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Über die Fakultät Design

Gruppenbild im Treppenauge

Die Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelten sorgt dafür, dass Produkte immer weniger als ausschließlich physische Objekte erscheinen. Vielfach elektronisch gesteuert, bieten sie Anwendern neuartige und bei Bedarf veränderbare Gebrauchswerte und gänzlich neue Formen der Interaktion an, sodass vielen Produkten ein gesteigerter medialer Charakter zukommt.

Ein zeitgemäßer Produktbegriff bezieht sich dabei auf die physische und digitale Substanz der Dinge und deren kommunikative Wirkung. Er schließt neben der materiellen und konstruktiven Struktur ebenso Softwarelösungen (z.B. Apps), Interaktionen (z.B. Gestensteuerung) und vernetzte Services und Kommunikationsstrategien ein. Lag die Kernkompetenz der Designer bislang darin, Produkte so zu gestalten, dass die Anwender sich kognitiv und emotional angesprochen fühlen und ihnen die Bedienung bestmöglich erleichtert wird, kommt es nun darauf an, komplexere Formen der Interaktion zwischen Mensch und Produkt aber auch die Kommunikation zwischen Hersteller und Rezipient aktiv mitzugestalten.

Ab diesem Jahr wird die Fakultät Design ihr Ausbildungsspektrum erweitern und zukünftig zwei neue Studiengänge anbieten:

Ab Oktober 2018 wird zunächst der 7-semestrigen Studiengang „Design: Produkt und Kommunikation (BA)“ mit Abschluss Bachelor immatrikuliert. Ab Sommersemester 2022 startet ein 3-semestrigen Studiengang „Design: Produkt und Kommunikation (MA)“ mit Abschluss Master. Die derzeitigen Studiengänge „Produktgestaltung (BA und MA)“ laufen mit dem Sommersemester 2022 aus und werden durch die zuvor genannten Studiengänge ersetzt.

Das Ausbildungsprofil bietet ein dialogorientiertes Studium in kleinen Gruppen und einem hohen Anteil an Teamarbeit, intensiven Austausch zu gestalterischen, kulturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Ziel ist es, soziale, emotionale und kommunikative Aspekte in neue Produktkulturen zu integrieren, um eine hohe Akzeptanz und gute Nutzererfahrung zu erreichen. Die enge Verknüpfung der gestalterischen Kompetenzen in einem integrativen Studienmodell, das ingenieurwissenschaftliche Umfeld der HTW Dresden und die Nähe zu sächsischen Praxispartnern schaffen gute Voraussetzungen zur erfolgreichen Implementierung von Produkten in gesellschaftliche und ökonomische Kulturen.

Aktualisiert: 16.08.2018