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Fachvorträge/Seminare/Messen

Bautex 2018

BAUTEX am 25. Januar 2018 in Chemnitz
Neueste Trends beim Bauen mit Geokunststoffen im Fokus


Neueste Trends beim Bauen mit Geokunststoffen stehen im Mittelpunkt des 13. Sächsischen Bautextilien-Symposiums „BAUTEX 2018“ am 25. Januar 2018 in Chemnitz. Veranstalter der BAUTEX sind der Bauindustrieverband Sachsen / Sachsen-Anhalt e. V. (BISA), der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) und das Sächsische Textilforschungsinstitut e. V. (STFI) an der TU Chemnitz.
Das von einer Fachausstellung begleitete Symposium vereint Forscher, Hersteller und Anwender von Kunststoffen und Textilien für das Bauwesen unterschiedlicher Sparten. Das im Zwei-Jahres-Rhythmus in Chemnitz stattfindende BAUTEX-Symposium wird voraussichtlich rund 200 Experten aus Deutschland und darüber hinaus vereinen.


 

 

 

Innotrans 2018

Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik vom 18. bis 21. September 2018 in Berlin

Die InnoTrans ist eine etablierte internationale Fachmesse, auf der sich im Zwei-Jahres-Rhythmus nationale und internationale Anbieter und Interessenten des Personen- und Güterverkehrs treffen. Neben dem Ausstellungsschwerpunkt Schienenverkehrstechnik sind für den Eisenbahnbau die Ausstellungsbereiche Infrastruktur / Fahrwegtechnik interessant. In direkter Anbindung zu den Messehallen wird außerdem ein breites Spektrum spurgebundener Fahrzeuge auf der Gleisanlage der Messe Berlin vorgestellt.

Im Rahmen der Fachmesse findet außerdem eine Vielzahl an begleitenden Fachveranstaltungen und Diskussionsforen statt.

Informationen

Tiefbaufachtagung 2017

Die HTW Dresden lädt Eisenbahn-Ingenieure nach Dresden ein - 11. Tiefbaufachtagung der VDEI-Akademie für Bahnsysteme

Am 08. und 09. Februar 2017 fand im Internationalen Congress Center Dresden die 11. Tiefbaufachtagung des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) statt. Zur diesjährigen Veranstaltung hatten sich ca. 300 Teilnehmer, darunter auch internationale Gäste angemeldet. Neben Mitarbeitern der DB AG, der ÖBB und der SBB begrüßten die Veranstalter Ingenieure aus Planungsbüros und Baufirmen, des Eisenbahn-Bundesamtes und anderer Behörden sowie Studierende. Die Tiefbaufachtagung wurde inhaltlich von der VDEI-Fachgruppe Geotechnik unter Mitwirkung der HTW Dresden (Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur) sowie der OTH Regensburg (Fachbereich Bauingenieurwesen) ausgestaltet. Die Teilnehmer erwartete mit 18 Vorträgen wiederum ein interessantes Programm im Bereich des Eisenbahntiefbaus mit seinen Schnittstellen zu verwandten Fachgebieten.

Die Begrüßung und Eröffnung übernahm der Vizepräsident des VDEI, Dipl.-Ing. Manfred Kehr. Er stellte in den Mittelpunkt seiner Ausführungen die positive Entwicklung der Tiefbaufachtagung zu einer anerkannten Fachveranstaltung und ging auf die derzeitigen Aufgaben und Ziele des VDEI und der VDEI-Akademie sowie deren künftige Entwicklungen ein.

Die Vorträge des ersten Tages, die Prof. Dr.-Ing. Ulrike Weisemann von der HTW Dresden moderierte, befassten sich in drei Themenblöcken mit Homogenbereichen, mit Erkundungsverfahren zur Minimierung des Baugrundrisikos sowie mit wesentlichen Neuerungen und Weiterentwicklungen in den Regelwerken des Eisenbahntiefbaus.

Den fachlichen Teil der 11. Tiefbaufachtagung leitete Rechtsanwalt Jürgen Hansum von der DB Netz AG ein. Er stellte das neue Vergaberecht, speziell die Änderungen der VOB, Teile A und B mit seinen Änderungen und Konsequenzen aus juristischer Sicht der DB Netz AG vor. Direkt im Anschluss referierte Dipl.-Ing. (FH) Markus Hofmann über die ersten Erfahrungen des Einkaufs Bauleistungen der DB AG, die im Zusammenhang mit der Einführung der neuen VOB Teil C gewonnen wurden. Den Abschluss des ersten Blocks bildete der Vortrag von Frau Dipl.-Ing. Ina Hecht mit der Vorstellung des Handlungsleitfadens der DB AG für Homogenbereiche und den ersten Erkenntnissen aus der praktischen ingenieurtechnischen Anwendung.

Der zweite Block befasste sich mit den Baugrunderkundungsverfahren, welche, qualitätsgerecht ausgeführt, das Baugrundrisiko für den Bauherrn deutlich minimieren. Zuerst gab Dr. rer. nat. Michael Molzahn von der DB Engineering & Consulting GmbH einen Überblicksvortrag zu verschiedenen Erkundungsverfahren sowie deren Einsatzmöglichkeiten und -grenzen. Es folgte Dipl.-Ing. Gerd Siebenborn von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) mit der Vorstellung des FGSV-Merkblattes für die Qualitätssicherung in der geotechnischen Erkundung. Darin sind in recht komprimierter und anschaulicher Art und Weise alle in der Praxis gängigen Verfahren dargestellt. Den Abschluss des zweiten Blocks bildete Dipl.-Ing. Thomas Hohlfeld von der ggl GmbH mit Ausführungen zu geophysikalischen Erkundungsverfahren. Sehr konkret benannte er dabei deren Einsatzchancen und -grenzen.

Im letzten Block des ersten Tages informierte Dipl.-Ing. Hans-Joachim Kaindl von der Zentrale der DB Netz AG über wesentliche Neuerungen und Änderungen in der Ril 836 „ Erdbauwerke und sonstige geotechnische Bauwerke planen, bauen und instand halten“. Schwerpunkt seines Vortrages war das sich in Überarbeitung befindliche Modul 836.4107 „Bauen in Wasserschutzgebieten“, in dem bautechnische Schutzmaßnahmen aufgezeigt werden, um die Sicherheit bei der Planung von Abdichtungsmaßnahmen zu erhöhen. Der Vortrag von Frau Dipl.-Ing. Sabine Hennigs vom Eisenbahn-Bundesamt beinhaltete die Weiterentwicklung der Aufsichts- und Genehmigungsverfahren beim EBA.

Der Abend klang mit einem sehr interessanten und durch die Tagungsteilnehmer sehr gut angenommenen interdisziplinären Branchendialog („come together“) im Ausstellungsbereich sowie einem Abendbuffet aus.

Am zweiten Tag wurde die Moderation von Herrn Prof. Dr.-Ing. Thomas Neidhart von der OTH Regensburg übernommen und die Tagung mit drei weiteren großen Themenblöcken und deren interessanten Vorträgen zu den Schwerpunkten „Erfahrungen der SBB und der ÖBB“, zu „Baugrundverbesserung und Fahrweggründungen“ sowie zu „Baumaßnahmen mit geotechnischen Herausforderungen“ fortgesetzt.

Den 4. Block leitete Dipl.-Ing. Jürgen Stern von der ÖBB ein und informierte über die „Festlegung von Instandhaltungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Unterbaukennzahl“. Dieser Vortrag stellte eine Weiterführung seines auf der vorangegangenen Tiefbaufachtagung im Jahr 2015 vorgestellten Themas dar. Hier flossen somit die ersten praxisbewährten Ergebnisse dieses gesamtheitlichen Herangehensweise der ÖBB ein. In einer sehr anschaulichen Art wurde das Auditorium begeistert. Im Anschluss referierte Dipl.-Ing. Steffen Keller zuerst über den Asphalteinbau als Schutzschicht bei der SBB im Schichtintervall sowie über verschiedene, bei der SBB gebräuchliche Entwässerungssysteme in Bahnsteigbereichen.

Der 5. Block begann mit einem Vortag von Dipl.-Ing.(FH) Christian Hering von der DB Netz AG. Schwerpunkt seines Vortrages waren die geotechnischen Herausforderungen bei der Kippenstabilisierung für den Ausbau einer Bahnstrecke im Bereich des Bahnhofs Lohsa. Anschließend referierte Dr.-Ing. Stephan Kielbassa von der DB Projekt Stuttgart - Ulm GmbH über die erforderlichen umfangreichen Abdichtungsmaßnahmen für die Albhochflächen an der NBS Stuttgart-Ulm. Ihm folgte der sehr interessante Vortrag von Dr.-Ing. Hans-Jörg Laimer von der ÖBB, in welchem er das Bauvorhaben zur Hangsanierung am Koppen vorstellte. Den Abschluss des 5. Blocks bildete der Vortrag von Dipl.-Ing. Thomas Hecht. Er berichtete in sehr erfrischender und mitreißender Art und Weise die den Erfahrungen der DEGES GmbH beim Bauen in Gebieten mit treibenden und quellenden Bodenarten.

Nach dem Mittagsimbiss starteten die letzten 3 Vorträge der Tiefbaufachtagung.

Den letzten Block unter der Überschrift „Neue Zulassungen für Fahrweggründungen und Stützkörperkonstruktionen mit pfahlartigen bzw. scheibenartigen Traggliedern“ begann Prof. Dr.-Ing. Thomas Neidhart von der OTH Regensburg mit seinen Ausführungen zu Fragen derNachweisführung und Qualitätssicherung, die im Zusammenhang mit der EBA-Zulassung des Fräs-Misch-Injektionsverfahrens (FMI) geklärt werden mussten. Ihm folgte Dipl.-Ing. Karsten Beckhaus von der Bauer Spezialtiefbau GmbH, welcher das firmenentwickelte und -patentierte Mixed-in-Place Verfahren (MIP) vorstellte. Den Abschluss dieses Blocks bildete der Vortrag von Dr.-Ing. Marc Raithel, Kempfert & Partner Geotechnik GmbH zu Geokunststoffummantelten Säulen (GEC-System).

Den diesjährigen Tagungsabschluss bildete die Wahl des besten Vortrages durch das Auditorium. Dazu hatten die Moderatoren am Vorabend ein Stimmungsbild aufgenommen und mit den Vorträgen des Folgetages zusammengeführt. Zum Sieger der Abstimmung wurde Dipl.-Ing. Thomas Hecht gewählt, welcher dafür vom VDEI eine 1-jährige kostenfreie Verbandsmitgliedschaft erhielt.

Insgesamt konnte ein sehr positives Fazit dieser 11. Tiefbaufachtagung gezogen werden. Durch vielfältige Themenschwerpunkte, interessante Vorträge und die begleitende Ausstellung war ein intensiver fachlicher Austausch möglich. Die Veranstaltung war außerdem geprägt von einer sehr guten Atmosphäre und einem deutlichen Miteinander bei der Bewältigung der interessanten geotechnischen Aufgabenstellungen bei den Eisenbahnen.

Es ist geplant, die 12. Tiefbaufachtagung am 13. und 14. Februar 2019 wiederum in Dresden zu veranstalten.


Aktualisiert: 24.01.2019