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Hochspannungstechnik

Das Labor "Hochspannungstechnik" wurde nach einer grundlegenden Modernisierung am 18. Januar 2002 für die Nutzung in Lehre und Forschung übergeben. Eine weitere Ausbaustufe erfolgte in den Jahren 2005 / 2006.
Die neue Hochspannungsprüfanlage bietet folgende Möglichkeiten:

Hochspannungs-Experimentieranlage für Wechsel-, Gleich- und Stoßspannung

Nennspannung / Nennleistung AC: 200 kV / 6,6 kVA
Nennspannung / Nennstrom DC: 270 kV / 14 mA
Nennladespannung / Nennstoßenergie: 135 kV / 0,1 kJ
Wellenform: 1,2/50 µs; 250/2500 µs

Teilentladungs-(TE-) Messsystem (LDS 6) für Gleich- und Wechselspannung

Nennspannung AC:
100 kV
Nennspannung DC: 135 kV
Grundstörpegel: < 1pc

Testobjekte für das Hochspannungspraktikum:

Mess- und Versuchsfunkenstrecken
austauschbare Elektroden: Kugelelektroden,
Spitze – Platte,
Spitze – Spitze,
Stab – Platte,
Barriere – Anordnung
Ölprüfgefäß
maximale Prüfspannung AC: 200 kV
austauschbare Elektroden
Druck- und Unterdruckzylinder
maximale Prüfspannung AC / DC: 200 kV / 270 kV
Betriebsdruck: 0...5 bar (abs.)

Prüfobjekte:

Kappenisolatoren, Stützisolatoren,  Messfunkenstrecke, Überspannungsableiter

Es werden Praktikumsversuche zu folgenden Themenkomplexen durchgeführt:

  • Erzeugung hoher Prüfspannungen
  • Elektrische Gasentladungen in homogenen und inhomogenen Feldern bei AC/DC
  • Impulsspannungsprüfung nach dem Auf-und-Ab-Verfahren (IEC 60060-1)
  • Durchschlag fester, flüssiger und gasförmiger Isolierstoffe
  • Diagnoseverfahren in der Hochspannungstechnik
    (TE-Messung mit AC nach DIN 57434, Isolierölprüfung nach DIN VDE 0370, Verlustfaktormessung nach DIN VDE 0303)

    

Aktualisiert: 17.02.2017  |  Autor: B. Förtsch