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Physikalische Struktur

Die beschriebene logische Struktur des Netzes an der HTW wird auf der Grundlage eines dreistufigen physikalischen Konzeptes realisiert.
Es wird unterschieden zwischen

  • dem Primärbereich (Hauptverteiler und Campusnetz)
  • dem Sekundärbereich (Etagenverteiler und Steigebereiche in den Gebäuden) und
  • dem Tertiärbereich (Endgeräteverkabelung).

Der Hauptverteiler des Gebäudekomplexes ZIG/S-Gebäude befindet sich im Rechenzentrum (HV-RZ, Raum Z146b). Der HV-RZ besteht im wesentlichen aus zwei Hochleistungs-Routern (Cisco 6500). Die Layer-3-Switchkomponente dieser Geräte dient der Bildung der Subnetze und der Verbindung dieser Subnetze untereinander sowie zu anderen nationalen und internationalen Netzen (TUD, X-WIN usw.). Die Switche im HV-RZ ermöglichen die Verteilung der Subnetze in den Gebäuden und den Anschluß von zentral aufgestellten dezentralen Endgeräten, insbesondere Servern. Vom HV-RZ bestehen Verbindungen über Lichtwellenleiter (je 12 Fasern) zu den Etagenverteilerräumen und zum A-Gebäude. Im ZIG befinden sich 4 und im S-Gebäude 2 Etagenverteilerräume.
Die in den Etagenverteilerräumen befindlichen Switche dienen der Aktivierung der Endgeräteanschlüsse. Sie gestatten eine wahlfreie Zuordnung eines Endgeräteanschlusses (Datendose) zu einem im Etagenverteilerraum bereitgestellten Subnetz mittels eines Rangierkabels und des eingesetzten Netzwerk-Managementsystems.
Die Endgeräteverkabelung wurde entsprechend der 100BaseT-Norm mit hochwertigen 4-Drahtkabeln (100 Ohm S/UTP Twisted-Pair-Kabel, Level 5) ausgeführt. Von jedem Etagenverteilerraum werden mehrere Etagen versorgt.

Als Bezeichnung für die Subnetze wurde der durch die Netzadministration vorgegebene Anfangsbuchstabe des Hostnamens gewählt. Die Zuordnung zu den jeweiligen Fachbereichen bzw. Einrichtungen ist der unter dem Punkt Netzadministration angegebenen Tabelle zu entnehmen.
Entsprechend den an das Rechenzentrum eingereichten Anträgen auf Anschluss von Rechnern an das HTWNET werden die Endgerätedosen in den Zimmern schrittweise zur Benutzung freigegeben.
Dazu werden in den Technikräumen die erforderlichen Rangierungen vorgenommen und die betreffenden Netzkomponenten  entsprechend konfiguriert. Die Anschlußkabel für die Endgeräte werden durch das Rechenzentrum in der angeforderten Länge bereitgestellt.
In Räumen mit einer größeren Anzahl von an das HTWNET anzuschließenden Geräten werden kleiner Switche eingesetzt. Diese Geräte gestatten den Anschluss mehrerer Endgeräte an einen 100BaseT-Anschluss.

Aktualisiert: 30.08.2016  |  Autor: D. Makowitz