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VR-Labore


Im Bereich Produktionstechnik setzt die HTW seit 2016 als eine der ersten Hochschulen Deutschlands moderne Virtual-Reality Technik im normalen Lehrbetrieb ein. Dadurch wird eine direkte, anschauliche Wissensvermittlung möglich - technische Zusammenhänge oder auch manuelle Fertigkeiten können wesentlich schneller vermitteln werden. Aktuell werden drei dedizierte VR-Labore betrieben. Zusätzlich sind klassische Labore (z.B. Elektronenstrahllabor) mit entsprechender Tracking-Technik ausgestattet worden und es wurde, gemeinsam mit der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie ein Hörsaal-taugliches Mobilsystem entwickelt.

Im Rahmen der Praktika zur Fertigungs- und Fügetechnik trainieren die Studenten beispielsweise die korrekte Handhaltung beim manuellen Schweißen in einer VR-Umgebung. Aufgrund der großen Bewegungsfreiheit moderner Systeme können damit nicht nur einfache Grundlagen geübt, sondern auch komplexe Schweißfolgen an großen Bauteilen abgebildet werden.

Weitere Forschungsaktivitäten zum VR-Einsatz betreffen die Werkstoffsimulationen, die intuitive Visualisierung von Planungsaufgaben sowie Messdaten und die Visualisierung von Molekülen und schwachen molekularen Anziehungskräften.

Als Hardware kommen aktuell mehrere Geräte auf Basis der HTC Vive zum Einsatz. Alle Systeme werden im Roomscale-Modus betrieben mit nutzbaren Bewegungsflächen bis max. 30 Quadratmeter.

VR Praktikum

Studenten im VR-Praktikum "Manuelle Schweißverfahren"

Nahaufnahme Schweißsimulator mit Mixed-Reality Sicht (Bildschirm oben)

Nahaufnahme Schweißsimulator mit Mixed-Reality Sicht (oben)

Hörsaalsystem

Prof. Kalies nutzt das mobile VR-System im Hörsaal

Einsatz des mobilen VR-Systems im Hörsaal der HTW

Aktualisiert: 14.03.2018