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Gleichstellung an der HTW


Zahlen und Fakten

2001/02 gab es 4.866 Studierende an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Sie wurden zu 14 Prozent von weiblichen Professoren unterrichtet und in den Dezernaten zu 50 Prozent von weiblichen Mitarbeitern betreut. 2009/10 waren 5.357 immatrikuliert, aber - nur 1.507 von ihnen waren weiblich. Die HTW als zweitgrößte Hochschule Dresdens verzeichnet mit einem studentischen Frauenanteil von 29 Prozent einen Tiefstrekord unter den universitären Bildungseinrichtungen Dresdens. Aber womit sind die Hemmungen zu begründen, die junge Frauen offensichtlich immer noch davon abhalten, einen Beruf in einer so genannten "Männerdomäne" zu ergreifen?
Denn an den vier Kunsthochschulen Dresdens liegt die Frauenquote mit über 60 Prozent deutlich höher als an der HTW, deren Studienangebot sich eben nicht auf künstlerisch-geisteswissenschaftliche Studiengänge stützt: Hier lernen über fünfzig Prozent der Studierenden im Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Veranstaltungen wie der Girls' Day reichen nicht aus, um bei Studienanfängerinnen Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken: In den letzten zehn Jahren sind die Zuwächse unter den Studienanfängerinnen in den Bereichen Mathematik/Natur- und Ingenieurwissenschaften mit jeweils drei Prozent verschwindend gering. Die Gleichstellungsbeauftragten der HTW möchten mittels Aufklärungsarbeit zukünftige Studentinnen motivieren, an der HTW den Männerberuf nicht länger Männerberuf sein zu lassen und immatrikulierte Studentinnen unterstützen, ihren Mann zu stehen.

Grafik Anteil Professorinnen HTW 08 09
Grafik Anteil Studentinnen HTW 09 10
Aktualisiert: 02.03.2017  |  Autor: E. Hartmann