Snapshots

Überblick

Mit Hilfe der integrierten Snapshot-Technologie werden auf unserem NetApp-Fileserver regelmäßig zu festgesetzten Zeitpunkten (zur Zeit alle 2 Stunden zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr) Abbilder der Filesysteme des Fileservers erzeugt. Snapshot-Kopien können sehr effizient erstellt werden, da nur die Änderungen des Filesystems auf Blockebene geschrieben werden. Snapshots sind schreibgeschützt. Der Nutzer kann versehentlich gelöschte oder veränderte Dateien selbst wieder herstellen, indem er Kopien dieser Dateien selbst aus dem Snapshotverzeichnis zurückspeichert. Die Generationen dieser Dateien haben den Stand des Erstellungszeitpunkts der Snapshots. Die Snapshots stellen also ein Online-Backup der Daten dar und ermöglichen nutzergesteuerte Restores.

Snapshots werden täglich  alle 2 Stunden zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr erzeugt und 2 Tage gespeichert. Für die Tage 3 bis 7 der 1. Woche ist jeweils nur noch die 0:00 Uhr - Sicherung verfügbar, für die 2. bis 4. Woche jeweils nur noch eine Wochensicherung.

Nutzung der Snapshots unter Windows

Screenschot Datei Eigenschaften

Voraussetzung: Ein Netzlaufwerk zum NetApp-Fileserver wurde bereits per Samba zugeordnet.
Nach dem Start des Explorers gehen Sie mit dem Mauszeiger auf das Samba-Laufwerk (das leere Feld rechts neben den angezeigten Dateien), drücken die rechte Maustaste und klicken Eigenschaften an,

Screenshot Vorgängerversionen

Nach Auswahl von "Vorherige Versionen" erscheinen die Snapshot-Verzeichnisse mit Datum und Uhrzeit. Nach Auswahl des Snapshot-Verzeichnisses und Anklicken von "Anzeigen" werden die zugehörigen Verzeichnisse und Dateien des Nutzers angezeigt. Jetzt können Sie die zu rekonstruierenden Daten auswählen und in Ihr Homeverzeichnis zurückspeichern.

Nutzung der Snapshots unter Unix

Jeder Nutzer hat in seinem Homeverzeichnis das Snapshotverzeichnis .snapshot. Dieses ist versteckt und mit dem ls-Kommando (z. B. ls -lisa) nicht sichtbar. Sie können aber mit "cd .snapshot" in dieses wechseln bzw. es mit "ls -lurt .snapshot" auslisten:

Beispiel:
rob:[s9999] >ls -lurt .snapshot
total 896
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Feb 09 00:00 sv_weekly.3
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Feb 16 00:00 sv_weekly.2
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Feb 23 00:00 sv_weekly.1
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Feb 28 00:00 sv_nightly.5
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 01 00:00 sv_nightly.4
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 02 00:00 sv_weekly.0
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 03 00:00 sv_nightly.3
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 04 00:00 sv_nightly.2
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 04 20:00 sv_hourly.5
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 05 00:00 sv_nightly.1
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 05 12:00 sv_hourly.4
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 05 16:00 sv_hourly.3
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 05 20:00 sv_hourly.2
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 06 00:00 sv_nightly.0
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 06 12:00 sv_hourly.1
drwx--s--x 126 userx rz            28672 Mar 06 16:00 sv_hourly.0

Der Parameter u im ls-Kommando bewirkt, dass das Erstellungsdatum des Snapshots ausgegeben wird.

Wollen Sie einen älteren Stand einer Datei "datei1" aus dem .snapshot-Verzeichnis zurückspeichern, so kann man diese Datei mit folgendem Kommando suchen:
Bsp.: rob:[userx] >ls -lrt .snapshot/*/datei1
-rw-------   1 userx    rz            620 Mar 06 12:00 .snapshot/sv_hourly.1/datei1
-rw-------   1 userx    rz            399 Mar 06 16:00 .snapshot/sv_hourly.0/datei1

und mit diesem Kommando zurückspeichern:
cp -p .snapshot/sv_hourly.1/datei1 datei1.restore .

Wenn Sie in das .snapshot-Verzeichnis wechseln, sollten Sie beim Kopieren nur absolute Pfade angeben.