FAQ zu Open Access

FAQ zu Open Access

1. DEAL Wiley-Zeitschrift bis 31.12.2022

  • Hybrid-Zeitschriften „Online Open Journals“ - Liste aller Titel (ca. 1.400)
  • 20%iger Rabatt auf alle „Open Access Journals“. - Liste der reinen OA-Zeitschriften (ca. 160 Titel) mit Informationen zur Höhe der Article Processing Charges (APC). Ab dem 01.01.2023 gelten veränderte Bedingungen. Eine Publikation ist nicht mehr automatisch kostenfrei. Wenden Sie sich bitte in so einem Fall an die MitarbeiterInnen der Hochschulbibliothek.

2. DEAL Springer Nature bis 31.12.2023

  • Hybrid-Zeitschriften „Open Coice Journals“ - Liste der 1.900 DEAL-Springer-Nature-Journals („Open Choice“).
  • Ab Einreichungsdatum 01.08.2020 wird auf die APC-Listenpreise aller Springer-Open und BMC-Titel ein Nachlass von 20% gewährt. Dies gilt nicht für Nature Communications und Scientific Reports.

3. Reine Open Access Zeitschriften (Gold Open Access) anderer Verlage sind über den Publikationsfonds der HTW Dresden förderfähig. Wenn Sie eine Förderung über den Publikationsfonds in Anspruch nehmen möchten, treten Sie bitte per Mail unter oa(at)htw-dresden.de mit uns in Kontakt.

Ja, über die DEAL-Verträge können Sie als Submitting Corresponding Author und Angehöriger der HTW Dresden bei rund 1.400 DEAL-Wiley-Zeitschriften („Online Open“) bis zum 31.12.2022 meist kostenfrei publizieren. Ebenso verhält es sich bei rund 1.900 DEAL-Springer-Nature-Journals („Open Choice“) bis zum 31.12.2023. Ab dem 01.01.2023 gelten für den Wiley-Verlag veränderte Bedingungen. Eine Publikation ist somit nicht mehr automatisch kostenfrei. Wenden Sie sich bitte in so einem Fall an die MitarbeiterInnen der Hochschulbibliothek.

Das Peer-Review-Verfahren ist die gängigste Methode, die wissenschaftliche Qualität einer Arbeit zu bewerten. Auch vor einer Open-Access-Veröffentlichung wird das Verfahren angewandt.

Beim Grünen Open Access wird das Peer-Review-Verfahren beim primären Publikationsorgan, das heißt der klassischen Subskriptionszeitschrift durchgeführt. Erst im Anschluss und gegebenenfalls nach Ablauf einer zeitlichen Sperrfrist (Embargo) erfolgt die sekundäre Open-Access-Veröffentlichung, beispielsweise auf einem Repositorium. Der Artikel wurde somit bereits vor der Erstveröffentlichung als Closed Access einer vollständigen Qualitätskontrolle unterzogen.
Auch bei der Erstveröffentlichung im Open Access Gold führt jede gute Open-Access-Zeitschrift ein solches Peer-Review-Verfahren durch.

Sie können sich zur Qualitätssicherung an folgenden Bewertungsplattformen orientieren:

  • ThinkCheckSubmit listet Kriterien auf, die eine seriöse Zeitschrift erfüllen sollte.
  • Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet reine Open-Access-Zeitschrift (Open Access Gold), die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Nicht enthaltene Zeitschriften sind aber nicht zwangsläufig unseriös - vielleicht ist die Zeitschrift noch sehr neu oder der Verlag hat sich nicht um eine Aufnahme beworben.
  • Wenn der Verlag Mitglied Open Access Scholary Publishers Association (OASPA) ist, können Sie davon ausgehen, dass strenge Qualitätsmerkmale eingehalten werden.

Zunehmend wird auch vor Scheinkonferenzen („Predatory Conferences“) gewarnt, die massiv um Einreichung von Beiträgen werben und von Referentinnen und Referenten ungewöhnlich hohe Teilnahmegebühren verlangen. Nach Eingang der Zahlung werden diese dann kurzfristig informiert, dass die Konferenz lediglich virtuell oder in deutlich kleinerem Rahmen stattfindet. Die Plattform ThinkCheckAttend listet Kriterien auf, an denen man unseriöse Konferenzen erkennen kann.

Inzwischen decken Open Access-Zeitschriften ein breites fachliches Spektrum ab. Dabei sind die Fächerkulturen höchst unterschiedlich. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor im Bereich Medizin und Biowissenschaften.
Trotzdem unterstützen wir Sie gern bei der Suche nach einem geeigneten Open-Access-Journal für Ihre Veröffentlichung. Melden Sie sich gern bei uns, wenn Sie Unterstützung wünschen.

Das stimmt so nicht mehr. Inzwischen werden die meisten etablierten Open Access-Zeitschriften in der Datenbank InCites Journal Citation Reports von Clarivate Analytics nachgewiesen.  Wenn Open Access-Zeitschriften keine Impact-Faktoren nachweisen können, dann liegt es oft daran, dass es neugegründete Zeitschriften sind und Impact-Faktoren frühestens im dritten Erscheinungsjahr vergeben werden.

Das Publizieren im Open Access wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf, die ohne einen Blick in Urheberrechtsgesetz und Verlagsvertrag nicht zu beantworten sind. Wir empfehlen Ihnen zur Beantwortung der wichtigsten Fragen den Open-Access-Rechtsleitfaden der Universität Bonn. Gern können Sie sich auch bei uns melden, wenn Sie Fragen haben oder Beratung wünschen