Tensegrity-Tisch

Fakultät Design

Tensegrity-Tisch

Modul D214 Dreidimensionales Repertoire - Modul, System, Struktur
Studierende: Michael Braun und Oleg Klaus
Betreuung: Prof. Bernd Neander

In diesem Modul wird reflektiert, inwieweit neben formalen auch systemische Kategorien in komplexen Formationen oder Konstruktionen, in beweglichen oder starren Stabstrukturen, Mengenverpackungen, modularen Baukastensystemen oder Umhüllungen, eine Ankoppelung dieser Spezifika  an Entwurfsprozesse mit realitätsnahen Problemstellungen offerieren. 

Die gestalterische Relevanz von zunächst theoretischen und zweckfreien Sachverhalten wird überprüft und kultiviert, um sie dann in geeignete überschaubare Projektarbeiten zu integrieren. Der Tensegrity Tisch ist eine Studienarbeit, deren Besonderheit in der Konstruktion und in der Materialverwendung liegt. Schwerpunkt der Arbeit ist eine Stabwerkskonstruktion des Untergestells, bei dem sich die Stäbe untereinander nicht berühren sollen und nur durch Edelstahlseile über Zugkräfte miteinander verbunden sind. 

Dieses bewährte Prinzip ermöglicht eine technisch und optisch interessante Konstruktion, die hohe Stabilität bei geringem Gewicht ermöglicht. Durch die freundliche und kooperative Unterstützung der Fa. Lignotube in Dresden und die Bereitstellung der innovativen „lignoTubes“ war es möglich, einen gebrauchsfähigen Prototypen in Originalgröße zu bauen.