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Studienablauf

Die Studieninhalte gliedern sich in mehrere Bereiche

  • Wirtschaftswissenschaftlicher Studienanteil
  • Integrationsfächer
  • Soft Skills
  • Wissenschaftlich betreutes Praxisprojekt und Masterarbeit

Aufbau des Studiums

Das Studium ist modularisiert. Diese Module bestehen aus Lehrveranstaltungen und Selbststudienanteilen und werden durch eine Modulprüfung abgeschlossen, die aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen bestehen kann. Die Modulbeschreibungen findet man im Modulkatalog der HTW Dresden.


Wirtschaftswissenschaftlicher Studienanteil

Hier wird spezifisches Wissen zu Führungsfunktionen in mittelständischen Unternehmen aufgebaut. Naturgemäß müssen dafür auf breiter Basis wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen für mittelstandsbezogenen Fragestellungen weiterentwickelt werden. Spezifische mittelstandsbezogene Vertiefungen zu wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagenfächern gibt es daher für die Gebiete Controlling, Personalentwicklung und Organisation, Steuerung der Wertschöpfungsprozesse, Finanzmanagement und Finanzierung sowie Risiko- und Krisenmanagement.

Integrationsfächer

In den Integrationsfächern geht es um spezifische Fragestellungen, die bei der Führung mittelständischer Unternehmen von zentraler Bedeutung sind, aber nicht mit dem Wissen aus einzelnen betriebswirtschaftlichen Fächern gelöst werden können. Das Studium beginnt bereits in der Einführung mit der Vermittlung eines integrativen Managementansatzes. Im Rahmen des Studiengangs werden vertiefend die Bereiche „Technologiemanagement und Innovation“,  „Internationales Management“, sowie diverse IT-Themen bearbeitet. Wichtig ist hier die fächerübergreifende Analyse von Problemen, die exemplarische Vermittlung von fallspezifischen Lösungsansätzen und die Integration zu verallgemeinerten Lösungsstrategien von Problemen. Dazu dienen auch Kenntnisse über Forschungsmethoden und das Management von Forschungsprojekten im Bereich Mittelstand.

Softskills

Hier sollen den zukünftigen Führungskräften Strategien an die Hand gegeben werden autonom die strategische Ausrichtung eines Unternehmens zu bestimmen und zu steuern, sowie die Kompetenzen, um die Komplexität ihrer Aufgaben zu meistern. Zudem sollen die Studierenden dabei unterstützt werden, das eigene Führungsverhalten in seinen Stärken und Schwächen besser einordnen zu können und zu erkennen, welche Konsequenzen ihr eigenes Vorgehen beim Planen, Entscheiden und Kommunizieren auf das Unternehmen hat. Methodisch ist hier das Coaching bedeutsam, damit die Studierenden lernen, frühzeitig Herausforderungen und Problemfelder zu identifizieren. 

Wissenschaftlich betreutes mittelstandsbezogenes Praxisprojekt und Masterarbeit

Die Studierenden sollen im Rahmen des mittelstandsbezogenen Praxisprojekts lernen, ihr Wissen und Können in einem Praxisprojekt des Unternehmens zu vernetzen und umzusetzen. Im Gegensatz zu klassischen Praktika findet das mittelstandsbezogene Praxisprojekt unter Einbeziehen eines Hochschullehrers statt, der das Projekt als Supervisor begleitet und die Studierenden gezielt durch Vermittlung von spezifischen Schlüsselqualifikationen und Arbeitstechniken unterstützt. Details über dessen Ablauf finden Sie hier.

In der Masterarbeit sollen idealerweise die Inhalte des mittelstandsbezogenen Praxisprojekts wissenschaftlich und systematisch aufbereitet und zu einer wissenschaftlichen Fragestellung weiterentwickelt werden, die in diesem Rahmen bearbeitet wird.

Das Leistungspunktsystem entspricht dem European Credit Transfer System  (ECTS) - Europäisches System zur Anrechnung von  Studienleistungen. Insgesamt müssen Module im Umfang von 90 Credits bzw. 30 Credits pro Semester belegt werden. Der durchschnittliche Arbeitsaufwand beträgt pro Semester 900 Zeitstunden.

Qualifikationsziele

Der Masterstudiengang „Management mittelständischer Unternehmen“ hat Qualifikationsziele auf mehreren Ebenen. Neben der fachlichen Vertiefung und der wissenschaftlichen Befähigung wird darauf Wert gelegt, die Studierenden auf eine qualifizierte Erwerbstätigkeit vorzubereiten. Von Bedeutung ist aus unserer Sicht auch die Studierenden in der Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen. Die Studierenden sollen zu zivilgesellschaftlichem Engagement angeregt und dabei unterstützt werden. Diesen globalen Zielen ordnen sich einzelne Ziele unter, die in den Lehrveranstaltungen umgesetzt werden. Welche Ziele in welcher Lehrveranstaltung insbesondere bedeutsam sind, kann man der Lernzielmatrix entnehmen.  

Fachliche Aspekte der Ausbildung und wissenschaftliche Befähigung

1. Den Studierenden wird betriebswirtschaftliches Aufbauwissen für Führungstätigkeiten in mittelständischen Unternehmen vermittelt. Dies geschieht in Vertiefungen klassischer betriebswirtschaftlicher Fächer wie z.B. „Controlling“ und  „Finanzmanagement und Finanzierung in mittelständischen Unternehmen“ die für den Mittelstand ganz spezifische Inhalte erfordern.

2. Die Studierenden sind in der Lage, die betriebswirtschaftliche Bedeutsamkeit aktueller Trends in den Bereichen Management, Technologie und Volkswirtschaft zu erkennen und lernen, Veränderungen in den Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen vorausschauend in Strategien zu integrieren. 

3. Die Studierenden erwerben vertiefende Kenntnisse in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens. Sie sind in der Lage eigenständig aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen aufzugreifen und in innovativen Forschungsprojekten umzusetzen. Sie lernen, wie man erfolgreich die Interessen von mittelständischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten sowie Fördermittelgebern integriert.

4. Die Studierenden sind in der Lage, komplexe Aufgaben aus den Bereichen BWL und damit verknüpften Problemen aus der EDV-Technologie zu lösen. Sie sind befähigt, die kaufmännischen und strategischen Aspekte von wichtigen Entscheidungen auf diesem Gebiet zu durchschauen und Prozesse der Anschaffung, Einführung und Erweiterung von EDV-Lösungen entsprechend zu strukturieren und zu steuern.              

5. Die Studierenden lernen betriebliche Probleme in ihrer Komplexität, Vernetzung und Dynamik zu erfassen und auf dieser Basis unternehmerisch und strategisch zu handeln.            

6. Die Studierenden lernen Methoden und Werkzeuge anzuwenden, die ihnen lebenslanges Lernen und eine ständige Aktualisierung ihrer unternehmerischen Kompetenzen ermöglichen.

7. Die Studierenden besitzen die Befähigung, komplexe betriebswirtschaftliche, unternehmensstrategische und technologische Sachverhalte strukturiert zu präsentieren und zu kommunizieren.  

8. Die Studierenden lernen, bestehendes EDV-Wissen auf Anwendungsprobleme im Rahmen ihrer zukünftigen Tätigkeiten anzuwenden. Dies bezieht sich nicht nur auf das eigene individuelle Arbeiten, sondern auch auf die Steuerung und Förderung von Aktivitäten anderer Mitarbeiter.          

9. Die Studierenden erkennen, in welcher Weise sie mit anderen Interessenträgern in mittelständischen Unternehmen und ihrem Umfeld vernetzt sind und durch welche Kompetenzen man deren Integration in Strategien des Unternehmens erreichen kann.

Qualifizierte Erwerbstätigkeit, zivilgesellschaftliche Engagement, Persönlichkeit

10. Die Studierenden sollen durch Supervision gestützt Praxis im unternehmerischen Handeln erwerben und reflektieren. Praxisbetreuer und Hochschullehrer wirken dabei zusammen.

11. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zur lösungsorientierten Umsetzung von Wissen.         

12. Die Studierenden erwerben sowohl die Fähigkeit in Teams zu arbeiten und als auch diese zu führen.

13. Die Studierenden sind in der Lage, eigenständig komplexe Projekte zu steuern.

14. Ein auf den Gegenstand des Studiums bezogener hoher Standard in Englisch und den damit verknüpften Gepflogenheiten internationalen Managements ist für die Studierenden angesichts des auch für den Mittelstand steigenden Anteils internationaler Aktivitäten bedeutsam.   

15. Die Studierenden lernen etablierte Geschäftsprozesse zu vertreten und diese weiterzuentwickeln. Das bedeutet die Erweiterung und Anwendung von Grundkenntnissen der prozessorientierten Organisation von Unternehmen auf die Bedingungen des Mittelstands.    

16. Die Studierenden entwickeln das Bewusstsein, dass die Integration sozialer und ökologischer Inhalte in verantwortliches unternehmerisches Handeln unabdinglich ist und lernen, angesichts höherer Intensität persönlicher Beziehungen in diesen Feldern, angemessen zu kommunizieren und  zu handeln.

17. Die Studierenden entwickeln die persönliche Kompetenz , um gesellschaftliche  Anspruchsgruppen zu integrieren.  

18. Die Studierenden lernen eigene Ressourcen zu erkennen und angemessen zu nutzen, um sich auf diese Weise persönlich weiterzuentwickeln, Überlastungssituationen zu vermeiden und nachhaltig mit der eigenen Gesundheit umzugehen.       

19. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, interkulturelle Kompetenz anzuwenden und weiterzuentwickeln.                     

20. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, bewusst und reflektiert zu entscheiden. Dies gilt sowohl für Situationen großer Unbestimmtheit, in denen eine direkte Ableitung des Handelns aus vorgegebenen Strategien und transparenten Entscheidungskriterien nicht möglich ist, als auch für Stresssituationen, in denen große Verantwortung auf Führungskräften lastet.

Berufsbild

Der Studiengang „Management mittelständischer Unternehmen“ bildet in enger Kooperation mit mittelständischen Unternehmen Führungsnachwuchs aus. Die Absolventen sollen die wichtigsten Voraussetzungen besitzen, um nach einem ersten Fachstudium (Bachelor, Diplom) und diesem Abschluss  die Geschäfte eines mittelständischen Unternehmens eigenständig erfolgreich zu führen. Interessierte Studenten bekommen im Rahmen dieses Masterstudiums die Gelegenheit in Kooperation mit lokalen Unternehmen Führungskompetenz für den Mittelstand aufzubauen und möglicherweise direkt den Übergang in eine entsprechende Karriere zu schaffen. Dies kann als Nachwuchsführungskraft oder in einigen Fällen als Gründer eines eigenen Unternehmens geschehen. Das Studium soll aber auch befähigen in Organisationen und Beratungsunternehmen zu arbeiten, die mittelständische Unternehmen unterstützen (Kammern, Verbände, Unternehmensberatungen) oder sich im Rahmen einer weiteren akademischen Karriere mit mittelstandsspezifischen Themen auseinanderzusetzen. 

Das Angebot richtet vor allem an Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Bachelor- oder Diplomstudiengänge, aber auch an Ingenieure und Absolventen anderer Studiengänge mit wirtschaftswissenschaftlichem Grundwissen.

FAQ

Wenn der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss weniger als 210 ECTS-Credits aufweist, können die zusätzlichen Module, mit denen die fehlenden Kompetenzen nachgewiesen werden, auch vor Beginn des Masterstudiums erbracht werden?

  • Ja. Die zusätzlichen Module können auch durch Module nachgewiesen werden, die neben bzw. nach dem ersten Studienabschluss zusätzlich erfolgreich absolviert wurden. Interessierte Bewerber können z.B. auch über den Status der Gasthörerschaft an der HTW diese zusätzlichen Module im Wintersemester belegen, um sich damit für das im darauffolgenden Sommersemester beginnende Masterstudium zu bewerben.

Wann werden die Zulassungsbescheide verschickt?

  • In der Regel in der 5. Jahreswoche, d.h. Anfang Februar

Ist es möglich zum Sommersemester und zum Wintersemester zu beginnen?

  • Nein, der Studiengang startet nur im Sommersemester

Wie sind die Bewerbungsfristen?

  • Bewerbungen sind bis 15. Januar eines Jahres möglich

Gibt es eine Beschränkung der Kapazität der Studienplätze?

  • Ja. Die Aufnahmekapazität ist auf 20 Plätze beschränkt. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf der Grundlage der Duchschnittsnote des ersten berufqualifizierenden Hochschulsabschlusses.

Ist es möglich sich zu bewerben, obwohl die Bachlorarbeit noch nicht abgeschlossen und im Zeugnis eingetragen ist?

  • Ja. Das Bachelorzeugnis muss der HTW bis zum 15.4. nachgereicht werden. (d.h. bis dahin müssen alle Prüfungen inkl. Verteidigung der Bachelorarbeit abschlossen sein und das Zeugnis ausgefertigt und doppelt unterschrieben worden sein).
Aktualisiert: 24.01.2019