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Kurozwęki/Polen

Das Polen-Projekt in Kurozwęki geht in die nächste Runde!

Schloss Kurozwęki

Schloss Kurozwęki

Exkursionsteilnehmer/innen

Exkursionsteilnehmer/innen

Vermessungsarbeiten in Kurozwęki

Vermessungsarbeiten in Kurozwęki

Vermessungsarbeiten in Kurozwęki

Vermessungsarbeiten in Kurozwęki

Am 16. September startete eine Gruppe Studenten mit Prof. Zimmermann, um gemeinsam mit weiteren Studierenden (TU Kraków, Hochschule Darmstadt und der Frankfurt University of Applied Sciences) die verschiedenen Arbeiten dort fortzuführen. Nach rund achtstündiger Fahrt war das ca. 120 km nordöstlich von Kraków liegende Ziel erreicht. Schloss und Areal von Kurozwęki bieten ideale Bedingungen für die Arbeiten. 

Am Montag erfolgte eine erste ausgedehnte Besichtigung des Geländes, wobei auch die beiden, insgesamt 48 Tiere umfassenden Bisonherden zu sehen waren. Im Anschluss wurden die zu erledigenden Aufgaben mit dem Schlossherrn abgeklärt. Außerdem erfolgte das Aufsuchen und die Kontrolle der letztmalig vor einem Jahr genutzten Anschlusspunkte des flächendeckenden Festpunktnetzes mittels einer vor vier Jahren speziell entwickelten GNSS-RTK-Lösung mit lokaler Basisstation. 

Die wichtigsten Aufgaben in diesem Jahr ist die Planung einer optimalen Be- und Entwässerung der Wiesen und Weideflächen im Projektgebiet. Dies wird durch das Setzen weiterer Grundwassermesspegel unterstützt. Für die Planungsaufgaben ist bei den Bauingenieur- bzw. Wasserbaustudenten das Digitale Geländemodell als Grundlage besonders gefragt. Wie im vergangenen Jahr erfolgt auch die Erstellung eines speziellen Höhenmodells von weiteren Wiesen für das Be- und Entwässerungsprojekt und z. B. auch von Fassadenaufnahmen des Schlosses auf der Grundlage von Bildern der Befliegung mit einem UAV. sowie Letztlich wird durch die Dresdner Studierenden das umfangreiche Planwerk aktualisiert. Die GNSS-RTK-Lösung ermöglicht bei allen Arbeiten effiziente und schnelle Punktbestimmungen.

Nach der ersten intensiven Arbeitswoche stand am Sonntag ein Ausflug auf dem Programm, durchaus mit fachlichem Bezug. Ziel war die alte Königsstadt Sandomierz. Neben der sehenswerten Altstadt war die Gruppe auch in einer nahegelegenen Lößschlucht, wo die Bodenschichtung gut zu beobachten war.

In den kommenden Tagen werden die Arbeiten fortgesetzt und zum Abschluss gebracht. Eine erste Präsentation der Arbeitsergebnisse wird vor dem Schlossherrn hier in Kurozwęki stattfinden. Eine weitere Vorstellung der Ergebnisse soll vsl. an der Partnerhochschule (TU Kraków) stattfinden. Danach wird es noch die Möglichkeit geben, am kommenden Freitag die zweitgrößte Stadt Polens zu erkunden. Einen Tag später geht es dann wieder zurück nach Dresden.

Prof. Zimmermann

Aktualisiert: 25.09.2018  |  Autor: J. Zimmermann