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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Nachwuchsforschergruppe zu biobasierten Kunststoffen

Die beteiligten Hochschullehrer/innen Prof. Göbel, Prof. Schmidtke, Prof. Naumann, Prof. Harre und Prof. Bauer (v. l. n. r.) sowie die Nachwuchsforscher der neuen bioESens-Gruppe.

Die beteiligten Hochschullehrer/innen Prof. Göbel, Prof. Schmidtke, Prof. Naumann, Prof. Harre und Prof. Bauer (v. l. n. r.) sowie die Nachwuchsforscher/innen der neuen bioESens-Gruppe. Foto: HTW Dresden/Peter Sebb


08.08.2017 Mit einem Kick-Off-Meeting am 7. August 2017 startete die Absolventenqualifizierung zur „Herstellung, Charakterisierung und Anwendung biobasierter Kunststoffe in Elektrotechnik und Sensorik – bioESens“.

Das Projekt wird mit rund 1,3 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds ESF finanziert und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Besonders hervorzuheben ist der starke interdisziplinäre Ansatz des Projektes. Drei Fakultäten sind an bioESens beteiligt: Landbau/Umwelt/Chemie (Prof. Harre, Prof. Schmidtke), Elektrotechnik (Prof. Bauer) und Maschinenbau (Prof. Göbel, Prof. Naumann).

Das Projekt, das unter der Leitung Prof. Kathrin Harre steht, qualifiziert in einer Nachwuchsforschergruppe Absolventen von Ingenieurstudiengängen fachübergreifend für die Nutzung, Konzeption, Entwicklung und Recycling von Produkten aus biobasierten Kunststoffen in elektrotechnischen Anwendungen. Es sollen neuartige Lösungsansätze für den Einsatz biobasierter Kunststoffe im Anwendungsfeld elektronischer Bauelemente entwickelt werden, die die komplette Wertschöpfungskette vom Biomaterial über dessen werkstoffliche Modifizierung und Verarbeitung, die Applikation in Elektroniktechnologien und -funktionen bis hin zu Fragen der Produktionstechnik, Anwendungsprüfung, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit umfasst.

Dabei qualifizieren sich die Nachwuchswissenschaftler nicht nur durch die fachliche und interdisziplinäre Arbeit, zum Beispiel im Rahmen einer Promotion. Mit  weiterbildenden Modulen in den Bereichen Projektmanagement und Social Skills,  ersten Erfahrungen mit eigener Lehrtätigkeit und interdisziplinärem Spezialwissen erarbeiten sich die Ingenieurinnen und Ingenieure gute Voraussetzungen für eine berufliche Karriere sowohl im industriellen wie auch institutionellen Umfeld. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zum Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis, bevorzugt für regionale Unternehmen und Institutionen, erschließt neue Anwendungsfelder für biobasierte Kunststoffe und ermöglicht eine interdisziplinäre Weiterentwicklung von Lehre und Forschung in Ingenieurstudiengängen.

Auch in der kommenden Runde (Projektstart im Sommer 2018) können wieder ESF-Nachwuchsforschergruppen an der HTW Dresden gefördert werden. Nähere Informationen werden in Kürze veröffentlicht. Bei zwischenzeitlichen Rückfragen wenden Sie sich gern an das Prorektorat Forschung. Ihre Ansprechpartnerin ist Ingrid Illgen (ingrid.illgen@htw-dresden.de 0351/462-3340).

 

Kontakt

Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie

Prof. Dr. Kathrin Harre

 

kathrin.harre@htw-dresden.de

Tel: 0351/462-3250