sie besonders gerne rekrutieren und auf welche Kriterien sie dabei Wert legen. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche (22 /2021) am 28. Mai veröffentlicht.

Immer mehr Unternehmen schätzen den Praxisbezug der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Bei der Auswahl interessieren die Personalverantwortlichen neben den fachlichen Kenntnissen besonders einschlägige Erfahrung in Projektarbeit und Wissen um die aktuellen Herausforderungen der jeweiligen Branche. Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit und Selbstständigkeit zählen zu den wichtigsten Einstellungskriterien. Das Ranking zeigt, welche Hochschulen am besten für diese Bedarfe ausbilden und die Absolventinnen und Absolventen auf den Einsatz in der Wirtschaft vorbereiten.

 „Ich freue mich über das wiederholt hervorragende Abschneiden unsere Hochschule. Es verdeutlicht, dass wir durch die enge Verzahnung von Lehre und Praxis unsere Studierenden optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbreiten. Zeitgemäße Lehre resultiert auch aus der Einbindung von aktuellen Erkenntnissen aus der Forschung. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Studium und angewandte Forschung zu verbinden. Wir pflegen viele Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Studierende haben bei uns zum Beispiel bereits sehr früh die Möglichkeit, an Forschungsprojekten mitzuwirken“, so die Rektorin, Prof. Katrin Salchert. 

Über die HTW Dresden: „Praktisch mehr erreichen“

Die HTW Dresden ist mit rund 5.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der Landeshauptstadt. Die 42 Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Landbau, Umwelt, Chemieingenieurwesen und Design führen zu den Abschlüssen Bachelor, Master und Diplom. Lehre und Forschung sind eng miteinander verbunden und stark praxisorientiert. Die Studierenden profitieren von individueller Betreuung und einer persönlichen Studienatmosphäre.

Alle Informationen rund um das Studium an der HTW Dresden: www.htw-dresden.de/meinstudium2021

]]>
Elektrotechnik Informatik / Mathematik Maschinenbau Pressestelle Wirtschaftswissenschaften
news-1583 Thu, 27 May 2021 12:51:29 +0200 Digitale Lehre fördern und umsetzen https://www.htw-dresden.de/news/digitale-lehre-foerdern-und-umsetzen Zwei aktuelle Förderprojekte unterstützen die Digitalisierung der Lehre an der HTW Dresden. Das Projekt „Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected“ (D2C2) war  bei der ersten Ausschreibung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erfolgreich. Auch die HTW Dresden ist an diesem Vorhaben beteiligt. In einem gemeinsamen Verbund von zehn sächsischen Hochschulen und der BA Sachsen werden Innovationen in der digitalen Lehre und deren partizipative Umsetzung gefördert.

Die Prorektorin für Lehre und Studium, Professorin Anne-Katrin Haubold, sieht in dem Projekt eine große Chance für die HTW Dresden: „Wir möchten unsere Studierenden auf eine zunehmende digitale Arbeitswelt optimal vorbereiten. Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen – sowohl auf der Ebene der Lehrinhalte als auch der Lehrmethoden – ist dafür essentiell. Das Projekt gibt uns die Möglichkeit, hierfür studiengangspezifische Konzepte zu entwickeln.“

Das Projekt des sächsischen Hochschulverbundes adressiert zentrale Herausforderungen der digitalen Hochschullehre, wie die Entwicklung der digitalen Kompetenzen von Studierenden, die didaktisch fundierte digitalisierte Laborarbeit oder den Umgang mit digitalen Prüfungen. Die HTW Dresden wird u.a. im Themenfeld Labordidaktik und innerhalb einer Fachcommunity Kunst/Design zum Projektvorhaben beitragen, in dem über die beteiligten sächsischen Hochschulen hinweg Good-Practice-Beispiele ausgetauscht und die Vernetzung der Akteure vorangetrieben wird.

Auch die Koordinatorin für Digitalisierung in der Lehre und Hochschuldidaktik, Jana Halgasch, freut sich sehr über den Erfolg des sächsischen Hochschulverbundes: „Damit können wir bereits eingeschlagene Wege an der HTW Dresden im Bereich der Labordidaktik fortsetzen. Zum Beispiel das Netzwerk der Laboringenieur:innen, das bereits seit zwei Jahren erfolgreich läuft und den Kolleginnen und Kollegen Austausch und Weiterbildung zur Lehre zu ermöglicht.“

Die Gesamtkoordination des Vorhabens liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird voraussichtlich mit insgesamt ca. 5 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind die TU Dresden, Universität Leipzig, TU Chemnitz, HTWK Leipzig, HTW Dresden, Hochschule Mittweida, Hochschule Zittau/ Görlitz, Westsächsische Hochschule Zwickau, Hochschule für bildende Künste, ehs Dresden sowie die BA Sachsen. Projektstart wird noch im Sommer 2021 sein.

Potentiale von schriftlichen Online-Prüfungen

Ein weiteres Projekt, um die Digitalisierung der Lehre an der HTW Dresden weiterzuentwickeln, ist das bereits seit April laufende Saxexam-Hub. Ziel ist es, die Potentiale und Herausforderungen von schriftlichen Online-Prüfungen an sächsischen Hochschulen zu untersuchen. Das vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) geförderte Vorhaben beleuchtet das Thema schriftlicher Online-Prüfungen aus unterschiedlichen Perspektiven: Didaktik, Recht, Organisation und Technik. Darüber hinaus werden sowohl die Erfahrungen und Anforderungen von Prüfenden als auch Studierenden in den Blick genommen.

Der Hub für schriftliches Online-Prüfen wird als agile Kompetenzeinheit von der HTW Dresden aus vorhandenes Wissen und Erfahrungen der sächsischen Hochschulen zur Thematik der schriftlichen Online-Prüfungen sammeln, aufbereiten sowie durch externe Expertisen ergänzen. Die so entstehende Wissensbasis wird über den Hub allen sächsischen Hochschulen zur Verfügung gestellt, u.a. über Handlungsempfehlungen oder über eine Integration in Weiterbildungsangebote des HDS.

]]>
Lehre Pressestelle Studium
news-1575 Fri, 21 May 2021 09:16:35 +0200 Wettbewerb um die besten Köpfe: Neue Professorinnen und Professoren gewinnen https://www.htw-dresden.de/news/wettbewerb-um-die-besten-koepfe-neue-professorinnen-und-professoren-gewinnen-1 HTW Dresden startet mit dem Projekt Prof@HTW2025 In den nächsten fünf bis sechs Jahren werden zirka 30% der heute an der HTW Dresden beschäftigten Professoren und Professorinnen in den Ruhestand gehen. Die Neubesetzung ihrer Professuren stellt eine enorme Herausforderung für die Hochschule dar. Hierbei spielen nicht nur der demographische Wandel und der oft beschriebene „Fachkräftemangel“ eine Rolle, der sich auch auf dem Arbeitsmarktsegment für hochspezialisierte Akademiker bemerkbar macht. Faktoren wie die öffentlich-mediale Präsenz und Vermarktung von Jobs, Arbeitgebern und Karrieren, geänderte Vorstellungen an eine akademische Karriere in der Zielgruppe in Bezug auf Ort, Zeit und Dauer, flexibilisierte Karrieren, aber auch neue Studiengänge, eine dynamische Digitalisierung und Internationalisierung müssen in zukünftigen Rekrutierungsprozessen und Berufungsverfahren berücksichtigt werden, um hier in Zukunft erfolgreich zu sein.

In dem durch das BMBF und dem Freistaat Sachsen geförderten sechsjährigen Projekt Prof@HTW2025 sollen mit den regionalen Projektpartnern DRESDEN Concept e.V., dem IFW (Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung) Dresden und Silicon Saxony e.V. sowie in Zusammenarbeit mit dem HAWtech-Verbund Konzepte und Maßnahmen entwickelt und eingeführt werden, mit denen die HTW Dresden bei der Gewinnung von professoralem Personal zukünftig noch erfolgreicher werden kann.

Im Rahmen des Projektes wird ein eigenständiges Berufsbild „FH Professur“ als Teil der Gesamtarbeitgebermarke der HTW Dresden entwickelt und in entsprechenden Internetportalen und social-media-Kanälen präsentiert und beworben. Dabei sollen auch zeitgemäße Marketingkonzepte wie personas oder employee experiences systematisch zum Einsatz kommen.

Unter Einbindung von Partnern aus Forschung und Industrie, zunehmend auch überregional und international, entwirft das Projektteam Laufbahn- und Karrierewege für Postdocs. Dafür werden in digitalen Karriereportalen Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und Karriereangebote vermittelt. Die standortübergreifende Alumni-Arbeit für Postdocs wird auf- und ausgebaut.

Die Berufungsverfahren für professorales Personal werden optimiert und mithilfe intelligenter digitaler Tools unterstützt. Den Fakultäten und allen an Berufungsverfahren Beteiligten soll ein modulares System von Methoden und Instrumenten zur Verfügung gestellt werden, das sie individuell in Rekrutierungsprozessen und Berufungsverfahren nutzen können. Nicht zuletzt sollen neue moderne Arbeits- und Arbeitszeitmodelle die Attraktivität einer zukünftigen „FH Professur“ bei der Zielgruppe erhöhen. Auch hierfür werden Modelle entwickelt und getestet.

Die Projektleitung übernimmt die Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Anne-Katrin Haubold. Die Projektmitarbeiterinnen Michaela Špringerová und Annegret Wolf haben ihre Arbeitsplätze in der 8. Etage des Z-Gebäudes schon bezogen - in unmittelbarer Nähe zum Personaldezernat. Die Arbeit kann also beginnen.

]]>
Lehre Pressestelle
news-1531 Mon, 26 Apr 2021 11:35:39 +0200 Neuer Imagefilm „Studieren an der HTW Dresden“ https://www.htw-dresden.de/news/neuer-imagefilm-studieren-an-der-htw-dresden Ab sofort ist der neue Imagefilm der HTW Dresden auf unserer Webseite und unserem YouTube-Kanal zu sehen. Der Film wurde unter Leitung der Stabstelle Internationales in Zusammenarbeit mit der Filmagentur ravir umgesetzt. Der Film richtet sich insbesondere an Studieninteressierte. Es gibt eine deutsche und englischsprachige Version. Er begleitet die Absolventin Averil an die HTW Dresden. Averil kam im Wintersemester 2017/18 an die Hochschule, um Environmental Engineering zu studieren und sie blieb. Heute ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät Bauingenieurwesen. Im Film nimmt sie die Zuschauer*innen mit in die Labore und Hörsäle der Hochschule und gibt Einblicke in das studentische Leben Dresdens.  „Der Film erzählt vom Ankommen, sich Weiterentwickeln und Bleiben.“, sagt Juliane Terpe, Leiterin der Stabsstelle Internationales. „Uns war wichtig, die vielen Facetten unserer Hochschule und des Studiums zu zeigen. Ein Studium an der HTW Dresden ist gekennzeichnet durch praxisorientierte Lehre in kleinen Studiengruppen und eine intensive Betreuung durch die Lehrkräfte. Egal ob internationale oder deutsche Studieninteressierte, alle sind herzlich willkommen bei uns in Dresden zu studieren.“

]]>
International Pressestelle
news-1517 Fri, 23 Apr 2021 09:39:47 +0200 HTW Dresden zum Girls' Day mit Calliope und Mikroplastik digital bundesweit am Start https://www.htw-dresden.de/news/htw-dresden-zum-girls-day-mit-calliope-und-mikroplastik-digital-bundesweit-am-start In vier Workshops konnte die HTW Dresden am gestrigen Girls‘ Day 35 Mädchen aus ganz Deutschland begrüßen. So haben Schülerinnen aus Hamburg, Dortmund und München zusammen mit den Mitarbeitern des KISS MINT Teams ein „Greenhouse in the bottle“ mithilfe des Calliope Mikrocontrollers programmiert. Aus Dresden, Leipzig, Bottrop und Uetze tauschten sich Mädchen mit Sven und Yasmin aus der Nachwuchsforschergruppe VEMIWA (Vorkommen und Verhalten von Mikroplastik in sächsischen Gewässern) zum Thema Mikroplastik aus.  Im Workshop „Ich sehe was, was Google Maps nicht sieht!“ stellte die Fakultät Geoinformation  freie Kartendienste, wie z.B. den Themenstadtplan Dresden, das Geoportal Sachsenatlas und die Weltkarte Open Street Map vor. Im „MINT Talk“ hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Mitarbeiterinnen und Studentinnen der HTW Dresden Fragen zu stellen.

Die HTW Dresden bietet neben dem Girls‘ Day jeden zweiten Freitag (nächster Termin 23.04.) KISS MINT live an - eine Möglichkeit, kreative Bastelprojekte und Experimente kennenzulernen und mitzumachen, z.B. Umweltmessung mit Calliope.

]]>
Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle
news-1509 Tue, 20 Apr 2021 11:21:50 +0200 Absolventenporträt: Das Ding, um das sich alles dreht https://www.htw-dresden.de/news/absolventenportraet-das-ding-um-das-sich-alles-dreht Fahrräder begeistern Christoph Süße seit er 12 Jahre alt ist. Seine Leidenschaft hat der Absolvent der HTW Dresden zum Beruf gemacht. Christoph Süße beendete sein Studium der Produktionstechnik 2016. In seiner Diplomarbeit, die er bei veloheld – einer Ausgründung von Design-Studenten der HTW Dresden – schrieb, entwickelte er eine Getriebe-Rahmenbrücke für Fahrräder. Nach einem kurzen Abstecher in das Angestellten-Dasein machte sich der 33-Jährige mit seiner eigenen Radmanufaktur selbständig. Vor einem Jahr, im März 2020, gründete er Sour Bicycles.

Herr Süße, was ist die Geschäftsidee hinter Sour Bicycles?

Wir konstruieren Räder, die wir auch selbst fahren wollen. Unsere Räder sollen qualitativ hochwertig, funktionell, haltbar und dennoch kostengünstig sein. Jeder kann sein Rad individuell gestalten. Über den Online-Konfigurator auf unserer Webseite kann man sich das Rad selbst zusammenstellen. Die Bandbreite reicht dabei vom Rennrad bis zum Mountainbike. Wir entwickeln hauptsächlich Rahmen und Gabeln. Die Rahmen lassen wir in Taiwan fertigen, denn dort liegt seit mehr als 30 Jahren das Know-how der Branche. Einmal im Jahr überprüfe ich vor Ort die Produktion.

Neben dem Direktvertrieb über unseren Laden in der Dresdner Neustadt oder unserem Webshop beliefern wir auch Fachhändler, die dann unsere Rahmen zu kompletten Fahrrädern aufbauen. Mittlerweile haben wir Kunden in Japan, USA, Kanada, Südafrika und Australien. Aber wir arbeiten auch bewusst mit lokalen Händlern zusammen.

Arbeiten Sie im Team oder allein?

Derzeit sind wir zu Dritt im Team. Ich kümmere ich hauptsächlich um die Produktentwicklung, das Marketing und den Kontakt zu den Händlern. Ein Kollege beschäftigt sich mit dem Einkauf und Produktservice. Der andere arbeitet in der Werkstatt und ist für die Montage und Versandvorbereitung zuständig. Je größer unser Team wird, umso definierter werden die Aufgaben.

Warum haben Sie sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden und Ihr Unternehmen gegründet?

Nach dem Studium habe ich bei einem Unternehmen gearbeitet, das Elektroantriebe für Fahrräder herstellt. Nach drei Jahren entwickelte sich bei mir die Idee für eine eigene Sportradmarke. Meine Chefin war für dieses Vorhaben gleich zu begeistern und sie übertrug mir die Leitung des Projektes. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung ergab sich für mich die Möglichkeit, diese Marke zu übernehmen und mich damit selbstständig zu machen. Diese Chance habe ich ergriffen.

Was begeistert Sie besonders an Ihrem Job?

Das Rad ist das Ding, um das sich alles bei mir dreht. Die Begeisterung für den Radsport begleitet mich bereits mein halbes Leben. Mit der eigenen Fahrradmanufaktur habe ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht. Die Selbstständigkeit bietet mir ein extrem weites Aufgabenfeld. Ich begleite den gesamten Prozess der Entwicklung vom ersten Entwurf, über das Prototyping, den Besuch des Rahmenbauers in Taiwan bis hin zum Endprodukt und dessen Vertrieb. Es ein sehr befriedigendes Gefühl, dies alles selbst gestalten zu können.

Welche Erfahrungen aus dem Studium konnten Sie in ihr Unternehmertum mitnehmen?

Ich habe Produktionstechnik mit der Vertiefung Fertigungstechnik studiert. Das Studium ist sehr breit aufgestellt und vermittelt neben dem technischen Fachwissen auch Grundlagen der BWL. Das hilft mir aktuell sehr, den gesamten Produktionsprozess zu planen und zu begleiten. Unsere Produkte haben einen sehr hohen technischen Anspruch. Da ist es gut, ein grundsätzliches Verständnis für neue Technologien und Komponenten zu haben und zu wissen, wovon unsere Zulieferer sprechen.

Die Lehre hat einen hohen Praxisbezug und die Betreuung ist sehr persönlich. Es ist schon toll, wenn dein Professor, der die Vorlesung hält, auch die entsprechende Übung dazu anbietet. So gibt es immer die Möglichkeit direkt Fragen zu stellen. Eine bessere Vorbereitung für meine Selbstständigkeit hätte ich mir nicht vorstellen können.

Kontakt

Christoph Süße

Sour Bicycles

https://sour.bike

]]>
Gründung Maschinenbau Pressestelle
news-1501 Fri, 16 Apr 2021 15:05:09 +0200 Career-Building Elements – neue Chancen für weibliche MINT-Talente: Femtec schließt Kooperation mit HAWtech https://www.htw-dresden.de/news/career-building-elements-neue-chancen-fuer-weibliche-mint-talente-femtec-schliesst-kooperation-mit-der-hochschulallianz-hawtech Gemeinsam für mehr weibliche Talente im MINT-Bereich: Die Femtec GmbH, das internationale Karrierenetzwerk für MINT-Studentinnen sowie Professionals, und die HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) initiieren eine strategische Partnerschaft. Erklärtes Ziel ist es, mehr Schülerinnen für ein MINT-Studium zu begeistern, Studentinnen stärker zu vernetzen, den Übergang in die berufliche Karriere zu erleichtern und den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks zu fördern. Nach Bedarfsanalyse und anschließender Entwicklung eines passgenauen Curriculums in 2021 ist die Realisierung des neuen Angebots „Career-Building Elements“ ab 2022 vorgesehen.

So erfreulich es ist, dass der Anteil der MINT-Studienanfängerinnen in den letzten Jahren langsam aber stetig angestiegen ist, sind Frauen trotz zahlreicher Initiativen in naturwissenschaftlichen sowie technischen Studienfächern nach wie vor unterrepräsentiert: Insgesamt sind gerade einmal etwas mehr als 32 Prozent (1) der Studierenden weiblich.

Das neue Entwicklungsprogramm „Career-Building Elements“, das die Femtec GmbH gemeinsam mit der HAWtech in den kommenden Monaten entwickeln wird, will daran etwas ändern: Bereits im Übergang von Schule zu Hochschule sollen Mädchen, die sich für die Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik oder Technik begeistern, ermutigt werden, ein technikfokussiertes Studium zu beginnen.

Aber wenn sie sich dafür entscheiden, was kommt danach? Das Projekt möchte attraktive Vernetzungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, damit sich Studentinnen in MINT-Fächern besser austauschen, bestärken und unterstützen können. Als zentraler inhaltlicher Bestandteil des studienbegleitenden Programms ist die Phase Berufsstart und Beginn der individuellen Karriere anvisiert. Mit einem konkreten Praxisbezug können attraktive Kontakte und Schnittstellen zu neuen Partnerorganisationen der Wirtschaft geschaffen werden. Hier werden insbesondere der Mittelstand und regionale Unternehmen als Partner:innen fokussiert. Die Etablierung einer nachhaltigen Vernetzung der Absolventinnen über das Programm hinaus rundet den Projektumfang ab.

Langfristige Partnerschaft zwischen Angewandter Wissenschaft und Wirtschaft

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Femtec“, so Prof. Dr. Ralph Stengler, Sprecher der HAWtech und Präsident der Hochschule Darmstadt. „Es ist uns ein zentrales Anliegen, als HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften nicht nur erstklassige Studiengänge mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt anzubieten, sondern mit dem neuen Programm auch dafür zu sorgen, dass unsere Absolventinnen sich noch stärker vernetzen können. Dadurch entsteht eine sehr attraktive Chance, erfolgreich ins Berufsleben zu starten und nachhaltig vielfältige Karriereoptionen wahrzunehmen. Unser langfristiges Ziel ist es, gemeinsam mit der Femtec GmbH ein tragfähiges Netzwerk für MINT-Talente aufzubauen. Denn ganz egal, ob in der Schule, im Studium oder später im Berufsleben: Die richtigen Kontakte können die richtigen Türen öffnen.“

„Gerade im Jubiläumsjahr das Netzwerk um sechs attraktive Hochschulen erweitern zu können, gebündelt in einem Verbund, ist für uns eine riesige strategische Chance. Die neue Kooperation wird unsere Angebotspalette bereichern – und sorgt somit für noch mehr Vielfalt innerhalb unseres Netzwerkes. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Programm einen weiteren, entscheidenden Beitrag zu mehr Diversität und Chancengleichheit im MINT-Bereich leisten“, so Marion Zeßner, Geschäftsführerin der Femtec GmbH.

Unternehmen für Programmpartnerschaft gesucht

Um passgenaue, attraktive Lösungen entwickeln zu können, ist das Projekt sehr bedarfsorientiert konzipiert. Die neuen Vernetzungs- und Weiterbildungsformate orientieren sich konkret an den Bedürfnissen möglicher Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit im Rahmen von Career-Building Elements bietet interessierten Organisationen zahlreiche Möglichkeiten: Einerseits können sie besonders engagierte und hochmotivierte MINT-Talente gewinnen, andererseits die Diversität in ihren Teams stärken und auf diese Weise ihre eigene Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit sichern.

Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist der Projektleiter Martin Harz-Vrátil, E-Mail: harz-vratil(at)femtec.org.

Über HAWtech

„Starke Regionen, starke Hochschulen – Interessen verbinden“ – unter diesem Motto haben 2009 sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führende Hochschulen die bundesweite „HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften“ (HAWtech) gegründet. Zu den Gründern gehören die FH Aachen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Jede der beteiligten Hochschulen verfügt über einen ausgeprägten technischen Schwerpunkt, genießt in diesem Bereich eine sehr hohe Reputation und ist mit ihren Standorten in einer wirtschaftlich attraktiven Region in Deutschland beheimatet. Insgesamt sind an den Hochschulen der HAWtech rund 64.000 Studierende eingeschrieben.

Weitere Informationen: www.hawtech.de

Über Femtec:

Femtec GmbH wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, weibliche MINT-Talente in Wirtschaft und Wissenschaft besser zu vernetzen und bei der persönlichen Karriereentwicklung zu unterstützen. Das Netzwerk qualifiziert mit Angeboten bereits in der Schule und ermöglicht zielstrebigen Studentinnen mit dem Career-Building Stipendium ausgezeichnete Karriereperspektiven. Diversity-Programmentwicklung für Organisationen und Karriereberatung für Professionals sind weitere Bausteine zur Stärkung vielfältiger Organisationen. Engagierte Frauen, namhafte Technologie-Unternehmen sowie führende wissenschaftliche Institutionen, technische Universitäten und Hochschulen bilden gemeinsam das Femtec Netzwerk.

Weitere Informationen: https://www.femtec.org 

]]>
Pressestelle
news-1497 Thu, 15 Apr 2021 13:05:03 +0200 Ob Abschlussarbeit oder Berufsstart – Die Firmenkontaktmesse „Karrierewege“ vernetzt Studierende und Unternehmen https://www.htw-dresden.de/news/ob-abschlussarbeit-oder-berufsstart-die-firmenkontaktmesse-karrierewege-its-a-match-vernetzt-studierende-und-unternehmen Am 20. April findet die digitale Firmenkontaktmesse „Karrierewege – it´s a match“ statt. Mit mehr als 60 Unternehmen – vom Konzern bis zu Nonprofit-Organisationen, von internationale bis regionale Firmen – können Studierende an diesem Tag individuelle Gespräche, sogenannte Dates, führen. Wer ein Praktikum, einen Partner für die Abschlussarbeit, eine Einstiegsstelle oder eine Stelle als Werksstudent sucht, wird hier fündig.

Bereits seit dem 6. April können die registrierten Nutzerinnen und Nutzer ein Profil anlegen und sich durch die Unternehmensprofile swipen. Besteht ein gegenseitiges Interesse heißt es „It’s a match!“ und der direkte Austausch kann beginnen.

Tanja Sonntag vom Career Service empfiehlt: „Wer sich optimal auf die Messe vorbereiten möchte, kann auf der Lernplattform OPAL einen Leitfaden und einen umfangreichen Fragekatalog zur Gesprächsvorbereitung herunterladen.“

Die Anmeldung erfolgt über die App Talentefinder

 

]]>
Career Service Pressestelle
news-1485 Wed, 07 Apr 2021 09:25:00 +0200 Von der ersten Idee zum Erfolg: Die Veranstaltungsreihe „Kaffee.Kicker.Und Kontakte“ liefert spannende Einblicke in die Welt der Startups https://www.htw-dresden.de/news/von-der-ersten-idee-zum-erfolg-die-veranstaltungsreihe-kaffeekickerund-kontakte-liefert-spannende-einblicke-in-die-welt-der-startups Am 14. April öffnet das nächste Startup seine Türen für Gründungsinteressierte und alle, die einmal hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmensgründungen schauen wollen. Seit dem letzten Wintersemester bietet die Gründungsschmiede mit dem virtuellen Format „Kaffee.Kicker.Und Kontakte - Die Startup-Kaffeepause“ spannende Einblicke in die Dresdner Gründungsszene. Das Besondere daran: die hellen Köpfe hinter den Startups saßen früher selbst einmal in den Reihen der HTW Dresden. Heute sind Stadt.Land.Netz, WHISP und Marktschwärmer aus der Region nicht mehr wegzudenken.

Mit ZIGPOS präsentiert im April ein weiteres Unternehmen seine Gründungsstory – erzählt von der ersten Idee bis zum ersten Angestellten und wie es auf dem Weg zum Erfolg so manchen Stolperstein zu überwinden galt. Vor einigen Jahren haben die Elektrotechniker Christoph und Erik, Absolventen der Hochschule, ein Funksystem zur Bestimmung von Positionsdaten entwickelt. Wafer-Transportboxen in der Halbleiterindustrie oder Beatmungsmaschinen in Krankenhäusern lassen sich damit in Sekundenschnelle hochgenau lokalisieren. Mit diesen Daten können Prozesse verbessert, Fehler minimiert und Zeit eingespart werden. Bei einer Tasse Kaffee berichten die ZIGPOS-Gründer, wie sie es zum skalierbaren Produkt in Massenfertigung geschafft haben, bei welchen Industrieunternehmen ihre Lösung heute im Einsatz ist und wie man vom Student zum Chief Innovation Officer bei ZIGPOS wird. Am Ende bleibt wie immer Zeit für Austausch und Fragen.

„Mit der neuen Eventreihe wollen wir zeigen, wie aus den verschiedensten innovativen Ideen erfolgreiche Unternehmen wachsen können und wie unternehmerische Selbständigkeit den Weg in eine spannende Karriere öffnen kann“, sagt Heinrich Leuschner. Er ist Startup-Coach an der Gründungsschmiede und begleitet Studierende und Forschende der Hochschule auf diesem Weg. „Dabei werfen wir einen Blick in verschiedene Branchen.“

In der erste Startup-Kaffeepause erzählte Marcus A. Dawidjan von Stadt.Land.Netz. wie ihr Planungssystem die Beförderung von Schüler:innen erleichtert. Fanny Schiel von Marktschwärmer zeigte, wie nachhaltiger, regionaler Einkauf funktionieren kann und die Developer von WHISP, wie es ihre App „Clear Intervallfasten“ in Kürze zu über 500.000 Downloads geschafft hat.

Startup-Luft schnuppern und Kontakte knüpfen

Viele Teilnehmer wollen einfach nur Startup-Luft schnuppern. So wie Melanie, Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der HTW Dresden: „Ich finde Kaffee.Kicker.Und Kontakte eine super Möglichkeit, um die Welt des Gründens kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und um eigene Ideen reifen zu lassen. Durch meine Teilnahme ist meine eigene Entwicklung dahingehend erst wirklich ins Rollen gekommen.“

 

Moritz, der im 2. Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert, ging es ähnlich. Er wollte unbedingt hören, wie Student:innen der HTW Dresden den Weg zum eigenen Unternehmen geschafft haben. Gleichzeitig suchte er nach Möglichkeiten, neben seinem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und hat dabei vor allem an Startups gedacht. Heute arbeitet er im Gründerteam SHARK, das Wassersportgeräte entwickelt. „Dass ich so schnell ein Team gefunden habe, freut mich sehr“, sagt Moritz. Bei SHARK ist er inzwischen fest integriert und begleitet dort die wirtschaftlichen Prozesse. Das Team lässt sich von Heinrich Leuschner in der Gründungsschmiede regelmäßig beraten.

Über die Veranstalter

Die Gründungsschmiede ist Gründungsinkubator an der HTW Dresden zur Förderung innovativer Geschäftsideen und Partner von dresden|exists, dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Zur Anmeldungen für die virtuelle Startup-Kaffeepause mit ZIGPOS geht’s hier

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe Kaffee.Kicker.Und Kontakte – Die Startup-Kaffeepause werden regelmäßig auf den Seiten der  Gründungsschmiede und im HTW-Veranstaltungskalender veröffentlicht.

]]>
Gründung Pressestelle
news-1481 Thu, 01 Apr 2021 10:16:17 +0200 Europäischer Austausch bis 2027 gesichert: HTW Dresden erhält Erasmus Charta für Hochschulbildung (ECHE) https://www.htw-dresden.de/news/europaeischer-austausch-bis-2027-gesichert-htw-dresden-erhaelt-erasmus-charta-fuer-hochschulbildung-eche Eine gültige Erasmus Charta für Hochschulbildung (ECHE) ist die Voraussetzung für Hochschulen, um am europäischen Austauschprogramm Erasmus+ teilzunehmen. Sie legt Grundprinzipien fest, die Hochschulen bei der Beantragung und Durchführung von Erasmus+ - Aktivitäten erfüllen müssen. Um eine ECHE zu erhalten, müssen sich europäische Hochschulen bewerben. Die Hochschulen werden in den Bereichen Erasmus Policy Statement, Einhaltung und Implementierung der ECHE-Richtlinien sowie Qualität der Verwaltungsstrukturen geprüft. Die Europäische Kommission bewertete nun den ECHE-Antrag der HTW Dresden mit 100 von 100 möglichen Punkten. Damit ist eine Fortsetzung des Programms an der HTW Dresden bis 2027 gesichert.  

Bereits seit 1993 beteiligt sich die HTW Dresden am Programm Erasmus+. Das EU-Förderprogramm ermöglicht Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten, internationale Erfahrungen im Ausland zu sammeln und unterstützt bei der Umsetzung der Austauschprogramme. Zentrale Bestandteile des Programmes sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS), die Studiengebührenfreiheit an der Partnerhochschule und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudierenden. Bisher sind insgesamt 1799 Studierende mit Erasmus ins Ausland gegangen.

Aktuell sind die Reisemöglichkeiten zwar pandemiebedingt stark eingeschränkt. Die Vorfreude auf Auslandsaufenthalte ist dennoch da. Allein im Wintersemester 2021/2022 planen 112 Studierende, über Erasmus+ ins Ausland zugehen. Wir hoffen, dass wir unseren Studierenden diesen Wunsch erfüllen können.

]]>
International Pressestelle
news-1475 Tue, 30 Mar 2021 09:54:28 +0200 Unternehmerisches Denken in der Lehre verankern https://www.htw-dresden.de/news/unternehmerisches-denken-in-der-lehre-verankern Das Projekt „EIS 5“ der Gründungsschmiede der HTW Dresden gehört zu den vom Stifterverband geförderten Projekten. Unternehmerisches Denken, neue Formen des Wissensaustauschs und der Vernetzung spielen im Berufsleben eine immer größere Rolle. Unternehmen und Organisationen setzen zunehmend auf eine hohe individuelle Eigenverantwortung ihrer Beschäftigten. Dieses Wissen an die Studierenden zu vermitteln, ist Ziel des Projektes „Entrepreneurial Intrapreneurial Skills hoch 5“ (EIS 5). Das Projekt wurde von der Gründungsschmiede initiiert und nun gemeinsam mit 15 anderen Hochschule vom Stifterverband zur Förderung im Programm „Entrepreneurial Skills“ ausgewählt.

„Wir werden unternehmerisches Denken nicht nur im Zusammenhang mit Gründungsaktivitäten vermitteln, sondern diese Kompetenzen auch im Sinne von Intrapreneurial Skills und Innovationsmanagement in der Lehre verankern. Jede Absolventin und jeder Absolvent benötigt solche Kompetenzen für den zukünftigen Beruf.“, erläutert Professor Ralph Sonntag, der Leiter der Gründungsschmiede und Projektleiter von EIS 5. Hierzu zählen vor allem Planungs-, Führungs-, Urteils-, Nachhaltigkeits- und Reflexionskompetenzen, aber auch die Bereitschaft Risiken einzugehen, Kooperationen anzustreben und in Teams zu arbeiten sowie visionäres Denken zu erlernen und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Auf fünf Ebenen sollen diese Kompetenzen in den Studiengängen vermittelt werden: Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Studiengängen, Integration in die Lehrinhalte der Module, projektorientierte Lehre und Praktika, Flexibilisierung der Studierangebote hinsichtlich Lernort und Lehrmedium, Vernetzung mit Gründerinnen und Gründern sowie mit Unternehmen und anderen Hochschulen in Deutschland und international.

Die erste Curriculumswerkstatt findet im Mai statt. Hier werden die geförderten Hochschulen ihre Herausforderungen im Bereich Lehr- und Organisationsentwicklung vorstellen, gemeinsam bearbeiten und Ideen sowie Konzepte für eine Lehrplangestaltung zum Thema Entrepreneurial Skills erarbeiten. Daran schließen sich im Juli sowie im Herbst 2021 zwei weitere Curriculumswerkstätten an, bei denen die Konzepte konkretisiert und finalisiert werden.

Über das Förderprogramm

Der Stifterverband hat 16 Hochschulen ausgewählt, die an der ersten Runde des Förderprogramms "Entrepreneurial Skills" teilnehmen können. Das Programm hat zum Ziel, die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln in der Hochschule zu verankern. Die ausgewählten Hochschulen finden sich in einem "Entrepreneurial Skills"-Netzwerk zusammen und arbeiten in Curriculumswerkstätten gemeinsam mit Unternehmen, Arbeitgebern und Studierenden an entsprechenden Lehr- und Lernkonzepten. In der zweiten Förderphase werden vier Hochschulen mit einer Fördersumme von jeweils 175.000 Euro dabei unterstützt, ihre Konzepte zu implementieren.

]]>
Gründung Lehre Pressestelle Transfer
news-1467 Wed, 24 Mar 2021 11:46:19 +0100 Wie künstliche Intelligenz das Leben besser macht https://www.htw-dresden.de/news/wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-besser-macht Zwei Projektideen von Wissenschaftlern der HTW Dresden sind unter den Preisträgern des Civic-Innovation-Wettbewerbs. Die Projekte „KI-gestützte Methoden der Partizipation bei Großveranstaltungen“ und „Barrierefreie Kommunikation: KI-gestützte Übersetzung in Leichte Sprache“ gehören zu den Preisträgern des bundesweiten Ideenwettbewerbs „Gemeinsam wird es KI“ der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft.

Partizipation bei Großveranstaltungen

Großveranstaltungen demokratischer und inklusiver zu gestalten, ist das Ziel von Professor Dietrich Kammer und seinem Team. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Code Camp Leipzig, beta-die Beteiligungsagentur und Vivien Mast AI Solutions entwickelt der Informatiker KI-gestützte Moderationstools. Die künstliche Intelligenz soll bei der Strukturierung unterstützen und Dynamiken während des Events transparent abbilden. „Wir wollen ein Set an digitalen, KI-gestützten Moderationstools erstellen, die die Strukturierung von Großveranstaltungen unterstützen. Diese sollen sowohl bei Präsenzveranstaltungen als auch in rein digitalen Formaten einsetzbar sein. Zum Beispiel können eingebrachte Ideen oder Diskussionsbeiträge mit Methoden der Sprachverarbeitung automatisiert vorstrukturiert werden, um aus 1000 Beiträgen in Echtzeit 30 zentrale Themen für die weitere Bearbeitung in Kleingruppen zu identifizieren. Ebenso kann KI die Zusammensetzung von Kleingruppen unterstützen, z.B. für eine gute Durchmischung des Publikums oder das Zusammenfinden von Personen mit ähnlichen Interessen.“, erklärt Dietrich Kammer.

Verständliche Texte dank KI

Im Themenfeld „Inklusion und Diversität“ wurde die Projektidee „Barrierefreie Kommunikation: KI-gestützte Übersetzung in Leichte Sprache“ prämiert. Zusammen mit dem Dresdner Start-up T2K - Text to Knowledge möchten Professor Hans-Joachim Böhme und Oliver Guhr einen Algorithmus entwickeln, der Texte automatisch vereinfacht oder in Leichte Sprache übersetzt. Anstatt der zeitintensiven manuellen Übersetzung können barrierefreie Inhalte durch eine Automatisierung mittels Natural Language Processing (NLP) zeit- und kosteneffizienter umgesetzt werden. Texte in leicht verständlicher Sprache helfen Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen anspruchsvoller Texte haben. Erst durch das Verständnis der Texte erhalten die Betroffenen die Möglichkeit, sich selbständig zu informieren und an gesellschaftlichen Debatten teilzunehmen.

„Wir planen diese NLP-Algorithmen auch in die Service-Roboter zu integrieren, mit denen wir in der Altenpflege arbeiten", erläutert Oliver Guhr, Doktorand in der Forschungsgruppe Künstliche Intelligenz/Kognitive Robotik von Hans-Joachim Böhme. „Unsere Roboter sollen in der Lage sein, dem häufig überlasteten Pflegepersonal verschiedene Aufgaben abzunehmen. Die sprachliche Kommunikation ist hierbei eine wichtige Fähigkeit. Die automatische Vereinfachung komplexer Texte ist ein sehr wichtiger Aspekt, beispielsweise in der Pflege Demenzkranker."

Über den Civic-Innovation-Wettbewerb

Der Civic-Innovation-Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstaltet und hat das Ziel, KI-Innovationen für gesellschaftspolitische Kernaufgaben nutzbar zu machen. Während der Preisverleihung, an der auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil teilnahm, wurden 25 KI-Projekte aus ganz Deutschland in vier Themenfeldern ausgezeichnet. Die Preisgelder sollen die Weiterentwicklung der Projektideen vorantreiben. In der zweiten Runde sollen die prämierten Ideen zu tragfähigen Konzepten entwickelt und umgesetzt werden. https://www.civic-innovation.de/start

]]>
Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer
news-1466 Mon, 22 Mar 2021 19:53:48 +0100 Produkte, die zum Nachdenken anregen https://www.htw-dresden.de/news/produkte-die-zum-nachdenken-anregen Der Designstudent Hans Thiele hat fiktive Produkte entwickelt, die Querdenker ansprechen könnten. Vorgestellt werden sie auf der Webseite "Querdenker-Shop.com" des Vereins „Kurswechsel Hamburg“. Ziel ist es, Menschen, die an Verschwörungsideologien glauben, auf die Angebote des Vereins aufmerksam zu machen. Die im sogenannten Webshop vorgestellten Objekte entwarf Hans Thiele, der im vierten Master-Semester Produktdesign an der Fakultät Design studiert. Die Arbeit entstand im Modul „Interaktive Designprozesse" bei Professor Florian A. Schmidt, ein Kurs der sich mit der Methode des spekulativen Designs im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschäftigte. Anstatt kommerzielle Produkte für die Serienfertigung zu gestalten, ging es bei den Entwürfen darum, provokative Denk- und Diskussionsanstöße für verschiedene Post-Corona-Szenarien zu entwickeln. „Da die Querdenkerbewegung und ein erhöhtes Aufkommen von Verschwörungsmythen im Verlauf der Pandemie an Aktualität gewannen, habe ich einen Prototyp eines Onlineshops für Menschen entwickelt, die an Verschwörungsideologien glauben. Dort werden fiktive Produkte angeboten, die für diese Zielgruppe ausgerichtet sind. Damit wollte ich zeigen, wie absurd diese Bedürfnisse teilweise sind,“ erläutert Hans Thiele. Vorgestellt wird zum Beispiel ein Detektor, der Mikrochips in der Haut entdecken soll, und eine Armprothese, die vorgibt, vor Zwangsimpfungen zu schützen.

Die Zusammenarbeit mit Kurswechsel kam durch einen Bekannten Thiels zustande, der beim Hamburger Verein arbeitet. Der Verein, der sich auch mit den Gefahren von Verschwörungsmythen beschäftigt, hatte Interesse an der Idee und setzte die Webseite um. Ziel des Projektes ist es, Menschen, die an bestimmte Ideologien glauben oder dafür empfänglich sind, aufzuklären und aufzuzeigen, dass diese „meist antisemitischen, rassistischen und menschenverachtenden Grundlagen“ folgten, heißt es auf der Webseite von Kurswechsel. Wer auf die Produkte klickt, erhält ein Angebot zum Hinterfragen des eigenen Standpunkts und eine Einladung zum Gespräch.

Um die Website bekannt zu machen, wurden zusätzlich Postkarten produziert, die auf die Webseite hinweisen. Das Projekt Kurswechsel wird unter anderen über das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert.

]]>
Design Pressestelle
news-1462 Mon, 22 Mar 2021 14:59:38 +0100 Transferportal von Saxony5: Wissenschaft trifft Wirtschaft https://www.htw-dresden.de/news/transferportal-von-saxony5-wissenschaft-trifft-wirtschaft Neue Partnerbörse für Entwicklungs- und Transferprojekte gestartet Das Transferportal (https://transferportal.saxony5.de) erleichtert die Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die von Saxony5 initiierte Webseite bietet unterschiedlichen Akteuren die Möglichkeit, alle für ein Transferprojekt notwendigen Projektbeteiligten unkompliziert und schnell zusammenzubringen. Ab sofort können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Portal anmelden und nach potentiellen Projektpartner*innen suchen. Wer eine Projektidee hat, kann im Portal nach Mitstreitern und Unterstützern, sogenannten Promotoren, suchen. Passende Kooperationspartner*innen finden so schnell zusammen.

Nutzerinnen und Nutzer können sich verschiedene Rollen zuweisen. Sie können Autoren von Ideen, Entwickler, Soziale Promotoren, Technische/Organisatorische Promotoren und finanzielle Promotoren sein. Das Transferportal richtet sich an alle Interessierten, Forscher*innen, Wissenschaftler*innen, kleine und mittlere Unternehmen, Fördermittelgeber und Investoren der Region Sachsen, die sich in einer der beschriebenen Promotorenrollen wiederfinden und sich am Innovationsprozess beteiligen wollen. 

BMBF-gefördertes Projekt als Grundlage des Transferportals 

Grundlage des Portals bildeten eine Befragung von Unternehmer*innen und dazugehörige Workshops im Projekt „GRULA-KMU“. Die Wissenschaftler*innen untersuchten darin, welche Hemmnisse Unternehmen bei der Vernetzung mit Forschungseinrichtungen haben. Auf der Basis dieser Erkenntnisse entwickelten sie ein Werkzeug, das Unternehmen die richtige Person und das entsprechende Knowhow der verschiedenen Forschungseinrichtungen schnell und übersichtlich liefert. Im Rahmen von Saxony5 - Smart University Grid wurde das Tool weiterentwickelt.

Über den Transferverbund Saxony5 

Für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers haben sich die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau zusammengeschlossen. Der Transferverbund „Saxony5“ bündelt die Ressourcen und Kompetenzen der fünf HAW sowie von mehreren direkten Partnern. Mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit und intelligenter Vernetzung soll inhaltlich und methodisch eine neue Qualität im Transfer und somit für die Region eine nachhaltige Wohlfahrtsentwicklung erreicht werden. Saxony5 wird seit 2018 im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz über fünf Jahre gefördert. Weitere Informationen unter https://saxony5.de.

]]>
Forschung Pressestelle Transfer
news-1452 Mon, 15 Mar 2021 15:17:53 +0100 Neue App warnt vor Unfallstellen https://www.htw-dresden.de/news/neue-app-warnt-vor-unfallstellen Eine an der HTW Dresden entwickelte App unterstützt Autofahrerinnen und -fahrer im Straßenverkehr, indem sie mögliche Gefahrenquellen identifiziert und anzeigt. Die Idee zur App stammt von Dr. Toralf Trautmann, Professor für Kraftfahrzeug-Mechatronik an der HTW Dresden. Die Basis bildeten Untersuchungen mit Senioren, um kritische Fahrsituationen zu erfassen. So ermittelten die Forscher zum Beispiel anhand der Messung von Herzfrequenzen, welche Situationen im Straßenverkehr Fahrerinnen und Fahrern Stress verursachen.

Gemeinsam mit der Dresdner Firma casonex GmbH, gegründet von zwei Informatik-Absolventen der HTW Dresden, konzipierte Toralf Trautmann eine Anwendung für Mobilgeräte, die genau auf diese Gefahrenquellen hinweist. Die App mit dem Namen „Carefuldrive“ zeigt an, wo häufige Unfallstellen liegen, Schlaglöcher zu finden sind oder Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Die notwendigen Informationen dazu bezieht sie unter anderem aus den Daten des Statistischen Bundesamtes. Darüber hinaus können die Fahrer eigene Markierungen setzen, an denen ein Warnhinweis ausgegeben werden soll.

Derzeit existiert die App in einer Vorab-Version und soll nun ausgiebig getestet werden. Deshalb suchen die Entwickler Interessenten, die sie in den nächsten Monaten testen wollen. Zukünftig soll die App auch mit einer Smartwatch kombiniert werden können. So kann das System rechtzeitig warnen, wenn der Puls steigt.

Über die App wurde im MDR-Sachsenspiel berichtet (abrufbar bis 18. März 2021).

 „Carefuldrive“ testen

Wer Interesse hat, die App in den kommenden Monaten beim Autofahren zu testen, schreibt bitte eine Mail an test(at)carefuldrive.de Die technische Voraussetzung hierfür ist ein iPhone 8 oder eine neuere Version.

]]>
Informatik / Mathematik Maschinenbau Pressestelle Transfer
news-1432 Mon, 08 Mar 2021 12:30:37 +0100 Solarmodule als Schutz vor Trockenheit https://www.htw-dresden.de/news/solarmodule-als-schutz-vor-trockenheit Photovoltaikanlagen dienen nicht nur der Gewinnung von Solarenergie, sie können den Boden auch vor dem Austrocknen schützen. Bauingenieure der HTW Dresden forschen dazu am größten Solarpark Deutschlands. Das Team der Ingenieurhydrologie der HTW Dresden hat gemeinsam mit dem Energieversorger EnBW auf dem Solarpark „Weesow-Wilmersdorf“ ein Langzeitprojekt gestartet. Ziel ist es herauszufinden, welchen Einfluss Photovoltaikanlagen auf den Bodenwasserhaushalt und die Grundwasserneubildung haben. Die Solarmodule bewirken eine Umverteilung des Niederschlags- und Energieangebotes. Die Beschattung großer Flächen verringert beispielsweise die Verdunstung. In Trockenzeiten, wie sie in den beiden vergangenen heißen Sommern vorkamen, können die Solarmodule dazu beitragen, die Böden nicht austrocknen zu lassen. Um genaue Daten zu erhalten, haben die Wissenschaftler Bodenfeuchtigkeitssonden und eine Klimastation, die Daten wie Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Windstärke und Niederschlag misst, auf dem Gelände installiert. Die ersten Bodenproben wurden bereits gewonnen. Untersucht wurden sie im Rahmen von Abschlussarbeiten des Studiengangs Environmental Engineering in den Laboren der Hochschule. „Uns war es wichtig, die Studierenden gleich von Beginn an in die Forschungsarbeit einzubinden. So erhalten sie ganz unmittelbar Einblicke in die praktische Arbeit.“, so Professorin Ulrike Feistel, die das Projekt leitet. 

Mit einer Fläche von 164 Hektar und einer geplanten installierten Leistung von 187 Megawatt ist der Solarpark nördlich von Berlin das erste Photovoltaik-Großprojekt, das ohne Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umgesetzt wird und gleichzeitig das größte in Deutschland.

In den kommenden drei Jahren wird das Forschungsteam der HTW Dresden den Betrieb der Anlage wissenschaftlich begleiten. Die Bauingenieure planen noch weitere Projekte, die über die derzeitigen Standardmessungen hinausgehen.

]]>
Bauingenieurwesen Forschung Pressestelle Transfer
news-1431 Thu, 04 Mar 2021 12:04:31 +0100 Grüne Hochschule: Die Hochschulgruppe primaklima vergibt erstmalig einen Study Award https://www.htw-dresden.de/news/die-hochschulgruppe-primaklima-vergibt-erstmalig-einen-study-award-2021 Das primaklima-Team sucht Studierende und ihr Knowhow für einen Schritt in eine grüne Zukunft der HTW Dresden. Studierende, die im kommenden Sommersemester an der HTW Dresden eine Abschlussarbeit oder eine Projektarbeit schreiben, die sich mit dem Thema Klima- und Umweltschutz beschäftigt, können sich für den primaklima-Study Award bewerben. Eingereicht werden können im Sommersemester 2021 abgeschlossene bzw. sich im Abschluss befindliche Abschluss- oder Projektarbeiten. Eine Jury bewertet die Arbeiten im Hinblick auf die Originalität der Idee und prüft, inwieweit sie zum Klimaschutz an der HTW Dresden beitragen kann.

Es winken Preise für die ersten drei Plätze: 1. Platz: 500,-€; 2. Platz: 250,-€ und 3. Platz: 100,-€.

Über primaklima

Die Initiativgruppe zum Klima- und Umweltschutz ist ein Zusammenschluss von Beschäftigten und Studierenden der HTW Dresden. Ziel ist es, die Mitglieder der Hochschule zu motivieren, sich aktiv daran zu beteiligen, die HTW Dresden zu einer klima- und umweltgerechte Hochschule zu entwickeln. Kernthemen sind Energie, Mobilität und Wertstoffe.

 

]]>
Pressestelle Studium