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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Arbeiten in Kurozwęki (Polen)

Impressionen aus KurozwekiImpressionen aus KurozwekiImpressionen aus Kurozweki
22.09.2017 Fortsetzung des Gemeinschaftsprojektes von Vermessungsingenieuren, Kartographen und Bauingenieuren

Am 17. September startete eine Gruppe Studenten mit Prof. Zimmermann nach Kurozwęki, um in den kommenden zwei Wochen sich unterschiedlichsten Vermessungsaufgaben zu stellen. Bei der Realisierung der einzelnen Aufgaben besteht eine enge Zusammenarbeit mit Studierenden des Bauwesens bzw. des Wasserbaus der Politechnika Krakowska,  der Frankfurt University of Applied Sciences und der Hochschule Darmstadt. Kurozwęki liegt ca. 120 km nordöstlich von Kraków und wurde nach rund achtstündiger Fahrt erreicht. Schloss und Umgebung von Kurozwęki bieten ideale Bedingungen für die anstehenden Arbeiten.

Hauptziel des Projektes ist, die Bewässerung der Bisonweiden zu verbessern. Am Montag erfolgte eine erste Besichtigung des Geländes, wodurch die Studierenden gut einen Gesamteindruck des Projektes Kurozwęki erhielten. Außerdem konnte an der Setzung eines neuen Grundwasserpegels mitgewirkt werden, welcher am folgenden Tag mittels GNSS RTK eingemessen wurde. In Absprache mit dem Vertreter der Politechnika Krakowska (TU Kraków) erfolgte des Weiteren eine Befliegung eines Teils des Graslandes mittels UAV. Für die Erstellung von digitalen Orthophotos wurden vor der Befliegung Passpunkte im Gelände ausgelegt und aufgemessen. Diese dienen der Georeferenzierung im Landessystem von Polen.

In den kommenden Tagen sind weitere Aufgaben anzugehen. Dazu gehört vor allem die Aktualisierung der durch die HTW seit 2010 erstellten Lage- und Höhenpläne. Das seit 2013 an den Generatorenständen einer alten Wassermühle durchgeführte Monitoring wird fortgesetzt. Danach sind die bisher erhobenen Daten in einer Deformationsanalyse auszuwerten, um eine Aussage zur Standsicherheit der Generatorenstände treffen zu können. Die alte Mühle wurde letztes Jahr photogrammetrisch und tachymetrisch aufgenommen. Im Juli 2017 wurden ergänzend Luftbilder mit einem UAV erfasst, damit liegen alle Daten für die 3D-Modellierung vor. Die Arbeiten vor Ort werden bis zum 26. September abgeschlossen und in einer Präsentation vorgestellt. Nach einem Aufenthalt in der Universitätsstadt Kraków enden die Projektwochen am 29. September mit der Rückfahrt nach Dresden. Sicherlich werden die Teilnehmer neben der gesammelten praktischen Erfahrung auch mit Kenntnissen der polnischen Sprache und Mentalität zurückkehren.

Matthias Balarin