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B.Eng. Mathias Weber

Diese Vielfalt ist einmalig

Im März 2015 verteidigte ich erfolgreich meine Bachelorarbeit, um zwei Tage später ins Berufsleben zu starten. Mein Weg führte mich zu BKR Ingenieurbüro GmbH. Mit über 50 Mitarbeitern an fünf Standorten eine der größten Vermessungsfirmen in Deutschland.
Aufträge gibt es an den verschiedensten Standorten mit zahlreichen Ausrüstungen und Anforderungen. Angefangen bei Infrastrukturvermessungen im Straßenbau, über Ingenieurvermessungen an Industriestandorten bis hin zu Laserscanprojekten im Ausland. Diese Vielfalt ist einmalig. Mitwirken konnte ich in diesem Jahr auch schon im Autobahnbau an der A9 bei Holledau und der A7 bei Seesen. Des Weiteren werden zeitgleich andere Projekte, wie eine Ortsumgehung bei Wöllstadt innendienstlich vorbereitet. Dies betrifft Massenberechnungen aber auch Gradientenangleichungen. Wichtig anzumerken ist hierbei auch die Kommunikation mit Bauüberwachung, Bauleitung, Polieren und Facharbeitern. Als Vermessungsingenieur steht man hierbei irgendwo mittendrin und bildet die Schnittstelle zwischen Planung und praktischer Umsetzung.
Nur eine Stunde entfernt vom Büro in Weinheim liegt der Flughafen Frankfurt am Main. Auch hier wird man als Vermessungsingenieur dringend benötigt. Untergrundeinmessungen und Absteckungen für den Straßenbau sind hierbei die Grundaufgaben.
Im Hauptstammwerk der BASF in Ludwigshafen, dem größten zusammenhängenden Chemieareal der Welt, verwirkliche ich Senkrechtstellungen an 25 Meter hohen Behältern, überprüfe Gleise auf Setzungen und führe Laserscans durch. Präzisionsnivellement für Überwachungen an Behälterfundamenten gehören zum Alltag, um evtl. Setzungen schon frühzeitig erkennen zu können. Scanning im Industriebereich ist dennoch ein Highlight bei meiner Arbeit. Das Planen von Standpunkten, um wirklich jedes Detail zu erfassen, und den damit verbundenen Scans, sowie der Tachymetrie erfordert ein hohes Maß an Genauigkeit. Je besser hierbei der Außendienst verläuft, desto leichter wird die Bearbeitung im Innendienst. Die Ausarbeitung von 3D-Punktwolken im Nachhinein ist ein hervorragender Ausgleich zum Außendienst. Hierbei wird nicht nur die Registrierung mit Targets verwendet, sondern auch schon neuere Verfahren, wie Plain-2-Plain.
Besonders hervorzuheben waren in diesem Jahr das Scanning einer kilometerlangen Rohrleitungstrasse sowie ein dauerhaftes Monitoring während einer Stabilisierungsmaßnahme an einer Rohrbrücke, die sich auf Grund von Bodenverformungen langsam senkte. Ebenfalls dieses Jahr konnte ich beim Scanning von Straßenbahntunneln in Ludwigshafen und von Altbauten für Sanierungszwecke mitwirken.

Aktualisiert: 24.01.2019  |  Autor: M. Weber & R. Lehmann