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Baustoffprüflabor (VMPA Betonprüfstelle)

Druck- und Biegeprüfmaschine (3000 kN)

Druck- und Biegeprüfmaschine (3000 kN)

Mörtellabor

klimatisiertes Mörtellabor

Universalprüfmaschinen

Universalprüfmaschinen (2 ... 1600 kN)

 Das Baustoffprüflabor kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis zur Gründung der HTW im Jahr 1993 gehörte das Labor zum Teil zur Baustoffprüfstelle der Deutschen Reichsbahn und diese Vorgängereinrichtung war somit schon z.B. an der Überwachung beim Bau der Reichsautobahnen in den 1930er Jahren beteiligt.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele Neubauvorhaben in der Qualitätssicherung begleitet sowie zahlreiche Untersuchungen zum Zustand von bestehenden Bauten durchgeführt. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen sind die Grundlage für eine praxisnahe Ausbildung der Studenten im Lehrgebiet Baustoffe.

Im Rahmen der Ausbildung werden zu den einzelnen Baustoffen Praktika zur Vertiefung des Vorlesungsstoffes zu folgenden Themen angeboten:

  • chemische und physikalische Grundlagen
  • Baumetalle/Metallkorrosion
  • Natursteine und Gesteinskörnungen
  • anorganische Bindemittel
  • Mörtel und Estrich
  • keramische Baustoffe, mineralische Bausteine, Mauerwerk
  • Beton
  • Bauglas
  • Kunststoffe
  • Dichtungs- und Beschichtungsstoffe
  • Dämmstoffe
  • Holz- und Holzwerkstoffe

Nach der Neugründung der HTW Dresden im Jahr 1992 wurde basierend auf dem gerätetechnischen Grundbestand das Labor grundlegend ausgebaut und modernisiert. Zahlreiche Arbeitsplätze für Studierende entstanden. Druck- und Zugfestigkeitsprüfmaschinen mit einem Lastbereich bis 3.000 kN erlauben vielfältige mechanische Prüfungen an Baustoffen.

Weiterhin gehören zahlreiche Dauerbeständigkeitsprüfungen (z.B. Frost- und Frost-Tausalz-Prüfungen, Ermittlung von Restdehnungen aus Alkali-Kieselsäure-Reaktionen) sowie Prüfungen zum Luftgehalt im Frisch- und Festbeton zum Prüfspektrum des Labors.

Aktualisiert: 22.02.2017  |  Autor: Dr. Thomas Thiel