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Exkursion nach Bad Muskau 2018

HTW Studierenden vermessen UNESCO Weltkulturerbe

Unsere angehenden Vermessungsingenieure im dritten Semester haben auch dieses Jahr wieder einen Beitrag zur digitalen Bestanddokumentation des Bad Muskauer Parks geleistet. Mit dem erstellten Topographiemodell, das Wege, Baumbestand und Geländerelief abbildet, kann die Fürst-Pückler-Stiftung ihre Verkehrssicherungspflichten und landschaftspflegerischen Maßnahmen auf einem digitalisierten und technisch belastbaren Datenbestand organisieren.

Es wurden sieben Messtrupps ins Feld geschickt! Daher war die Organisation der tachymetrischen Vermessung im Park (Leitung Udo Steinborn) und die anschließende konsistente Zusammenführung und Validierung der Messergebnisse (Leitung Kathleen Schäfer) für die gesamte Seminargruppe eine komplexe Aufgabe. Am Ende müssen die Vermessungs- und Sachdaten zusammenpassen und auch mit den Ergebnissen der früheren Jahrgänge vereinigt werden.

Die einwöchige Messübung stärkt die Studierenden im Umgang mit der Messtechnik, Datenübertragung und –auswertung sowie der geometrischen und semantischen CAD-Modellierung mit dem geodätischem CAD-System „GEOgraf“. Dazu wurden Übungen und Vorlesungen durchgeführt (Christian Clemen). Der Architekt Holger Daetz von der Stiftung „Fürst- Pückler- Park“ erklärte den Teilnehmern die garten- und landschaftspflegerische Aufgaben und den kulturhistorische Kontext der Parkanlage in einem abendlichen Fachvortrag.

Auf dem Dorffest und am Lagerfeuer konnten die Studierenden etwas entspannen – aber am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 6:30 Uhr ….

 Prof. Dr.-Ing. Christian Clemen

Aktualisiert: 03.07.2019  |  Autor: A. Attrodt