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Prof. Elke Mathiebe

Dipl.- Des. Elke Mathiebe wurde 1996 für Grundlagen der Gestaltung an der Fakultät Design der HTW Dresden berufen.

Die Entwurfsprojekte der von Prof. Mathiebe geführten Module sind darauf ausgerichtet, die Gestaltungskompetenz zukünftiger Designer durch methodisch aufbereitete experimentelle Entwurfsstrategien zu entwickeln.

Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Lehre sind im Bachelor- und Masterstudium initiierte Projektthemen, die sich vor allen Dingen mit den Möglichkeiten „poetischer“ und naturinspirierter Einflüsse im Produktdesign beschäftigen.

Außerhalb der Lehre ist Elke Mathiebe als Designerin auf dem Gebiet der Gestaltung technischer Anlagen und Geräte tätig.

Elke Mathiebe studierte Industriedesign an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung - Burg Giebichenstein Halle/Saale. Als wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin war sie dort in verschiedenen sowohl grundlagenorientierten, als auch angewandten Bereichen der Lehre tätig.

Nach ihrem Diplomabschluss 1987 untersuchte Elke Mathiebe im Rahmen eines Forschungssemesters Strategien des Entwurfs auf ihre Möglichkeiten, den Gestaltungsprozess über akzentuierte analytisch-zeichnerische und bildnerische Methoden effektiv zu unterstützen. Dieser didaktische Ansatz konnte 1994/95 während eines Forschungs- und Lehraufenthaltes am Politecnico di Milano erprobt und weiterentwickelt werden. Er ist nach wie vor wichtiger Bestandteil und methodische Basis ihrer Lehre.

 

Lehre/Module

Entwurfszeichnen D531

Experimentelle Formbildung D541

Produkt und Poesie D575

Natur und Design D632

Experimentelle Studien D643

Betreuung von Kooperationsprojekten D603 und

Masterthesis D604

 

Auffassung von Lehre und Forschung 

Den Vorgang des Gestaltens kann man erlernen. Doch Gestaltungswillen, Leidenschaft und Neugier müssen als Grundvoraussetzungen zum Studium mitgebracht werden.

Wir bewegen uns als Designer und Nutzer in einer durch viele Faktoren bestimmten artifiziellen Welt, deren Zeichen und Strukturen wir einer ständigen ästhetischen Überprüfung unterziehen.

Es ist wichtig, gestalterische Entscheidungen nicht nur auf der Ebene eines traditionellen Regelwerkes zu diskutieren, sondern aus den Möglichkeiten des praktischen Handelns, und durch die Änderung des Blickwinkels, individuelle Positionen zu erarbeiten.

Im Fokus meiner Lehre steht die Entwicklung grundständiger ästhetischer Erfahrungen und Vorgehensweisen bei der Gestaltung von dreidimensionalen Objekten und Produkten.

Dabei geht es darum, die individuellen Kenntnisse zur Wirkung von Objekt und Prozess zum Gegenstand kritischer Betrachtung zu erheben und somit die Grundlage für ein Bewusstsein für die Zusammenhänge von Form und Stoff, Gestalt und Gebrauch sowie von kommunikativen Kontexten zu bilden. 

Vor diesem Hintergrund befördert die Auseinandersetzung mit der Formenwelt biologischer Systeme nicht nur das Verständnis der Herkunft ästhetischer Grundsätze, sondern schafft Raum für den dynamischen Prozess einer sich bedingenden, im interdisziplinären Diskurs stattfindenden Grundlagen-Forschungstätigkeit.

Aktualisiert: 17.07.2019