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Mongolei


Auftaktveranstaltung am 08.09.2015 in Ulan Bator


Octocopter


Flugsteuerung


Panoramen


Transport Octocopter


Exkursionsteilnehmer

Projektleiter: Prof. Dr. rer. nat. Martin Oczipka

Kontakt: Dipl.-Ing. Bettina Bruschke, MSc (GIS) Christiane Richter

Monitoring mit innovativen Methoden in der Mongolei: IGB und HTW erarbeiten ein nachhaltiges Umweltmonitoringsystem für die Flussauen. 

Aktuell: Exkursion 2016:

Wissenschaftler der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB) erforschen im Rahmen des BMBF Projektes MOMO-III, wie die Wasserqualität und Bewirtschaftung der gefährdeten Wasserressourcen in der Mongolei verbessert werden kann.
Das Verbundprojekt „Integriertes Wasser Ressourcen Management in Zentralasien: Modellregion Mongolei, Phase III (MoMo III)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,9 Mio. Euro gefördert. Es ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme „Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)“ im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“.
Der Industrialisierungsgrad der Mongolei steigt ebenso wie der Ressourcenbedarf der dort lebenden Bevölkerung. Bergbau, Industrie und Weidewirtschaft gefährden vielerorts Grundwasser und Oberflächengewässer. Besonders stark davon betroffen ist das Kharaa-Flussgebiet im Norden der Mongolei, das deshalb als Modellregion für das Projekt „Integriertes Wasserressourcen-Management in Zentralasien“ ausgewählt wurde.

Gemeinsam mit mongolischen Partnern wird daher ein innovatives, fernerkundlich basiertes Monitoring-System der durch Überweidung und Schädigung der Ufervegetation gefährdeten Flussauen aufgebaut.

Dieses Jahr Stand neben der Datenerhebung die Ausbildung der Mitarbeiter und Studenten der beteiligten Institutionen und die Koordination der langfristigen –über die Laufzeit des MoMo-Projektes hinaus- akademischen Austausch im Fokus. Ein Austausch von Studierenden der HTW Dresden und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften ist nun jederzeit vor allem für Praktika möglich.

Es wurden ebenfalls zahlreiche Befliegungen mit der HTW Kleindrohne durchgeführt. Da im Quellgebiet des Kharaa der Permafrost von entscheidender hydrologischer Bedeutung für die Abflussbildung ist, erfolgten in Kooperation mit  Prof. Dr. Lucas Menzel (Universität Heidelberg,   Geographisches Institut, Abteilung Hydrogeographie und Klimatologie ) Befliegungen der Untersuchungsflächen im Khentii-Gebirge.

Exkursion 2015:

Wie kann die Wasserqualität und Bewirtschaftung der gefährdeten Wasserressourcen in der Mongolei verbessert werden? Seit 2006 arbeitet ein deutsch-mongolisches Wissenschaftlerteam unter Federführung des UFZ an diesem Problem. Mit einer Auftaktveranstaltung am 8. September 2015 in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, startet nun Projektphase III (2015 bis 2018). Ziel des Kernbereichs „Umweltmonitoring“ ist der Aufbau eines nachhaltigen, fernerkundlich und GIS-basierten Monitoringsystem insbesondere für die Flussauen. Dabei ist vor allem die Vegetationsdichte und Vegetationsstruktur des gefährdeten Auenwaldes von Bedeutung. Zur Verifizierung der Ergebnisse der Analysen der Fernerkundungsdaten sollen auch Kleindrohnen eingesetzt werden, die vom Archaeocopter Projekt der HTW Dresden bereit gestellt wurden. Besonderer Wert wird bei diesem Teilprojekt darauf gelegt, lokale Behörden und Bildungseinrichtungen von Projektbeginn an zu integrieren und damit die Grundlage für eine Fortführung und Erweiterung des Systems auch nach Abschluss der Projektlaufzeit sicherzustellen. Hierzu werden während der Projektlaufzeit zahl- und umfangreiche Schulungen an den Hochschulen in Deutschland, der Mongolei und bei den lokalen mongolischen Behörden durchgeführt. In einer ersten gemeinsamen Geländekampagne vom 26.-29.8.2015 wurden erste Kartierungen der Auenlandschaften durchgeführt.

Das Verbundprojekt MoMo wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,9 Mio. Euro gefördert. Es ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme „Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)“ im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“.


http://www.mongolei-community.org/index.php/mongolchuud/180-mcss06

Weiterführende Links:

Vorhaben IWRM-Mongolei: http://www.iwrm-momo.de/index.htm

http://www.bmbf.wasserressourcen-management.de/de/111.php

Archaeocopter Projekt der HTW Dresden: www.archaeocopter.de 

Pressemitteilung des IGB: https://idw-online.de/de/news638963

 

Projektpartner:

Prof. Dr. Dietrich Borchardt, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (Projektdirektor)

PD. Dr. Jürgen Hofmann, Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei

Prof. Dr. Marco Block-Berlitz, HTW Dresden, Fakultät Informatik/Mathematik

Mongolian Academy of Sciences (MAS) 

 

Projektgebiet "Monitoring from Air" 

 

Veröffentlichungen:

Hofmann, J., Oczipka, M., Ruhtz, T., Dämpfling, H. (2015, im Druck): How could unmanned aerial systems (UAS) be used for ecohydrological and ecosystem research? Experiences of first operations with UAS in river flood plains of Northern Mongolia, In: Erforschung biologischer Ressourcen der Mongolei, Halle/Saale, Band 13.

Hofmann, J. & Oczipka, M. (2013): Monitoring from Air: First operation of Unmanned Aerial Systems (UAS) in Kharaa river basin. - Poster session during the IWRM MoMo Status Workshop: Implementing IWRM in the Kharaa Catchment▪ Ulaanbaatar, 16 to 18 April 2013.

Bildatlas


Kartenübersicht


Interdisziplinäres Projekt der Gerda Henkel Stiftung zur archäologischen Erforschung des Orchontals in der Mongolei, UNESCO-Weltkulturerbe

Bildatlas mit Orthobildern vom oberen und mittleren Orchontal,

Projektleitung:

Prof. Dr. Jan Bemman, Universität Bonn

Frank Lehmann, DLR

Manuela Kahlisch und Christian Meyer (Projektarbeit: "Konzeption und Erstellung eines Bildatlas" im Rahmen des Masterstudiums an der HTW Dresden, Fakultät Geoinformation)

Aktualisiert: 10.07.2017  |  Autor: B. Bruschke/Ch. Richter