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Nachwuchsforschergruppe bioESens

Infos zur Nachwuchsforschergruppe


Die beteiligten Hochschullehrer(innen) Prof. Göbel, Prof. Schmidtke, Prof. Naumann, Prof. Harre und Prof. Bauer (v. l. n. r.) sowie die Nachwuchsforscher der neuen bioESens-Gruppe.

Mit einem Kick-Off-Meeting am 07.08.2017 startet die Absolventenqualifizierung zur „Herstellung, Charakterisierung und Anwendung biobasierter Kunststoffe in Elektrotechnik und Sensorik – bioESens“.

Das Projekt wird mit rund 1,3 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Als Besonderheit ist der starke interdisziplinäre Ansatz zwischen den Fakultäten Landbau/Umwelt/Chemie (Prof. Harre, Prof. Schmidtke), Elektrotechnik (Prof. Bauer) und Maschinenbau (Prof. Göbel, Prof. Naumann) unter Projektleitung von Frau Prof. Harre hervorzuheben.

Das Projekt bioESens qualifiziert in einer Nachwuchsforschergruppe Absolventen von Ingenieurstudiengängen fachübergreifend für Nutzung, Konzeption, Entwicklung und Recycling von Produkten aus biobasierten Kunststoffen in elektrotechnischen Anwendungen. Es sollen neuartige Lösungsansätze für den Einsatz biobasierter Kunststoffe im Anwendungsfeld elektronischer Bauelemente entwickelt werden, die die komplette Wertschöpfungskette vom Biomaterial über dessen werkstoffliche Modifizierung und Verarbeitung, die Applikation in Elektroniktechnologien und –funktionen bis hin zu Fragen der Produktionstechnik, Anwendungsprüfung, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit umfasst.

Dabei qualifizieren sich die Nachwuchswissenschaftler nicht nur durch die fachliche und interdisziplinäre Arbeit, zum Beispiel im Rahmen einer Promotion. Mit  weiterbildenden Modulen in den Bereichen Projektmanagement und Social Skills,  ersten Erfahrungen mit eigener Lehrtätigkeit und interdisziplinärem Spezialwissen erarbeiten sich die  Ingenieurinnen und Ingenieuren gute Voraussetzungen für eine berufliche Karriere sowohl im industriellen wie auch institutionellen Umfeld. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zum Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis, bevorzugt für regionale Unternehmen und Institutionen, erschließt neue Anwendungsfelder für biobasierte Kunststoffe und ermöglicht eine interdisziplinäre Weiterentwicklung von Lehre und Forschung in Ingenieurstudiengängen.

Nachwuchsforscher


Dr. rer. nat. Annika Eisenschmidt (Vita)

Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie
(Teilprojekt Prof. Schmidtke)

Thema: Analytik, Abbaubarkeitsstudien und ökotoxikologische Bewertung neuartiger biobasierter Materialien


Daniel Firzlaff, M. Sc. (Vita)

Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie
(Teilprojekt Prof. Harre)

Thema: Anwendung von Biopolymeren in der Sensorik/Elektrotechnik


Carolin Henning, M. Sc. (Vita)

Fakultät Elektrotechnik (Teilprojekt Prof. Bauer)

Thema: Konzeptionsentwicklung zum Einsatz von nachhaltigen Materialien in starren und flexiblen elektronischen Baugruppen in umweltbewussten Produkten


Dipl.-Ing. (FH) Henry Kettwig (Vita)

Fakultät Maschinenbau (Teilprojekt Prof. Naumann)

Thema: Konkrete Anwendung von Sensorik mit biobasierten Werkstoffen in der Landwirtschaft und Entwicklungspotenziale für Piezokomposite


Anna Schmid, B. Sc. (Vita)

Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie
(Teilprojekt Prof. Harre)

Thema: Biowerkstoffe für Trägersubstrate 


Dipl.-Ing. (FH) Philipp Zink (Vita)

Fakultät Maschinenbau (Teilprojekt Prof. Göbel)

Thema: Produktionstechnische Evaluation von Biokunststoffen und Biokunststoff-Metall-Mischverbindungen

Aktualisiert: 06.11.2017  |  Autor: Prorektorat Forschung und Entwicklung