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HTWD meets Hebei Petroleum University of Technology Chengde, China
14.04.2026Elektrotechnik ExkursionIm März dieses Jahres folgte Herr Anton Barwich, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Elektrotechnik, im Rahmen eines akademischen Austauschs der Einladung der Hebei Petroleum University of Technology in Chengde, China. Ziel des Aufenthalts war es, Wissen auszutauschen, Einblicke in die Lehre und Forschung vor Ort zu gewinnen und gleichzeitig eine Grundlage für eine Zusammenarbeit zu schaffen. Während seines Aufenthalts übernahm er u. a. Lehrveranstaltungen für Studierende in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Die Unterrichtsinhalte umfassten Grundlagen im Bereich der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit nutzte Herr Barwich die Gelegenheit, die HTW Dresden umfassend vorzustellen. In verschiedenen Präsentationen informierte er über das Studienangebot, zentrale Forschungsbereiche sowie internationale Kooperationsmöglichkeiten. Dadurch wurde eine Grundlage für zukünftige Austauschprogramme und gemeinsame Projekte geschaffen. Darüber hinaus ermöglichte der Aufenthalt wertvolle Einblicke in das chinesische Hochschulsystem sowie in die kulturellen Besonderheiten des Landes. Die gewonnenen Erfahrungen tragen dazu bei, ein tieferes Verständnis für die akademischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort zu entwickeln. Abseits der akademischen Tätigkeiten bot sich die Gelegenheit, die Stadt Chengde und ihre Umgebung kennenzulernen. Die kulturellen Eindrücke sowie die Gastfreundschaft vor Ort trugen wesentlich zu einem positiven Gesamteindruck des Aufenthalts bei. Insgesamt stellte der Aufenthalt eine bereichernde Erfahrung dar, sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht. Die gewonnenen Erkenntnisse und geknüpften Kontakte bilden eine wertvolle Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit zwischen der HTW Dresden und der Hebei Petroleum University of Technology. Dieser Austausch kann zugleich als Erfahrungsbericht dienen, deutschen Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt in China in Erwägung ziehen, einen anschaulichen Eindruck vom Studienalltag und Leben vor Ort zu vermitteln. Bei Interesse melden Sie sich gern!

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Stärkung der Spitzenforschung und praxisnahen Lehre
07.04.2026Elektrotechnik Forschung Pressestelle TransferDie Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehen einen neuen Weg der Zusammenarbeit. Beide Einrichtungen haben am 2. April 2026 ihre erste gemeinsame Berufungsvereinbarung unterzeichnet. Im Zentrum steht eine W2-Professur für Großgeräteforschungstechnik an der Fakultät Elektrotechnik der HTWD. Die Professur ist zugleich mit der Leitung der Zentralabteilung Forschungstechnik am HZDR verbunden. Forschung und Anwendung rücken damit enger zusammen. Das Modell stärkt drei Bereiche zugleich. Es fördert exzellente Forschung, es verbessert die Praxisnähe in der Lehre und es schafft klare Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Moderne Spitzenforschung ist ohne leistungsfähige Forschungsinfrastruktur und spezialisierte Großgeräte nicht denkbar“, sagt Prof. Sebastian M. Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor am HZDR. „Mit der gemeinsamen Professur wollen wir unsere Forschungstechnik gezielt weiterentwickeln und zugleich die Zusammenarbeit mit der HTW Dresden weiter vertiefen. Sie wird dazu beitragen, hochkomplexe Forschungsanlagen in Betrieb zu nehmen und die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren noch enger mit der Praxis zu verzahnen.“ Prof. Ingo Gestring, Rektor der HTWD, ergänzt: „Die gemeinsame Berufung schafft eine Brücke zwischen anwendungsorientierter Hochschulforschung und hochspezialisierter Großgerätetechnik. Für unsere Studierenden bedeutet das einen Zugang zu hochaktuellen Forschungsthemen und direkte Einblicke in die Arbeit mit national und international relevanten Großgeräten. Zugleich entstehen neue Impulse für gemeinsame Forschungsprojekte, vor allem an den Schnittstellen von Elektrotechnik, Messtechnik und innovativer Gerätetechnologie.“ Die Besetzung der Professur steht noch aus. HZDR und HTWD suchen derzeit nach Kandidat*innen. Das Berufungsverfahren soll nach Möglichkeit bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. An der Unterzeichnung nahmen für die HTWD Rektor Prof. Ingo Gestring, Prorektorin Prof. Kathrin Harre, Dekan Prof. Ralf Collmann und Projektmanager Torsten Hänel teil. Das HZDR war vertreten durch den Wissenschaftlichen Direktor Prof. Sebastian M. Schmidt, die Kaufmännische Direktorin Dr. Diana Stiller sowie Dr. Sylvia Maus, Leiterin der Stabsabteilung Gremien, Recht und Organisation.

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HTWD baut Kooperation mit indischen Partnern aus
27.03.2026Elektrotechnik International PressestelleDafür reisten Prof. Ralf-Dieter Rogler und Prof. Julia Maria Engelbrecht von der Fakultät Elektrotechnik Anfang März nach Indien. Vor Ort führten sie Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des RV CE sowie VIT. Im Fokus standen die inhaltliche Weiterentwicklung des Studienprogramms, die Abstimmung mit den Fachbereichen sowie neue Ansätze für die Zusammenarbeit in Lehre und Studium. Ziel ist es, den bi-nationalen Bachelorstudiengang Electrical Engineering zu stärken und künftig mehr indische Studierende für ein Studium an der HTWD zu gewinnen. So soll ab dem Wintersemester 2027 eine größere Gruppe indischer Studierender an die HTWD kommen. Damit wird der Austausch zwischen beiden Hochschulen weiter intensiviert und langfristig verstetigt werden. Daneben bot die Reise Raum für den direkten Austausch mit Studierenden, sei es in Lehrveranstaltungen, Laboren oder im Deutschunterricht. Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in studentische Initiativen, etwa beim Besuch eines Hochschul-Racing-Teams, sowie Gespräche mit deutschen Studierenden vor Ort. „Indien ist ein Land voller Möglichkeiten und Gegensätze. Die Reise hat mir fachlich wie persönlich viele neue Einblicke gegeben, besonders durch den Austausch mit Studierenden und Kolleginnen und Kollegen. Die Zusammenarbeit mit dem RV College und dem VIT möchte ich in den kommenden Jahren weiter ausbauen.“, resümiert Prof. Julia Maria Engelbrecht die Reise.

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Jugend forscht Regionalwettbewerb 2026 an der HTWD: Junge Talente begeistern mit Innovationskraft
03.03.2026Elektrotechnik Forschung Informatik / Mathematik Maschinenbau VeranstaltungAm 28. Februar 2026 war die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) Gastgeberin des Regionalwettbewerbs von Jugend forscht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Region präsentierten ihre Forschungsprojekte und stellten sich dem Urteil der Fachjury. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität, Neugier und Mut die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und neue Wege beschreiten. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften steht die HTW Dresden für Forschung, die im echten Leben etwas bewirkt. Unsere Stärke liegt darin, Ideen schnell in die Anwendung zu bringen, direkt in die Region. Uns ist wichtig, dass aus guten Ideen Lösungen werden, die Menschen helfen, mit denen man Geld verdienen kann und die hier vor Ort etwas verändern. Genau deshalb freuen wir uns, den Regionalwettbewerb Ostsachsen auszurichten“, so die Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, Pro. Kathrin Harre in ihrem Grußwort. Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorien In den verschiedenen Fachgebieten – darunter Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik – wurden herausragende Projekte ausgezeichnet. Dabei qualifizieren sich die Erstplatzierten für den Landeswettbewerb. Alle Teams überzeugten die Jury mit wissenschaftlicher Tiefe, Kreativität und gesellschaftlicher Relevanz. Sonderpreis der HTWD für „Praxisnähe und Transfer“ Ein besonderes Highlight war die Verleihung des HTWD-Sonderpreises für „Praxisnähe und Transfer“. Dieser ging an Emilia Scholz vom Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Kamenz für ihr Projekt „Kontaktlose Detektion von Gasblasen in Flüssigmetallen“. Mit ihrer Arbeit zeigte sie eindrucksvoll, wie anwendungsorientierte Forschung bereits im Schulalter auf hohem Niveau betrieben werden kann. Überreicht wurde der Preis von der Prorektorin Prof. Kathrin Harre. Emilia Scholz erhielt einen Gutschein für einen Workshop an der HTWD sowie einen HTWD-Hoodie als Anerkennung für ihre Leistung. Engagement aus der Fakultät Informatik/Mathematik ausgezeichnet Auch das Engagement unserer Hochschulangehörigen wurde gewürdigt: Frank Henschel (Fakultät Informatik/Mathematik) betreute ein Team des Pestalozzi-Gymnasium Heidenau beim Projekt „Umweltmonitoring auf einer Grünbrücke“. Für seine fachkundige Unterstützung wurde er mit dem Betreuerpreis ausgezeichnet. Ein vielfältiges Rahmenprogramm Neben dem Wettbewerb selbst bot die HTWD gemeinsam mit den Patenunternehmen Wandelbots, SachsenEnergie und KLA-Tencor ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für Teilnehmende und Gäste. Dazu gehörte eine Führung durch die Labore der Fakultät Informatik/Mathematik sowie den Makerspace Lab X der Hochschule mit Dr. Robert Ringel, immersive Entspannungsangebote mit Prof. Georg Freitag, die es ermöglichten, zwischen Jurygesprächen und Präsentationen neue Energie zu tanken, sowie ein Informationsstand zur Studienorientierung. Dort stellten Christian Friebel und Tobias Gottfried vom HTWD Schülerlabor die verschiedenen Studiengänge, Praxisprojekte und beruflichen Perspektiven an der Hochschule vor. Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und freuen uns darauf, einige von ihnen vielleicht schon bald für ein Studium an der HTWD begrüßen zu dürfen.

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Projektstart DeLiQuaT: Deterministische Lichtquellen für Quantentechnologien
18.02.2026Elektrotechnik Forschung PressestelleQuantentechnologien wie Quantenkommunikation oder Quantum Computing nutzen gezielt die Gesetzmäßigkeiten der Quantenmechanik, um beispielsweise eine abhörsichere Informationsübertragung oder hochkomplexe Berechnungen mit deutlich geringerem Ressourcenaufwand als bei klassischen Systemen zu ermöglichen. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die kontrollierte Erzeugung und Detektion einzelner Lichtteilchen, sogenannter Photonen. Hier setzt das Projekt DeLiQuaT an. In einem sächsischen Forschungskonsortium mit den Partnern Fraunhofer IIS, Fraunhofer ENAS sowie den Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz werden Schlüsselkomponenten für quantentechnologische Systeme untersucht und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte Quantum Dots, winzige Nanokristalle eingebettet in Halbleiterstrukturen, die gezielt einzelne Lichtteilchen (Photonen) erzeugen können, sowie hochempfindliche Lichtdetektoren, die nicht nur Licht registrieren, sondern genau zählen können, wie viele Photonen auf sie treffen. Teilprojekt an der HTWD An der HTWD wird das Projekt von Professor Kay-Uwe Giering von der Professur für Mikrosystemtechnik/ Mixed-Signal-Entwurf geleitet. Im Rahmen des Projekts werden zwei wissenschaftliche Mitarbeitende für eine zunächst zweijährige Laufzeit beschäftigt. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem die statistische Analyse elektrischer Signale von Einzelphotonendetektoren zur Verbesserung der Photonenzahlauflösung sowie die Integration der entwickelten Komponenten in quantentechnologische Demonstratoren. Diese Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IIS in Dresden. Ziel von DeLiQuaT ist es, hochpräzise und zuverlässige Lichtquellen für Forschung und Industrie zu entwickeln, diese in reale Quantensysteme zu integrieren und neues Know-how bereitzustellen, das den Transfer von Quantentechnologien in die Praxis erleichtert. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen kofinanziert.

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Technikwoche 2026: 85 Jugendliche nutzen die Winterferien um Hochschulluft zu schnuppern
17.02.2026Bauingenieurwesen Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleMit insgesamt 22 Angeboten und Workshops bot die Technikwoche ein breites fachliches Spektrum. Beteiligt waren die Fakultäten Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Informatik/Mathematik, Landbau/Umwelt/Chemie und Maschinenbau. Das Programm ermöglichte den Schülerinnen und Schülern Einblicke in unterschiedliche Studienrichtungen und Berufsfelder. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich ihr Programm individuell zusammen und kombinierten verschiedene Themenbereiche. Auf dem Programm standen unter anderem das Vermessen des Sonnensystems, Experimente in der Virtual Reality, Einblicke in die chemische Forensik und Pflanzenanalysen im Labor. Weitere Angebote reichten von Bauingenieurwesen mit Minecraft über Programmieren mit Python bis zur Abiturvorbereitung im Fach Chemie. Neben den fachlichen Inhalten konnten die Teilnehmenden Hochschulluft schnuppern: Sie besuchten gemeinsam die Mensa und arbeiteten im Makerspace der HTW Dresden. Was den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besonders gefiel, waren der hohe Praxisbezug, die Arbeit in kleinen Gruppen sowie die persönliche und kompetente Betreuung. Zukunft im Blick – Angebote zur Studienorientierung Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte und Eltern beim Thema Studien- und Berufsorientierung ganzjährig. Einen Überblick der Angebote gibt es unter www.htw-dresden.de/studium/vor-dem-studium/angebote-zur-studienorientierung . Eine weitere Gelegenheit die HTW Dresden und ihr Studienangebot kennenzulernen, bietet sich am 9. Mai 2026 zum Campustag.

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Langer EMV-Technik: Eine (ungewöhnliche) Exkursion
17.02.2026Elektrotechnik ExkursionBesuche bei Technologie-Firmen gehören an der HTW Dresden zum Studienablauf und zum akademischen Leben. Am 20. Januar 2026 besuchten Studenten und Mitarbeiter der Fakultät Elektrotechnik die Langer EMV-Technik GmbH in Bannewitz. Nach kurzer Fahrt, Bannewitz grenzt an Dresden, werden wir auf dem Firmengelände begrüßt. Statt Glas-Beton-Bauten umgeben uns denkmalgeschützte Gebäude eines ehemaligen Landgutes. Der firmeneigene Vortragsraum bietet Aussicht auf das Schloss Nöthnitz. Ist das eher ein Ort für entspannte Kulturabende? Beim Blick durch die Fenster der Entwicklungsabteilung ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Hier wird Technik entwickelt, mit der asiatische Chiphersteller die Störfestigkeit ihrer neuen Schaltkreise überprüfen. Elektromagnetische Verträglichkeit umfasst die Messung unerwünschter Emissionen und die Prüfung der Störfestigkeit elektronischer Geräte und Anlagen. Dem Aufspüren von Störungsursachen dienen elektrische und magnetische Feldsonden, die hier entwickelt, gefertigt und weltweit vertrieben werden. Im Vortragsraum wird die Exkursion zum praktischen Lehrgang. Jeder Teilnehmer sitzt am eigenen Arbeitstisch; ausgerüstet mit Versuchsbaugruppe, Störgenerator und Prüfsonde. Man kann die praktischen Prüfmethoden gleich selbst nachvollziehen. Herr Uhle-Wettler demonstriert, wie erstaunliche weit Störungen durch Netzleitungen oder einfach durch den Raum übertragen werden. Regelmäßige Fortbildungen gehören schon immer zum Firmenkonzept von Langer. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wird im „Messkeller“ die Aussendung von Störsignalen durch Leitungen demonstriert, wobei das Sandsteingewölbe gleich als Abschirmwand dient. Wir möchten uns bei den Kollegen des Unternehmens bedanken, das heute in 2. Generation von Frau Katja Langer geführt wird. Mehr über die Langer EMV-Technik GmbH gibt es beim Wissenschaftlichen Seminar der Fakultät ET am 14. April 2026 zu erfahren. Hier wird Herr König das Unternehmen an der HTW vorstellen.

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Mittelspannung im Hochgebirge - Spektakuläres Seminar auf der Zugspitze
11.02.2026Elektrotechnik SeminarIm Januar 2026 fand auf dem Gipfel der Zugspitze ein zweitägiges Fachseminar zum Thema Mittelspannungsschaltanlagen statt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerd Valtin, Inhaber der Professur für Elektroenergieversorgung, bot die Veranstaltung des Weiterbildungsinstituts Haus der Technik eine umfassende Plattform für den fachlichen Austausch. Das Seminar richtete sich an Projektleiter, Planer und Instandhalter, die in ihrem beruflichen Alltag mit der Planung, dem Betrieb und der Wartung von Mittelspannungsanlagen befasst sind. Neben der Vermittlung aktueller technischer Standards und sicherheitstechnischer Anforderungen standen auch praxisnahe Beispiele aus der industriellen Anwendung im Fokus. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Energieversorgungsunternehmen und weiteren Fachbereichen nutzten die Gelegenheit, um Erfahrungen zu teilen, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Durch die Kombination aus fundierter Theorie und lebendigem Erfahrungsaustausch wurde das Seminar zu einem wichtigen Beitrag für die Stärkung beruflicher Netzwerke und den Wissenstransfer in der Elektroenergietechnik.

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Mehr Nachhaltigkeit für medizinische Schnelltests
30.01.2026Elektrotechnik ForschungMillionen Tonnen zusätzlicher Plastikabfall sind während der Corona-Pandemie weltweit entstanden. Neben Masken, Schutzkleidung und Impfutensilien hatten Schnelltests einen erheblichen Anteil daran. Diagnostische Tests werden typischerweise aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt und landen nach einmaligem Gebrauch auf dem Müll. Eine umwelt- und ressourcenschonendere Alternative bieten Tests aus biobasierten kompostierbaren Materialien. Im Projekt „BioMat“ erforscht die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) gemeinsam mit Partner*innen die Grundlagen für den Einsatz nachhaltiger Werkstoffe in der medizinischen Diagnostik. Als Anwendungsbeispiel dient ein neuartiger Point-of-Care-Test (POCT) zum Nachweis von Hepatitis D. Das Hepatitis D-Virus (HDV) löst eine chronische Leberentzündung aus, die Leberzirrhose verursachen und das Risiko für Leberkrebs steigern kann. POCT, die auch an Orten ohne Laborzugang funktionieren, könnten infizierte Personen schnell identifizieren und HDV-Diagnostik auch in Ländern mit begrenzter medizinischer Infrastruktur ermöglichen. Biobasierter Grundwerkstoff Das interdisziplinäre Verbundprojekt ist in zwei Teilbereiche untergliedert: die Entwicklung eines biobasierten Grundwerkstoffes und dessen Verarbeitungsprozess sowie die Entwicklung eines Schnelltests zur Diagnose einer HDV-Infektion. „Wir von der HTW Dresden bringen vor allem unsere Erfahrung auf dem Gebiet der Biokunststoffforschung und Sensorentwicklung ein“, erläutert Projektleiter Marc-Peter Schmidt, Professor für Konstruktion und Technologie an der Fakultät Elektrotechnik. „Die Anforderungen an das Material sind sehr hoch. Wir benötigen eine Oberfläche, die sich gut mikrostrukturieren lässt und Komponenten, die einerseits langlebig und stabil, andererseits unter bestimmten Bedingungen vollständig biologisch abbaubar sein.“ Nach Untersuchung verschiedener Materialkombinationen wurde Polybutylensuccinat (PBS) als geeigneter Werkstoff identifiziert. PBS lässt sich aus pflanzlicher Stärke gewinnen, ist gut zu verarbeiten, stabil und lagerfähig und wird in der Industriekompostierung bei 60 Grad Celsius und hoher Feuchtigkeit innerhalb von 90 Tagen fast vollständig abgebaut. Selbst auf der Deponie oder in der freien Natur findet der Abbauprozess statt, dauert dann aber länger. Elektronik in Mikrostruktur Die Herstellung der Komponenten für Schnelltests erfolgt im Spritzgussverfahren, bei dem das Material als zähflüssige Masse unter Druck in eine Form, das Werkzeug, gespritzt wird. „Gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU sowie den sächsischen Industrieunternehmen Bergi-Plast und Otto Injection Molding ist es uns bereits gelungen, den Standardprozess für die Verarbeitung von PBS zu optimieren, sodass die notwendige Abformgenauigkeit erreicht wird“, sagt Projektmitarbeiter Matthieu Fischer. „Aktuell untersuchen wir, wie sich elektrische Funktionsstrukturen auf den Grundwerkstoff applizieren lassen, was für spätere Anwendungen eine Rolle spielt. Anders als beim Hepatitis-D-Test wird beispielsweise bei der mobilen Leistungsdiagnostik im Sport elektrische Sensorik eingesetzt.“ Zur Applikation des Schaltungsdesigns, dessen Strukturen nur wenige Mikrometer messen, nutzen die Forschenden die Dickschichttechnik. Dabei handelt es sich um eine Art Siebdruckverfahren, bei dem Pasten durch ein feines Raster schichtweise aufgetragen werden und so die elektrischen Schaltkreise bilden. Mithilfe dieser Technik lassen sich Sensoren einfach und kostengünstig herstellen. Weil auch die Elektronik der Testkits biokompatibel sein soll, experimentiert Matthieu Fischer mit verschiedenen nachhaltigen Pasten. Anhand einer Teststruktur prüft er ihre Eignung sowie die technischen Anforderungen für die Herstellung der sehr kleinen und hochpräzisen Strukturdetails. Entwicklung der Reagenzien Die biologischen Reagenzien für den Virusnachweis werden in enger Zusammenarbeit von der Firma Roboscreen und dem Fraunhofer IZI erforscht und entwickelt. Dabei bringt das Fraunhofer IZI sein Know-how in der Antigenherstellung und das Unternehmen Roboscreen seine Expertise in der Entwicklung und Produktion von Reagenzien und Tests für die Labordiagnostik ein. Beide sind zudem mit den regulatorischen Aspekten sowie den Zulassungsverfahren für medizinische Produkte vertraut. Bevor kompostierbare oder recycelbare Biowerkstoffe in der Diagnostik zum Einsatz kommen können, sind noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Neben medizinischen Studien geht es dabei vor allem um die Beseitigung regulatorischer Hemmnisse. „Gegenwärtig müssen medizinische Abfälle wie gebrauchte Schnelltest der thermischen Verwertung zugeführt werden, insbesondere wenn sie Blut enthalten. Auch eine Wiederverwendung des Materials durch Einschmelzen ist nicht erlaubt“, so Marc-Peter Schmidt. „Angesichts der großen Abfallmengen, die hier entstehen, ist die Substitution der erdölbasierten Diagnostikprodukte dringend geboten.“ Das Projekt will den Weg bereiten für preisgünstige, massentaugliche, weltweit einsetzbare Schnelltestsysteme aus biologisch abbaubaren Kunststoffen – nicht nur für HDV-Test, sondern auch für weitere Diagnostikanwendungen. Unter der Leitung der HTW Dresden sind an dem Forschungsvorhaben BioMat beteiligt: Bergi-Plast GmbH, Bad Gottleuba-Berggießhübel Otto Injection Molding GmbH & Co. KG, Niederwiesa Roboscreen GmbH, Leipzig Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt. Das Projekt wurde im Juni 2024 begonnen und läuft bis Mai 2027.
