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Institute Profile / Structure

Geschichte

Das Forschungsinstitut Fahrzeugtechnik wurde 1992 von Prof. Dr.-Ing. habil. G. Oppermann im Zuge der Hochschulreform als überwiegend drittmittelfinanziertes Institut der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) gegründet. Hervorgegangen aus dem Institut für Kraftfahrzeugtechnik und Verbrennungsmotoren mit dem Technikum für Diagnostik und Zuverlässigkeit der ehemaligen Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ Dresden, hat es sich seitdem zu einem kompetenten Partner der Motoren- und Zulieferindustrie entwickelt.
1995 übergab Prof. Oppermann die Leitung des Forschungsinstitutes an seinen langjährigen Mitarbeiter und Stellvertreter Prof. Dr.-Ing. habil. E. Bach. Ihm gelang es in den Folgejahren, die mess- und prüftechnische Basis des Institutes sukzessive auszubauen und durch die Akquirierung öffentlich geförderter Forschungsthemen sowie durch Aufträge aus der Industrie einen Stamm von durchschnittlich 22 Mitarbeitern zu finanzieren.
Am 1. September 2006 übernahm Prof. Dr.-Ing. G. Zikoridse die Leitung des Institutes. Er ist bereits seit 1994 am Forschungsinstitut Fahrzeugtechnik beschäftigt und hatte seit 2003 die Funktion des stellvertretenden Institutsdirektors inne. In dieser Zeit konnte Prof. Zikoridse den zunehmend wichtigeren Forschungsschwerpunkt Abgasnachbehandlung am Institut etablieren.

Forschung

Das Forschungsinstitut Fahrzeugtechnik bietet seinen Auftraggebern umfassende Unterstützung bei Problemlösungen auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren, der Abgasnachbehandlung, der computergestützten Berechnung und Simulation sowie bei der Untersuchung von alternativen Konzepten. Am Institut werden sowohl öffentlich geförderte Forschungsthemen bearbeitet als auch direkte Aufträge der Industrie. Das Forschungsinstitut Fahrzeugtechnik bearbeitet hierbei schwerpunktmäßig Projekte, in deren Mittelpunkt die Optimierung des Verbrennungsmotors steht. Die Reduzierung der Schadstoffemission bei gleichzeitiger Erhöhung des Wirkungsgrades ist dabei eines der wichtigsten Entwicklungsziele.

Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit ist die Ausrüstung mit modernster Mess- und Prüftechnik. Das Forschungsinstitut Fahrzeugtechnik war daher stets bestrebt, seine technische Basis zu erweitern und kann heute auf eine Vielzahl universell einsetzbarer und sich ergänzender Prüf- und Messtechnik verweisen. Im Verbund mit einer modernen Rechentechnik ermöglicht dies, schnell und flexibel auf spezifische Kundenanforderungen zu reagieren.

Lehre

Der Leiter des Forschungsinstituts Prof. Dr.-Ing. G. Zikoridse hat an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden die Professur Kraftfahrzeugtechnik/Antriebstechnik inne. Diese umfasst die Lehrgebiete Kolbenmaschinen, Verbrennungsmotoren und Antriebstechnik. Für die Studenten der Fahrzeugtechnik werden im Hauptstudium sowohl Vorlesungen als auch Übungen, Praktika und Seminare angeboten, in denen neben den Grundlagen auch weiterführende Kenntnisse vermittelt werden. Als Vertiefung werden Abgasnachbehandlung und Thermodynamik für Otto- und Dieselmotoren angeboten. Von diesem Lehrangebot profitieren auch die Studenten anderer Studiengänge wie beispielsweise die des Allgemeinen Maschinenbaus, sowie angehende Wirtschafts- und Umweltingenieure und Produktionstechniker.

Studenten haben die Möglichkeit, im Rahmen dergenannten Arbeitsgebiete praxisnahe Diplom- und Belegthemen zu bearbeiten. Durch die enge Verbindung von Forschung und Lehre leistet das FiF einen wichtigen Beitrag zur hohen Ausbildungsqualität der Studenten der Fakultät Maschinenbau/Verfahrenstechnik, insbesondere des Studiengangs Fahrzeugtechnik. Die Nutzung der modernen Forschungstechnik für Praktika und die aktive Mitarbeit von Studenten, Praktikanten und Diplomanden gewährleistet eine optimale Vorbereitung der Absolventen auf ihren späteren Einsatz in der Industrie. Jährlich werden etwa 25 Diplomanden von Prof. Zikoridse und seinen Mitarbeitern betreut.

Last changed: 24.01.2019  |  Author: G. Naumann