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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Erfolgreiche Promotion: Software für Personenerkennung

„Schau mir in die Augen Kleiner…“ – damit der Kontakt zwischen Roboter und Mensch „persönlicher“ wirkt, hat Peter Poschmann eine neue Software für Personenerkennung entwickelt. Sie soll u.a. dem Museumsroboter „TESARO“ helfen, besser auf die Besucher einzugehen. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg

„Schau mir in die Augen…“ – damit der Kontakt zwischen Roboter und Mensch „persönlicher“ wirkt, hat Peter Poschmann eine neue Software für Personenerkennung entwickelt. Sie soll u.a. dem Museumsroboter „TESARO“ helfen, besser auf die Besucher einzugehen. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg


06.02.2018 Peter Poschmann verteidigte seine Dissertation mit dem Titel „Multi-Sensor Multi-Person Tracking on a Mobile Robot Platform“ am 1. Februar an der TU Bergakademie Freiberg.

Ein Serviceroboter, der bereits schon in Museen getestet wurde, soll auf Knopfdruck (per Touch Display) einfache Fragen von Besuchern beantworten. Damit die Interaktion zwischen Mensch und Roboter dabei so natürlich wie möglich erfolgt, braucht der Museumsroboter TESARO den direkten Blickkontakt mit den Museumsbesuchern. Möglich macht dies die neue Software von Peter Poschmann. Dabei erkennt der Roboter mit Hilfe spezieller Sensoren die Köpfe der Besucher und wendet diesen seine Augen zu. „Meine Software-Version kann auch Personen erkennen, die sich zur Seite drehen, z.B. zu einem Ausstellungsstück“, erklärt Poschmann den Vorteil seiner Neuentwicklung. 

Der Roboter wurde von der Firma MetraLabs GmbH gebaut und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) erweitert. Bereits während seines Informatikstudiums an der HTW Dresden kam Poschmann an der Professur für Künstliche Intelligenz auch in Kontakt mit dem Roboter „August der Smarte“. „Die Technologie dahinter hat mich sofort fasziniert und die Leidenschaft für die Robotik geweckt“, sagt Poschmann. Diese Faszination bringt er seit 2010 auch an der Freiberger Professur für Virtuelle Realität und Multimedia ein, die in der Initiative „Robots in Saxony (RoX)“ eng mit der HTW Dresden zusammenarbeitet. Hier wirkte er unter anderem in Projekten für Robotik unter Tage (u.a. MiningRox) mit und spezialisierte sich auf Visuelles Personentracking.

Möglich wurde dies durch eine Promotionskooperation zwischen der HTW Dresden und der TU Bergakademie Freiberg. Die Arbeit von Peter Poschmann wurde gemeinsam von Prof. Dr. Bernhard Jung, Professur für Virtuelle Realität und Multimedia in Freiberg, und Prof. Dr. Hans-Joachim Böhme, Professur für Künstliche Intelligenz an der HTW Dresden, betreut und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. 

Kontakt HTW Dresden

Fakultät Informatik/Mathematik

Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Joachim Böhme

E-Mail: boehme@informatik.htw-dresden.de

Tel.: 0351 462-2540