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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Gemeinsam international: Environmental Engineering

Dozenten, Mitarbeiter und Studenten des Masterstudienganges Environmental Engineering trafen sich, um gemeinsam über die Weiterentwicklung des Studienganges zu diskutieren. Foto: HTW Dresden/Peter Sebb

Dozenten, Mitarbeiter und Studenten des Masterstudienganges Environmental Engineering trafen sich, um gemeinsam über die Weiterentwicklung des Studienganges zu diskutieren. Foto: HTW Dresden/Peter Sebb


05.11.2018 Wie der internationale Masterstudiengang Environmental Engineering zukünftig weiterentwickelt werden kann, darüber diskutierten in der vergangenen Woche gemeinsam Lehrende und Studierende des fakultätsübergreifenden Studiengangs.

Environmental Engineering wurde 2016 als einer der ersten Studiengänge mit internationaler Ausrichtung an der HTW Dresden eingeführt. „Seitdem“, so der damalige Initiator Professor Thomas Grischek, „hat sich der Studiengang sehr gut entwickelt. Die ersten Studierenden haben ihr Studium abgeschlossen, die Bewerberzahlen sind mit über 200 Bewerbungen auf 20 Studienplätze weiterhin hoch und sowohl die Studierenden als auch die Dozenten sind außerordentlich motiviert.“

Im ersten Teil des Workshops unter Leitung von Professorin Ulrike Feistel wurden Möglichkeiten eruiert, den Studiengang auszubauen, zum Beispiel durch die Etablierung dualer Studiengänge oder den Ausbau von Wahlpflichtfächern. Auch die Ausrichtung auf verschiedene Schwerpunkte wurde diskutiert. „Eine Erweiterung der Studentenzahlen oder der Lehrangebote erfordert jedoch zusätzliche Lehrkapazitäten.“, konstatiert Prof. Feistel. „Viele, der aus sieben Fakultäten stammenden Dozenten, die derzeit am Studiengang unterrichten, würden ihre Angebote gerne ausbauen, haben jedoch derzeit nicht die Kapazität dazu.“

Die Studierenden kamen im zweiten Teil des Workshops zu Wort. Dass der Studiengang ein erfolgreiches Modell ist, zeigen insbesondere die Werdegänge der Studierenden. So berichtete Chebet, Tumwet aus Kenia über ihr Studium und ihre Masterarbeit in Zusammenarbeit mit dem Helmholzinstitut, an dem sie demnächst als Forschungsmitarbeiterin beginnen wird. Jash, Pamar kommt aus Indien und studiert im 3. Semester. Er teilte mit den Kommilitonen seine Erfahrungen als wissenschaftliche Hilfskraft an einem Forschungsprojekt zum Thema erneuerbare Energien. Die Erstsemester tauschten sich über ihre Motivation zum Studium an der HTW Dresden sowie über ihre Erwartungen an den Studiengang aus.

Gemeinsam entwickelten die Studierenden – aufbauend auf den Erfahrungen der ersten beiden Jahrgänge – einen Katalog mit Verbesserungsvorschlägen. Hier wurden Themen, wie z.B. die geringe Lehrzeit der meist einsemestrigen Module aufgegriffen. Gewünscht wurden u.a. thematische Vertiefungen, die Vermittlung von Vorwissen, die Einbeziehung von Deutsch in das Curriculum sowie eine bessere Koordination zwischen den Dozierenden.

„Die gute Atmosphäre, die angeregte und ehrliche Diskussionen sowie die Vorschläge für zusätzliche Veranstaltungen spiegeln die Philosophie des Studienganges wider: Studenten und Dozenten lernen und arbeiten gemeinsam.“, fasst Prof. Feistel den Workshop zusammen. Die Ideen und Wünsche der Studenten und Dozenten werden zeitnah bei einer Beratung mit Vertretern der Hochschulleitung, des Akademischen Auslandsamts und des Sprachenzentrums vorgestellt und in die neue Studienordnung eingearbeitet.

Wie international der Studiengang ist, zeigte sich übrigens auch kulinarisch am großen Mittagsbuffet: Die Studierenden hatten hierfür Essen wie z. B. „Egg Bhurji“ – indisches scharfes Rührei, Kheer und Alu paratha aus ihren jeweiligen Herkunftsländern vorbereitet.

Kontakt

Fakultät Bauingenieurwesen

Prof. Ulrike Feistel