1. Hauptnavigation
  2. Navigation des Hauptbereiches
  3. Inhalt der Seite

Entwicklung

Im Bereich Automobilelektronik

Das Labor Elektrische Mobilität der Fakultät Elektrotechnik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden forscht und entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. M. Hübner seit mehreren Jahren vorwiegend Apparaturen zur Speicherung von Elektroenergie in Doppelschicht-Kondensatoren (PowerCaps) und Lithium-Ionen-Akkumulatoren (LIA). Dabei baut es auf langjährige Erfahrung in der Kfz-Elektronik und intensiver Forschungsarbeit im Bereich Bordnetzanalyse und Antriebstechnik auf.


Erster Einsatz für MZ - Zschopau

Partner

des Labors Elektrische Mobilität.

Bordnetzuntersuchungen und Energiemanagement


HTWingo mit ZEBRA-Akkumulator

Energieoptimierte Fahrzeuglängsführung


Zur Gegenüberstellung von Energiebilanzen bei der Fahrt mit Elektroautos im Vergleichung zu Verbrennungsfahrzeugen wird ein Meßsystem TMS09 eingesetzt und ständig weiterentwickelt. Die Messdatenaufnahme erfolgt mit speziell programmierter Messsoftware unter Labview. Positionsdaten des GPS werden im Anschluss der Messfahrt auf einer Straßenkarte angezeigt. Das von der Firma Li-Tec zur Verfügung gestellte Messfahrzeug „Twingo Quickshift Elettrica“ verfügt im Antriebsstrang über eine Asynchronmaschine und soll in Zukunft mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren als Ergiespeicher umgerüstet werden.

Test elektrischer Antriebskomponenten


Der neue Roller von heute

Entwicklung einer Strategie zum reproduzierbaren und objektiven Vergleich der elektrischen Antriebskomponenten von E-Rollern (LEV).

 

Zusammen mit ExtraEnergy wurden die Untersuchungen in drei Testszenarien aufgeteilt. Dazu gehört die separate Messung von Traktionsbatterien der elektrischen Fahrzeuge, Durchführung von Messfahrten sowie Untersuchungen auf einem Rollenfunktions-prüfstand.



Teststrecke in Dresden

Zur Batteriemessung wurde ein Batteriemessstand aufgebaut und die Software zur Ansteuerung sowie zur Auswertung entwickelt. Die Messfahrten führten durch den Stadtverkehr auf einer praxisnahen Messstrecke während alle relevanten Parameter mittels Datenlogger aufgenommen wurden.

Die dazu benötigte Auswertesoftware (Batterieparameter, GPS-Koordinaten, …) wurde ebenso an der HTW-Dresden entwickelt.Auf einem eigens entwickelten Funktionsrollenprüfstand wird es in Zukunft möglich sein Energieverbräuche sowie Motorleistung etc. zu erfassen.


Rollertestvergleich

Durch die Einteilung in drei Testszenarien, ist es möglich die elektrischen Komponenten der LEVs objektiv und reproduzierbar miteinander zu vergleichen. Durch weiterführende Optimierung der Testszenarien können in naher Zukunft größere Testflotten verglichen,  Verbraucher geschützt/aufgeklärt sowie die Technologien weiterentwickelt werden.

Energiemanagement im Akkumulator


BMS-für eine Li-Tec-Batterie

Soft- und Hardwareentwicklung eines Batteriemanagementsystems (BMS)


Zum Spannungsausgleich mehrerer Batteriezellen und zur Überwachung von Grenzbedingungen bei Hitze oder Kälte, sowie Lade- und Entladeschlußspannungen werden Batteriemanagementsysteme benötigt. Hier an der HTW Dresden wurde in Kooperation der Firma Li-Tec ein solches BMS für eine Batterie aus 7 Akkumulatorzellen des Typs HEI40 entwickelt, welches sich bewährt und in ersten Praxisanwendungen Einsatz gefunden hat. Für Test, Bedienung und Diagnose ist eine umfangreiche und gleichzeitig benutzerfreundliche CANoe-Software erstellt worden.  Des Weiteren sind Analysen in der Kostenanalyse sowie der Schaltungsoptimierung zur stabilen Funktion des BMS gemacht worden.

Controller Area Network


Lenkstockschalter mit Steer-by-Wire Einrichtung

Aufbau eines CAN-Systems eines Autobusses mit ZUST Hangzhou - basierend auf J1939


An der HTW Dresden wurde in Zusammenarbeit mit der ZUST in Hangzhou/China ein Labormodell CAN-System für einen Autobus entwickelt. Die  realen  Knoten sind auch mit CANoe  simuliert. Die Kommunikation basiert in CAN auf dem  J1939 Standard. Dieses Modell ist mit einem jungen in der Automobilindustrie eingeführten Kommunikationsbus – FlexRay verbunden und realisiert dabei eine zukunftsweisende Anwendung – Steer-by-Wire. Es wurden zwei FlexRay Steuergeräte für die Weiterleitung der Daten montiert. Der Aufbau lässt eine Simulation der Steer-by-Wire Anwendung am Autobus Modell zu und gibt dem Anwender einen realen Eindruck der Lenk- und Busbedienmöglichkeiten.

Aktualisiert: 21.02.2019  |  Autor: J. Höntzsch