Tutorenprogramme

Entwicklung und Überarbeitung von Tutorien

Sie möchten an Ihrer Fakultät ein neues Tutorienkonzept entwickeln und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen oder Ihnen war der Aufwand bisher zu groß? Haben Sie bereits ein Tutorenprogramm an Ihrer Fakultät und möchten, dass es damit nun richtig voran geht? Auf diese Fragen finden wir gemeinsam Lösungen für Ihre Fakultät, denn nicht alle Tutorien sind gleich.

Die Hauptfrage ist: Wo setzt man am besten an? Je nach Ausgangslage gibt es vielfältige Möglichkeiten und Herangehensweisen, die bei der sorgfältigen Organisation und Planung eines jeden Tutoriums zu berücksichtigen sind.

B.A. Anna Pönisch

Ein Mann schaut auf eine Tafel, auf der viele Informationen abgebildet sind.
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Auf dieser Seite finden Sie nun die wichtigsten Informationen, die Sie für die Entwicklung oder Überarbeitung von Tutorenprogrammen benötigen. Hierzu werden Ihnen folgende drei Ansätze angeboten: Erarbeiten, Weiterentwickeln und/oder Evaluieren von Tutorien/Tutorenprogrammen. Selbstverständlich beraten wir Sie auch persönlich. Kommen Sie auf uns zu. Wir als Prorektorat für Lehre und Studium unterstützen Sie in allen Phasen Ihres Konzepts.

Allgemeine Informationen und einen Überblick zu diesem Projekt erhalten Sie hier.

Inhaltsübersicht

Erarbeiten, Weiterentwickeln und/oder evaluieren?

Sie haben drei Möglichkeiten der Herangehensweise. Letztlich spielen alle Sachen zusammen.   

Darstellung von drei Varianten der Entwicklung von Tutorien, die im folgenden Text näher beschrieben werden.
  • Variante A: Sie erarbeiten ein neues Tutorenprogramm für Ihre Fakultät/Ihren Studiengang und evaluieren anschließend, um dann ggf. kleinere Anpassungen vorzunehmen.
  • Variante B: Sie entwickeln ein vorhandenes Tutorenprogramm weiter.
  • Variante C: Sie möchten das bestehende Tutorenprogramm evaluieren und entscheiden sich dann, ob sie ein neues Konzept entwickeln, das vorhandene weiterentwickeln oder ob kein Handlungsbedarf besteht. 

 

In jeder der 3 Phasen können wir Sie unterstützen: Durch bereits konzipierte Evaluationsbögen; Leitfäden, die bei der Konzeptbeschreibung behilflich sind oder auch schon funktionierende Konzepte bieten Ihnen eine Orientierung.

Welche Überlegungen sind notwendig? Was genau benötigt ein jedes Tutorenprogramm?

  • Welche Probleme sollen durch das Tutorium behoben werden (Abbrecherquoten, etc.)?
  • Welche vorhandenen Tutorien gibt es bereits an bereichsnahen Fakultäten?
  • Wo könnte man anknüpfen bzw. welche fachübergreifenden Probleme könnten gemeinsam mit anderen Fakultäten gelöst werden?
  • Welche Inhalte werden vielleicht schon an anderen Fakultäten behandelt (z.B. LernRaum Mathematik)?

Wie sieht ein Konzept im Konkreten aus?

Zur Beantwortung dieser Frage stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können zum einen im Gliederungspunkt „Möglicher Aufbau eines Konzepts“ weiter unten, alle wichtigen Kernelemente eines Konzepts entnehmen.

Zum anderen gibt es bereits Erfahrungen von Fakultäten mit erfolgreich laufenden Programmen, von denen Sie profitieren können. Hierzu berichtet Prof. Dr.-Ing. Gunther Naumann in einem Interview über sein Konzept. Dieses finden Sie hier.

Zur Messung der Wirksamkeit des Tutorenprogramms empfehlen wir Ihnen die anschließende Evaluation, um evt. Anpassungen vornehmen zu können.

Was sind die nächsten Schritte?

Bei der Entwicklung Ihres Konzepts stehen wir Ihnen gerne persönlich zu Verfügung. Kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie neben der Erstellung des Konzepts auch zu weiteren Fragen, wie bspw. Aufbau und Inhalt von Tutorien, TutorInnengewinnung und -qualifizierung und unterstützen Sie bei Problemen oder Herausforderungen.

Zur Messung der Wirksamkeit und zur Feststellung eines eventuellen Weiterentwicklungsbedarfs Ihres Tutorenprogramms, empfehlen wir Ihnen die Evaluierung.

Gründe einer Weiterentwicklung gibt es viele: Bessere Verknüpfungen mit der regulären Lehre, unmotivierte Studierende oder fehlende Verstetigung im Fachbereich.

Oder möchten Sie gar Ihre Tutorinnen und Tutoren professionell weiterbilden? 

Kommen Sie gern auf uns zu, wir beraten Sie gern, wo eine Weiterentwicklung Sinn macht und wo wir Sie unterstützen können. 

Jedes Tutorium ist anders. Deshalb sammeln Sie dazu Ihre Anregungen und Erfahrungen oder bringen Sie die Ergebnisse der Evaluation einfach zum Termin mit, auf deren Grundlage dann gemeinsam gearbeitet werden kann.

Auch bei Tutorien sollte ab und an evaluiert werden. 

Über Reflexionsgespräche mit den Tutorinnen oder Tutoren oder mit Hilfe von Fragebögen, die an die Teilnehmer/innen ausgegeben werden, können Rückschlüsse auf die Wirksamkeit von Tutorenprogrammen gezogen werden. 

Dazu steht Ihnen ein Fragebogen zur Verfügung, der Ihnen hilft, herauszufinden, wie das Tutorium bei den Studierenden ankommt. Dieser kann in ausgedruckter Form in den Tutorien ausgeteilt, in 5 Minuten beantwortet und anschließend von Ihnen ausgewertet werden. In diesem werden demografische Daten, die Gründe an der Teilnahme und Bewertungen einzelner Methoden abgefragt. Ebenso wird auf Verbesserungswünsche eingegangen. Da die Auswertung einer Print-Variante des Fragebogens zeitaufwändiger ist, werden wir Ihnen in den nächsten Wochen einen elektronischen Fragebogen zur Verfügung stellen, den Sie nach Belieben verwenden und auswerten können.

Möglicher Aufbau eines Konzepts

Auf folgende Bereiche sollte eingegangen bzw. sollten diese Punkte vor einer Einführung betrachtet werden:

  • Ausgangslage mit Problem- bzw. Zielstellung
  • Nennen der Zielgruppe
  • Beschreibung der Inhalte
  • TutorInnengewinnung und -qualifizierung (Wann und Wie?)
  • Art und Umfang der Tutorien und wo setzen diese an? (1. Semester, kontinuierlich)
  • Wo, wann und in welcher Regelmäßigkeit soll das Tutorium stattfinden? (fester Tag und fester Raum), um die Mehrbelastung der Studierenden einzukalkulieren, sollte das Tutorium inhaltlich und organisatorisch integriert werden.
  • Didaktische Mittel/Methoden
  • Bewerbung des Tutorenprogramms (Wann, Wie und welche Kanäle?)
  • Durchführung von Evaluationen (Wann und Wie?)
  • Geeignete Rahmenbedingungen (Austausch der TutorInnen untereinander/mit Verantwortlichen; Rückkopplung der TutorInnen zu StudiendekanInnen und Lehrenden; qualifizierte Ansprechperson für die TutorInnen einplanen)

Bei konkreten Fragen zu Ihrem Konzept kontaktieren Sie uns einfach und wir beraten und unterstützen Sie mit hilfreichen Tipps angepasst auf Ihren Fachbereich.

In welchen Punkten können wir Sie unterstützen?

  • Beratend: Die Konzeption und Koordination der Qualifizierungsangebote von TutorenInnen erfolgt in möglichst enger Verzahnung der Koordinatorin des Tutorenprogrammes mit den jeweiligen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen und kann so auf die jeweiligen Bedarfe hin abgestimmt werden.
     
  • Bei der TutorInnengewinnung: Durch gezielte Ansprache zu passenden Veranstaltungen, über Social Media und einer speziell für Studierende eingerichteten Webseite mit dem Ziel Studierende über das Tutorenprogramm an der HTW Dresden zu informieren. 
     
  • Bei der TutorInnenqualifizierung: Mit Hilfe ausgewählter Schulungen und Workshops aus dem Angebot des Studium Integrale können Ihre Tutoren und Tutorinnen Lehraufgaben erfolgreich und zu allseitiger Zufriedenheit umsetzen.

Ihren Wunsch an das Tutorenprogramm

Haben Sie Wünsche, Anregungen oder möchten Sie sich einfach nur äußern? Wir sind gerne für Sie da, sprechen Sie uns an!

Kontakt

B.A. Anna Pönisch
Raum A 311
Tel.: +49 351-462 2016
anna.poenisch(at)htw-dresden.de

Tipps und Tricks

Sie planen ein Tutorium für das nächste Wintersemester? In der Checkliste für Organisatoren finden sie eine mögliche zeitliche Abfolge, an der Sie sich orientieren können. 

 

Weitere Informationen

  • Es gibt bereits Erfahrungen von Fakultäten mit erfolgreich laufenden Programmen, von denen Sie profitieren können. Hierzu berichtet Prof. Dr.-Ing. Gunther Naumann in einem Interview über sein Konzept. Dieses finden Sie hier.