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Zulassung und Bewerbung

Härtefallantrag


Um besondere Härten und Nachteile auszugleichen, können Studienbewerber/innen mit Beeinträchtigung einen Härtefallantrag stellen. Gemäß der SächsStudPlVergabeVO (§ 6) SächsStudPlVergabeVO werden 2 Prozent der Studienplätze an Fälle außergewöhnlicher Härte gegeben. „Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums oder einen sofortigen Studienortwechsel zwingend erfordern. Die Rangfolge wird durch den Grad der außergewöhnlichen Härte bestimmt“( SächsStudPlVergabeVO; § 15). Zum Beispiel kann eine Krankheit mit Tendenz zur Verschlimmerung so eine außergewöhnliche Härte bedeuten. Als Nachweis dient ein fachärztliches Gutachten, weitere Nachweise können gefordert werden.

Ansprechperson: Studentensekretariat

Antrag auf Nachteilsausgleich in der Leistungsquote zur Verbesserung der Durchschnittsnote


In der Leistungsquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen nach der Durchschnittsnote. Studienbewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Durchschnittsnote gemäß der SächsStudPlVergabeVO (§ 11(05); § 36; § 38) „in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zu vertretenden Gründen“ geltend machen, die sie daran gehindert haben, eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen. Entsprechende Nachweise sind erforderlich. Die Verbesserung der Note wird vom Gymnasium, Fachoberschule etc. festgelegt und vom Direktor der Einrichtung bestätigt. Diese Bestätigung ist bei der Bewerbung mit einzureichen.

Ansprechperson: Studentensekretariat

Antrag auf Nachteilsausgleich in der Wartezeitquote zur Verbesserung der Wartezeit

In der Wartezeitquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen allein nach der Anzahl der Wartesemester. Studienbewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Wartezeit „aus in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zu vertretenden Gründen“ geltend machen, die zu einer Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung geführt haben (SächsStudPlVergabeVO § 14; § 37). Die Auswirkungen beeinträchtigungsbedingter Umstände auf die Wartezeit (zum Beispiel längere krankheitsbedingte Abwesenheit vom Unterricht) sind nachzuweisen, z.B. durch eine Schulbescheinigung, Schulzeugnisse sowie ein fachärztliches Gutachten. Der Direktor der Einrichtung muss die Erhöhung der Wartezeit festlegen und bestätigen. Diese Bestätigung ist mit der Bewerbung einzureichen.

Ansprechperson: Studentensekretariat

Aktualisiert: 24.01.2019  |  Autor: qm@htw-dresden.de