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Aus Praxis und Alltag

Die Welt in 3D

3D-Modell des Rudolf-Harbig-Stadions in Dresden

Ein Teilbereich befasst sich mit der Erstellung von realitätsgetreuen dreidimensionalen Abbildungen von der Geländeoberfläche oder von ganzen Gebäuden. Diese 3D-Modelle dienen häufig als Grundlage für Planungs­vorhaben, um zu ermitteln wie gut sich neue Bauvorhaben in den Bestand eingliedern. Auch werden aus Laserscanningdaten gewonnene 3D-Modelle von Ausgrabungsorten oder Artefakten vielfach von Archäologen für die Analyse und Dokumentation verwendet.

3D-Modell des Rudolf-Harbig-Stadions (Voraussetzung: Adobe Reader ab Version 9.1)

Laserscanning - Millionen Punkte binnen weniger Minuten

Laserscan des Bahnhofs Dresden-Gittersee

Mit 3D-Laserscannern können Millionen von Punkte innerhalb kurzer Zeit dreidimensional aufgenommen werden. Zusätzlich kann der Farbwert erfasst werden, so dass als Ergebnis eine farbige Punktwolke entsteht. Daraus kann dann zum Beispiel ein naturgetreues 3D-Modell des aufgenommenen Objektes erstellt werden. Oder es können geometrische Informationen daraus gewonnen werden. So diente die im nebenstehenden Bild gezeigte Laserscanning-Aufnahme eines Bahnhofsgeländes der automatischen Generierung der Gleisachsen als Grundlage für weitere Planungen.

Alte Karten in neuem Gewand

Geoportal "Berliner Meilenblätter Sachsen"

In den Archiven von Museen und Bibliotheken ruhen viele alte Landkarten. Der Einsatz moderner Internettechnologien ermöglicht es nun jedem, einen Teil dieser Karten bequem am heimischen PC und mit hoher Auflösung zu betrachten. Dazu wurden die Kartenblätter eingescannt, georeferenziert und über einen Web Map Service online zur Verfügung gestellt. Der Online-Dienst ermöglicht auch die Kombination mit aktuellen Karten und Daten, um so historische Entwicklungen besser nachvollziehen zu können.

Geoportal Sachsenatlas "Berliner Meilenblätter Sachsen"

Peru aus der Vogelperspektive

Scharrbild in Form eines Affen

Im Wüstenboden der Hochebene von Nasca in Peru wurden zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr. riesige Scharrbilder (Geoglyphen) - Linien, Dreiecke und figürliche Darstellungen, z.B. von Affen, Vögeln oder Walen - angelegt. Diese Bilder können nur aus der Luft betrachtet werden und ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt.

Die Figuren wurden anhand von Luft- und Satellitenbildern sowie in Expeditionen vor Ort vermessen, in Karten und Geoinforma­tionssystemen aufbereitet und weiteren Forschungsarbeiten zur Verfügung gestellt.

Forschungsprojekt Nasca

Aktualisiert: 24.01.2019  |  Autor: A. Attrodt