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Aktuelles

Öffentliche Vorträge im Rahmen des Bachelor- /Fachseminars (LUb22) des Studiengangs "Umweltmonitoring"

Im Sommersemester 2017 findet im Rahmen dieser Lehrveranstaltung eine Vortragsreihe zu vielfältigen Themen aus dem Umweltbereich statt. Dabei werden neben Untersuchungen im Rahmen von Bachelorarbeiten auch Ergebnisse aus Forschungsprojekten vorgestellt. Alle Interessenten sind herzlich dazu eingelanden und können ohne Voranmeldung an den Seminaren teilnehmen.

Die Veranstaltung findet immer dienstags im kleinen Hörsaal (PN 106) statt.

Termine und Themen der Vorträge

Datum Uhrzeit Name Thema
25.04.17 15:10Uhr Dr. Matthias Nuß Das sächsische Schmetterlingswiesenprojekt - Rückblick auf die ersten zwei Projektjahre
02.05.17 17:00Uhr Christoph Hein Strategien zum Schutz wandernder Tierarten am Beispiel der Zugvögel im Mittelmeerraum (Italien, Zypern)
09.05.17 15:10Uhr Frau Dr. Hänel Populationsstützung und Wiederansiedlung als Artenhilfsmaßnahme: Crepis mollis als Beispiel aus dem E+E Projekt Grünlandverbund Oelsen
09.05.17 17:00Uhr Frau Pönitz Auenrenaturierung durch den Biber - GIS-basierte Ermittlung von Vorrangflächen an Gewässern 2. Ordnung im Landkreis Mittelsachsen
16.05.17 15:10Uhr Frau Labitzke, Prof. Jentzsch Lausfliegen als Ektoparasiten und Phorenten
23.05.17 15:10Uhr Herr Gerber Erfahrungen und Ergebnisse mit Kleindrohnen bei der Erhebung tierökologischer Daten am Beispiel der Wasservögel
13.06.17 15:10Uhr Dr. Martin Neruda (Usti nad Labem) Erosionsschutz im Agrarbereich unter Berücksichtigung der Gewässerrenaturierung

Interessiert an „grünen Studiengängen“ am Standort Dresden-Pillnitz?


Besuchen Sie uns auf der agra 2017 in Halle 2, Stand D 19.

Unsere MitarbeiterInnen beantworten Ihre Fragen zum Studium in Pillnitz.

 

Das Gesamtprogramm der Landwirtschaftlichen Fachmesse finden Sie unter:

http://www.agra2017.de/programm.php

Gewächshaustage der offenen Tür im März 2017


Am ersten Wochenende im März diesen Jahres (04./05.03.2017) finden die Tage der offenen Tür bei unseren  Lehr- und Versuchsgewächshäusern in Pillnitz unter dem Motto "Pflanzen brauchen/spenden Ruhe" statt. Die Gewächshäuser sind an diesem Wochenende von 10 - 17 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

UniBörse – der Hochschultag im Landkreis am 12. November 2016


Bereits zum 5. Mal veranstaltet das Landratsamt am 12.11.2016 die UniBörse in Dippoldiswalde.

So bietet sich am 12. November 2016 von 10:00 bis 13:00 Uhr im Glückauf-Gymnasium in Dippoldiswalde wieder Studieninteressierten, Eltern und Lehrern die Chance, sich rund um Studienmöglichkeiten, Voraussetzungen, Finanzierungsmöglichkeiten oder zukünftige berufliche Einsatzbereiche im Landkreis zu informieren. Auch die HTW-Dresden stellt in diesem Rahmen ihre Studiengänge vor.

Auf der UniBörse werden aber nicht nur Studieneinrichtungen aus ganz Sachsen vorgestellt, sondern die Messe ermöglicht auch regionalen Unternehmen, direkt in Kontakt mit den Fach- und Führungskräften von morgen zu kommen.

Ringvorlesung „Innovationen – interdisziplinär und praxisnah“


In der Ringvorlesung „Innovationen – interdisziplinär und praxisnah“ wird das Thema aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchtet. In 13 Vorträgen stellen Professorinnen und Professorenen aller Fakultäten der HTW Dresden Innovationen vor, die ihre Fakultäten prägen und/oder Ergebnis aktueller Forschungsarbeiten sind.

Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 2016/17 jeden Montag 17.00 bis 18.30 im Raum Z 107 im Zentralegebäude der HTW Dresden, Friedrich-List-Platz 1 statt.

Weitere Informationen zu den Vortragsthemen und zur Anmeldung finden Sie unter diesem Link:

https://www.htw-dresden.de/studium/studierende/studium-integrale/ringvorlesung.html

 

 

Buchtipp - Neuerscheinung: Die räumliche Wirkung der Landschaftsplanung. Evaluation, Indikatoren und Trends - W. Wende, U. Walz (Hrsg.)


Wo genau steht die örtliche Landschaftsplanung in Deutschland heute eigentlich? Rund 75 % der Kommunen besitzen einen Landschaftsplan. Kann die Landschaftsplanung bereits Erfolge vorweisen? Wie war die bisherige Steuerungswirkung eines Landschaftsplans? Wo genau entfalten die Landschaftspläne auch tatsächlich räumliche Wirkung? Diese Leitfragen beschäftigt ein ausgewähltes Autorinnen- und Autorenteam der verschiedensten Forschungseinrichtungen in Deutschland.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

Lange Nacht der Wissenschaften am 10. Juni 2016

Unter dem Motto „Staunend durch die Nacht“ zeigt die HTW Dresden am 10. Juni Wissenswertes, Unterhaltsames und manch Erstaunliches aus Forschung und Lehre.

Am Campus in Pillnitz gibt es im Rahmen des Grünen Forums zahlreiche Veranstaltungen zu den Themen Natur, Umwelt und Landwirtschaft. Anlässlich des Pillnitzer Themenjahres Der Gärtner des Maharadschas. Ein Sachse bezaubert Indien« verwandelt sich der Innenhof mit Sitarmusik, prachtvollen Blumenmustern (Rangoli) und exotischen Köstlichkeiten in einen indischen Garten.

Das gesamte Programm an der HTW Dresden: www.htw-dresden.de/lndw

Tag der offenen Tür am 09.04.2016


Die Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie begrüßt am Samstag den 09.04.2016 Studieninteressierte am Campus in Pillnitz sowie am Friedrich-List-Platz (Chemieingenieurwesen) zum Kennenlernen unserer Studiengänge.

Weitere Informationen und den genauen Programmablauf finden Sie hier.

Aufruf zum Wettbewerb "Der Gärtner des Maharadschas"

Auf dem Campus der Fakultät LUC in Pillnitz, im Innenhof zwischen Pillnitzer Platz 1 und dem Hörsaalgebäude sollen die beiden Pflanzbeete für temporäre Bepflanzungen, die rechts und links an die Rasenspiegel anschließen, zu dem Themenjahr im Pillnitzer Schlosspark als Sommerpflanzung nach indischen Vorbild der Rangoli gestaltet werden.

Der Aufruf richtet sich an alle Studierenden der Fakultät LUC und die Fachschüler des LfULG.

Wettbewerbsbeiträge können bis zum 29.01.2016 um 16 Uhr im Dekanat eingereicht werden.

Detailierte Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Lange Nacht der Wissenschaften am Freitag dem 03.07.2015


Das Kuh Mobil: Von Futter über das Melken bis hin zur Liegebox und „Wellness“ für die Kuh zeigt der Kuh Mobil-Anhänger all das auf knapp 10 Quadratmetern. Ein echtes Fangfressgitter, eine Kuhbürste & Co. lassen ein authentisches Stallfeeling aufkommen.

Der Campus in Pillnitz lädt dabei im Rahmen des Grünen Forums wieder zu Veranstaltungen zu den Themen Natur, Umwelt und Landwirtschaft ein. Die Besucher können u.a. auf Fledermaussuche im Schlosspark Pillnitz gehen, ein dreidimensionales Computermodell ihres Traumgartens erstellen, das Invitro-Labor besichtigen und das Kuh Mobil (siehe Foto) besuchen.

Das vollständige Programm zu den Veranstaltungen am Campus Pillnitz finden Sie hier.

Das gesamte Programm der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften 2015 finden Sie unter:

www.wissenschaftsnacht-dresden.de/programm/

Ausschreibung zur Wahl der 19. „Sächsischen Blütenkönigin“


18. Sächsische Blütenkönigin, Cathrin I.

Zum 19. Mal möchten wir als Landesverband „Sächsisches Obst“ e.V. gemeinsam mit der Stadt Mügeln und freundlicher Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft die  „Sächsische Blütenkönigin“ am 02. Mai 2015 in 04769 Mügeln OT Sornzig zum Blütenfest krönen. Für die Königin ist ein Preisgeld von 500,00 € ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 19. April 2015.

Nähere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

Pillnitzer Gewächshaustage mit Ausstellung „Pflanzen und ihre Verwendung“


Am Wochenende 7./8. März 2015 laden die im „Grünen Forum Pillnitz“ zusammen arbeitenden Einrichtungen zu den „Pillnitzer Gewächshaustagen“ ein. Jeweils von 10 bis 17 Uhr sind die Lehr- und Versuchsgewächshäuser an der Lohmener Str. 10 in Dresden-Pillnitz geöffnet. Beteiligt sind das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW), das Julius Kühn-Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst (JKI) und der Schlosspark Pillnitz.

Im Mittelpunkt steht diesmal die Ausstellung „Pflanzen und ihre Verwendung“. Die Pillnitzer Fachschüler haben Präsentationen vorbereitet, die die verschiedenen Verwendungen von Pflanzen darstellen. In 22 Einzelpräsentationen stellen die zukünftigen Meisterinnen und Meister in Einzelpräsentationen beispielsweise sehr anschaulich die Verwendung von Pflanzen als Küchenkräuter, „Vitaminpille“, als Saft oder Schaumwein vor. Es werden auch Beiträge zu Balkongemüse und zur gesundheitsfördernden Wirkung von Pelargonien, Sanddorn und Aronia gestaltet.

Die Gruppe der Technikerinnen und Techniker stellt in ihrem Beitrag die Gestaltung des gärtnerisch gepflegten Grabfeldes auf der Landesgartenschau in Oelsnitz/Erzg. vor.

Die Pillnitzer Gewächshaustage sind gleichzeitig Tage der offenen Tür in den Lehr- und Versuchsgewächshäusern der beteiligten Institutionen im Rahmen des Grünen Forums Pillnitz. Zu sehen sind bei der HTW Versuche zum Tomaten- und Paprikaanbau in modernen, ressourcensparenden Gewächshaussystemen. Das LfULG präsentiert alte und neue Frühjahrsblüher sowie üppig blühende Sortimente Alpenveilchen. Bei Beet- und Balkonpflanzen für die kommende Saison geht es um internationale Neuzüchtungen und ein Projekt zur Reduzierung des Phosphoreinsatzes im Zierpflanzenbau. Das JKI zeigt Veredlungstechniken bei der Vermehrung von Obstgehölzen und erläutert den Einfluss von Unterlagen auf die Entwicklung von Bäumen. Sanddorn wird mit seiner vielfältigen Verwendung nicht nur in der Garten- und Landschaftsgestaltung, sondern auch in der Ernährung, Medizin oder Kosmetik vorgestellt. Wissenswertes erfahren die Besucher über Wild- und Zieräpfel und den Ablauf der Kreuzungen bei der Erdbeere.

Das „Grüne Forum Pillnitz“ bietet für den Gartenbau berufliche Qualifikationsmöglichkeiten vom Orientierungspraktikum bis zur Dissertation. Jeder Auszubildende für einen gartenbaulichen Beruf in Sachsen kommt zu Kursen nach Pillnitz, an den Fachschulen des LfULG werden Wirtschafter/Meister und Techniker ausgebildet und die HTW bietet Studiengänge zum Bachelor und Master für die grüne Branche an. Auch dazu wird informiert.

Der Eintritt ist frei. Die Haltestelle „Lohmener Straße“ der Buslinie 63 befindet sich unmittelbar vor den Lehr- und Versuchsgewächshäusern. Parkplätze sind vorhanden.

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Matthias Jentzsch am 03.02.2015 Studiengang Umweltmonitoring Lehrstuhl Biodiversität/Naturschutz


Die Antrittsvorlesung stand unter der Überschrift „Artenkenntnis und Naturschutz“ und behandelte insbesondere den seit einigen Jahren deutlich festzustellenden Rückgang an Expertinnen und Experten mit fundierten Artenkenntnissen in Bezug auf Pflanzen und Tiere. Frobel und Schlumprecht bezeichneten diesen Effekt in ihrer Studie aus dem Jahr 2014 als Erosion der Artenkenner. Dieses Dilemma umfasst die Fähigkeit, Arten sicher bestimmen zu können, sie taxonomisch einzuordnen, ihre Ansprüche an den Lebensraum zu benennen und so letztlich den Platz der Spezies im Naturkreislauf darzustellen.

Neben den Naturkunde-Museen, Hochschulen mit botanischer, zoologischer und/oder ökologischer Ausrichtung sowie den Umweltbehörden und von diesen beauftragten Planungsbüros waren und sind es vor allem ehrenamtlich tätige Experten, die bislang die Informationen lieferten, welche Arten wo in welchem Umfang vorkommen und wie sich deren Bestände tendenziell entwickeln.

Und gerade hier ergab die eingangs zitierte Studie, dass ein Rückgang der Artenkenner in den letzten 20 Jahren um 21 % festzustellen ist und diese Zahl in Zukunft drastisch anwachsen wird, weil zur Zeit noch vornehmlich ältere Experten aktiv sind. Aber bereits aktuell sind nur 7, 3 % der heutigen Artenkenner jünger als 30 Jahre und – an dieser Stelle sei dies besonders kritisch angemerkt – Schulen und Universitäten generieren kaum noch Nachwuchs.

Was für manchen als Steckenpferd daherkommt, hat aber praxisrelevante Folgen und insbesondere ökologische Planungsbüros, Umweltbehörden und Fachverbände beklagen einen Mangel an Nachwuchs. Denn während auf der einen Seite die Anzahl der Art-Experten zurückgeht, erfolgte in den letzten 20 Jahren durchaus eine politische und administrative Fokussierung auf das Schlagwort Biodiversität. Hier sei zum Beispiel auf das  Übereinkommen über die biologische Vielfalt der vereinten Nationen (1992) und die daraus abgeleitet Biodiversitätsstrategie des Bundes (2007) verwiesen.

Während also ein gesellschaftlicher Bedarf an Artenkennern erkennbar ist, muss deren Anzahl als rückläufig konstatiert werden. In der Folge werden z. B. immer mehr naturschutzfachliche Gutachten ohne ausreichende oder ungenügend qualifizierte artenschutzfachliche Beiträge vorgelegt. Konkret benennen Frobel und Schlumprecht die rückgängige Dichte von Artnachweisen und Freilandkartierungen trotz fortgesetzter Intensivierung in der offenen Agrarlandschaft und im Wald, eine abnehmende fachliche Basis für die Erstellung von „Roten Listen“, Verbreitungsatlanten, Biotopkartierungen, Unterschutzstellungsanträgen sowie für die Mitwirkung in ehrenamtlichen Gremien, die weniger qualifizierte Bewertung von Landschaftseingriffen in UVPs und Eingriffsverfahren (Gutachter, Naturschutzfachbehörden, Naturschutzverbände) und – wenn es über politische Sonntagsreden hinausgeht - eine sinkende Bedeutung des Arten- und Biotopschutzes in der Öffentlichkeit und im politischen Raum, da eine versierte Lobby fehlt. Hier muss insgesamt und unbedingt gegengesteuert werden, denn nur was man kennt, kann man auch schützen.

Und so sieht Herr Prof. Jentzsch den Schwerpunkt seiner Arbeit darin, gemeinsam mit dem Lehrkörper der Fakultät Landbau/Landespflege den Studierenden die Themen Naturschutz und insgesamt die Bewahrung der Biodiversität als ein wichtige künftige Arbeitsgebiete nahezubringen und sie für die Zukunft insbesondere auch mit fundierten Artenkenntnissen als „Handwerkszeug“ auszurüsten. Er selbst kann auf diverse Publikationen u. a. zu entomologischen, ornithologischen und säugetierkundlichen Themen verweisen (siehe http://www.htw-dresden.de/pillnitz/personal/professoren/jentzsch-prof-dr-rer-nat-matthias.html) und bringt langjährige naturschutzbehördliche Erfahrungen bezüglich der Managementplanung in Fauna-Flora-Habitat-Gebieten der europäischen Union mit. Insbesondere wird es daher in seiner Lehre und Forschung um die Bewertung und Schutzwürdigkeit von Lebensräumen, die Erfassung und Bewertung der Biodiversität sowie der primären Schutzgüter mit dem Schwerpunkt auf das Schutzgebietssystem NATURA 2000 und dabei um die Einbeziehung der Begleitfauna sowie deren Indikatorfunktion gehen.

(Frobel, K. & Schlumprecht, H. (2014): Erosion der Artenkenner. – Gutachten im Auftrag des BUND Naturschutz in Bayern e.V.: 96 S., Nürnberg.)

Aktualisiert: 23.06.2017  |  Autor: G. Sprößig