1. Hauptnavigation
  2. Inhalt der Seite

Neuigkeiten/Pressemitteilungen

Feldtag: Verändertes Klima erfordert neue Anbaustrategien

Rund 40 Landwirte, Vertriebsexperten und Wissenschaftler informierten sich zum Feldtag in Großkargen bei Meißen zu neuen Ansätzen im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau.

Rund 40 Landwirte, Vertriebsexperten und Wissenschaftler informierten sich zum Feldtag in Großkargen bei Meißen zu neuen Ansätzen im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau. Foto: HTW Dresden/Burkhard Adam


20.06.2019 Rund 40 Landwirte, Vertriebsexperten und Wissenschaftler informierten sich zum Feldtag in Großkargen bei Meißen zu neuen Ansätzen im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau.

Auf den Ackerflächen eines Landwirtschaftsbetriebes zeigten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Professur Ökologischer Landbau ihre Versuchsergebnisse zum Anbau von Soja, Ackerbohnen, Mais und Sonnenblumen und erläuterten neue Methoden zur herbizidfreien Produktion von Körnerleguminosen. Außerdem stellte Dr. Guido Lux (HTW Dresden) Anbauorte in Deutschland vor, die sich besonders für den Ackerbohnenbau eignen.

Während sich der milde Winter und die Niederschläge im Mai positiv auf den Ackerbohnenbau ausgewirkt haben, führte der kühle und feuchte Mai zu einem verzögerten Auflaufen des Sojabohnen-Saatgutes. Gerade auf kompakten Böden können hohe Niederschläge und kühle Temperaturen die Triebkraft des Soja-Saatgutes mindern. Des Weiteren wurden Projektergebnisse zu Mais in Dammkultur, mechanische Unkrautregulierung bei Sonnenblumen und herbizidfreier Anbau von Körnerleguminosen vorgestellt. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch Vorträge von Ulf Müller (Gäa e.V.) und Ulf Jäckel (Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie), die Informationen zum Sojaanbau in Sachsen lieferten. Die Veränderung der klimatischen Verhältnisse erfordert angepasste Anbaustrategien. So ist zukünftig auch der Anbau neuer Kulturen, wie zum Beispiel der Sojabohne möglich.

Die Veranstaltung fand im Rahmen von Saxony5 (Teilvorhaben Landwirtschaft und Biodiversität) statt und wurde gemeinsam mit dem Gäa e.V. und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie durchgeführt.

Zum Transferverbund Saxony5

Für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers haben sich die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau zusammengeschlossen. Der Transferverbund „Saxony5“ bündelt die Ressourcen und Kompetenzen der fünf HAW sowie von mehreren direkten Partnern. Mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit und intelligenter Vernetzung soll inhaltlich und methodisch eine neue Qualität im Transfer und somit für die Region eine nachhaltige Wohlfahrtsentwicklung erreicht werden. Saxony5 wird im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz über fünf Jahre gefördert.

Kontakt

Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie

Anne Griebsch

anne.griebsch@htw-dresden.de