Im Studium

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Prüfungen

Der Nachteilsausgleich ist in der Muster-Prüfungsordnung 2018 der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: §9 (3) wie folgt geregelt: „Macht ein Studierender glaubhaft, dass er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Behinderung oder einer chronischen Erkrankung oder aufgrund von schwangerschaftsbedingten Einschränkungen oder während Mutterschutz oder Elternzeit nicht in der Lage ist, Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, hat der Prüfungsausschuss ihm einen Nachteilsausgleich zu gewähren. Als geeignete Maßnahmen zum Nachteilsausgleich kommen z.B. verlängerte Bearbeitungszeiten, Bearbeitungspausen, Nutzung anderer Medien, Nutzung anderer Prüfungsräume innerhalb der Hochschule oder ein anderer Prüfungstermin in Betracht. Wenn diese Maßnahmen im Einzelfall untauglich sind, ist auch eine Änderung der Prüfungsdauer, -art oder –form möglich. Dazu kann die Vorlage eines ärztlichen oder amtsärztlichen Attestes verlangt werden. Eine entsprechende Einschränkung ist spätestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin, danach unverzüglich nach Bekanntwerden dem Prüfungsausschuss anzuzeigen.“

Ein Nachteilsausgleich bei Prüfungen kann von Studierenden mit gesundheitlichen Einschränkungen beantragt werden. Hierzu zählen alle Formen von Beeinträchtigungen (physische, psychische, chronische Erkrankungen) sowie Teilleistungsstörungen (z. B. Legasthenie, Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsstörungen). Der Nachteilsausgleich bezieht sich auf die laut Prüfungsordnung zu erbringenden Prüfungsleistungen. Dazu stellt der Studierende einen formlosen Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss, in dem er begründet, welche Prüfungsleistungen er wegen der Beeinträchtigung nicht wie gefordert erbringen kann. Darüber hinaus macht der Studierende einen möglichst konkreten Vorschlag zu einer möglichen Umsetzung des Nachteilsausgleichs. Der Prüfungsausschuss entscheidet über den Antrag und legt geeignete Maßnahmen zum Nachteilsausgleich fest.

Bitte reichen Sie den Antrag auf Nachteilsausgleich mit geeigneten Nachweisen so rechtzeitig wie möglich, jedoch bis spätestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin, bei dem zuständigen Prüfungsausschuss ein. Eine späte Antragstellung kann dazu führen, dass der Antrag zum Nachteilsausgleich bis zur Prüfung nicht vom Prüfungsausschuss bearbeitet werden kann und die Prüfung somit ohne Nachteilsausgleich belegt werden muss. 

Sie finden die Prüfungsausschussvorsitzenden im Beauftragtenverzeichnis (interner Bereich) oder auf den jeweiligen Fakultätsseiten.

Sie können sich bei der Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Frau Prof. Margit Voigt , zum Nachteilsausgleich beraten lassen. Auch die Sozialberatungsstelle des Studentenwerks Dresden berät Sie.

Weitere Informationen finden Sie in der Handreichung zum Nachteilsausgleich an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Manchmal passiert es, dass Studierende aufgrund akuter Erkrankungen oder Verschlechterungen bestehender gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht in der Lage sind Prüfungen zu absolvieren oder Abgabefristen einzuhalten. Wenn die Prüfungsunfähigkeit bis eine Woche vor dem Prüfungstermin bzw. dem Datum der Themenausgabe festgestellt wird, kann eine Abmeldung ohne Angabe der Gründe erfolgen (das Formular Abmeldung von Prüfungsleistungen ist beim Prüfungsamt spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin vorzulegen). Treten akute Erkrankungen oder akute Verschlechterungen von bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen weniger als eine Woche vor dem Prüfungstermin auf, muss der Studierende einen Prüfungsrücktritt erklären und dafür ein ärztliches Attest beim Prüfungsamt vorlegen (Formular Erklärung über den Rücktritt von Prüfungen/ Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit, siehe auch Vorlage ärztliches Attest). Entsprechendes gilt für krankheitsbedingte Fristverlängerungen von schriftlichen Haus- und Abschlussarbeiten.

Flexibilität im Studium

Der Studienablaufplan (Bestandteil der Studienordnung) stellt eine Empfehlung dar. Von diesem Plan kann abgewichen werden, indem der Studierende gemeinsam mit seinem zuständigen Studiendekan/in einen individuellen Studienplan vereinbart.

Sie finden die Studiendekane und -dekaninnen im Beauftragtenverzeichnis (interner Bereich) oder auf den jeweiligen Fakultätsseiten.

Für Studierende mit Beeinträchtigungen besteht die Möglichkeit, sich rechtzeitig vor Semesterbeginn in der Stunden - und Raumplanung zu melden, damit, wenn machbar, einzelne Lehrveranstaltungen in geeigneten Räumlichkeiten geplant werden, um z.B. lange Wege zwischen den Räumlichkeiten der Lehrveranstaltungen zu verkürzen.

Bitte informieren Sie sich über die bauliche Barrierefreiheit der Gebäude.

Ansprechperson: Stunden- und Raumplanung

Im Teilzeitstudium wird der Studienablaufplan gestreckt, d. h. die Module werden von einem auf zwei oder von 2 auf 3 Semester aufgeteilt. Damit verlängert sich die Studiendauer entsprechend und der Aufwand pro Semester verringert sich.

Am 17.08.2015 trat die Ordnung über das Teilzeitstudium der HTW Dresden in Kraft. Darin sind Voraussetzungen, Umfang, Rechtsfolgen und das Verfahren des Teilzeitstudiums geregelt.

Eine Übersicht über die derzeit in Teilzeit studierbaren Studiengänge finden Sie auf den Seiten des Studentensekretariats.

Bitte beachten Sie, dass das Teilzeitstudium derzeit nicht BAföG-förderfähig ist.

Ein Wechsel aus dem Teilzeitstudium ins Vollzeitstudium ist auf Antrag möglich.

Sollte aufgrund von Erkrankung oder Behinderung eine Unterbrechung des Studiums notwendig werden, können sich Studierende beurlauben lassen. Eine Beurlaubung erfolgt auf schriftlichen Antrag. Dieser ist bis zum Ende der Rückmeldefrist unter Angabe von Gründen und entsprechenden Nachweisen vor Beginn der Beurlaubung zu stellen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Antrag spätestens bis 15.04. zum SS bzw. 15.10. zum WS gestellt werden. Aus wichtigem Grund können Studierende bis zum Ende der Rückmeldefrist auf schriftlichen Antrag für das folgende Semester, in begründeten Ausnahmefällen noch innerhalb von zwei Monaten nach Semesterbeginn, beurlaubt werden. Ein entsprechender Antrag ist formgebunden und mit den erforderlichen Nachweisen versehen, zu stellen. Der Nachweis der Erkrankung ist ausschließlich durch ein Attest eines Facharztes zu belegen (Krankenscheine werden nicht anerkannt.).

Bitte beachten Sie: Die gesundheitliche Beeinträchtigung muss zum Zeitpunkt der Beurlaubung vorliegen. Für zurückliegende Erkrankungen kann nachträglich kein Urlaubssemester gewährt werden.

Während der Zeit der Beurlaubung bleiben Studierende Angehörige der Hochschule und müssen sich semesterweise zurückmelden sowie den Semesterbeitrag für das Studentenwerk und den Studentenrat entrichten. Bitte siehe (unten): Befreiung aus dem Semesterbeitrag während des Urlaubssemesters für Ausnahmefällen.

Während der Beurlaubung können Prüfungsleistungen auf Antrag erbracht werden.

Ansprechperson: Studentensekretariat