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Wintervortragsreihe 2018/19

Alle Interessentinnen und Interessenten sind wie immer herzlich zu folgenden Vorträgen eingeladen:

Dienstag, 8. Januar 2019 17:00 Uhr, HTW, Hörsaal Z 211

Herr Dipl.-Ing. Peter Mahler, FH Nordwestschweiz, Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik, Muttenz (Schweiz)

Geodätische Deformationsmessungen im Gebirge

Geodätische Deformationsmessungen im Gebirge - Bergsturzgebiet Schwanderbärgli in Schwanden bei Brienz, Schweiz - ein Ausbildungsprojekt im Wandel des technologischen Fortschritts

Kurzfassung: Geodätische Deformationsmessungen im Gebirge sind eine besondere Herausforderung und zwar nicht nur Wetter, Natur und topographisch bedingt, sondern auch in Bezug auf die zu verwendenden mathematischen Modelle und das Vorgehen bei der Planung, Datenerfassung und Auswertung sowie deren Analyse. Exemplarisch wird an diesem Ausbildungsprojekt gezeigt, wie sich die geodätischen Arbeiten gewandelt haben und die Meilensteine des technologischen Fortschritts das Projekt nachhaltig beeinflusst und auch in Zukunft weiterhin prägen werden.

Dienstag, 22. Januar 2019 17:00 Uhr, HTW, Hörsaal Z 211

Frau Dipl.-Ing. Beate Graichen, Herr Dipl.-Ing. Michael Breitfeld, Staatsbetrieb Sachsenforst, Graupa


Webanwendungen und mobile Apps bei Sachsenforst

Kurzfassung: Zur Unterstützung forstfachlicher Aufgaben der sächsischen Landesforstverwaltung wird u.a. die Webanwendung FGIS_online betrieben. Die Online-Auskunft enthält Such- und Analysewerkzeuge sowie Funktionen, wie Reports auf Basis von umfangreichen Daten und GDI-Diensten. Durch Fachmodule, wie die Planung der Bodenschutzkal-kung werden Arbeitsabläufe fehlerminimiert, effizienter und standardisiert. Diese Webtechnologie wird seit 2016 für mobile Apps (ohne Netzanbindung) eingesetzt. Auf dieser Basis wurden verschiedene Apps für die Dokumen-tation von Schälschäden, den Waldzustand sowie zur Erfassung von Wegen und Rückegassen mit der Sekundär-erschließungs-App entwickelt. Der Rekordsommer 2018 mit hohen Temperaturen und Niederschlagsdefiziten hatte eine erhöhte Borkenkäferkalamität zur Folge. Die kartografische Erfassung von Befallsherden mittels App (online/offline) dient als Grundlage für Waldschutzmaßnahmen. Zwischen allen mobilen Endgeräten und zentraler Datenhaltung findet eine Datensynchronisation statt, um erfasste Punkte, Linien, Flächen am FGIS_online-Arbeitsplatz in Echtzeit verfügbar zu machen.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Sektion Dresden der Deutschen Gesellschaft für Kartographie e.V.

Dienstag, 2. April 2019 17:00 Uhr, HTW, Hörsaal S 239

Frau Dr. Daniela Hofmann, DB Engineering & Consulting GmbH, Technologiezentrum Bremen


Zerstörungsfreie Prüfung und Untergrunduntersuchung mittels Georadar

Kurzfassung: Das Georadar-Verfahren dient u. a. zur Vorerkundung des Baugrundes bei anstehenden Baumaßnahmen. Der Vorteil des Verfahrens ist eine kontinuierliche und flächenhafte Erkundung des Untergrundes. Das Verfahren kann z. B. auf der Schiene, auf der Straße, in Tunneln aber auch auf freien Flächen angewandt werden. Ziel der Untersuchungen mit dem Georadar-Verfahren ist es, die derzeit gängigen Erkundungsmaßnahmen zu ergänzen und dadurch ein gesamthaftes Bild des Untergrundes zu erstellen. Dadurch können im Untergrund liegende Hindernisse (Leitungen, Bauwerke, etc.) oder lokale Änderungen im Bodenmaterial (z.B. Torflinsen) erfasst und dokumentiert werden. Dies erhöht die Aussagekraft von geotechnischen Gutachten und ermöglicht die kostengünstige Umsetzung von Baumaßnahmen.

Dienstag, 9. April 2019 17:00 Uhr, HTW, Hörsaal Z 211

Herr Marcel Vogg, M.Eng., Fa. Nebel & Partner, Vermessung + Geoinformation, Flensburg


Flurbereinigungsschlussvermessung unter Anwendung von Fernerkundungsmethodiken am Beispiel des Verfahrens Wagersrott

Kurzfassung: Das Unternehmen Nebel & Partner hat in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein in einem Pilotprojekt untersucht, wie zahlreiche noch nicht schluss­vermessene Verfahren in der Flurbereinigung unter Anwendung von Airborne Laserscanning nachträg­lich mit hoher Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit bearbeitet werden können. Der Vortrag soll die schleswig-holsteinische Landschaftskultur vorstellen, Anlass sowie Zielstellungen und Ablauf des Flur­bereinigungsverfahrens in Wagersrott erläutern. Zudem werden die Abläufe der Datenerfassung und Auswertung eines Vermessungsfluges mit einem Tragschrauber vorgestellt und eine Genauigkeitsana­lyse der Ergebnisse vorgenommen.

Alle Veranstaltungen finden in der HTW Dresden, 01069 Dresden, Friedrich-List-Platz 1, im Zentralgebäude (Hochhaus hinter dem Hauptbahnhof) statt. Im Anschluss an die Vorträge sind gemeinsame Nachsitzungen in gemütlichem Rahmen vorgesehen.


Prof. Dr.-Ing. W. Wehmann
Verantwortlicher wiss. Kolloquien der Fakultät Geoinformation
Mitglied des Vorstandsrates des DVW Sachsens

Aktualisiert: 23.04.2019  |  Autor: R. Lehmann