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Logische Struktur

Logisch wird das Netzwerk an der Organisationsstruktur unserer Hochschule orientiert. Die Fachbereiche, die Verwaltung und die sonstigen Bereiche der HTW wie Bibliothek und Rechenzentrum werden in netzbezogene Organisationseinheiten gegliedert. In vielen aber nicht in allen Fällen deckt sich die netzbezogene Organisationseinheit mit einem Arbeitsbereich auf einer Etage.
Die netzbezogenen Organisationseinheiten sind so zu bilden, dass der überwiegende Teil der benötigten Kommunikationsdienste und die damit verbundenen Datenflüsse innerhalb einer Organisationseinheit ablaufen und damit lokal begrenzt sind. Dies gilt auch für die Anschaltung der zugehörigen dezentralen Server, die aus organisatorischen und betriebstechnischen Gründen zentral aufgestellt werden können.
Zu den lokal benötigten Diensten treten Dienste, die HTW-weit über alle Organisationseinheiten hinweg benötigt werden. Diese Dienste sind in zwei qualitativ unterschiedlichen Arten erforderlich:

  1. Zugriff einer Organisationseinheit auf lokale Daten und Dienste anderer Organisationseinheiten
  2. Zugriff auf HTW-weite, von allen Organisationseinheiten gemeinsam genutzte Daten und Dienste

Um diese Forderungen abdecken zu können, wird für das HTWNET eine zweistufige logische Netzwerk-Infrastruktur aufgebaut:

  1. Subnetze zur Bereitstellung von innerhalb der Organisationseinheiten benötigten (lokalen) Kommunikationsdiensten.
  2. Ein Backbone-Netzwerk zur Bereitstellung von gebäudeübergreifenden Kommunikationsdiensten sowie zur Verbindung der lokalen Subnetze. Die Übertragungsart muß diensttransparent sein.

Die Anbindung der Subnetze an das Backbone-Netz erfolgt durch Router. Das bietet folgende Vorteile:

  • Nur der subnetzübergreifende Datenverkehr wird über das Backbone-Netz übertragen. Damit wird die zur Verfügung stehende Datenübertragungskapazität der Backbone-Kanäle optimal genutzt.
  • Störungen, die in einem Subnetz auftreten, werden nicht auf das Backbone-Netz übertragen. Die Lokalisierung von Fehlern wird damit wesentlich vereinfacht. Im Fehlerfall kann ein Subnetz vom Backbone-Netz problemlos abgekoppelt werden.
  • Die Sicherheit in bezug auf den Schutz von Daten wird wesentlich erhöht. Sicherheitskritische Daten stehen nicht netzwerkweit zur Verfügung.
  • Die Verantwortlichkeiten für den Betrieb von Subnetzen können bei Bedarf delegiert werden.

Eine Sonderstellung in dieser Konzeption nehmen zentrale Hostsysteme und Server ein. Diese Stationen können direkt an das Backbone-Netz angebunden werden, wenn ihre Dienstleistungen nicht überwiegend lokal in einem Subnetz genutzt werden sollen. Unter dem Gesichtspunkt eines zufriedenstellenden Durchsatzverhaltens ist eine Einbindung solcher Stationen über Subnetze (und damit Router) nicht als sinnvoll anzusehen. Aus Sicherheitsgründen (z.B. bei Anschluß des Hostsystems an eine Postleitung, die von "außen" zugänglich ist) kann allerdings der Anschluß eines Hostsystems hinter einem Router erwogen werden, um mit seiner Hilfe eine zusätzliche Zugangskontrolle zu realisieren (vom Netz zum Host oder vom Host in das Netz).

Aktualisiert: 30.08.2016  |  Autor: D. Makowitz