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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Austauschpraktikum Schweiz 2018

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60
GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes
Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel
Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden
Scanning der Schwergewichtsmauer
Blick auf Schwanden und den Brienzersee

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60
GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes
Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel
Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden
Scanning der Schwergewichtsmauer
Blick auf Schwanden und den Brienzersee

GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60
GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes
Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel
Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden
Scanning der Schwergewichtsmauer
Blick auf Schwanden und den Brienzersee

Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60
GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes
Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel
Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden
Scanning der Schwergewichtsmauer
Blick auf Schwanden und den Brienzersee

Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60
GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes
Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel
Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden
Scanning der Schwergewichtsmauer
Blick auf Schwanden und den Brienzersee

Scanning der Schwergewichtsmauer

Messungsarbeiten mit der Totalstation Leica MS60
GNSS-Messung oberhalb des Bergsturzgebietes
Zieltafel für Messungen auf ein zwei Kilometer entferntes Ziel
Präzisionsnivellement zwischen Hofstetten und Schwanden
Scanning der Schwergewichtsmauer
Blick auf Schwanden und den Brienzersee

Blick auf Schwanden und den Brienzersee


25.05.2018 Michael Görke, Benedikt Jakobi und Conrad Zehrfeld berichten von ihren Erlebnissen.

Im Zeitraum vom 13. bis 26.05.2018 fand das diesjährige Austauschpraktikum mit unserer Partnerhochschule, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz, statt. Am Sonntag machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Schwanden bei Brienz, wo der erste Teil des Praktikums stattfinden sollte. Nach rund achtstündiger Autofahrt erreichten wir das Kurszentrum im Ferienlager «Riibi». Hier wurden wir bereits von neun Studierenden des sechsten Semesters der FHNW sowie unserem Kursleiter, Herrn Peter Mahler, erwartet.

Das Ziel des zweiwöchigen Blockkurses, der sich alle zwei Jahre wiederholt, besteht darin, das bergsturzgefährdete Gebiet «Schwanderbärgli» oberhalb von Schwanden bei Brienz zu überwachen. Nachdem die Messgebiete erkundet wurden, starteten wir mit einer knapp 24-stündigen GNSS-Messkampagne, um die Koordinaten einzelner Verschiebungspunkte und der Festpunkte rund um das Bergsturzgebiet zu bestimmen. Da die Messgebiete topographisch schwierig und stark bewaldet sind, können viele Punkte nicht mit GNSS bestimmt werden. Aus diesem Grund wurden im Laufe der Woche tachymetrische Messungen mit dem Leica MS60 durchgeführt, welche in Verbindung mit den GNSS-Messungen nach einer Netzausgleichung millimetergenaue Koordinaten lieferten. Zudem führten wir im Tal ein ca. zwei Kilometer langes Präzisionsnivellement durch, um die mittels GNSS gemessenen Festpunkthöhen zu überprüfen und höhere Genauigkeiten zu erzielen. Zum Abschluss der Woche konzentrierten wir uns auf eine Schwergewichtsmauer, die das Taldorf Schwanden vor möglichen Bergstürzen schützen soll. Zur Überwachung der Mauer wird seit der Messkampagne 2014 unter anderem Laserscanning genutzt. Das Scanning haben wir ebenfalls mit der Totalstation Leica MS60 durchgeführt. Die Zeit während und nach dem Scan diente zur Säuberung der Materialen und zur Planung des zweiten Teils des Praktikums, der Nachbereitung und Auswertung, an der FHNW in Muttenz.

Das verlängerte Pfingstwochenende nutzten wir für Ausflüge und Besichtigungen in und um Basel.

In der zweiten Woche erfolgte die Nachbereitung in der FHNW in Muttenz. Sämtliche Arbeiten, wie die Auswertung der GNSS- und Scandaten, Netzausgleichung, die Erstellung von Offerten für die Messkampagne 2020 und Planerstellung sowie Berichterstattung, wurden in Gruppen bearbeitet. Die Präsentation der Ergebnisse am Freitag bildete den Abschluss unseres Austauschpraktikums.

Das Projekt vereinigt in idealer Weise die Aspekte der Geodäsie (Theorie und Praxis), der Organisation (Planung, Teamarbeit und Kommunikation) sowie der Visualisierung (Internettauftritt, Pläne und Produkte für den Auftraggeber) und der Kostenrechnung (Betriebswirtschaft und Marketing). Außerdem solldieses Projekt das erlernte Wissen des Studiums auffrischen und als grundlegende Vorbereitung für die im Anschluss anstehende Bachelorarbeit dienen.