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Automatisches Melksystem

Technologische Studie zum Tierverhalten und zur Arbeitsorganisation beim Einsatz von AMS (Feed First) im Großtierbestand

 

Ausgangssituation:

In einem Untersuchungsbetrieb erfolgt ein Stallneubau mit der Optimierung auf das Melkverfahren "Automatisches Melken". Aktuell wird der Tierbestand mittels FGM-Melkstand gemolken. Dadurch ergibt sich, bedingt durch den Wechsels des Melksystems, eine deutliche Veränderung im Bereich des Tierverhaltens und der Bewirtschaftung.

Die Tiere werden aktuell zu festen Melkzeiten 3x täglich gemolken - im AMS können sie dagegen ihre Melkzeit frei wählen. Daraus ergeben sich tierindividuelle Veränderungen im Tagesverlauf / Timebudget, die es zu untersuchen gilt.

Im Bereich des Managements wird z.B. die Fütterung von der derzeitigen Vorlage einer "totalen Misch-Ration" auf die Vorlage einer Grundration mit zusätzlichen Kraftfuttergaben über den Melkautomaten umgestellt. 

 

Zielstellung des Projektes:

Das Projekt umfasst zwei große Schwerpunkte - Tierverhalten und Arbeitswirtschaft.

Im Bereich des Tierverhaltens sollen u.a. die Veränderungen im Timebudget, das Verhalten an Selektionseinrichtungen sowie die Beziehung zwischen Tier und Mensch untersucht werden.

Der Schwerpunkt der Arbeitswirtschaft steht bei jedem investierenden Betrieb im Vordergrund, da er entscheident für die Wirtschaftlichkeit ist. Deshalb ist die Schwachstellenanalyse während der Eingewöhnungsphase und die Erfolgskontrolle unausweichlich. Um die Arbeitswirtschaft allumfassend beurteilen zu können, werden folgende Arbeitskomplexe analysiert:

  • Futtervorlage/ Futtertischmanagement,
  • Entmistung und Einstreu im Liegebereich,
  • Arbeiten im Zusammenhang mit dem Melkroboter,
  • Tierseparation/ Behandlung/ Tierbeobachtung sowie
  • Herdenmanagement.

Finanzierung:

Die Untersuchungen werden über einen Zeitraum von 9 Monaten durch die Firma DeLaval und den Versuchbetrieb gefördert.

Bearbeitung:

Prof. Dr. S. Geidel

Aktualisiert: 30.08.2016