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Prozessmesstechnik

Im Rahmen des Komplexpraktikum des Studienganges Automatisierung finden vier Versuche im Labor Prozessmesstechnik statt. Um ein möglichst umfassendes Kennenlernen der Sensortechnik in den vier zur Verfügung stehenden Terminen zu ermöglichen, werden die Versuche Konzentrationsmessung in Gasgemischen und Sensorik in der Versuchsvorbereitung gemeinsam behandelt. Die Studenten entscheiden sich alternativ für die Durchführung eines der beiden Versuche im Praktikum.

 

Versuch Konzentrationsmessung in Gasgemischen

Zielstellung des Versuches sind das Kennenlernen von Verfahren zur Bestimmung der Konzentration einzelner Gase in einem Gasgemisch, die industriell eingesetzten selektiven und nichtselektiven Gassensoren sowie die im Versuch eingesetzte Gasmischeinrichtung. Neben der Bestimmung der Kalibrierfunktion der einzelnen Gassensoren werden der Einfluss von Temperatur und Fremdgas im Gemisch untersucht.


      

Versuch Temperaturmessung und Thermovision
Ziel des Versuches sind das Kennenlernen von industriell relevanten Verfahren der Temperaturmessung mit berührenden Thermometern und mit berührungslos arbeitenden Wärmestrahlungsempfängern. Schwerpunkte sind das statische und dynamische Verhalten thermoelektrischer und thermoresistiver Temperatursensoren und die Wirkung von Störgrößen bei der Anwendung von Strahlungsempfängern.


Versuch Sensorik
Ziel des Versuches ist das Kennenlernen unterschiedlicher industrieller Sensoren unter Berücksichtigung ausgewählter Einfluss- und Störgrößen. Am Beispiel induktiver, kapazitiver, magnetischer, optischer und akustischer Distanzsensoren (d.h. Sensoren für Weg, Abstand und Präsenz) sollen geltende Kennfunktionen, Einsatzmöglichkeiten und Leistungsgrenzen in Abhängigkeit vom Wirkprinzip bestimmt werden.


 

Versuch Schwingungsmessung

Ziel des Versuches ist eine Einführung in die Schwingungsmesstechnik anhand eines magnetorheologischen Schwingungsdämpfers. Es ist ein Labormuster eines massenkrafterregten Schwingsystems zu untersuchen und die Dämpfungskraft des MR-Schwingungsdämpfers so zu regeln, dass das System ein vorgegebenes Verhalten aufweist. Mit moderner Hard- und Software werden dabei die Messungen und Simulationen durchgeführt.


Aktualisiert: 31.01.2017  |  Autor: A. Ackermann