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Bericht von Lukas Rieper

Praktikum in England bei der Firma APR-Services (04–08/2013)



APR­-Services ist ein kleines Unternehmen mit 20 Mitarbeitern im Norden Londons, welches 1991 durch den Managing Director Tony Rogers gegründet wurde.

Das Unternehmen arbeitet größtenteils an kleinen lokalen Projekten in und um London, ist aber gelegentlich auch in Projekte rund um die Welt involviert.

Besonders interessant ist APR aufgrund der vielfältigen Aufgaben­und Tätigkeitsbereiche. Diese sind u.A. Topografische Aufnahmen von unter­schiedlichsten Geländen (Parks, Straßen, alte Gebäude die abgerissen werden sollen, Neubauflächen, Grenzvermessungen, uvm.), Monitoring, Vermessung von unterirdischen Anlagen (Wasserleitungen, Stromleitungen etc.) Gebäude­aufnahmen für z.B. die Planung von Renovierungen und vor allem auch Laserscanning. Bei letztem geht es zumeist um die Aufnahme und Bearbeitung von Punktwolken, gelegentlich auch um eine Modellierung der aufgenommenen Objekte.

Während meiner Zeit bei dem Unternehmen konnte ich an Projekten aus den unterschiedlichsten Bereichen mitarbeiten.So habe ich unter Anderem im Zentrum Londons Straßen mit aufgenommen und die Messungen mit ausgewertet (Tachymeteraufnahmen/AutoCAD), an Bauprojekten Monitoring­aufgaben mit betreut (Nivellieren/Arbeit mit dem Tachymeter), in einer Lagerhalle im laufenden Betrieb mit einem Laserscanning Messungen durch­geführt, weitere Objekte wie ein Museum und Eigenheime gescannt und die Messungen später ausgewertet (RiSCAN Pro/Faro Scene/AutoCAD/Pointools). Außerdem beinhaltet eine Vielzahl der Projekte auch immer die Erstellung eines Festpunktnetzes mittels eines Polygonzuges und GPS.

Zum Ende des Praktikums wurde mir zudem die Verantwortung für ein Projekt übergeben, wo ich die im Laufe der vier Monate gelernten Methoden anwenden konnte.

Außerdem bietet der Standort London natürlich eine Vielzahl von Unternehmungsmöglichkeiten, wie besuche von Museen, Konzerten, Theatern sowie Sehenswürdigkeiten in, und dank der Zug­oder Busanbindungen von London aus, auch im ganzen restlichen Vereinigten Königreich.

Ich persönlich würde mein Praktikum auf jeden Fall wieder im Ausland zubringen, würde aber bei einem weiteren Praktikum gerne auch noch einen anderen Teil der Welt sehen, der weniger vertraut ist, wie z.B. Indien, Südamerika oder die Länder Afrikas.

Mein Rat an euch: Leute, geht raus und guckt euch die Welt an, es gibt viel mehr zu sehen als Dresden oder Sachsen.

Aktualisiert: 24.01.2019  |  Autor: Lukas Rieper