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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Projekttreffen: Kulturdialog mit der islamischen Welt

Studierende und Dozenten von fünf Universitäten aus Jordanien, Usbekistan und Deutschland besuchten im Rahmen des Projektes „Kulturdialog mit der islamischen Welt – Wirtschaftsethische Aspekte einer nachhaltigen Textilindustrie“ die HTW Dresden. Foto: HTW Dresden

Studierende und Dozenten von fünf Universitäten aus Jordanien, Usbekistan und Deutschland besuchten im Rahmen des Projektes „Kulturdialog mit der islamischen Welt – Wirtschaftsethische Aspekte einer nachhaltigen Textilindustrie“ die HTW Dresden. Foto: HTW Dresden


17.12.2018 Studierende und Dozenten von fünf Universitäten aus Jordanien, Usbekistan und Deutschland besuchten im Rahmen des Projektes „Kulturdialog mit der islamischen Welt – Wirtschaftsethische Aspekte einer nachhaltigen Textilindustrie“ die HTW Dresden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sowohl aus den Wirtschafts- als auch den Textilwissenschaften kamen, trafen sich zu einem interdisziplinären Austausch und suchten gemeinsam nach Lösungen für eine nachhaltigere Produktion von Textilartikeln. In dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekt arbeiten seit Anfang 2017 vier betriebswirtschaftliche Arbeitsgruppen an Fallstudien zu wirtschaftsethischen Fragestellungen, während zwei textile Arbeitsgruppen Prototypen für eine nachhaltigere Produktion entwickeln.

Die internationale Aufstellung und die intensive Arbeit in den multikulturellen Teams fördern nicht nur den deutsch-islamischen Dialog, sondern auch den Austausch unter den Teilnehmern der islamischen Länder. Die Studierenden arbeiten gemeinsam und nehmen an Exkursionen teil. So boten die Besuche der Moritzburg, des Fasanenschlösschens sowie der königlichen Hofschneiderei in Merseburg die Möglichkeit, traditionelle textile Praktiken und Symboliken des Gastgeberlandes und der eigenen Kultur kulturhistorisch zu reflektieren.

Das Projekt wird im kommenden Jahr mit Workshops in Jordanien, Deutschland und Usbekistan fortgesetzt. Dann sollen die entwickelten Fallstudien in Lehrveranstaltungen zu Wirtschaftsethik an den beteiligten Hochschulen integriert und die Studierenden der Partner-Universitäten durch erforschendes Lernen an diese Themen herangeführt und sensibilisiert werden. Parallel werden die entwickelten Prototypen ausgestellt und deren Nachhaltigkeit aus Sicht der jeweiligen Gastländer durch Befragungen von Studierenden bewertet. Weitere Ziele des Projekts sind die Frauen- und Nachwuchsförderung sowie die Etablierung regionaler Lehr-und Forschungsnetzwerke.

Kontakt

Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. René Thamm

rene.thamm@htw-dresden.de