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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Bildung für Bergbau: Erste CEMEREM Konferenz in Nairobi

Beim Besuch des Nationalmuseums in Nairobi informierte sich das Team der HTW Dresden und der TU Bergakademie Freiberg auch eingehend über die Geschichte des Partnerlandes Kenia. Foto: HTW Dresden

Beim Besuch des Nationalmuseums in Nairobi informierte sich das Team der HTW Dresden und der TU Bergakademie Freiberg auch eingehend über die Geschichte des Partnerlandes Kenia. Foto: HTW Dresden


30.11.2017 Zur ersten internationalen Konferenz für Bergbau und Bildung diskutierten Mitte November in Nairobi Experten der HTW Dresden und der TU Bergakademie Freiberg mit hochrangigen Teilnehmern aus Kenia, Namibia, Südafrika, Ghana und Sambia die akademische und berufliche Bildung für den Rohstoffsektor.

Die Konferenz fand im Rahmen des Projektes Centre for Mining, Environmental Engineering and Resource Management (CEMEREM) statt, einem gemeinsamen Projekt der HTW Dresden, der TU Bergakademie Freiberg und der Taita Taveta University (TTU) in Voi, Kenia. Ziel ist der Aufbau eines Zentrums für Bergbau, Umwelt-Ingenieurwesen und Ressourcenmanagement.

Der Cabinet Sectretary for Mining (Minister) Hon. Don Kazungu betonte auf der Konferenz die Bedeutung der Bildung für den  neu entstehenden Bergbausektor im Land. Sein Ministerium habe dafür  alle gesetzlichen und administrativen Regelungen auf dem Weg gebracht. Während CEMEREM Projektleiterin Prof. Ulrike Feistel, einen Überblick über die ersten Erfolge im CEMEREM Projekt gab, stellte Dr. Helmut Blumbach, Direktor der DAAD Regionalbüros in Nairobi, das Vorhaben zur Gründung einer Deutsch-Ostafrikanischen Fachhochschule für Angewandte Wissenschaft vor. In der anschließenden Podiumsdiskussion hoben die Experten aus Politik, Hochschulen, Bergbauunternehmen und Bildungsunternehmen die Notwendigkeit einer engeren Verzahnung von Lehrplänen an Hochschulen mit den Anforderungen der Wirtschaft für eine bessere Qualifizierung der Absolventen hervor.

Prof. Hadami Boga, Vice Chancellor (Rektor) der TTU freute sich über die große Resonanz: „Wir haben mit unserer ersten CEMEREM Konferenz zum Thema Bildung für den Rohstoffsektor in Afrika einen wichtigen Meilenstein gesetzt.“ Prof. Feistel ergänzte: „Im laufenden Semester werden die neu gestalteten und völlig neuen CEMEREM Studiengänge erstmals angeboten. Damit erfüllen wir bereits heute die Anforderungen von Wirtschaft und Verwaltung an moderne Studiengänge für den Rohstoffsektor in Afrika.“

Über CEMREM

Ziele des vom DAAD geförderten Projektes sind die Einrichtung von Studiengängen, die Durchführung von Weiterbildungen im Bergbau- und Umweltbereich, die Ausstattung von Laboren, die Entwicklung von Kooperationen für Promotionen und die Schaffung von Netzwerken mit Industriepartnern in Deutschland und Ostafrika. Die HTW Dresden leitet mit Unterstützung des Projektpartners TU Bergakademie Freiberg das Projekt. CEMREM ist eines von acht Exzellenzzentren des DAAD in Afrika.

Weitere Informationen zum Projekt

Kontakt

Fakultät Bauingenieurwesen/Architektur

Prof. Ulrike Feistel