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Arbeitsmarkt


 

Der Abschluss eines „Bachelor of Science“ ermöglicht den Absolventen des Bachelorstudiengangs „Umweltmonitoring“ den direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt. Das Berufsumfeld im Bereich des Umweltmonitoring entwickelt sich in den letzten Jahren sehr dynamisch. Studien belegen, dass der „Umweltschutz eines der stärksten Wachstumssegmente der deutschen Wirtschaft darstellt, und die Analyse der letztjährigen Stellenangebote zeigt, dass sich das auch auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt“ (Quelle: Ostenrath 2010). Entsprechend der bundesweiten Arbeitsmarktanalyse ergab sich, dass „annähernd alle Bereiche umweltbezogener Beschäftigung, einschließlich der nicht-technischen, ... sich im Gegensatz zur allgemeinen volkswirtschaftlichen Entwicklung ausgesprochen erfreulich“ entwickeln (Quelle: siehe oben). Folgende Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (2012) sollen diesen Trend belegen:

  • Der Beschäftigungszuwachs von Absolventen biologisch oder geographisch ausgerichteter Studiengänge erhöhte sich im Zeitraum 2001-2011 um 63,3%.
  • Die Zunahme offener Stellen für Absolventen biologisch oder geographisch ausgerichteter Studiengänge beträgt im Zeitraum 2008-2011 alleine 11 %.
  • Die Anzahl der Arbeitsstellen im Bereich des Umweltschutzes erhöhte sich im Zeitraum 2009-2010 um 9,5% (Quelle: Ostenrath 2010).

Insgesamt zeigt sich ebenfalls, dass „Unternehmen und Einrichtungen im Umweltschutz in besonderer Weise vom notorischen Fachkräftemangel im MINT-Bereich betroffen sind.“ (Quelle: Ostenrath 2010).

Entsprechend der breiten Ausrichtung des Bachelorstudiengangs „Umweltmonitoring“ sind die Arbeitsfelder sehr vielfältig gestaltet. Neben gutachterlicher Tätigkeit können die Absolventen im Bereich der Umweltanalyse, landwirtschaftlichen Beratung, Landschaftsplanung sowie angewandten Forschung eingesetzt werden. Unsere Absolventen sind mittlerweile im gesamten Bundesgebiet u.a.:

  • in privaten Firmen
  • als Firmengründer eigener Planungsbüros bzw. selbstständige Fachspezialisten
  • im öffentlichen Dienst bei Landesämtern und Verwaltungsbehörden
  • in Forschungseinrichtungen
  • in Gebietsverwaltungen von Schutzgebieten
  • für Umweltorganisationen und Naturschutzverbände

in den letzten Jahren tätig. Neben dem direkten Berufseinstieg entscheiden sich einige unserer Absolventen auch für einen der vielfältigen, in Deutschland oder im Ausland angebotenen, weiterführenden Masterstudiengänge.

(Quelle: Ostenrath, K. (Arbeitsmarktexperte des WiLa Bonn): Artikel in arbeitsmarkt UMWELTSCHUTZ | NATURWISSENSCHAFTEN_20|2010, S.4)

 

 

Letzte Änderung: 21.02.2014