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Entwerfen und Städtebau


 

 

Das Fachgebiet konzentriert sich in Lehre und Forschung auf die Wechselwirkung von großräumlichen stadtplanerischen Aufgaben und kleinräumigem architektonischen Entwurf in städtischen, suburbanen und ländlichen Gebieten. Dem Erarbeiten von Regelwerken, die zwischen öffentlichem Interesse und individueller Freiheit vermitteln und auf sich ändernde Bedingungen zu reagieren vermögen, kommt dabei besondere Bedeutung zu.

 

Architekten und Planer sind maßgeblich für die nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt verantwortlich. Daher wird schon im Studium vermittelt, wie Erkenntnisse aus anderen Disziplinen, z. B. der Infrastrukturplanung, Ökonomie und Projektentwicklung in räumliche Konzepte übersetzt werden. Nachhaltigkeit verstehen wir in aller dem Begriff innewohnenden Komplexität, die weit über technisch-ökologische Kennziffern hinausgeht und die langfristige Transformationsfähigkeit von Stadt als Ressource in den Mittelpunkt stellt.

 

In der Lehre werden die Studenten bewusst mit dem Spannungsfeld zwischen kreativen, nicht linearen Denkprozessen und der rationalen Dimension analytisch-rationaler Arbeitsmethodik konfrontiert. Im Rahmen der Entwurfsmodule lernen sie, Synthesen zu entwickeln, werden auf komplexe Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Maßstabsebenen vorbereitet und für städtebauliche Themen sensibilisiert.

 

Die genannten Themen werden im Bachelor- und Masterstudium mit verschiedenen Schwerpunkten in räumlichen Situationen von angemessener Komplexität behandelt. Dabei bieten insbesondere die Entwurfsseminare Möglichkeiten zur Verknüpfung von Lehre, Forschung und Praxis, zur interdizplinären Projektarbeit und auch zum intensiven Austausch mit Kooperationspartnern der öffentllichen Hand und aus dem privaten Sektor.

Aktualisiert: 22.02.2017  |  Autor: A. Mensing-de Jong