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Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Neues Forschungsprojekt: Sicher in Gebäuden navigieren

Im Juli startet das Projekt „Secure Indoor Positiong System“ (SIPS) zur Entwicklung eines sicheren Systems zur Positionsbestimmung innerhalb von Gebäuden.

Im Juli startet an der Fakultät Elektrotechnik das Forschungsprojekt „Secure Indoor Positiong System“ (SIPS) zur Entwicklung eines sicheren Systems zur Positionsbestimmung innerhalb von Gebäuden.


02.07.2018 Im Juli startet das Projekt „Secure Indoor Positiong System“ (SIPS) zur Entwicklung eines sicheren Systems zur Positionsbestimmung innerhalb von Gebäuden.

Im Rahmen des Verbundprojektes zwischen der HTW Dresden und der deveritec GmbH Dresden entstehen Hardware und Software Komponenten, die es im industriellen, vor allem aber auch im kommerziellen Umfeld erlauben, gesichert innerhalb von Gebäuden zu navigieren. Das primäre Ziel des SIPS-Projekts ist es, den Nutzern die Mehrwerte der Indoor Positionsbestimmung sicher und zuverlässig bereitzustellen und die Grundlage für eine Sicherheitszertifizierung gemäß Common Criteria zu schaffen. Dabei soll besonders die Privatsphäre der Benutzer berücksichtigt werden. Am Ende wird ein Demonstrator entwickelt werden, der die angestrebten Funktionalitäten verdeutlichen soll.

Das System soll im Bereich der Medizin, dem Einzelhandel oder in Gebäuden mit erhöhter Sicherheitsstufe eingesetzt werden. In Hochsicherheitsgebäuden können in Verbindung mit modernen Authentifizierungsverfahren kundenindividuelle Rechtekonzepte mit Hilfe von SIPS sicher und effizient umgesetzt werden.

Hintergrund

Die Nutzung von Satellitennavigationssystemen (GPS) ist in unserem Alltag nahezu unverzichtbar geworden. So ist das Navigieren auf Straßen mit Hilfe des Smartphones kinderleicht geworden. Spätestens innerhalb eines Gebäudes hört dieser Komfort jedoch schlagartig auf, wenn beispielsweise ein bestimmter Raum oder das Auto in einem großen Parkhaus gesucht wird. Mit der Einführung der Ultra Wideband (UWB) Technologie ist es nun möglich, diese Lücke zu schließen und Personen oder Gegenstände ohne bestehende Sichtverbindung zum Himmel mit einer Auflösung von bis zu 10 cm zu lokalisieren. Gleichzeitig treten aber auch Fragen zu Datenintegrität, Datenschutz und Datensicherheit auf.

An der HTW Dresden wird das Projekt von Professor Matthias Henker von der Fakultät Elektrotechnik begleitet. Er beschäftigt sich in seinem Teilprojekt mit der Basisfunktionalität der Hardwarekomponenten und deren Sicherheitsaspekten.

Das Projekt wird mit rund 280.000 Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und läuft bis Ende 2020. Ziel der Förderung ist es, Verbundprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu unterstützen, um den Technologietransfer zu erhöhen.

Kontakt

Fakultät Elektrotechnik

Prof. Dr.-Ing. Matthias Henker

E-Mail: matthias.henker@htw-dresden.de